Gründünger & Bodenkur
Gründüngung im Garten: Pflanzenfamilien, Standort, Aussaat, Einarbeiten, Fruchtfolge und Grenzen bei Nematoden – das Grundlagenwissen im Überblick.


Pflanz- und Aussaatzeiten unterscheiden sich je Art. Gezeigt sind die Arten mit den meisten Ratgebern; den Kalender jeder weiteren Art findest du in ihrem Ratgeber.
Ein Beet, das nach der Ernte brachliegt, bleibt nicht lange in gutem Zustand: Regen schlämmt die Oberfläche zu, die Krume verkrustet, und Beikraut besetzt die Lücke. Gründüngung füllt sie mit Pflanzen, die nicht für die Küche wachsen, sondern für den Boden. Auf dieser Seite habe ich das Grundlagenwissen aus meinen Gründünger-Ratgebern gebündelt: was Klee, Phacelia, Senf und Co. leisten, welche Familie wohin passt, wann gesät, gemäht und eingearbeitet wird und wo die Grenzen liegen. Die Ratgeber zu den einzelnen Arten vertiefen Aussaat, Pflege und Einsatz; hier steht das Gerüst, an dem sie hängen.
Was Gründüngung im Boden leistet
Gründüngung arbeitet gleichzeitig an Struktur, Schutz und Nährstoffen. Wurzeln durchziehen die Krume, und tiefwurzelnde Arten erreichen Schichten, an die kein Spaten herankommt: Ackerbohnen, Lupinen und Sonnenblumen können standortabhängig deutlich mehr als 1 m tief wurzeln. Über der Erde beschattet und bedeckt ein dichter Bestand den Boden und schützt ihn so vor Erosion, Verschlämmung und Verkrustung.
Bei den Nährstoffen spielen die Schmetterlingsblütler eine Sonderrolle. Klee, Lupine, Luzerne, Serradella und Wicke sind stickstoffsammelnde Pflanzen, die zusammen mit Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff binden. Wie viel davon bei der Folgekultur ankommt, hängt von Pflanzenart, Aufwuchs, Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur ab. Eine Gründüngung ersetzt die Düngung deshalb nicht automatisch.
Beim Humus lohnt ein nüchterner Blick. Im landwirtschaftlichen Bilanzverfahren werden einer Gründüngung mit 40 dt Aufwuchstrockenmasse/ha insgesamt 400 kg Humuskohlenstoff/ha angerechnet, Wurzeln und Stoppeln eingeschlossen. Das ist eine Rechengröße für den Humushaushalt, keine Messung dauerhaft gespeicherten Kohlenstoffs. Welche Arten Stickstoff sammeln und wie sie wirken, vertieft der Ratgeber über stickstoffbindende Pflanzen im Garten.
Die Gründüngerpflanzen: Familien und Wuchsformen
Für die Planung zählt vor allem die Pflanzenfamilie, denn nach ihr richtet sich die Fruchtfolge. Zu den Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) gehören Perser-, Alexandriner-, Inkarnat-, Rot- und Weißklee, Lupine, Luzerne, Serradella und Sommerwicke. Kreuzblütler (Brassicaceae) sind Gelbsenf, Ölrettich, Rübsen und Winterraps. Phacelia, auch Büschelschön genannt, zählt zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae), Buchweizen zu den Knöterichgewächsen (Polygonaceae) und Lein zu den Leingewächsen (Linaceae); Feldsonnenblumen und Studentenblumen sind Korbblütler (Asteraceae).
Fast alle diese Arten stuft der Beetplaner als schwachzehrend ein, nur Feldsonnenblumen und Winterraps als starkzehrend. Flach wurzelnd sind dort nur Buchweizen, Lein, Weißklee und Studentenblumen, alle anderen wurzeln tief. In der Höhe gehen die Arten weit auseinander: Weißklee bleibt mit 20–30 cm niedrig, Phacelia erreicht 60–100 cm. Beim Ölrettich spielt die Sorte mit, er wird je nach Sorte und Standort 40 bis über 120 cm hoch; bei Senf und Ölrettich entscheidet die Sorte außerdem über die Nematodenresistenz.
Mischungen kombinieren mehrere Arten in einer Saat, etwa das landwirtschaftliche Landsberger Gemenge aus Inkarnatklee, Welschem Weidelgras und Zottelwicke. Blühende Arten wie Phacelia und Klee bieten Insekten Nahrung, solange du sie blühen lässt. Auch die Herkunft ist bunt: Inkarnatklee stammt ursprünglich von der Iberischen Halbinsel, die Luzerne aus dem südwestlichen Asien. Welche Samen zu deinem Ziel passen, vertieft der Ratgeber über die besten Gründüngersamen für einen gesunden Boden.
