Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte sind die in einer Hülse reifenden Samen von Schmetterlingsblütlern wie Erbse, Bohne und Linse; die Pflanzen heißen Hülsenfrüchtler oder Leguminosen. Die meisten binden mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft.
Zu den Hülsenfrüchtlern zählen rund 20.000 Arten. Im Garten wachsen vor allem Busch- und Stangenbohnen, Dicke Bohnen sowie Mark-, Zucker- und Schalerbsen, in warmen Lagen auch Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Die Knöllchenbakterien leben in Symbiose mit den Pflanzen, deshalb brauchen die meisten Arten keine zusätzliche Stickstoffdüngung, oft reicht etwas Kompost zu Beginn. Eine Ausnahme ist die Sojabohne: Ihre Knöllchenbakterien fehlen in unseren Böden, darum wird das Saatgut damit geimpft.
Nach der Ernte kannst du die Wurzeln im Boden lassen und die Pflanzenreste einarbeiten. So bleiben Stickstoff und organische Substanz im Beet, davon profitieren starkzehrende Nachfolger wie Tomaten oder Kartoffeln. Baue Hülsenfrüchte nur etwa alle drei bis vier Jahre an derselben Stelle an.
Beispiel aus dem Garten
Wenn ich im Beet die reifen Hülsen meiner Erbsen und Bohnen öffne, halte ich Hülsenfrüchte in der Hand: die Samen von Leguminosen. Nach der Ernte lasse ich die Wurzeln der Pflanzen im Boden.
Quelle: Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL) ↗ – Hülsenfrüchte aus dem eigenen Garten (letzte Aktualisierung 07.04.2025), Abschnitte „Was sind Hülsenfrüchte?“ und „Welche Vorteile hat der Anbau?“. Geprüft am .
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