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Krankheitsdruck

Krankheitsdruck beschreibt, wie groß die Gefahr ist, dass Pflanzen von Krankheitserregern befallen werden. Er steigt zum Beispiel bei feucht-warmem Wetter, das besonders Pilzkrankheiten fördert.

Krankheitsdruck ist keine Krankheit, sondern beschreibt, wie stark deine Pflanzen gerade gefährdet sind. Eine wichtige Rolle spielt das Wetter: Mit zunehmender Feuchtigkeit, besonders zusammen mit hohen Temperaturen, wächst der Krankheitsdruck deutlich, denn feucht-warme Witterung fördert vor allem Pilzkrankheiten. Bei manchen Pilzen begünstigen auch hohe Luftfeuchtigkeit, Windstille und Tau den Befall. Ein hoher Krankheitsdruck heißt also nicht, dass deine Pflanzen schon krank sind, sondern dass die Gefahr gerade groß ist.

Für dich zählt das, weil du vorbeugend mehr Einfluss hast als mit spätem Eingreifen. Mit gesunden, wenig anfälligen Sorten legst du einen guten Grundstein. Auch starke Stickstoffgaben können Pflanzen anfälliger machen: Ihre Zellen werden größer, und weichere Zellwände lassen Pilzsporen leichter eindringen.

Beispiel aus dem Garten

Nach mehreren feucht-warmen Regentagen rechne ich mit hohem Krankheitsdruck. Dann gehe ich öfter durchs Gemüsebeet und sehe mir die Blätter genauer an, auch ihre Unterseiten. Beim Saatgutkauf achte ich ohnehin auf wenig anfällige Sorten.

Quelle: Deutsche Rasengesellschaft e.V. (DRG) ↗ – Krankheitsdruck nimmt bei feucht-warmer Witterung deutlich zu, Rasenthema: September 2024. Geprüft am .

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