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Nachsaat bei Rasenkrankheiten: Schadbild lesen, Sorten nach Resistenz wählen

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion

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Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Erst das Schadbild prüfen: Bei Rotspitzigkeit sterben befallene Gräser üblicherweise nicht ab und können wieder austreiben.
  • Nach Schneeschimmel das tote Gras erst nach dem Abtrocknen vorsichtig herausrechen und nur dort nachsäen, wo danach Lücken bleiben.
  • Mehr Saat schützt nicht: Eine zu hohe Nachsaatmenge verstärkt die Konkurrenz der jungen Gräser und kann Pilzbefall begünstigen.
  • Die Sortenprüfung bewertet die Resistenz gegen Blattflecken, Rost, Rotspitzigkeit und Fäulnis, die Noten reichen von 1 bis 9.
  • Lange nasse Blätter, Schatten und wenig Luftbewegung begünstigen Pilze: Gieß die Nachsaat früh am Morgen.

Nach einem nassen Winter tauchen im Rasen manchmal Flecken mit weißgrauem oder rötlichem Pilzgeflecht auf. Der erste Impuls ist, die Stellen sofort zuzusäen. Ich warte damit, bis die Fläche abgetrocknet ist und ich weiß, was dahintersteckt. Manche befallenen Gräser treiben nämlich wieder aus, und eine zu dichte Saat kann Pilzbefall sogar begünstigen.

Hier geht es darum, wie du die Nachsaat an das jeweilige Krankheitsbild anpasst und Sorten nach ihren Resistenznoten auswählst. Die allgemeinen Arbeitsschritte der Nachsaat fasse ich am Ende kurz zusammen.

Welche Krankheit steckt hinter den Flecken?

Flecken im Rasen sind Hinweise, keine Diagnose. Schneeschimmel und Typhula-Fäule können etwa als Mischinfektion auftreten, deshalb bleibt die Bestimmung des Erregers allein anhand der Flecken unsicher. Für die Nachsaat zählt vor allem eine Frage: Ist das Gras abgestorben, oder kann es wieder austreiben?

Krankheitsbild Woran du es erkennen kannst Was das für die Nachsaat heißt
Schneeschimmel Flecken zunächst etwa 2,5 bis 5 cm groß, später bis 30 cm; weißgraues bis rötliches Pilzgeflecht, schimmelige Fleckenränder; Gräser wirken feucht und schleimig abgestorbenes Gras nach dem Abtrocknen vorsichtig herausrechen, Regeneration abwarten
Typhula-Fäule befallene Gräser wirken trocken und papierartig tote Gräser entfernen, Bodenpflege erst nach dem Abtrocknen
Rotspitzigkeit unregelmäßige Schadflecken; zunächst rosafarbenes, später rotes gallertartiges Pilzgewebe; geweihartige rötliche Pilzfäden wachsen aus den Halmen Gräser sterben üblicherweise nicht ab und können wieder austreiben, also erst beobachten
Dollarfleckenkrankheit zunächst etwa 1 bis 2 cm große gelbliche Flecken, die bis auf 5 cm wachsen können nach starkem Befall tote Gräser entfernen, Bodenpflege erst nach dem Abtrocknen
Rost orangefarbene Pilzfruchtkörper auf den Halmen bei der Sortenwahl auf die Resistenznote für Rost achten
Hexenring Pilzgeflecht im Boden kann Wasser abweisen und Graswurzeln vertrocknen lassen prüfen, ob der Boden im Ring Wasser aufnimmt

Lange nasse Blätter, Schatten und geringe Luftbewegung begünstigen Pilzkrankheiten im Rasen. Bei winterlichen Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel kommen Staunässe und liegen gebliebenes Laub hinzu. Wer nachsät, ohne an diesen Bedingungen etwas zu ändern, setzt die jungen Gräser denselben Bedingungen aus.

Kurz erklärt

Schneeschimmel heißt so, braucht aber keine Schneedecke. Ihn begünstigen feuchte Bedingungen bei Temperaturen zwischen 0 und 20 °C. Typhula-Fäule sieht ähnlich aus, doch die befallenen Gräser wirken trocken und papierartig statt feucht und schleimig. Beide können gemeinsam auftreten.

Ist es überhaupt ein Pilz?

Nicht jede kahle oder verfärbte Stelle geht auf einen Pilz zurück. Aufhellungen und Wachstumsstörungen können auch durch Trockenheit, Staunässe, Wurzelschäden oder Bodenverdichtung entstehen. Bevor ich nachsäe, prüfe ich deshalb drei andere Ursachen.

