Jungpflanzen düngen: von der Aussaaterde bis zum Auspflanzen
- Für die Aussaat nimmst du nährstoffarme Erde: Aussaaterde sollte einen Salzgehalt unter 0,5 g/l haben.
- Für Pikiererde wird ein Salzgehalt bis 1,5 g/l angegeben; schwach aufgedüngt eignet sie sich auch für salzempfindliche Pflanzen.
- In selbst gemischter Anzuchterde sollte der Kompostanteil meist höchstens 20 Volumen-% betragen.
- Flüssigdünger kommt nur auf bereits feuchte Erde, damit hohe Salzkonzentrationen die Wurzeln nicht schädigen.
- Halte dich an die Dosierung auf der Packung und rechne die Grunddüngung an, die schon in der Erde steckt.
- Bleiche, dünne Jungpflanzen nach dem Pikieren können auf zu wenig Licht oder zu hohe Temperaturen hindeuten: erst den Standort prüfen.

Wer Sämlinge zu früh oder zu kräftig düngt, riskiert Salzschäden an den feinen Wurzeln. Ich steuere die Nährstoffversorgung in der Anzucht deshalb zuerst über die Erde: Für jede Phase nehme ich ein Substrat, dessen Salzgehalt zur Entwicklung der Pflanzen passt. Nachgedüngt wird erst, wenn die Jungpflanze aktiv wächst und Licht, Wärme und Feuchte stimmen.
Welche Nährstoffe brauchen Jungpflanzen?
Auch Jungpflanzen brauchen die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel sowie SpurennährstoffeSpurennährstoffe sind Nährstoffe, die Pflanzen nur in geringen Mengen aufnehmen, auf die sie aber trotzdem angewiesen sind. Dazu zählen etwa Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor und Molybdän. wie Eisen und Mangan. Stickstoff wird vor allem für Blätter und Triebe gebraucht, Phosphor wirkt im Energiehaushalt, und Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Was Haupt- und Spurennährstoffe leisten und wie sich der Bedarf einzelner Pflanzengruppen unterscheidet, erklärt die Übersicht zu Düngen, Boden und Kompost.
Wie viel Nährstoffe braucht welche Phase?
Die Erden für die Anzucht unterscheiden sich unter anderem im Salzgehalt. Weil Mineraldünger Nährstoffe meist als Salze liefern, ist der Salzgehalt ein Anhaltspunkt dafür, wie kräftig eine Erde vorgedüngt ist. Mit jeder Phase der Anzucht darf er steigen:
| Phase | Passende Erde | Salzgehalt | Was du tust |
|---|---|---|---|
| Aussaat und Keimung | Aussaaterde oder nährstoffarme Vermehrungserde | unter 0,5 g/l | nicht düngen, Erde mäßig feucht und locker halten |
| Pikieren | leichte, gut durchlüftete, nährstoffarme PikiererdePikiererde ist ein humoses, nur schwach gedüngtes Substrat, in das du Sämlinge beim Pikieren einzeln umsetzt. Sie kommt nach der Aussaat zum Einsatz, wenn die Jungpflanzen aus der Aussaatschale in eigene Töpfe wandern. | bis 1,5 g/l | erst nachdüngen, wenn die Pflanzen neu austreiben und der Vorrat nicht reicht |
| Topfen in Kübel oder Blumenkasten | Topferde | 2,5 bis 3 g/l | Grunddüngung der Erde anrechnen, Packungsdosierung einhalten |
| Auspflanzen ins Beet | Gartenboden | nach Bodenprobe | Bedarf der Kultur mit dem Nährstoffvorrat im Boden abgleichen |
Topferde für Kübel und Blumenkästen ist für die letzte Stufe gedacht, das endgültige Gefäß. Wer direkt in Balkonerde sät, setzt Keimlinge also einem Salzgehalt aus, der deutlich über dem Wert für Aussaaterde liegt.
