Pferde- und Rinderdung als Naturdünger: typische Fehler und wie du sie behebst
- Rinder- und Pferdemist im Hausgarten höchstens mit 3 kg je m² ausbringen, um die Phosphatzufuhr zu begrenzen.
- Eine Fläche bekommt Kompost oder Mist als Grundgabe, nicht beides.
- Frischer Mist kann Unkrautsamen, Tierarzneimittelrückstände und Krankheitserreger enthalten, empfohlen wird mindestens ein Jahr gelagerter Mist.
- Mist und Rinderpellets lieber im Frühjahr als im Herbst ausbringen, auf feuchten Boden und nicht auf nasse Blätter.
- Liegt der pH-Wert über dem Zielbereich, gibst du weder Kompost noch kalkhaltige Dünger.

Mist ist schnell ausgebracht, aber nicht mehr zurückzuholen. Wer zu viel, zu frischen oder zur falschen Zeit gibt, hat danach Unkraut im Beet, einen verschobenen pH-Wert oder mehr Phosphat im Boden, als die Pflanzen brauchen. Ich wiege deshalb einmal eine volle Schubkarre ab, bevor die erste Fuhre vom Hof aufs Gemüsebeet geht, und messe das Beet aus.
Richtig eingesetzt hat Mist viel zu bieten. Kompostierter Mist verbessert die Bodenstruktur, fördert das Bodenleben und gibt Nährstoffe langsam frei. Auf sandigen Böden kann Stallmist die Wasserhaltefähigkeit verbessern, auf schweren Lehmböden die Durchlüftung. Wie Humus, Bodenleben und Bodenanalyse zusammenhängen, erklärt der Abschnitt über Boden, Humus und Bodenleben im Ratgeber Düngen, Boden und Kompost.
Stallmist besteht aus Kot und Harn der Tiere, vermischt mit Einstreu, meist Stroh. Seine Nährstoffgehalte schwanken mit Tierart, Fütterung und Wasseranteil, deshalb gibt es für Pferde- und Rindermist keine feste NPK-Formel, die für jede Fuhre gilt. Rinderpellets sind Rinderdung in pelletierter Handelsform.
Typische Fehler mit Pferde- und Rinderdung im Überblick
| Fehler | Mögliche Folge | Was du tust |
|---|---|---|
| Mehr als 3 kg Mist je m² | zu viel Phosphat, Überdüngung | Menge begrenzen, Bodenprobe nehmen |
| Kompost und Mist auf derselben Fläche | doppelte Grundgabe | eine der beiden Gaben wählen |
| Frischer Mist direkt aufs Beet | Unkraut, Arzneimittelrückstände, Krankheitserreger | Mist lagern, Beet hacken, auf Hygiene achten |
| Herbstgabe auf ein leeres Beet | Nährstoffe werden ausgewaschen | im Frühjahr düngen, im Herbst Gründüngung säen |
| Mist für Heidelbeeren oder Lavendel | Kalkgehalt oft zu hoch, Wuchs kann weich werden | diese Pflanzen aussparen |
| Düngen ohne Blick auf den pH-Wert | Nährstoffe können festgelegt werden | Bodenprobe, über dem Zielbereich weder Kompost noch kalkhaltige Dünger |
Zu viel Mist: Überdosierung erkennen und korrigieren
Auch organische Dünger lassen sich überdosieren. Zu hohe Gaben können Pflanzen schädigen und Boden sowie Grundwasser belasten. Für Rinder- und Pferdemist gilt im Hausgarten eine Obergrenze von 3 kg je m², um die Phosphatzufuhr zu begrenzen.
Rindermist enthält als durchschnittlicher Tabellenwert etwa 0,5 % GesamtstickstoffGesamtstickstoff ist die gesamte Stickstoffmenge im Boden. Dazu gehören der kleine mineralische Anteil (Nitrat und Ammonium), den Pflanzen direkt aufnehmen können, und der größere Teil, der in organischen Verbindungen gebunden ist., Pferdemist etwa 0,4 %. Veröffentlichte Tabellenmittelwerte reichen je nach Quelle bei Rindermist von 0,5 bis 0,6 %, bei Pferdemist von 0,4 bis 0,57 %. Keiner dieser Werte ersetzt die Untersuchung der Charge, die du tatsächlich auf dem Hänger hast.