Standort und Boden: welche Art wohin
Für die Kleearten, Lupine, Phacelia, Buchweizen, Lein, Rübsen, Serradella und Sommerwicke nennt der Beetplaner einen sonnigen bis halbschattigen Platz, für Gelbsenf, Ölrettich, Luzerne, Feldsonnenblumen und Studentenblumen nur sonnige Lagen. Die Artprofile führen Inkarnatklee, Perserklee und Serradella allerdings als sonnig; bei ihnen ist die volle Sonne die naheliegende Wahl.
Als Bodenart hinterlegt der Beetplaner für Lupine, Luzerne, Inkarnat-, Rot- und Weißklee sowie Winterraps Lehm, für Phacelia, Gelbsenf, Ölrettich, Rübsen, Buchweizen, Serradella, Sommerwicke, Perser- und Alexandrinerklee Sand. Beim pH-Wert unterscheiden sich vor allem die Lupinen: Für die Gelbe Lupine wird pH 4–6 angegeben, für die Blaue Lupine pH 5–6, für die Weiße Lupine pH 6–7. Serradella deckt pH 4–7 ab, Luzerne pH 6–7 und Alexandrinerklee pH 6–8.
Staunässe ist bei mehreren Arten ein Ausschlussgrund: Schwere, kalte und staunasse Böden gelten für den landwirtschaftlichen Luzerneanbau als ungeeignet, bei Serradella und Weißklee soll Staunässe vermieden werden. Ölrettich passt sich an unterschiedliche Gartenböden an, ein tiefgründiger Boden unterstützt seine Wurzelentwicklung. Rotklee bevorzugt schwach sauren, stickstoffarmen Boden, der nicht mit Mist gedüngt wurde. Eine Übersicht nach Bodentypen bietet der Ratgeber dazu, welche Gründüngerpflanzen zu welchem Bodentyp passen.
Zeitpunkt und Dauer: von der Kurzzeitsaat bis zur Winterbegrünung
Bevor du Saatgut kaufst, klärst du, wie lange die Fläche frei ist. Im Gemüsebau wird Kurzzeitgründüngung mit bis 3 Monaten Vegetationszeit von Langzeitgründüngung mit mehr als 3 Monaten Vegetationszeit unterschieden. Für eine kurze Lücke zwischen Ernte und Folgekultur eignen sich schnelle Arten: Für Senf reichen die Angaben zur Entwicklungsdauer im Hausgarten von 4–10 Wochen, für Phacelia und Ölrettich von 6–10 Wochen.
Das Aussaatfenster unterscheidet sich je Art. Für Buchweizen nennen Beetplaner und Artprofil übereinstimmend Mai bis Juli. Bei Gelbsenf gehen die Angaben auseinander: Das Artprofil nennt April bis September als Aussaatzeit, die Systemwerte des Beetplaners führen März bis November als Kulturstart. Worauf die zusätzlichen Monate beruhen, ist nicht geklärt; ob März, Oktober und November für die Aussaat taugen, bleibt deshalb offen. Für den Winter zählt, ob ein Bestand abfriert. Für Phacelia gibt eine gartenbauliche Artenübersicht eine Frostverträglichkeit bis −8 °C an, ohne zu sagen, wie lange. Abgefrorene Bestände sind kein Verlust, sie bleiben als Mulch liegen.
Bei stark verdichteten oder geschädigten Böden, etwa auf neu angelegten Flächen, kann eine Gründüngung ein Jahr oder länger stehen bleiben. Auch im Hochbeet ist Gründüngung sinnvoll, wenn es mehrere Wochen oder über Winter ungenutzt bleibt. Die Saatzeiten im Überblick liefert der Aussaatkalender für Gründünger zum Ausdrucken, und wie sich alles übers Jahr verteilt, zeigt der Ratgeber dazu, wie du die Gründüngung im Jahreslauf planst.
Aussaat: Saatmenge, Saattiefe und Keimdauer
Gründüngung wird in der Regel flächig gesät, und dabei kommt es zuerst auf die Saatmenge an. Die Mengen liegen je nach Art weit auseinander: Für Phacelia werden im Hausgarten 1–3 g Saatgut/m² angesetzt, für Ölrettich reichen die Angaben von 2–5 g/m², für einjährige Lupinen von 15–25 g/m². Bei einigen Arten nennen die Fachquellen unterschiedliche Mengen, deshalb ist die Angabe auf der Saatguttüte deiner Sorte der verlässliche Ausgangspunkt.