  • Engerlinge: Vergilbt der Rasen nesterweise und lässt er sich leicht herausziehen, kann das auf Engerlinge hindeuten. Sie sind typischerweise weißlich, C-förmig und haben einen braunen Kopf.
  • Tipula-Larven: Ist das Gras dicht über dem Boden abgefressen, können Larven der Wiesenschnake dahinterstecken. Sie sind graubraun, walzenförmig, bis zu 4 cm lang und fressen besonders nachts.
  • Trockenruhe: Brauner, etablierter Rasen ist nach Trockenheit nicht automatisch abgestorben. Er kann eine Ruhephase überstehen und nach ausreichendem Regen wieder austreiben.

Bei Fraßverdacht grabe ich an der Stelle nach und kontrolliere den Boden auf Larven.

Marias Erfahrung

Bei braunen Stellen nach einer Trockenphase steche ich eine Probe 5 bis 8 cm tief aus. Die halte ich im Topf feucht und schaue nach etwa einer Woche nach. Neue grüne Spitzen weisen darauf hin, dass im Gras noch Leben steckt.

Aussaatkalender Rasen
GartenkalenderAussaat: März, April, Mai, September, OktoberJFMAMJJASONDAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: SeptemberAussaat: OktoberAussaat

Wie passe ich die Nachsaat an die Krankheit an?

Nach Schneeschimmel und Typhula-Fäule

Nach Schneeschimmel lasse ich die Fläche zuerst abtrocknen. Dann rechne ich das abgestorbene Gras vorsichtig heraus, damit sich der Rasen von selbst regenerieren kann. Auch die übrige mechanische Bodenpflege wartet, bis der Boden trocken ist. Nachgesät wird erst dort, wo danach noch Lücken bleiben.

Für den Zeitpunkt hilft ein Blick auf die Temperaturen. Kühl-feuchte Bedingungen bei 0 bis 8 °C begünstigen winterliche Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel. Für eine Rasensaat werden dagegen mindestens 8 bis 10 °C Bodentemperatur empfohlen. Die kühle Phase, die den Pilz fördert, liegt also unter oder höchstens am unteren Rand dessen, was die Saat braucht. Im Frühjahr beginnt die Nachsaat je nach Region zwischen April und Mitte Mai, sobald Wärme und Wasserversorgung ausreichen.

Häufiger Fehler

Die befallene Stelle wird ausgerecht, solange sie noch nass ist. Tote Gräser kommen erst nach dem Abtrocknen heraus, und auch die übrige mechanische Bodenpflege wartet bis dahin.

Damit der Pilz im nächsten Winter weniger günstige Bedingungen findet, entferne ich im Herbst regelmäßig das Laub. Eine feuchte Laubdecke begünstigt Schneeschimmel.

Steht auf der Fläche öfter Wasser, kann die Ursache im Boden liegen, denn Verdichtung begünstigt Staunässe und Sauerstoffmangel. Die Grundlagen dazu stehen im Rasen-Ratgeber unter Standort und Boden. Wie du auf schweren oder verdichteten Flächen vorgehst, zeigt der Ratgeber zur Nachsaat auf Sand- und Lehmböden.

Nach Rotspitzigkeit

Bei Rotspitzigkeit greife ich am spätesten zur Saat. Befallene Gräser sterben üblicherweise nicht ab und können wieder austreiben. Ich markiere die Flecken deshalb mit Holzstäben und beobachte, wo neues Grün kommt. Nachgesät wird nur, wo nach dem Austrieb eine echte Lücke bleibt.

Tritt Rotspitzigkeit auf derselben Fläche wieder auf, lohnt bei der nächsten Nachsaat der Blick auf die Sorten. Die Sortenprüfung führt die Resistenz gegen Rotspitzigkeit als eigene Bewertung.

Nach Dollarflecken und Rost

Für die Dollarfleckenkrankheit und Rost gilt das Grundmuster nach Pilzbefall. Nach starkem Befall kommen tote Gräser heraus, die Bodenpflege folgt erst nach dem Abtrocknen, und gesät wird in die Lücken, die bleiben. Beim Mähen achte ich auf scharfe Messer, weil ausgefranste Schnittstellen Pilzen als Eintrittspforten dienen können. Für Rost führt die Sortenprüfung eine eigene Resistenzbewertung, die du beim Saatgutkauf heranziehen kannst.

Bei Hexenringen

Hexenringe sind ein Sonderfall, weil der Schaden im Boden sitzt. Das Pilzgeflecht kann wasserabweisend sein und die Graswurzeln vertrocknen lassen. Tiefes Lockern und kräftiges Wässern ordnet die LfL als Maßnahmen mit nicht gesicherter Wirkung ein.