Pferdemist setzt seinen Stickstoff zudem vergleichsweise langsam frei und ist kein schnell wirkender Stickstoffdünger. Stickstoff kommt über Mist also in geringen Gehalten und mit Verzögerung, begrenzt wird die Menge aber wegen des Phosphats. Wer die Mistmenge am Stickstoffbedarf von Kohl oder Tomaten ausrichtet, erhöht deshalb vor allem die Phosphatzufuhr.
Kompost oder Mist, nicht beides
Kompost und Stallmist liefern beide organische Substanz und Nährstoffe. Eine Fläche bekommt deshalb entweder Kompost oder Mist als Grundgabe. Bei Obstgehölzen kann zusätzlicher Volldünger neben Kompost oder verrottetem Mist zu Überdüngung und einseitiger Nährstoffanreicherung führen. Was über den Mist ins Beet gelangt, rechnest du bei jeder weiteren Düngung mit an. Ich trage dafür im Gartenheft für jedes Beet ein, ob es im Frühjahr Kompost oder Mist bekommen hat.
Woran du zu viel Stickstoff erkennen kannst
Die Anzeichen hängen von der Pflanze ab. Bei Obstbäumen und Beerensträuchern kann zu viel Stickstoff starkes Triebwachstum auslösen, das zulasten von Blüten und Früchten geht. Dazu kommen mögliche Frostschäden an Holz, das nicht ausreifen konnte. Kräuter können weich und übermäßig wachsen und weniger Aroma entwickeln. Eine sehr hohe Stickstoffversorgung kann zudem Blattläusen günstigere Ernährungsbedingungen bieten.
Viel Stickstoff im Boden kann außerdem die Nitratanreicherung in Gemüse fördern. Das ist kein Grund, auf Gemüse aus dem eigenen Garten zu verzichten, wohl aber einer, nach Bedarf zu düngen.
So korrigierst du eine Überdosierung
Gib auf das betroffene Beet keinen weiteren Mist und keinen Kompost, bis das Ergebnis einer Bodenprobe vorliegt. Die Probe zeigt, wie hoch Phosphor, Kalium und der pH-Wert inzwischen liegen. Den Stickstoff erfasst die Standarduntersuchung nicht, dafür muss der Nmin-WertDer Nmin-Wert gibt an, wie viel mineralischer Stickstoff (Nitrat und Ammonium) im Boden steckt und damit den Pflanzen zur Verfügung steht. Er wird per Bodenprobe im Labor bestimmt und hilft dir, Stickstoff bedarfsgerecht zu düngen. gesondert bestimmt werden. Auf abgeernteten Beeten bindet eine Gründüngung frei werdende Nährstoffe und vermindert, dass sie ausgewaschen werden.
Was die Pflanzen nicht aufnehmen, kann ins Grundwasser gelangen, und übermäßige Phosphoreinträge fördern in Gewässern das Wachstum von Algen und Wasserpflanzen. Wie du Mangel und Überdüngung im Garten einordnest, findest du im gleichnamigen Abschnitt des Düngen-Ratgebers.
Wieg eine volle Schubkarre Mist, miss dein Beet aus und rechne nach, wie viele Karren unter der Obergrenze von 3 kg je m² bleiben.
Frischer oder unreifer Mist: Unkraut, Rückstände und Hygiene
Frischer Pferde- und Rindermist kann keimfähige Unkrautsamen, Tierarzneimittelrückstände und Krankheitserreger enthalten. Für die Gartendüngung wird deshalb mindestens ein Jahr gelagerter Mist empfohlen, doch auch diese Lagerdauer ersetzt keinen Hygienenachweis. Wie du frischen Dung lagerst und kompostierst, zeigt die Anleitung, wie aus frischem Pferde- und Rinderdung gebrauchsfertiger Dünger wird.