Die elektrische LeitfähigkeitDie Leitfähigkeit, oft als EC-Wert angegeben, ist ein Messwert für die Menge gelöster Salze, etwa Düngesalze, in Erde oder Wasser. Gemessen wird, wie gut die Probe Strom leitet: Je mehr Salze gelöst sind, desto höher der Wert. beschreibt den Gesamtsalzgehalt einer Lösung. Welche einzelnen Nährstoffe darin stecken, zeigt sie nicht. Direkte Salzmessungen im Substrat hängen außerdem stark von dessen Feuchte ab und sind ohne geeignete Methodik schwer vergleichbar.
Brauchen Sämlinge in der Keimphase Dünger?
Für Aussaaten ist nährstoffarme Vermehrungserde vorgesehen, ebenso für Stecklinge und salzempfindliche Jungpflanzen. Ich säe deshalb in frische Aussaaterde und gebe bis zum Pikieren keinen Dünger dazu. Gemüseaussaaten brauchen mäßig feuchte, lockere Erde, die an der Oberfläche bis zum Auflaufen nicht hart verkrustet.
Reiner Kompost taugt nicht als Saatbett, denn seine hohe Nährsalzkonzentration kann Keimlingswurzeln Wasser entziehen. Mischst du Anzuchterde selbst, sollte der Kompostanteil wegen der Salz- und Nährstoffgehalte meist höchstens 20 Volumen-% betragen. Eigenen Kompost prüfe ich vorher mit dem KressetestDer Kressetest zeigt dir, ob dein Kompost reif ist: Du säst Kresse auf eine Kompostprobe und zum Vergleich auf Gartenerde. Werden die Kresseblätter auf dem Kompost gelb oder braun, ist er noch zu frisch.: Ich säe Kresse in den Kompost und zum Vergleich in Gartenerde. Wächst sie im Kompost nach 5 Tagen schwächer oder gelblich-braun, braucht er noch Reifezeit.
Kresse selbst kommt übrigens ohne Dünger aus. Bei der kurzen Kultur zur jungen Ernte braucht Gartenkresse keine zusätzliche Düngung, auch nicht in der Schale auf der Fensterbank.
Für die Jungpflanzenanzucht werden beispielsweise 18 °C Keimtemperatur bei Kopfsalat und 25 °C bei Paprika genannt.
Ab wann brauchen Jungpflanzen mehr Nährstoffe?
Der nächste Schritt im Nährstoffangebot ist das Pikieren, denn Pikiererde darf mehr Salz enthalten als Aussaaterde. Paprika und Chili aus gemeinsamer Aussaat vereinzelst du, wenn sich in der Triebmitte die ersten Laubblätter bilden. Pikiererde soll leicht, gut durchlüftet, feucht und nährstoffarm sein, außerdem frei von Schädlingen und Krankheitskeimen. Für sie wird ein Salzgehalt bis 1,5 g/l angegeben.
Schwach aufgedüngte Pikiererde eignet sich auch zum Topfen salzempfindlicher Pflanzen. Gurken reagieren empfindlich auf Chlorid und hohe Salzkonzentrationen. Ihre Jungpflanzen topfe ich deshalb in Pikiererde und nicht in kräftig vorgedüngte Topferde.
Auf das Etikett jedes Anzuchtgefäßes schreibe ich Saattag, Pikiertag und jede Düngergabe. So sehe ich vor dem nächsten Gießen, was die Erde schon bekommen hat.
Wann und wie viel düngst du nach dem Pikieren nach?
Nachgedüngt wird, wenn die Jungpflanze aktiv wächst, denn Phasen hoher Wurzelaktivität begünstigen die Aufnahme von Nährsalzen. Nach dem Pikieren warte ich, bis die Pflänzchen sichtbar neu austreiben. Erst dann entscheide ich anhand von Zuwachs und Blattfarbe, ob der Vorrat der Erde noch reicht. Einen festen Düngerhythmus für alle Arten lege ich nicht fest.