Trocknet ein bereits keimender Rasensamen aus, kann der Keimling absterben. Säst du in einen Ring, dessen Boden Wasser abweist, droht der Saat also genau dieser Wassermangel. Ich gieße deshalb vorher eine Stelle im Ring an und prüfe mit dem Spaten, wie tief das Wasser eingedrungen ist. Das löst das Problem nicht, aber es zeigt dir, ob eine Nachsaat dort überhaupt feucht bleiben kann.

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Wie wähle ich resistente Sorten aus?

Wenn ich nach einem Pilzbefall Saatgut aussuche, schaue ich zuerst auf die Sorten in der Mischung. Die Sortenprüfung unterscheidet bei Rasengräsern die Resistenz gegen Blattflecken, Rost, Rotspitzigkeit und Fäulnis. Bewertet wird die Eignung auf einer Skala von 1 bis 9. Höhere Noten kennzeichnen eine bessere Eignung für den jeweiligen Rasentyp. Die Bewertungen beruhen auf mehreren Prüforten und Jahren und können an deinem Standort trotzdem abweichen.

Ein Beispiel zeigt, wie konkret die Noten sind. Die Wiesenrispensorte Limousine erhält in der Prüfung auf Gebrauchsrasennutzung für Rotspitzigkeit und Fäulnis jeweils die Note 8. Diese Note sagt etwas über die geprüfte Nutzung und die beiden genannten Krankheiten aus, nicht über jede Fläche. Auf Rasennutzung geprüfte Sorten ziehe ich Futtersorten grundsätzlich vor, denn Futtersorten besitzen häufig nur geringe Raseneignung.

Mini-Checkliste

Darauf schaue ich beim Saatgut für eine Nachsaat nach Pilzbefall.

  • Sind die Sorten auf Rasennutzung geprüft und keine Futtersorten?
  • Gibt es eine Resistenznote für die Krankheit, die auf meiner Fläche aufgetreten ist?
  • Gilt die Note für die Nutzung meiner Fläche, etwa als Gebrauchsrasen?
  • Passt die Mischung zu Standort und Nutzung?

Für Gebrauchsrasen werden Kombinationen aus Deutschem Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel eingesetzt. Weidelgrasbetonte Reparaturmischungen schließen Lücken durch schnelle Keimung und Bestockung zügig. Wie sich die Rasengräser im Einzelnen unterscheiden, steht im Rasen-Ratgeber im Abschnitt Rasengräser.

Eine resistente Sorte nützt dir nur, wenn sie sich in der Narbe auch durchsetzt. Wiesenrispe entwickelt sich anfangs langsam und kann von raschwüchsigen Mischungspartnern verdrängt werden. Wer eine Wiesenrispe wegen ihrer Resistenznoten wählt, braucht deshalb Geduld, bis sie die Narbe mit ihren unterirdischen Ausläufern festigt.

Wenn der Standort die Krankheit fördert

Schatten begünstigt Pilzkrankheiten im Rasen. Auch Schattenrasenmischungen liefern im tiefen Dauerschatten langfristig keine ausreichende Rasenbegrünung. Wer dort nach jedem Befall nachsät, arbeitet also gegen den Standort. Für dauerhaft schattige Bereiche kommen statt Rasen Schattenstauden wie Elfenblumen, Farne und Funkien infrage.

Wie senke ich den Pilzdruck nach der Nachsaat?

Nachgesäte Stellen müssen während der Keimung gleichmäßig feucht bleiben. Gleichzeitig begünstigen lange nasse Blätter Pilzkrankheiten. Beides bringst du zusammen, wenn du früh am Morgen gießt: Frühes Bewässern verringert die Verdunstung und hilft, Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Gemäht wird nur, wenn die Halme trocken sind, also nicht bei Regen oder Tau. Ich schärfe die Messer vor dem ersten Schnitt, weil scharfe Messer unzureichend verwurzelte Junggräser nicht herausreißen.

Mythos-Check

Nach einem Pilzbefall solltest du dichter säen als sonst? Nein. Eine zu hohe Nachsaatmenge verstärkt die Konkurrenz zwischen den jungen Gräsern und kann Pilzbefall begünstigen. Für die Nachsaat geschädigter Rasenflächen werden etwa 20 bis 25 g Saatgut je m² empfohlen. Maßgeblich bleibt die Aufwandmenge, die für deine Mischung angegeben ist.

Weitere Annahmen rund um die Nachsaat prüft der Beitrag darüber, welche Irrtümer zur Rasennachsaat einer fachlichen Prüfung nicht standhalten.

Achtung

Pflanzenschutzmittel sind für mich bei Rasenpilzen kein Ersatz für die Suche nach der Ursache. Wer sie als letztes Mittel erwägt, nimmt nur Mittel, die für nicht berufliche Anwender zugelassen sind, und setzt sie nur im zugelassenen Anwendungsgebiet nach Gebrauchsanleitung ein. Trag dabei Schutzkleidung, halte die Wartezeit ein und entsorge Reste vorschriftsmäßig. Solche Mittel können auch Nützlinge treffen.