Wenn nach dem Mist Unkraut keimt
Ist frischer Mist schon eingearbeitet, gehst du die Folgen der Reihe nach an. Einjährige Samenunkräuter hackst du oberflächlich weg. Ausdauernde Wurzelunkräuter musst du wiederholt tief entfernen oder ausstechen, damit sie schwächer werden. Eine Mulchdecke vermindert danach Unkrautaufwuchs und Austrocknung. Im Gemüsebeet ist eine organische Mulchschicht von etwa 2 bis 3 cm üblich, Saatrillen und kleine Jungpflanzen bleiben frei. Ich gehe auf frisch gemisteten Beeten mit der Hacke flach durch, sobald ich die ersten Keimlinge sehe.
Herkunft und Hygiene
Pferdemist holst du möglichst aus Haltungen, die du kennst. Er kann Tierarzneimittelrückstände enthalten, und Angaben zu Behandlungen fehlen häufig. Beim Ausbringen trägst du Handschuhe oder wäschst dir danach gründlich die Hände. Gemüse von gemisteten Beeten wäschst du nach der Ernte gründlich.
Auch ein gut geführter Kompost macht Mist nicht zuverlässig frei von Krankheitserregern für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die dafür nötigen RottetemperaturenDie Rottetemperatur ist die Temperatur im Inneren eines Komposthaufens, die entsteht, weil Mikroorganismen beim Abbau des Materials Wärme freisetzen. Liegt sie in der Heißrotte über 55 °C, hilft sie, Krankheitserreger abzutöten. werden im Garten oft nicht durchgehend erreicht.
Am Reitstall frage ich nach, ob und womit die Pferde behandelt wurden. Die Antwort schreibe ich zusammen mit dem Abholdatum auf ein Schild am Misthaufen.
Falscher Zeitpunkt: wann Mist und Rinderpellets aufs Beet gehören
Im Hausgarten ist eine Frühjahrsdüngung der Herbstdüngung vorzuziehen, weil weniger Nährstoffe ausgewaschen werden. Auf einem leeren Beet nimmt keine Pflanze mehr auf, was der Dünger freisetzt, und diese Nährstoffe sind dann auswaschungsgefährdet. Abgelagerten Stallmist arbeitest du im Frühjahr vor der Pflanzung flach in die Beete für Starkzehrer wie Kohl, Tomaten, Gurken oder Zuckermais ein. Welche Beete im kommenden Jahr Starkzehrer tragen, kannst du im Beetplaner nach Zehrer-Einstufung und Anbaupausen planen. Kompostierter Mist kann im Herbst außerdem den Boden um Zierpflanzen und Gehölze schützen.
Mist im Herbst auf das abgeerntete Gemüsebeet geben und das Beet dann bis zum Frühjahr leer liegen lassen. Ein überwinternder Bewuchs hält den Boden dagegen durchwurzelt und schützt vor Abschwemmung und Nährstoffauswaschung. Winterroggen kannst du als späte Gründüngung von Ende September bis Anfang Oktober säen.
Rinderpellets: wann düngen?
Für Rinderpellets gelten dieselben Zeitregeln wie für andere organische Dünger. Du bringst sie lieber im Frühjahr als im Herbst aus, und zwar auf feuchten Boden. Auf nassen Pflanzenteilen sollen sie nicht liegen bleiben, weil dort Ätzschäden entstehen können. Die Menge richtet sich nach der Packungsangabe. Die gilt allerdings nur für einen optimal versorgten Boden, auf den nicht zusätzlich Kompost oder andere Dünger kommen. Hat das Beet schon Kompost oder Mist bekommen, passt du die Pelletmenge daran an.
Obst- und Ziergehölze bekommen nach Mitte Juli keinen zusätzlichen Stickstoff mehr, damit ihre Triebe vor dem Winter ausreifen. Bei Obstgehölzen liegt das empfohlene Ende der Stickstoffgaben zwischen Ende Juni und Mitte Juli.
Welche Handelsform zu Gemüse, Obst oder Rasen passt, vergleicht der Ratgeber zu frischem, getrocknetem und pelletiertem Dung. Konkrete Mengen je Bodentyp, die Einarbeitung und die Ergänzung mit Mineraldüngern oder anderen organischen Materialien behandelt der Ratgeber dazu, wie viel Pferde- und Rinderdung du wann und wie ausbringst.