Auch die Saattiefe folgt der Art. Für Phacelia und Ölrettich nennen die Artprofile 1–2 cm, für Sommerwicke (Vicia sativa) 2–5 cm. Danach braucht es etwas Geduld: Für Phacelia, Ölrettich und Weißklee werden 7–14 Tage Keimdauer genannt, für Inkarnatklee 14–21 Tage. Wenn du zum ersten Mal Gründüngung säst, begleitet dich der Ratgeber mit einfachen Schritten für den Einstieg durch die Arbeit.
Schmetterlingsblütler sammeln Stickstoff nicht allein, sondern zusammen mit Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln, und diese Bakterien müssen zur Pflanzenart passen. Für landwirtschaftliche Flächen, auf denen bisher nicht häufiger Luzerne stand, gilt deshalb eine Saatgutimpfung mit passenden Knöllchenbakterien als sinnvoll.
Pflege, Gießen und Düngen: wenig Aufwand nach dem Auflaufen
Ist die Saat aufgelaufen, macht Gründüngung wenig Arbeit. Empfindlich ist die Zeit davor: Bei trockener Witterung kann eine Gründüngung besonders während der Keimphase wiederholtes Gießen brauchen.
Gedüngt wird in der Regel nicht. Für Gelbsenf und Inkarnatklee gilt eine zusätzliche Düngung im Garten als nicht nötig, für Phacelia und Weißklee als unnötig, und bei Ölrettich ist auf den meisten Böden keine Zugabe nötig. Für Alexandriner- und Perserklee beschränkt sich die Düngung im landwirtschaftlichen Zwischenfruchtanbau auf eine Grundversorgung mit Phosphat und Kali; zusätzlichen Stickstoff brauchen diese stickstoffsammelnden Pflanzen nicht. Beim Lein kann ein zu reicher Boden sogar stören, denn zu hohe Bodenfruchtbarkeit kann besonders auf sehr leichten Böden übermäßiges Längenwachstum und Umknicken fördern.
Mehr Aufmerksamkeit brauchen Bestände, die sich langsam schließen: Im Feldanbau schließt Tagetes patula den Boden erst nach 4–8 Wochen, weshalb dort die frühe Unkrautregulierung wichtig ist. Wie viel Wasser und Nährstoffe eine einzelne Art verlangt, zeigt der Ratgeber am Beispiel, wie du Phacelia richtig bewässerst und düngst.
Mähen und Einarbeiten: Zeitpunkt, Mulch und Wartezeit
Ernte heißt bei Gründüngung meist: mähen und einarbeiten. Der Beetplaner führt für Phacelia, Ölrettich und die meisten Kleearten Juni bis November als Erntemonate, für Gelbsenf und Rotklee das ganze Jahr. Den genauen Termin bestimmt der Bestand: Blühende Gründüngung für Insekten wird nach der Blüte, aber vor der Samenreife beendet, damit sie sich nicht selbst aussät. Ich gehe gegen Ende der Blüte durch meine Bestände und mähe, bevor sich Samen bilden.
Beim Einarbeiten zählt die Jahreszeit. Im Frühherbst werden Pflanzen und Pflanzenreste nicht eingearbeitet, weil freigesetzte Nährstoffe anschließend ausgewaschen werden können. Durch Frost abgestorbene Gründüngung bleibt dagegen über Winter als Mulch auf dem Boden. Ich lasse abgefrorene Bestände bis zum Frühjahr liegen und arbeite sie dann flach ein. Nach dem Einarbeiten wartest du meist etwa 2–3 Wochen, bevor du neu säst oder pflanzt. Welcher Termin zu welcher Art passt, ordnet der Ratgeber dazu, wann du säst und wann du umgräbst.
Die Gründüngung im Frühherbst unterzugraben, damit das Beet aufgeräumt aussieht. Die dabei freigesetzten Nährstoffe können anschließend ausgewaschen werden. Lass den Bestand stattdessen stehen oder abfrieren und arbeite ihn später ein.
Fruchtfolge und Mischkultur: die Familie zählt mit
In der Fruchtfolge ist eine Gründüngung eine vollwertige Kultur, und ihre Pflanzenfamilie zählt mit. Ich trage jede Gründüngung wie eine Gemüsekultur in meinen Beetplan ein, damit ihre Familie bei der Planung nicht untergeht. Auch die Anbaupausen im Beetplaner unterscheiden sich stark: Phacelia und Studentenblumen kommen mit 2 Jahren aus, für Lein und Luzerne stehen dort 6 Jahre, für Rotklee 7 Jahre. Perser- und Alexandrinerklee, Serradella und Weißklee liegen bei 3 Jahren, Gelbsenf, Ölrettich, Lupine und Inkarnatklee bei 4 Jahren.
