Gartenpraxis · Gründünger & Bodenkur · Pflege

Gründüngung und Kompost kombinieren: so baust du Humus auf

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Im Herbst bedeckt Gründüngung das Beet und kann Reststickstoff aufnehmen, Kompost kommt erst im Spätwinter oder Frühjahr.
  • Für Gemüsebeete werden im Frühjahr etwa 3 l reifer Kompost je m² oberflächlich eingearbeitet, bei Nährstoffüberschüssen weniger.
  • Abgefrorene Gründüngung bleibt über Winter als Mulch liegen und wird im Frühjahr abgerecht und kompostiert oder flach eingearbeitet.
  • Frisches Grün aus der Gründüngung kompostierst du in dünnen Lagen im Wechsel mit trockenem, strukturreichem Material.
  • Reifer Gartenkompost ist meist nach vier bis neun Monaten dunkel, feinkrümelig und riecht nach Waldboden.
Kompost und Humus
Foto: NoName_13 · Pixabay Content License · Quelle ↗

Im Herbst stehen bei mir abgeräumte Beete neben einem gut gefüllten Komposter. Den Kompost gleich auf die leeren Flächen zu verteilen, liegt nahe. Als Dünger gehört er aber nicht in den Herbst, weil dann über Winter mehr Nitrat ausgewaschen werden kann. Ich säe deshalb zuerst eine Gründüngung und hebe den Kompost für das Frühjahr auf. So bauen Gründüngung und Kompost im Wechsel Humus auf: die eine auf dem Beet, der andere im Komposter.

Humus aufbauen: was Gründüngung und Kompost jeweils beitragen

Beide Methoden bringen organische Substanz in den Boden, aber auf getrennten Wegen. Die Gründüngung wächst genau dort, wo sie wirken soll. Kompost entsteht dagegen aus Garten- und Ernteresten im Komposter und kommt erst reif aufs Beet.

Gründüngung Kompost
Wo die Masse entsteht direkt auf dem Beet im Komposter, getrennt vom Beet
Nährstoffe bindet vorhandenen Bodenstickstoff, Leguminosen bringen zusätzlich Luftstickstoff ein liefert vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente
Bodengefüge Wurzeln bilden mit Regenwürmern Bioporen, die Pflanzendecke schützt vor Verschlämmung, Verkrustung und Erosion bringt organische Substanz, die in schweren Böden eine Krümelstruktur fördert
Zeitpunkt als Decke über Herbst und Winter oder in Lücken zwischen Ernte und Folgekultur Spätwinter oder Frühjahr, nicht im Herbst

Eingearbeitete Gründüngungsmasse versorgt das Bodenleben mit organischem Material, das bei der Zersetzung Nährstoffe freisetzt. Kompost liefert vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente, Leguminosen wie Klee, Wicken und Lupinen bringen dagegen zusätzlichen Stickstoff aus der Luft ein. Kombinierst du Kompost mit einer Leguminosen-Gründüngung, decken die beiden also unterschiedliche Teile der Nährstoffversorgung ab. Eine Leguminosen-Gründüngung eignet sich außerdem als Vorfrucht für stark zehrendes Gemüse.

Mythos-Check

„Mit Gründüngung brauche ich keinen Dünger mehr.“ Das stimmt so nicht. Ihre Nährstoffwirkung hängt von Pflanzenart, Aufwuchs, Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur ab und ersetzt zusätzliche Düngung nicht automatisch. Auch der Stickstoff in der Biomasse steht der Folgekultur je nach Boden, Witterung und Umbruch nicht vollständig zur Verfügung.

Humusaufbau durch Gründüngung, Kompost und organischen Mulch kann verbessern, wie dein Gartenboden Wasser aufnimmt und speichert. Ein höherer Humusgehalt garantiert aber keine entsprechend große Zunahme des pflanzenverfügbaren Wassers im ganzen Bodenprofil. Wie Infiltration, Verdunstung und Speicherung zusammenspielen, liest du im Ratgeber, wie Gründüngung den Wasserhaushalt deines Bodens verbessert. Wie Gründüngung in die Humusbilanz eingeht und welche Rolle sie für Umwelt und Klima spielt, steht im Überblick, was Gründüngung im Boden leistet.

Bevor du säst: Gründüngung in Kürze

Vier Fragen klärst du vor der Saat, und jede davon vertieft der Gründünger-Überblick.

Welche Art? Leguminosen wie Klee, Wicken und Lupinen binden über Wurzelbakterien Luftstickstoff, alle anderen Gründüngungspflanzen nutzen den vorhandenen Bodenstickstoff. Du wählst die Art nach Bodenart, verfügbarem Zeitraum und den Pflanzenfamilien deiner Gemüsefruchtfolge. Familien und Wuchsformen stellt der Gründünger-Überblick im Abschnitt zu den Gründüngerpflanzen vor.