Kalter oder trockener Boden: warum Nachlegen nicht zuverlässig hilft
Organische Dünger setzen bei Frost, Trockenheit oder Staunässe wenig Nährstoffe frei. Eine weitere Gabe behebt das akute Problem in dieser Lage nicht zuverlässig. Feuchtwarme Bedingungen können dagegen eine starke Freisetzung und Auswaschung begünstigen. Wer im kalten Frühjahr nachlegt, weil die Pflanzen blass bleiben, riskiert also, dass beide Gaben auf einmal frei werden, sobald es feucht und warm wird. Ich prüfe deshalb zuerst mit der Hand, wie feucht und kalt der Boden ist, bevor ich über eine zweite Gabe nachdenke.
Wenn sich der pH-Wert verschiebt
Kompost enthält basisch wirksame Bestandteile und kann deshalb den pH-Wert anheben. Liegt der pH-Wert unter dem Zielbereich, kann das gewollt sein. Liegt er darüber, gehören weder Kompost noch kalkhaltige Dünger aufs Beet. Stallmist kann so viel Kalk mitbringen, dass er für säureliebende Kulturheidelbeeren nicht taugt.
Ein zu hoher pH-Wert kann Nährstoffe in schwer löslichen Verbindungen festlegen. Dann können Mangelerscheinungen auftreten, obwohl die Nährstoffe im Boden vorhanden sind. Gelbe junge Blätter mit grünen Adern können auf Eisenmangel hindeuten, lassen sich aber nicht immer sicher von ManganmangelManganmangel ist eine Unterversorgung der Pflanze mit dem Spurenelement Mangan. Er zeigt sich zuerst an jüngeren Blättern, etwa als abgestorbene Punkte oder Streifen, und entsteht oft, weil Mangan bei hohem pH-Wert oder Trockenheit für die Wurzeln nicht verfügbar ist. unterscheiden. Weil der pH-Wert Nährstoffe festhalten kann und über dem Zielbereich kein Kompost mehr aufs Beet gehört, sind gelbe Blätter auf so einem Beet ein Anlass für eine Messung und nicht für die nächste Fuhre.
| Gartenboden | anzustrebender pH-Bereich je nach Humusgehalt |
|---|---|
| Sand | 5,0 bis 6,5 |
| Lehm | 5,5 bis 7,0 |
| Ton | 6,0 bis 7,5 |
Ausgenommen sind Pflanzen mit besonderen Ansprüchen, etwa Moorbeetpflanzen.
Gekalkt wird nur, wenn der gemessene pH-Wert unter dem Bereich liegt, der zu Bodenart und Humusgehalt passt. Auf Beeten über dem Zielbereich setze ich Kompost aus und gebe dort auch keinen Stallmist, bis die nächste Bodenprobe vorliegt. Solange du die Versorgung korrigierst, wird eine erneute Bodenuntersuchung nach 2 bis 3 Jahren empfohlen. Wie du die Probe richtig ziehst, steht im Abschnitt Boden des Düngen-Ratgebers.
„Pferdemist säuert den Boden und passt deshalb zu Rhododendren und Heidelbeeren.“ Darauf würde ich mich nicht verlassen. Für Kulturheidelbeeren gelten gewöhnlicher Kompost und Stallmist als ungeeignet, weil ihr Kalkgehalt häufig zu hoch ist. Säureliebende Moorbeetpflanzen wie Rhododendren bekommen keine pauschalen Kalk- oder Kompostgaben, und eine gezielte Rhododendrondüngung setzt voraus, dass du pH-Wert und Nährstoffe des Bodens kennst.
Mist am falschen Platz: Pflanzen, die ihn nicht brauchen
Nicht jede Pflanze profitiert von Mist. Bei diesen Gruppen lasse ich ihn weg oder prüfe vorher genau:
- Lavendel: Stark stickstoffhaltige Dünger und Mist können zu weichem, instabilem Wuchs führen.
- Stauden nährstoffarmer Standorte: Übermäßige Düngung führt zu untypisch starkem Wachstum und verschlechtert ihre Winterhärte.
- Eingewachsene Steingartenpflanzen: In der Regel ist kein Zusatzdünger nötig.
- Feldsalat und Radieschen im Spätsommer: Eine Stickstoffdüngung kann meistens entfallen.