Wie du Rasen ohne chemische Mittel gesund hältst, zeigt der Ratgeber zur Rasenpflege mit Kompost, Bodenleben und biologischen Mitteln.

Die Nachsaat selbst: das Wichtigste in Kürze

Nachsaat oder Neuanlage: Eine Nachsaat repariert Teilschäden. Ist der Rasen weitgehend abgestorben, kann eine Neuanlage nötig werden. Woran du erkennst, wann eine Neuanlage die bessere Wahl ist, liest du im Vergleich der beiden Wege.

Vorbereitung: Den Altbestand mähst du kurz, entfernst Schnittgut und abgestorbenes Material und ritzt die Oberfläche für direkten Bodenkontakt an. Dafür kann ein eigener, tieferer Eingriff nötig sein als beim pflegenden Vertikutieren. In welcher Reihenfolge du Vertikutieren und Nachsaat kombinierst, zeigt die Anleitung zur Rasenregeneration.

Aussaat: Die Saat verteilst du gleichmäßig im Kreuz- und Quergang, arbeitest sie flach ein und drückst sie an, damit die Samen direkten Kontakt zum Boden bekommen. Die einzelnen Schritte erklärt der Ratgeber, wie du lückigen Rasen fachgerecht nachsäst. Die Saatzeiten für Rasen hast du mit dem druckbaren Aussaatkalender für Rasen im Blick.

Pflege danach: Nachgesäte Stellen bleiben etwa 4 Wochen durchgehend feucht, damit auch langsamer keimende Gräser auflaufen. Wie viel Wasser die Keimphase braucht, wann der erste Schnitt fällt und wann gedüngt wird, steht im Rasen-Ratgeber in den Abschnitten Gießen, Mähen und Düngen.

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Häufige Fragen

Welche Grassorten eignen sich besonders gut für die Nachsaat bei Rasenkrankheiten?
Gut geeignet sind auf Rasennutzung geprüfte Sorten mit guten Resistenznoten, denn Futtersorten haben häufig nur geringe Raseneignung. Die Sortenprüfung bewertet die Resistenz gegen Blattflecken, Rost, Rotspitzigkeit und Fäulnis auf einer Skala von 1 bis 9. Die Noten beruhen auf mehreren Prüforten und Jahren und können an deinem Standort abweichen. Achte außerdem darauf, dass die Mischung zur Nutzung deiner Fläche passt.
Wie unterscheidet sich Deutsches Weidelgras von anderen Rasengräsern bei der Reparatur geschädigter Flächen?
Deutsches Weidelgras keimt unter geeigneten Bedingungen nach etwa 7 bis 15 Tagen und damit früher als Rotschwingel und Wiesenrispe. Weidelgrasbetonte Reparaturmischungen schließen Lücken deshalb durch schnelle Keimung und Bestockung zügig. Wiesenrispe läuft langsamer auf, festigt die Narbe aber mit unterirdischen Ausläufern und kann so ebenfalls Lücken schließen.
Zu welchen Jahreszeiten gelingen Nachsaaten in mitteleuropäischen Gärten?
Bei feuchtwarmer Witterung ist eine Rasennachsaat von April bis September möglich. Im Frühjahr beginnt sie je nach Region zwischen April und Mitte Mai, sobald Wärme und Wasserversorgung ausreichen. Im Herbst bleibt ein Fenster von September bis Mitte Oktober, solange der Boden noch etwa 8 bis 10 °C warm und ausreichend feucht ist.
Wie wirkt sich Bodenverdichtung auf die Etablierung neuer Gräser aus?
Verdichtung vermindert den Grobporenraum sowie die Wasser- und Luftdurchlässigkeit des Bodens und begünstigt ein flaches Wurzelwerk. Sie erschwert die Durchwurzelung und fördert Staunässe und Sauerstoffmangel. Das trifft auch die Keimung, denn die meisten Rasengräser brauchen dafür ausreichend Sauerstoff im Boden. Aerifizieren kann oberflächennahe Verdichtungen lockern, beseitigt aber keine tiefgründige Verdichtung.
Welche Bedeutung hat die Bodenanalyse vor einer Nachsaat?
Eine Bodenuntersuchung zeigt Unter- oder Überversorgung an und ermöglicht gezielte Kalk- und Nährstoffgaben. Der pH-Zielbereich für Rasen hängt von der Bodenart ab und liegt auf Sand bei 4,8 bis 5,2. Auf tonigen Böden liegt er bei 5,9 bis 6,3. Moos im Rasen beweist für sich allein keinen Kalkbedarf und ersetzt die Messung deshalb nicht.
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