Dahlien vermehren: Wann Knollenteilung, Steckling oder Aussaat passt
- Knollenteilung und Kopfstecklinge geben das Erbgut der Mutterpflanze weiter, Sämlinge vereinen weibliche und männliche Erbanteile.
- Jedes Teilstück braucht mindestens 1 Knospe und möglichst viele unverletzte Wurzeln.
- Kopfstecklinge schneidest du als Richtwert im zeitigen Frühjahr von vorgetriebenen Knollen, im Herbst gräbst du die Knollen aus.
- Dahliensamen keimen bei 18 bis 20 °C und sind keine Lichtkeimer.
- Die Mignon-Saatmischung blüht schon im Aussaatjahr von Juli bis Oktober.
- Von virusverdächtigen Pflanzen nimmst du weder Stecklinge noch Teilstücke.

Eine Dahlienknolle, die du im Herbst ausgräbst, kann im Frühjahr mehrere neue Pflanzen liefern. Ob sie der Mutterpflanze gleichen, hängt an der Methode: Knollenteilung und StecklingEin Steckling ist ein junger, von der Mutterpflanze abgeschnittener Trieb, der in Erde oder Wasser eigene Wurzeln bildet. So entsteht eine neue Pflanze mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze. geben das Erbgut unverändert weiter, Samen kombinieren es neu. Wer das verwechselt, sät die Samen seiner Lieblingssorte und bekommt im Sommer womöglich ganz andere Blüten. Ich plane die Vermehrung deshalb schon im Sommer: Ich schaue, welche Pflanzen gesund wachsen, denn nur von ihnen nehme ich im Herbst Knollen für Teilung und Stecklinge.
Drei Wege zu neuen Dahlien
Dahlien lassen sich über Knollenteilung, über Kopfstecklinge und über Samen vermehren. Teilung und Steckling sind vegetative Vermehrung: Die neuen Pflanzen besitzen das Erbgut der Mutterpflanze. Damit sind sie dein Weg, wenn du eine ausgewählte Sorte erhalten willst. Sämlinge vereinen dagegen weibliche und männliche Erbanteile. Weil bei Kreuzungen die Erbanlagen neu kombiniert werden, suchst du dir unter den Nachkommen die Pflanzen aus, die dir gefallen.
Was im Handel Dahlienknolle heißt, sind verdickte Wurzeln. Darin speichert die Dahlie ihre Reserven, während Tulpen und Narzissen das in verdickten Blattteilen ihrer Zwiebeln tun. Die Knospen für den neuen Austrieb sitzen am WurzelhalsDer Wurzelhals ist die Übergangszone zwischen Sprossachse und Hauptwurzel einer Pflanze. Botanisch ist er der untere Teil des Keimstängels und oft etwas verdickt.. Beim Einsetzen kommen die verdickten Wurzeln nach unten und der alte Stängel nach oben.
| Merkmal | Knollenteilung | Kopfsteckling | Aussaat |
|---|---|---|---|
| Ausgangsmaterial | überwinterte Knolle | Triebspitze einer vorgetriebenen Knolle | Samen |
| Zeitpunkt | vor dem Pflanzen, sobald die Knospen erkennbar sind | als Richtwert im zeitigen Frühjahr | Mignon-Saatmischung im März oder April |
| Erbgut | wie die Mutterpflanze | wie die Mutterpflanze | neu kombiniert, Auswahl nötig |
| Darauf kommt es an | mindestens 1 Knospe je Teilstück | gesunde Mutterknolle | KeimtemperaturDie Keimtemperatur ist die Temperatur, bei der Samen keimen. Jede Pflanzenart hat dafür ein Minimum, ein Optimum und ein Maximum; unterhalb des Minimums keimt die Saat nicht. 18 bis 20 °C, Keimdauer 7 bis 14 Tage |
Knollenteilung: was dafür spricht und was dagegen
Für die Teilung spricht zuerst die Sorte: Jedes Teilstück ist ein Stück der Mutterpflanze und trägt ihr Erbgut weiter. Außerdem nimmt jedes Teilstück einen Teil der Reserven mit, denn Dahlien speichern sie in den verdickten Wurzeln. Für die Arbeit selbst genügen eine gesunde Knolle und ein sauberes, scharfes Messer.