Wie lange ist das Beet frei? Für Senf reichen die Angaben zur Entwicklungsdauer im Hausgarten von 4–10 Wochen. Für Phacelia und Ölrettich liegen sie bei 6–10 Wochen. In wintermilden Gebieten gehen Gründüngungssaaten noch bis Anfang Oktober, die Saatfenster je Art zeigt dir ein Aussaatkalender für Gründünger zum Ausdrucken.

Welcher Boden? Auf humusarmen leichten Böden eignen sich Arten mit reichlicher Grünmasse wie Phacelia und Sonnenblumen. Für schwere oder verdichtete Standorte kommen unter anderem Ölrettich, Phacelia und Sandhafer infrage. Was du auf Sand zusätzlich beachtest, zeigt der Ratgeber, wie Gründüngung die Wasserspeicherung sandiger Böden verbessert.

Was stand vorher auf dem Beet? Arten derselben Pflanzenfamilie baust du nicht unmittelbar hintereinander auf derselben Fläche an. Gelbsenf und Ölrettich brauchen im Gemüsebeet mindestens 3–5 Jahre Abstand zu anderen Kreuzblütlern. Mit einer Beetplanung über mehrere Jahre behältst du die Familien im Blick, und welche Pflanzen sich als Nachbarn vertragen, zeigt die Mischkultur-Übersicht.

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Das Gartenjahr: Gründüngung und Kompost im Wechsel

Nach der Ernte: Gründüngung säen, Kompost aufheben

Für eine Gründüngung nach der Gemüseernte eignen sich besonders August und September. Winterroggen kannst du noch im Oktober säen. Vorher entfernst du die Erntereste weitgehend oder arbeitest sie ein und harkst die Fläche feinkrümelig und eben. Gesunde Erntereste bringe ich dabei in den Komposter, kranke Pflanzenteile gebe ich in die Biotonne.

Zwischenfrüchte können Reststickstoff aufnehmen und so die Nitratauswaschung über Winter verringern. Kompost bringst du aus demselben Grund nicht im Herbst als Dünger aus. Im Herbst gehört also die grüne Decke aufs Beet, und der Kompost bleibt bis zum Spätwinter oder Frühjahr im Komposter.

Auch im Hochbeet ist Gründüngung sinnvoll, wenn es nach der Ernte mehrere Wochen oder über Winter frei bleibt. Dazu gibt es einen eigenen Ratgeber, wie du Gründüngung im Hochbeet nutzt. In kleinen Gefäßen lohnt sie sich dagegen meist wenig, weil du die Erde dort einfach austauschen kannst.

Frühherbst und Winter: stehen lassen

Im Frühherbst bleibt die Gründüngung stehen, damit frei werdende Nährstoffe nicht vor der Folgekultur ausgewaschen werden. Abfrierende Bestände bleiben über Winter als Mulch liegen, winterharte wachsen bis zum Frühjahr weiter und schützen den aufgenommenen Stickstoff besser vor Auswaschung. Winterharte Bestände musst du vor der nächsten Kultur aktiv beenden, was wegen der Pflanzenmasse viel Handarbeit bedeuten kann.

Im Frühjahr: was ins Beet geht und was in den Komposter

Im Frühjahr entscheidest du Beet für Beet, wohin die Reste der Gründüngung gehen. Den Ausschlag geben die Folgekultur und die Nährstoffversorgung deines Bodens.

Situation im Frühjahr Was mit der Gründüngung passiert
Die Folgekultur braucht ein feines Saatbett Bestand abräumen und kompostieren
Die Bodenuntersuchung zeigt erhöhte Phosphor- und Kaliumvorräte Großteil der Masse abtragen und auf schwächer versorgten Beeten oder im Kompost weiternutzen
Kein feines Saatbett nötig abgefrorene Reste als Mulch liegen lassen oder flach einarbeiten
Dicke Stängel sollen als Mulch liegen bleiben vorher zerkleinern, denn verholzte Reste verrotten langsamer und können vorübergehend Stickstoff aus dem Bodenvorrat binden
Kranke Pflanzen oder samentragendes Unkraut im Bestand vorsorglich in die Biotonne, nicht auf den Gartenkompost

Was im Beet bleibt, arbeitest du nur flach ein, denn frische Masse kann tief vergraben unter Luftabschluss faulen. Danach wartest du meist etwa 2–3 Wochen bis zur nächsten Aussaat oder Pflanzung. Den passenden Mähzeitpunkt beschreibt der Gründünger-Überblick im Abschnitt zu Mähen und Einarbeiten.