Dosierung: Packung lesen, Vorrat anrechnen
Halte dich an die Dosierung, die auf der Packung deines Düngers steht. Die volle Packungsdosis setzt allerdings eine passende Grundversorgung voraus und darf Dünger oder Kompost, die schon im Substrat stecken, nicht übergehen. Bei Topfpflanzen rechnest du die vorhandene Grunddüngung deshalb an, bevor du zusätzlich düngst. Auch die Salzverträglichkeit spielt mit, denn die Grunddüngung von Topfpflanzen wird ihr angepasst.
Torffreie Erde: Stickstoff im Blick
Auch vorgedüngte torffreie Erde kann vorübergehend zu wenig verfügbaren Stickstoff bereitstellen, weil ihre organischen Bestandteile beim Abbau Stickstoff binden können. Holzreiche Erden brauchen eher eine stickstoffbetonte Düngung. Bei kompostreichen Erden rechnest du dagegen den enthaltenen Phosphor an.
In den HOT-Reallaboren verbesserte eine an Gefäß und Substrat angepasste Nährstoffgabe die Versorgung gegenüber einer Düngung, die allein ans Gießwasser gekoppelt war. Für torffreie Substrate kann es deshalb sinnvoll sein, die Nährstoffgabe pro Pflanze unabhängig vom Gießrhythmus zu bemessen. Beim Gießen reicht der Blick auf die Oberfläche nicht: Sie kann schon trocken sein, während die Erde unten im Topf noch nass ist. Ich hebe Töpfe und Anzuchtplatten an und entscheide nach dem Gewicht, ob gegossen wird.
Wie bringst du Dünger bei Jungpflanzen richtig aus?
Flüssigdünger nur auf feuchte Erde
Flüssigdünger gibst du nur auf bereits feuchte Erde, damit hohe Salzkonzentrationen die Wurzeln nicht schädigen. Ist der Ballen trocken, gieße ich zuerst klares Wasser und gebe die Düngerlösung erst, wenn die Erde durchfeuchtet ist. Die Lösung kommt direkt in den Wurzelbereich, das Laub bleibt möglichst trocken. Anzuchtgefäße brauchen Abflusslöcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. In vernässter Erde kann Sauerstoffmangel entstehen, und der kann selbst Mangelsymptome auslösen.
Hornspäne und andere feste organische Dünger
Feste organische Dünger wie Hornspäne müssen erst mikrobiell abgebaut werden, bevor die Wurzeln die Nährstoffe aufnehmen können. In kleinen Pflanzgefäßen kann ihre Wirkung deshalb verzögert und unzureichend einsetzen. Für die vollständige Umsetzung von Hornmehl im Boden rechnet man mit etwa 6 Wochen, gröbere Hornspäne brauchen mehrere Monate. Wenn du Hornmehl oder Hornspäne für torffreie Topferde nutzt, mischst du sie schon vor dem Pflanzen unter.
Feste Dünger wiege ich ab, weil sich ihr Schüttgewicht unterscheidet. Einen Messbecher kalibriere ich einmal mit der Waage für genau diesen Dünger und markiere die Füllhöhe am Becher.
Langzeitdünger erst beim Topfen
Bei umhüllten Depotdüngern verzögert eine Hüllschicht die Freisetzung, und wie schnell Nährstoffe frei werden, hängt von Temperatur und Feuchtigkeit ab. Für kurze Kulturen wie Spinat oder Kopfsalat im kühlen Frühjahr können sie zu langsam wirken. Eine hohe Bevorratung kann den Salzgehalt im Substrat außerdem zeitweise über den optimalen Bereich anheben. Langzeitdünger mische ich deshalb erst beim Bepflanzen von Balkonkasten oder Kübel unter das Substrat. Steckt ein Depot im Topf, bemisst du zusätzlichen Flüssigdünger nach dem Entzug der Pflanze und der vorhandenen Depotmenge. Wie viel Blumendünger du je Düngerform gibst, steht im Ratgeber zur Blumendünger-Dosierung.