Für Schmetterlingsblütler gilt eine zusätzliche Grenze: Zur Vorbeugung spezifischer Wurzelkrankheiten sollen im Gemüsegarten höchstens 25 % der wechselnden Beetbelegung auf Leguminosen entfallen, Erbsen und Bohnen eingeschlossen. Passend dazu führt die Mischkultur-Matrix Klee als unverträglich mit Markerbsen, Puffbohnen und Prunkbohnen; auch Lupine, Luzerne, Serradella und Sommerwicken stehen dort untereinander als unverträglich. Für Gelbsenf nennt die Matrix nur Kreuzblütler als unverträgliche Nachbarn, darunter Radieschen, Rauke, Kresse und Meerrettich.
Auf der Habenseite verknüpft die Matrix Phacelia als Gründüngung unter anderem mit Möhren, Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln. Als unverträglich führt sie für Phacelia nur Borretsch, wie Phacelia ein Raublattgewächs. Kombinationen prüfst du im Mischkultur-Planer, Anbaupausen und Zehrer-Stufen hinterlegt der Beetplaner. Wie Gründüngung in die Gemüsebeete passt, zeigt der Ratgeber über Gründüngung in Fruchtfolge und Mischkultur des Gemüsegartens.
Nematoden, Biofumigation und Krankheiten: Bodenkur mit Grenzen
Manche Gründünger werden nicht nur für den Boden gesät, sondern gegen Schädlinge im Boden. Am bekanntesten ist der Einsatz gegen Nematoden, und dabei zählt die Sorte. Ölrettich- und Senfsorten mit den Anfälligkeitsnoten 1–3 für Rübennematoden gelten als resistent. Im Feldanbau begünstigen längere Phasen mit Tagesmitteltemperaturen ab 8 °C ihre Wirkung. Wer Senf oder Ölrettich gegen Nematoden sät, achtet deshalb auf eine als resistent eingestufte Sorte.
Bei Studentenblumen beziehen sich die Felddaten auf Tagetes patula. Zur Reduzierung von Pratylenchus-Nematoden muss sie im beschriebenen Feldanbau mindestens drei Monate wachsen; dort sind Befallsrückgänge von über 95 % beschrieben, die aber keine Erfolgsgarantie für jeden Garten sind. Zugleich kann Tagetes patula bestimmte Populationen von Meloidogyne hapla und einige Trichodorus-Arten vermehren und eignet sich deshalb nicht pauschal gegen alle Nematoden.
Biofumigation ist ein Spezialverfahren, das hier nur einen Anriss bekommt. Beschrieben ist es als Vorbereitung für Baumschulkulturen: Dort wird eine Gründüngungsmischung gemäht und zerkleinert, wenn etwa 60–80 % der Pflanzen blühen. Das Wirkprinzip dahinter und die Übertragbarkeit auf ein Gemüsebeet bleiben offen, deshalb übernimmst du das Verfahren besser nicht ungeprüft in deinen Garten. Wie realistisch der Einsatz gegen Nematoden im Garten ist, ordnet der Ratgeber dazu ein, was Gelbsenf gegen Nematoden leisten kann.
Auch Gründünger selbst können erkranken. Bei Luzerne erhöhen zu späte Herbstsaaten die Anfälligkeit für Kleekrebs, und beim Inkarnatklee zählen bessere Winterhärte und höhere Widerstandsfähigkeit gegen Kleekrebs zu den wichtigen Zuchtzielen.
Aufwand und Nutzen: was sich vorab abschätzen lässt
Ob sich eine Gründüngung lohnt, lässt sich für den Hausgarten nicht in Euro beantworten. Belastbare Gartenwerte zu Saatgutkosten oder eingespartem Dünger fehlen, und die vorhandenen Ertragsangaben und Nutzungsdauern stammen aus dem landwirtschaftlichen Zwischenfrucht- und Futterbau. Auf ein Beet umrechnen lassen sie sich nicht. Abschätzen kannst du vor allem den Aufwand: Der Saatgutbedarf unterscheidet sich je nach Art stark, und nach dem Auflaufen fällt wenig Arbeit an. Eine feste Düngerersparnis planst du besser nicht ein, weil die Nährstoffwirkung schwankt und eine Gründüngung die Düngung nicht automatisch ersetzt. Wie Landwirte Vorteile und Herausforderungen einer Gründüngungspflanze abwägen, zeigt der Ratgeber am Beispiel der Lupine im ökologischen Landbau.