Dagegen steht die begrenzte Zahl neuer Pflanzen. Jedes Teilstück braucht mindestens 1 Knospe, also liefert eine Knolle höchstens so viele Pflanzen, wie sie Knospen trägt, ganz gleich, wie groß sie ist. Dazu kommt das Risiko an den Schnittstellen: Frische Verletzungen an der Knolle können Pilzen den Eintritt ermöglichen. Und manche Krankheiten der Mutterknolle stecken auch im Teilstück, wie du im Abschnitt über Viren und Fäulen liest. Die Teilung passt also, wenn du eine gesunde Knolle hast und von genau dieser Sorte ein paar Pflanzen mehr möchtest.
Beim Schnitt achtest du darauf, dass an jedem Stück ein Teil des Wurzelhalses mit Knospe bleibt und möglichst viele Wurzeln unverletzt sind. Zeitpunkt, Werkzeug und Nachbehandlung zeigt dir der Ratgeber, wie du Dahlienknollen teilst.
Kopfstecklinge: Dahlien aus Trieben ziehen
Woher die Triebe für Stecklinge kommen
Dahlienstecklinge gewinnst du als Richtwert im zeitigen Frühjahr aus vorgetriebenen Knollen. Ich setze die Knollen dafür im Februar oder Anfang März in Töpfe und stelle sie hell, kühl und frostfrei auf. Aus den Knospen am Wurzelhals wachsen dann die Triebe, deren Spitzen du als Kopfstecklinge schneidest.
Die Begrenzung auf 3 bis 5 Triebe kann bei Dahlien die Blütenbildung fördern. Treibt eine Knolle mehr Triebe, nutzt du die überzähligen als Stecklinge, statt sie nur wegzuschneiden.
Ab März im Haus vorgezogene Dahlien, die nach den letzten Frösten ins Beet kommen, können etwa 4 bis 6 Wochen früher blühen als Knollen, die direkt ins Freiland kommen.
Stecklinge schneiden und bewurzeln
Für einen Kopfsteckling schneidest du die Spitze eines Triebs mit einem sauberen, scharfen Messer ab. Die Blätter, die später in der Erde stecken würden, entfernst du vorher. Jeden Steckling setze ich in einen eigenen Topf mit lockerer AnzuchterdeAnzuchterde ist eine nährstoffarme, feinkrümelige Erde für die Aussaat und das Vorziehen junger Pflanzen. Die geringe Nährstoffmenge regt die zarten Wurzeln zum Wachsen an., der unten ein Abzugsloch hat. Die Töpfe stehen hell, und die Erde bleibt gleichmäßig feucht, ohne dass sich Staunässe bildet. Bei torffreier Erde prüfst du vor dem Gießen auch die Feuchte weiter unten, weil die Oberfläche trocken wirken kann, während der Topfgrund noch nass ist.
Neuer Austrieb an der Spitze und ein spürbarer Widerstand bei vorsichtigem Zug deuten darauf hin, dass sich Wurzeln gebildet haben. Dann topfst du den Steckling in einen größeren Topf um. Vor dem Auspflanzen härtest du die Jungpflanze ab, indem du sie kühler stellst und gut lüftest. Ins Freie kommt sie wie andere vorgezogene Dahlien nach den letzten Frösten, üblicherweise ab Mitte Mai. Schneckenkragen können frisch ausgepflanzte Jungpflanzen schützen, solange keine überhängenden Blätter eine Brücke über die Barriere bilden.
Kann ich Dahlienstecklinge im Herbst schneiden?
