Kressetest
Der Kressetest zeigt dir, ob dein Kompost reif ist: Du säst Kresse auf eine Kompostprobe und zum Vergleich auf Gartenerde. Werden die Kresseblätter auf dem Kompost gelb oder braun, ist er noch zu frisch.
Für den Kressetest füllst du eine Probe deines Komposts in ein Schälchen und ein zweites Schälchen mit Erde aus deinem Garten. In beide kommt die gleiche Menge Kressesamen, die du vorsichtig befeuchtest. Bis zur Keimung deckst du die Schalen mit Frischhaltefolie ab und stellst sie an einen hellen Ort. Nach etwa vier bis fünf Tagen kannst du die Keimlinge vergleichen: Gelbe oder braune Blätter auf dem Kompost zeigen, dass er noch zu frisch ist. Bleiben die Blätter grün und verfärben sich auch nach zwei weiteren Tagen nicht, ist der Kompost reif.
Wichtig ist das, weil unreifer Kompost einen sehr hohen Nährstoffgehalt hat und Pflanzen schaden kann. Kresse reagiert empfindlich auf einen zu hohen Nährstoffgehalt und zeigt dir so, wie weit dein Komposthaufen schon verrottet ist. Ist der Kompost noch unreif, setzt du ihn ein weiteres Mal um und lässt ihn nachreifen.
Beispiel aus dem Garten
Bevor ich Kompost aufs Beet bringe, mache ich den Kressetest: Ein Schälchen Kompost und ein Schälchen Gartenerde stehen dann nebeneinander auf der Fensterbank. Zeigen die Kresseblätter auf dem Kompost gelbe oder braune Verfärbungen, setze ich den Haufen noch einmal um und teste später erneut.
Quelle: Verlag W. Wächter (gartenfreunde.de) – Wann ist Kompost reif?, Kressetest für Kompost. Geprüft am .
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