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Anzuchterde

Anzuchterde ist eine nährstoffarme, feinkrümelige Erde für die Aussaat und das Vorziehen junger Pflanzen. Die geringe Nährstoffmenge regt die zarten Wurzeln zum Wachsen an.

Weil die Wurzeln in magerer Erde stärker nach Nährstoffen suchen müssen, verzweigt sich das Wurzelwerk feiner, und die Jungpflanzen sind besser im Substrat verankert. Die feine, gesiebte Struktur umhüllt die Samen. Das sorgt für guten Bodenkontakt und eine gleichmäßige Feuchtigkeit beim Keimen.

Du kannst Anzuchterde selbst mischen: magere, gesiebte Gartenerde, gut ausgereifter, gesiebter Kompost und Quarzsand mit 0,25 bis 2 Millimetern Korngröße zu gleichen Teilen. Spielsand aus der Sandkiste ist dafür zu fein. Für empfindliche Kulturen lässt sich die Mischung im Backofen sterilisieren, damit sie frei von Krankheitskeimen und Unkrautsamen ist. Wenn du lieber kaufst, greif zu torffreier Erde.

Beispiel aus dem Garten

Für meine Anzuchterde siebe ich magere Gartenerde und gut ausgereiften Kompost und mische beides zu gleichen Teilen mit Quarzsand. Spielsand aus der Sandkiste nehme ich dafür nicht, der ist zu fein.

Quelle: „Natur im Garten“ (Land Niederösterreich) ↗ – Blogbeitrag „Anzuchterde selbst gemacht“ (Gastautorin Simone Kolbinger), Abschnitt „Los geht’s mit der Gemüsevorzucht - Anzuchterde selber machen“. Geprüft am .

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