Der Richtwert für Dahlienstecklinge ist das zeitige Frühjahr, und das Material dafür liefern vorgetriebene Knollen. Im Herbst steht bei Dahlien etwas anderes an. Für das Ausgraben reichen die Empfehlungen von vor dem ersten Nachtfrost bis kurz nach dem ersten leichten Frost. Ich schneide im Herbst deshalb keine Stecklinge, sondern grabe die Knollen aus, beschrifte sie und bringe sie ins frostfreie Winterlager. Aus genau diesen Knollen treibe ich im Februar die Triebe für die nächsten Stecklinge vor.
Dahlien aus Samen ziehen
Mit Samen gehst du einen anderen Weg als mit Knolle und Steckling: Du bekommst neue Pflanzen statt Kopien.
Saatgut gewinnen und aufbewahren
Samen gewinnst du nur von Blüten, die du stehen lässt. Welke Dahlienblüten werden sonst zeitnah entfernt, damit die Pflanze weniger Kraft in die Samenbildung steckt und weitere Blüten bilden kann. Jeder Kopf, den du für Samen an der Pflanze lässt, geht also auf Kosten neuer Blüten. Ich lasse deshalb nur an der Pflanze verblühte Köpfe stehen, von der ich Samen will, und putze die übrigen weiter aus.
Die Köpfe schneide ich, wenn sie an der Pflanze trocken geworden sind, und lasse sie in einer offenen Papiertüte nachtrocknen. Spätestens wenn du im Herbst die Stängel zum Einwintern zurückschneidest, muss die Ernte vorbei sein. Die Samen bewahre ich trocken in Papiertüten auf und schreibe den Namen der Mutterpflanze und das Erntejahr darauf. Eine Vaterpflanze steht nicht darauf, denn woher die männlichen Erbanteile stammen, siehst du einem Samen nicht an.
Für die Mignon-Saatmischung gilt: säen im März oder April in Schalen, auspflanzen erst nach Mitte Mai. Dahliensamen sind keine LichtkeimerLichtkeimer sind Pflanzen, deren Samen zum Keimen Licht brauchen. Bei der Aussaat werden sie deshalb nur angedrückt und nicht mit Erde bedeckt; ob eine Art dazugehört, steht meist auf der Samentüte., sie kommen 0,5 bis 1 cm tief in die Erde. Wie du die Sämlinge pikierst, abhärtest und auspflanzt, zeigt dir die Anleitung, wie du Dahlien Schritt für Schritt aus Samen ziehst.
Was die Aussaat bringt und was sie verlangt
Die Aussaat bringt dir Pflanzen, die sich von ihren Eltern unterscheiden können. Unter den Sämlingen suchst du dir die aus, deren Blüten dir gefallen. Lange warten musst du bei der Mignon-Dahlien-Mischung nicht. Als einjährige Blühkultur aus Samen vorgezogen, blüht sie von Juli bis Oktober des Aussaatjahres.
Ein Sämling, der dir gefällt, ist mit dem Ende des Sommers nicht verloren. Die Knollen, die ausgesäte Mignon-Dahlien im Sommer bilden, kannst du ausgraben und im Haus überwintern. Ab dann vermehrst du genau diese Pflanze über Teilung oder Steckling weiter, und sie behält ihr Erbgut.
Dafür bekommst du über Samen keine bestimmte Sorte zurück. samen.liveiner Lieblingssorte liefern keine Kopie, und unter den Nachkommen musst du gezielt auswählen. Hinzu kommt die Anzucht: Die Samen brauchen zum Keimen Wärme im Haus, und die Sämlinge dürfen erst nach den letzten Frösten ins Freie. Für eine bestimmte Sorte ist die Aussaat deshalb der falsche Weg, für neue Farben und Formen der richtige.
Welche Methode passt zu deiner Sorte?
Für die Wahl zählt vor allem eine Frage: Willst du genau diese Sorte wieder haben oder etwas Neues sehen? Bei einer benannten Sorte bleiben Knollenteilung und Kopfsteckling, weil nur sie das Erbgut der Mutterpflanze weitergeben. Das gilt für dekorative Dahlien wie ‘Café au Lait’ ebenso wie für Ball-Dahlien, die dicht gefüllte, ballförmige Blüten tragen. Willst du eine Ball-Dahlie wie die pinke ‘Hapet Daydream’ behalten, teilst du ihre Knolle oder schneidest Stecklinge.