Blattdüngung nur als Ausnahme
BlattdüngungBei der Blattdüngung werden Nährstoffe, meist Spurenelemente, direkt auf die Blätter gebracht und über das Blatt aufgenommen. Sie wirkt schnell, hält aber nur begrenzt an und überbrückt vor allem akute Versorgungsengpässe. kann einen akuten Mangel vorübergehend lindern, ersetzt aber keine Versorgung über die Wurzeln. Bei empfindlichen Pflanzen empfiehlt sich vorher eine Probespritzung. Gesprüht wird bei bedecktem Himmel oder abends, weil starke Sonne die Lösung eintrocknen lässt und Blattschäden begünstigt.
Jauche und Komposttee
Für Pflanzenjauchen gibt es keine allgemeingültigen Ausbringmengen oder Düngeintervalle, denn ihr Nährstoffgehalt schwankt mit Pflanzenart, Zustand und Erntezeit. KompostteeKomposttee ist ein flüssiger Auszug aus Kompost: Ein Stoffbeutel mit Kompost hängt 3 bis 24 Stunden im Gießwasser. Der Tee enthält gelöste Nährstoffe und Mikroorganismen und wird zum Düngen und Stärken gegossen oder gesprüht. setzt du für jede Anwendung neu an. Ansatz und Einsatz natürlicher Dünger beschreibt die Übersicht zu Düngen, Boden und Kompost im Abschnitt zu Mulchen, Gründüngung und natürlichen Düngemethoden.
Vor jeder Düngergabe frage ich mich: Ist die Erde feucht, auch unten im Topf? Steckt schon Dünger im Substrat, den ich anrechnen muss? Kenne ich die Dosierung auf der Packung? Wächst die Pflanze sichtbar, und passen Licht und Wärme? Kann überschüssiges Wasser ablaufen?
Blasse Jungpflanzen: Fehlt wirklich Dünger?
Bleiche, dünne und weich gewachsene Jungpflanzen können nach dem Pikieren durch zu wenig Licht oder zu hohe Temperaturen entstehen. Vergilbte Blätter mit Blattfall können außer Nährstoffmangel auch Lichtmangel, Temperaturschwankungen oder Wasserstress anzeigen. Bei Paprika-, Auberginen- und Gurkenjungpflanzen können niedrige Temperaturen die Nährstoffaufnahme hemmen und vorübergehende Blattverfärbungen auslösen. Hartes Gießwasser kann zudem den pH-Wert im Topf erhöhen und so Eisenchlorosen begünstigen.
Wurzeln nehmen Nährsalze in Wasser gelöst auf. Eine ausgetrocknete Erde kann deshalb Mangelsymptome hervorrufen, obwohl genug Nährstoffe darin stecken, und eine weitere Düngergabe trifft dann nicht die Ursache. Bevor ich bei blassen Sämlingen nachdünge, prüfe ich Standort, Temperatur und die Feuchte unten im Topf.
Vergeilte Sämlinge mit Dünger aufpäppeln wollen. Lange, weiche und blasse Triebe nach dem Pikieren können auf zu wenig Licht oder zu viel Wärme hindeuten. Dann suchst du einen helleren, nicht zu warmen Platz, statt nachzudüngen.
Vergilben vor allem ältere Blätter, kann das auf Stickstoffmangel hindeuten. Hellen junge Blätter zwischen grün bleibenden Adern auf, passt das zu Eisenmangel, der sich aber nicht immer sicher von ManganmangelManganmangel ist eine Unterversorgung der Pflanze mit dem Spurenelement Mangan. Er zeigt sich zuerst an jüngeren Blättern, etwa als abgestorbene Punkte oder Streifen, und entsteht oft, weil Mangan bei hohem pH-Wert oder Trockenheit für die Wurzeln nicht verfügbar ist. unterscheiden lässt.
Und wenn du zu viel gedüngt hast?