Gründünger in der Küche: Vorsicht vor dem Probieren
Gründüngung wird für den Boden gesät, nicht für den Teller. Einige Arten haben trotzdem einen Küchenbezug, und dort gelten klare Sicherheitsregeln. Zerkleinerte Leinsamen können Blausäure freisetzen, Kleinkinder sollten deshalb keine rohen, geschroteten Leinsamen essen; zudem können Leinsamen relevante Mengen Cadmium enthalten. Sprossen wie Alfalfa, also Luzernesprossen, können Krankheitserreger tragen und werden nur vollständig durcherhitzt gegessen, auch aus eigener Anzucht. Senf und daraus hergestellte Erzeugnisse können Allergien auslösen und zählen zu den kennzeichnungspflichtigen Lebensmittelallergenen. Wer Gelbsenfsamen selbst verwerten möchte, findet im Ratgeber, wie du Gelbsenfsamen erntest und zu Senf verarbeitest, den ganzen Weg.
Bittere Lupinensamen können Vergiftungen verursachen. Entbittere Lupinensamen nicht selbst, wenn dir die Sachkunde dafür fehlt. Lupinen können außerdem schwere allergische Reaktionen auslösen, auch als Kreuzreaktion bei Menschen mit Erdnussallergie. Die samen.liveiner Gründüngerlupinen bleiben deshalb im Garten.
Zum Vertiefen: die Gründünger-Ratgeber
Das war das Fundament – für jedes Thema findest du hier den vertiefenden Ratgeber:
- Anzucht & Aussaat: Anbauanleitung für Buchweizen, Weißklee aussäen, die richtige Aussaat von Gelbsenf, alle 36 Ratgeber zu Anzucht & Aussaat ↓
- Wissen & Sonstiges: Weissklee: Pflegeleichter Bodendecker statt Rasen, Inkarnatklee (Blutklee), Stickstoffbindende Pflanzen, alle 55 Ratgeber zu Wissen & Sonstiges ↓
- Pflege & Düngen: Bodenverbesserung mit Gelbsenf, Gründüngung im Hochbeet, Ölrettich: Kraftvolle Bodenverbesserung im Garten, alle 29 Ratgeber zu Pflege & Düngen ↓
- Ernten & Lagern: Serradella richtig ernten und einarbeiten, Ernte und Verwertung von Winterraps im Garten
- Fruchtfolge & Mischkultur: Gelbsenf im Fruchtwechsel, Lein als Gründünger: Vorteile für die Fruchtfolge, Buchweizen im Fruchtwechsel, alle 55 Ratgeber zu Wissen & Sonstiges ↓
- Sorten & Auswahl: Tiefwurzelnde Gründünger für lockeren Gartenboden, die besten Gründüngerpflanzen für verschiedene Bodentypen, Rotklee-Sorten entdecken
- Überwintern: Ölrettich im Winter
- Rezepte & Verwendung: Ernte und Verwertung von Gelbsenfsamen
- Krankheiten & Schädlinge: Ölrettich: Natürlicher Nematodenbekämpfer im Garten
- Planen und drucken: der Beetplaner, der Aussaatkalender zum Ausdrucken, der Mischkultur-Planer
Anzucht & Aussaat
36 Ratgeber
Rotklee säen und pflegen: Aussaat, Schnitt und Überwinterung im Garten
Pflege & Düngen
29 Ratgeber
Ölrettich als Gründünger: Was er im Boden leistet und wo er sich lohnt
Ernten & Lagern
3 RatgeberSorten & Auswahl
5 RatgeberÜberwintern
1 RatgeberKrankheiten & Schädlinge
3 RatgeberRezepte & Verwendung
1 RatgeberWissen & Sonstiges
55 Ratgeber
Ölrettich im Fruchtwechsel: Vorfrucht, Nachfrucht und Anbaupause planen

Häufige Fragen
Was bringt eine Gründüngung meinem Gartenboden?
Wie lange sollte ich nach dem Einarbeiten einer Gründüngung warten?
Muss ich eine Gründüngung düngen?
Ist Phacelia eine Leguminose?
Wann mähe ich eine blühende Gründüngung wie Phacelia?
Kann ich Lupinensamen aus der Gründüngung essen?
Und dann erkennst du auch, dass du dem Boden mehr geben musst, als du ihm nimmst; du musst ihn aufschließen und mit Kalk sättigen, mit warmem Mist erwärmen, mit der Leichtigkeit von Asche durchsetzen und ihn mit Luft und Sonne tränken.
Anmerkung: Kalk und Asche nur nach Bodenprobe; historische Faustregel, keine Dosierempfehlung.