An dieser Regel ändert die Blütenform nichts. Die Dahlienklasse beschreibt die Form der Blüte und legt die Wuchshöhe nicht fest. Auch Baby-Dahlien sind keine eigene Blütenklasse, sondern eine Handelsbezeichnung für besonders niedrige Dahlien mit ungefähr 25 bis 30 cm Wuchshöhe. Dunkellaubige Dahlien bilden ebenso keine eigene Klasse, ihre Pflegeansprüche sind grundsätzlich gleich.
Für niedrige Pflanzungen im Beet eignet sich die ungefüllte Baby-Dahlie ‘Topmix Gelb’, die etwa 35 cm hoch wird, für Beetvordergrund, Einfassungen und Gefäße. Die Dahlien des Gallery-Sortiments bleiben mit etwa 30 bis 40 cm ebenfalls niedrig. Willst du niedrige Dahlien aus Samen, nimm die Mignon-Saatmischung, die etwa 30 bis 40 cm hoch wird und auch in Töpfe passt.
| Dein Ziel | Passende Methode |
|---|---|
| eine benannte Sorte genau behalten | Knollenteilung oder Kopfsteckling |
| niedrige Dahlien für Töpfe aus Samen ziehen | Aussaat der Mignon-Saatmischung |
| neue Farben und Formen sehen | Aussaat eigener Samen mit anschließender Auswahl |
| einen Lieblingssämling über das erste Jahr hinaus behalten | Knolle überwintern, danach Teilung oder Steckling |
Wo die Jungpflanzen später stehen sollen, kannst du im Beetplaner vorab einzeichnen. Für Melody-Dahlien gibt es eine eigene Anleitung, wie du Melody-Dahlien durch Teilung, Stecklinge und Aussaat vermehrst.
Beim Ausgraben hänge ich an jede Knolle ein Etikett mit dem Sortennamen. Darauf notiere ich auch, ob ich die Knolle im Frühjahr teilen oder für Stecklinge vortreiben will.
Viren und Fäulen: was mit Knolle und Steckling mitwandert
Teilung und Steckling kopieren die Mutterpflanze, und manche Krankheiten wandern dabei mit. An Dahlienmosaik erkrankte Knollen bringen auch im Folgejahr kranke Pflanzen hervor. Weitergegeben wird dieses Virus durch Blattläuse und infizierte Knollen, und es kann gelbgrüne Blattmuster und gestauchten Wuchs verursachen. Dahlien gehören außerdem zum Wirtsspektrum des Tomatenbronzefleckenvirus und des Impatiensfleckenvirus. Das Tomatenbronzefleckenvirus übertragen Thripse, und beide Viren können mit vegetativ vermehrtem, infiziertem Pflanzenmaterial weitergegeben werden. In befallenen Pflanzen lassen sie sich nicht direkt bekämpfen. Wer von einer infizierten Pflanze Stecklinge schneidet oder ihre Knolle teilt, vermehrt das Virus also gleich mit.
Ein Blick auf die Blätter reicht für eine Diagnose nicht. Mosaikflecken, Nekrosen oder Wuchsstörungen allein sichern einen Befall mit diesen Viren nicht, weil sich die Schadbilder verwechseln lassen. Sicher ist ein Virusbefall erst nach einer Laboruntersuchung. Ich markiere eine Dahlie mit solchen Auffälligkeiten im Sommer mit einem Stab und nehme von ihr weder Stecklinge noch Teilstücke. Steht eine Infektion fest, entfernst du die Pflanze umgehend aus dem Bestand. Auf den Kompost gehört Material mit Virusbefall nicht.