Statt einzuarbeiten, kannst du abgeschnittene Gründüngung auch als Mulch liegen lassen. Welche Mulchmaterialien du dazu wann einsetzt, zeigt der Ratgeber, wie du Gründüngung und Mulchen im Jahresverlauf kombinierst.

Im Frühjahr: Kompost aufs Beet

Reifen Kompost bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus und arbeitest ihn oberflächlich ein.

Zahl im Blick

Für Gemüsebeete werden im Frühjahr etwa 3 l reifer Kompost je m² oberflächlich eingearbeitet. Hat dein Boden bereits Nährstoffüberschüsse, schränkst du die Gabe ein.

Kompost liefert vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente. Zusätzlichen Stickstoff bemisst du nach dem Bedarf der Gemüsekultur und berücksichtigst dabei den Aufwuchs der Gründüngung.

Ob dein Beet schon gut versorgt ist, zeigt eine Bodenuntersuchung. Die Grunduntersuchung erfasst Phosphat, Kalium und den Kalkbedarf. Weil Kompost vor allem Phosphor und Kalium liefert und genau diese Werte in der Grunduntersuchung stehen, steuert der Befund beide Hälften der Kombination: Bei erhöhten Vorräten trägst du den Großteil der Gründüngung ab und gibst weniger Kompost. Wie du denselben Befund für die Wahl der Gründüngung nutzt, zeigt der Ratgeber, wie du mit einer Bodenanalyse die passende Gründüngung auswählst.

Nicht jedes Beet bekommt Kompost. Für Moorbeetpflanzen und trockenheitsliebende mediterrane oder Polsterstauden ist er ungeeignet, weil diese sauren beziehungsweise kargen Boden benötigen.

Gründüngung kompostieren: so rottet das Grün, statt zu faulen

Abgeräumte Gründüngung ist frisches, feuchtes Grün. Damit sie im Komposter rottet, kombinierst du sie in dünnen, wechselnden Lagen mit trockenem, strukturreichem Material aus dem Garten. Schichte locker und mische gröberes Schnittgut ein, damit Luft in den Haufen kommt. Gartenkompost braucht Wärme, Feuchte und Sauerstoff, und wo Sauerstoff fehlt, fault das Material. Ein Platz im Schatten oder Halbschatten schützt den Haufen vor dem Austrocknen.

Marias Erfahrung

Bevor ich eine Gründüngung abräume, lege ich mir trockenes, gröberes Schnittgut neben den Komposter. So kann ich jede Lage frisches Grün gleich mit einer trockenen Lage abdecken.

Das C/N-Verhältnis beschreibt, wie viel Kohlenstoff im Verhältnis zum Stickstoff in der Pflanzenmasse steckt. Gründüngung wird im Hausgarten gewöhnlich kurz vor der Blüte geschnitten, und junge Pflanzen haben ein engeres C/N-Verhältnis als ältere. Mähst du zu diesem Zeitpunkt, bekommst du also Masse, die sich schneller umsetzt als ein überständiger Bestand mit verholzten Stängeln.

Achtung

Kranke Pflanzenreste und samentragendes oder ausdauerndes Unkraut aus dem Bestand gibst du vorsorglich in die Biotonne. Kleine Gartenkomposter erreichen hygienisierende Temperaturen oft nicht sicher, deshalb gehören auch tierische Speisereste nicht hinein.

Mini-Checkliste

Gründüngung für den Kompost

  • vor der Samenreife mähen, damit sich der Bestand nicht selbst aussät
  • kranke Pflanzen und samentragendes Unkraut aussortieren
  • frisches Grün in dünnen Lagen mit trockenem, strukturreichem Material wechseln
  • locker aufschichten und gröberes Schnittgut für die Belüftung einmischen
  • den Haufen im Schatten oder Halbschatten feucht und luftig halten

Ist der Kompost reif? Aussehen, Geruch und Kressetest

Gartenkompost ist meist nach vier bis neun Monaten reif. Er ist dann dunkel und feinkrümelig und riecht nach Waldboden. Wie schnell das geht, hängt vom Material und von der Durchmischung ab.

Genauer prüfst du die Reife mit einem Kressetest. Du säst Kresse in eine Probe deines Komposts und zum Vergleich in Gartenerde. Wächst die Kresse im Kompost nach fünf Tagen deutlich schwächer oder bekommt verfärbte Blätter, braucht er noch Zeit zum Nachreifen. Ich setze den Test an, bevor ich im Frühjahr Kompost auf die Beete bringe.