Zu hohe Gaben sofort wirksamer Flüssigdünger können Salzschäden bis zum Absterben von Wurzeln verursachen. Bei Salzschäden stellst du das Düngen ein und topfst gegebenenfalls um, wobei du einen Teil der alten Erde austauschst. Weiße Krusten am Topfrand können auch von Salzen aus dem Gießwasser stammen und beweisen allein keine Überdüngung. Wie du Mangel und Überdüngung grundsätzlich einordnest, erklärt der Ratgeber zu den Grundlagen der Düngung.
Welche Düngefehler kannst du bei der Anzucht vermeiden?
- Alte Erde ungeprüft weiterverwenden. Länger gelagerte Blumenerde kann sich in Salzgehalt, pH-Wert und Struktur verändern, und bei torffreier Erde können NährstofffreisetzungNährstofffreisetzung ist die Abgabe von Nährstoffen aus Dünger, Kompost oder Humus in eine Form, die Pflanzen aufnehmen können. Wie schnell sie abläuft, hängt von der Düngerart, vom Boden sowie von Feuchtigkeit und Temperatur ab. und Salzgehalt zunehmen. Reste mische ich nur unter frische Erde, und Erde aus Gefäßen mit wurzelfaulen Pflanzen verwende ich nicht wieder.
- Kräuter kräftig mitdüngen. Zu starke Düngung kann bei Kräutern weiches, übermäßiges Wachstum und weniger Aroma verursachen. Bei Basilikum fördert mehr Stickstoff zwar das Wachstum, doch der Gehalt an ätherischem Öl sinkt durch einen Verdünnungseffekt. Bei Lavendel können stark stickstoffhaltige Dünger zu weichem, instabilem Wuchs führen; welcher Dünger zu welcher Pflanze passt, klärt ein eigener Ratgeber.
- Viel Stickstoff für schnelles Wachstum geben. Eine sehr hohe Stickstoffversorgung kann Blattläusen günstigere Ernährungsbedingungen bieten. Welche Düngefehler Pflanzen anfälliger für Schädlinge machen, zeigt der Ratgeber zur ausgewogenen Versorgung.
- Sommerblumen mit phosphatbetontem Blütendünger vorziehen. Phosphatbetonte Blütendünger sind aus Sicht der Pflanzenernährung keine sinnvolle pauschale Wahl. Welche weiteren Düngermythen nicht stimmen, liest du im Ratgeber zu Düngermythen.
- Im Gewächshaus die Salze im Gießwasser übersehen. Salzhaltiges Gießwasser kann im Gewächshaus langfristig Salze im Substrat anreichern, weil die verdünnende Wirkung von Niederschlägen fehlt. Was beim Düngen im Gewächshaus anders ist, beschreibt der Gewächshaus-Ratgeber.
Wie geht es nach dem Auspflanzen weiter?
Mit dem Auspflanzen richtet sich die Düngung nach Kultur und Standort. Paprika kommt üblicherweise nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland, bei stabil mildem Wetter gegebenenfalls etwas früher. Im Beet gleichst du den Bedarf der Kultur mit den Nährstoffen ab, die eine Bodenprobe zeigt, und rechnest Kompost mit an. Wie viel Gemüsedünger du je Art und Quadratmeter gibst, steht im Ratgeber zur Gemüsedüngung. Wie du Tomaten, Paprika und Gurken bis zur Fruchtbildung versorgst, behandelt der Fruchtgemüse-Ratgeber.
Kleine Jungpflanzen bleiben im Beet zunächst frei von Mulch, denn Gemüse sollte vor dem Mulchen ungefähr 10 cm hoch sein. Tomaten gelten als Starkzehrer, Erbsen als Schwachzehrer; Zehrer-Einstufung und Anbaupausen berücksichtigst du mit dem Beetplaner.
Für Fruchtgemüse auf Balkon und Terrasse sollten Pflanzgefäße mindestens 10 l Substrat fassen. Die Topferde darin bringt eine Grunddüngung mit, die du vor jeder Nachdüngung anrechnest.