- Ziergehölze außer Rosen: Das StickstoffangebotDas Stickstoffangebot ist die Menge an Stickstoff, die den Pflanzen im Boden tatsächlich zur Verfügung steht. Fachleute bestimmen diesen pflanzenverfügbaren Stickstoff mit einer Bodenanalyse, der sogenannten Nmin-Methode. des Bodens deckt ihren Bedarf häufig schon weitgehend.
Nährstoffungleichgewicht: wenn Mist das Falsche liefert
Weil Mist Phosphat mitbringt, kann sich auf regelmäßig gemisteten Beeten Phosphat anreichern, während ein anderer Nährstoff knapp wird. Stickstoff unterstützt vor allem Blatt- und Triebwachstum, Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Was die einzelnen Nährstoffe sonst noch leisten, erklärt der Abschnitt Nährstoffe im Düngen-Ratgeber.
Erst die Ursache klären
Mangel an Stickstoff, Phosphor, Kalium oder Magnesium zeigt sich häufig zuerst an älteren Blättern, Eisenmangel dagegen an jüngeren. Trockenheit, Staunässe, Wurzelschäden und Verdichtung können ähnliche Symptome verursachen. Bevor ich bei gelben Blättern an Dünger denke, steche ich mit dem Spaten ein und sehe mir BodengefügeDas Bodengefüge beschreibt, wie die festen Teilchen im Boden angeordnet sind und zusammenhalten, etwa lose als Einzelkörner oder zu Krümeln verklebt. Davon hängt ab, wie viele Hohlräume für Luft, Wasser und Wurzeln bleiben., Feuchte und Wurzeln an. Welcher Nährstoff tatsächlich fehlt und welcher im Überfluss da ist, zeigt dir eine Bodenprobe.
Gezielt ausgleichen
Bei hoher Phosphatversorgung und gleichzeitigem Kalium- oder Magnesiummangel sind gezielte EinzelnährstoffdüngerEin Einzelnährstoffdünger enthält nur einen einzigen Pflanzennährstoff, zum Beispiel nur Stickstoff oder nur Kalium. Ein Mehrnährstoffdünger liefert dagegen mehrere Nährstoffe als Mischung. sinnvoller als ein zusätzlicher NPK-DüngerEin NPK-Dünger ist ein Dünger, der die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) gemeinsam enthält; die Buchstaben im Namen stehen für genau diese Nährstoffe. Die Zahlen auf der Packung nennen ihre Anteile in Prozent.. Ein hohes Kaliumangebot kann wiederum die Magnesiumaufnahme der Pflanzen beeinträchtigen. Fehlt vor allem Stickstoff, liefern Hornprodukte überwiegend Stickstoff und Schwefel bei geringen Phosphor- und Kaliumgehalten. Hornmehl wird dabei schneller umgesetzt als gröbere Hornspäne.
Bei Versorgungsstufe D muss nur 50 % des erwarteten Entzugs eines Nährstoffs durch Düngung ersetzt werden. Bei Versorgungsstufe E kann die Düngung mit diesem Nährstoff vorübergehend auf 0 sinken. Andere Nährstoffe beurteilst du dabei jeweils gesondert.
Holzasche als Kaliumquelle aufs Beet streuen. Wegen möglicher Schwermetall- und Schadstoffbelastungen gehört Holzasche weder als Dünger in den Garten noch auf den Kompost. Abgekühlt kommt sie in den Hausmüll, ohne dass du dabei Staub aufwirbelst.
Worin sich die beiden Dungarten in Nährstoffen und Bodenwirkung unterscheiden, zeigt der Vergleich von Pferde- und Rinderdung nach Boden und Kultur. Woran du reife, einwandfreie Ware erkennst, steht im Ratgeber zu Inhalt, Wirkung und Reifemerkmalen von Pferde- und Rindermist. Welcher Tierdung scharf ist und wie reif Geflügelmist sein muss, klärt der Beitrag zum Düngen mit Tierdung von Pferd, Rind und Geflügel. Was Bodenanalyse und Düngerecht beim Kombinieren vorgeben, findest du unter Mist mit Kompost, Gründüngung und Mineraldüngern kombinieren.