Vor dem Teilen prüfst du die Knollen auch auf Fäulen. Übel riechende Nassfäule und dunkelgrüne, welkende Triebe können auf die bakterielle Welkekrankheit und StängelfäuleStängelfäule ist eine Pflanzenkrankheit, bei der der Stängel meist am Stängelgrund fault: Schwarze, eingesunkene Flecken umfassen ihn, die Leitungsbahnen werden unterbrochen, die Pflanze welkt plötzlich und stirbt ab. Bei Tomaten löst sie ein Pilz aus. hinweisen. Kranke Pflanzen und befallene Teilknollen entfernst du und gibst sie in den Müll. Bräunliche Faulstellen mit grauem PilzrasenPilzrasen nennt man den sichtbaren Belag, den ein Pilz auf befallenen Blättern oder Stängeln bildet, etwa den grauen Pilzrasen beim Grauschimmel. Der Begriff beschreibt ein Merkmal des Schadbilds, nicht die Krankheit selbst. bei hoher Luftfeuchte können auf Grauschimmelfäule hindeuten, die bei Dahlien auch im Lager KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. verursachen kann.
Nach bakterieller Welkekrankheit und Stängelfäule sollen am betroffenen Standort mindestens 5 Jahre keine Dahlien stehen. Das gilt auch für deine geteilten Knollen und bewurzelten Stecklinge.
Bevor du teilst oder schneidest
- Die Mutterpflanze zeigte im Sommer weder gelbgrüne Blattmuster noch gestauchten Wuchs.
- Die Knolle ist gesund, unverletzt und kräftig.
- Es gibt keine übel riechende Nassfäule und keine bräunlichen Faulstellen mit grauem Belag.
- Messer, Werkzeug und Schuhe sind nach einem Befall von anhaftender Erde gereinigt.
- Kranke Teile kommen in den Müll, nicht auf den Kompost.
Dein Vermehrungsjahr im Überblick
Die Arbeiten bauen aufeinander auf, denn die Stecklinge kommen von den Knollen, die du im Herbst einlagerst.
| Zeitraum | Was ansteht |
|---|---|
| Februar oder Anfang März | Knollen hell, kühl und frostfrei in Töpfen vortreiben |
| zeitiges Frühjahr | Kopfstecklinge von den vorgetriebenen Knollen schneiden |
| März oder April | Mignon-Saatmischung in Schalen säen |
| vor dem Pflanzen | Knollen teilen, sobald die Knospen erkennbar sind |
| nach den letzten Frösten, üblicherweise ab Mitte Mai | vorgezogene Knollen, bewurzelte Stecklinge und abgehärtete Sämlinge auspflanzen |
| Juli bis Oktober | Mignon-Sämlinge blühen, Lieblinge markieren |
| Herbst, vor dem ersten Nachtfrost bis kurz nach dem ersten leichten Frost | Samenköpfe ernten, Knollen ausgraben, beschriften und frostfrei einlagern |
Einen Überblick über die Termine deiner übrigen Knollen und Zwiebeln gibt dir der Aussaatkalender für Blumenzwiebeln zum Ausdrucken.
Nach der Vermehrung: Standort, Pflege und Winterlager
Stehen deine neuen Dahlien im Beet, gelten für sie dieselben Grundlagen wie für alle Dahlien. Sie gedeihen in nährstoff- und humusreichem Boden und vertragen keine nassen, schweren Böden.
Während des Wachstums brauchen sie gleichmäßige Bodenfeuchte ohne Staunässe. Im Freiland bekommen sie organischen Dünger vor der Pflanzung, eine weitere Düngung ist unter diesen Bedingungen normalerweise nicht nötig. Hohe Sorten und Sorten mit großen Blüten stützt du und bindest sie an, weil Wind und Regen die Triebe niederdrücken oder abbrechen können.
Zum Einwintern schneidest du die Stängel etwa 10 bis 15 cm über dem Boden zurück. In den hohlen Stängeln darf vor dem Einlagern kein Wasser zurückbleiben, weil es Fäulnis begünstigt. Die Knollen überwintern dunkel bei etwa 4 bis 8 °C. Ausführlich beschreibt das der Überblick über Blumenzwiebeln und Knollen, von Standort und Boden bis zum Ausgraben und Überwintern.