Tipp

Riecht dein Kompost faulig statt nach Waldboden, kann das auf Sauerstoffmangel hindeuten. Schichte das Material dann lockerer und belüfte es mit gröberem Schnittgut.

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Häufige Fragen

Was ist Gründüngung und wie funktioniert sie im Garten?
Bei der Gründüngung säst du Pflanzen nicht für die Ernte, sondern für den Boden. Ihre Masse wird vor der Samenreife geschnitten und dann flach eingearbeitet, als Mulch liegen gelassen oder kompostiert. Alle Gründüngungspflanzen binden vorhandenen Bodenstickstoff, Leguminosen bringen über Knöllchenbakterien zusätzlich Luftstickstoff ein. Die Pflanzendecke schützt den Boden vor Erosion, Verschlämmung und Verkrustung, die eingearbeitete Masse versorgt das Bodenleben mit organischem Material.
Was sind die Vorteile von Leguminosen als Gründüngerpflanzen?
Leguminosen wie Klee, Wicken und Lupinen binden mithilfe von Wurzelbakterien Luftstickstoff in organischer Form, andere Gründünger nutzen nur den vorhandenen Bodenstickstoff. Eine Leguminosen-Gründüngung eignet sich deshalb als Vorfrucht für stark zehrendes Gemüse. Der gebundene Stickstoff steht der Folgekultur je nach Boden, Witterung und Umbruch allerdings nicht vollständig zur Verfügung. Zur Vorbeugung spezifischer Wurzelkrankheiten sollten höchstens 25 % der wechselnden Beetbelegung auf Leguminosen entfallen, Erbsen und Bohnen eingeschlossen.
Wie funktioniert der Nährstoffkreislauf zwischen Kompost und Gründüngung?
Gründüngung nimmt gelöste Nährstoffe auf und gibt sie beim Verrotten wieder frei, entweder direkt im Beet oder über den Kompost, wenn du die Masse abräumst. Kompost liefert vor allem Phosphor, Kalium und Spurenelemente, zusätzlichen Stickstoff bemisst du nach dem Bedarf der Gemüsekultur. Bei erhöhten Phosphor- und Kaliumvorräten entfernst du den Großteil der Gründüngungsmasse und nutzt sie auf schwächer versorgten Beeten oder im Kompost weiter. Die Folgedüngung berücksichtigt, wie viel Aufwuchs die Gründüngung gebildet hat.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Gründüngerpflanzen einzuarbeiten?
Gründüngung wird im Hausgarten gewöhnlich kurz vor der Blüte geschnitten und in jedem Fall vor der Samenreife beendet, damit sie sich nicht selbst aussät. Im Frühherbst bleibt sie stehen, weil Einarbeiten Nährstoffe vorzeitig freisetzen und ihre Auswaschung begünstigen kann. Arbeite die frische Masse nur flach ein und warte danach meist etwa 2–3 Wochen bis zur nächsten Aussaat oder Pflanzung.
Ist es ein Mythos, dass Kompost übel riechen muss?
Ja, ein gut geführter Kompost muss nicht stinken. Fäulnis entsteht, wenn dem Material Sauerstoff fehlt. Schichte feuchte und trockene Materialien deshalb abwechselnd locker ein und belüfte den Haufen mit gröberem Schnittgut. Reifer Gartenkompost ist dunkel, feinkrümelig und riecht nach Waldboden.
Wie beeinflusst Gründüngung das Bodenleben und die Mikroorganismen?
Eingearbeitete Gründüngungsmasse versorgt das Bodenleben mit organischem Material, das bei seiner Zersetzung Nährstoffe freisetzt. Junge Pflanzen werden dabei schneller umgesetzt als ältere, weil ihr C/N-Verhältnis enger ist. Die Wurzeln bilden zusammen mit aktiven Regenwürmern Bioporen, durch die Regenwasser besser in den Boden eindringt. Verholzte Reste verrotten dagegen langsamer und können vorübergehend Stickstoff aus dem Bodenvorrat binden.
Wie integriert man Gründüngung in die Fruchtfolge des Gemüsegartens?
Wähle die Gründüngung nach Bodenart, freiem Zeitraum und den Pflanzenfamilien deiner Gemüsefruchtfolge, und baue Arten derselben Familie nicht direkt hintereinander auf derselben Fläche an. Gelbsenf und Ölrettich brauchen im Gemüsebeet mindestens 3–5 Jahre Abstand zu anderen Kreuzblütlern. Phacelia ist mit keiner gängigen Gemüseart verwandt und ergänzt deshalb viele Fruchtfolgen. Nach der Gemüseernte eignen sich besonders August und September für die Aussaat, Winterroggen kann noch im Oktober folgen.
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