Steinkraut richtig düngen: wann, womit und wie viel im Beet und Kasten
- Steinkraut nicht stark düngen, denn ein sehr nährstoffreicher Boden fördert Laub statt Blüten.
- Im Beet entscheidet die Bodenuntersuchung, Kompost kommt im Spätwinter oder Frühjahr.
- Im Kasten bestimmt die Vordüngung der Erde den Start und die Packung des Düngers die Menge.
- Nach einer sommerlichen Hitzepause kann eine leichte Gabe mit Wässern und leichtem Rückschnitt die Erholung unterstützen.
- Steinkraut ist nicht winterhart, eine Herbstdüngung entfällt.

Mein Steinkraut im Balkonkasten bekommt weniger Dünger als die Petunien daneben, und das mit Absicht. Ein sehr nährstoffreicher Boden fördert beim Steinkraut Laub statt Blüten. Wer es zu gut meint, sieht also viel Grün und wenig Blüte. Hier liest du, wann du düngst, womit und wie viel, getrennt nach Beet, Steingarten und Gefäß.
Gemeint ist das Duft-Steinrich mit dem botanischen Namen Lobularia maritima. Felsensteinkraut ist eine andere Pflanze, für sie gelten diese Düngeangaben nicht ohne Weiteres.
Was Steinkraut an Nährstoffen braucht
Steinkraut wünscht sich einen leichten, mäßig nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden in voller Sonne. Für die Düngung heißt die Grundregel deshalb: nicht stark düngen. Ein sehr nährstoffreicher Boden treibt das Laub an, und die Blüten bleiben zurück.
Dazu kommt die Lebensdauer. Steinkraut ist nicht winterhart und wird meist einjährig gezogen, weil es in mehrjähriger Kultur rasch seinen kompakten Wuchs verliert. Seine Blüte reicht von Juni bis Oktober. Für dich bedeutet das: Du planst die Versorgung für eine einzige Saison. Eine Vorratsdüngung für kommende Jahre brauchst du ebenso wenig wie eine Gabe, die die Pflanze auf den Winter vorbereitet.
Ob die Versorgung stimmt, zeigt die Pflanze selbst. Kräftig grüne Blätter und zügiges Wachstum sprechen bei Pflanzen in Kasten und Kübel für eine gute Nährstoffversorgung. Beim Steinkraut schaust du zusätzlich auf den Blütenansatz. Viel Laub bei wenigen Blüten kann darauf hindeuten, dass der Boden eher zu reich als zu arm ist.
Kurz zur Pflanze
Steinkraut ist eine einjährige oder kurzlebig mehrjährige Pflanze, die bis 20 cm hoch wird und duftet. In Intercropping-Versuchen, also im Mischanbau, wurden Schwebfliegen beobachtet, die am Steinkraut Nektar aufnahmen. Das vollständige Porträt mit AusputzenAusputzen heißt, verblühte Blüten regelmäßig von der Pflanze zu entfernen. So steckt sie keine Kraft in die Fruchtbildung., Rückschnitt und Vermehrung findest du im Ratgeber, wie du Steinkraut für eine lange Blüte pflegst.
Kurz zum Boden
Beim Boden ist Steinkraut wenig festgelegt. Es kommt mit sauren, neutralen und alkalischen Böden zurecht und wächst auf Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden, solange er gut durchlässig ist. Wie du den Platz vorbereitest, liest du im Ratgeber, welchen Standort und Boden Steinkraut braucht.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Bodenart
Kalkhaltige, tonige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist leichter, mäßig nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden.
- Anbauort
Je nach Sorte ist die Kultur im Hochbeet, im Topf oder im Kübel möglich.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Direkt am endgültigen Standort säen.
Pflege
- Pflege
Bei mehrjähriger Kultur verliert die Pflanze rasch ihren kompakten Wuchs und wird deshalb meist einjährig gezogen. Am geeigneten Standort kann sie sich selbst aussäen.
- Düngung
Nicht stark düngen: Sehr nährstoffreicher Boden fördert Laub statt Blüten. Nach sommerlicher Hitzepause kann eine leichte Düngung zusammen mit Wässern und leichtem Rückschnitt die Erholung bei kühlerem Wetter unterstützen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist einjährig oder kurzlebig mehrjährig.
- Verwendung
Die angebotenen Sorten eignen sich für Beet und Balkon.
Wann du Steinkraut düngst
Einen festen Düngetermin hat Steinkraut nicht. Den Takt gibt die Kulturphase vor, und in jeder Phase trägt etwas anderes die Versorgung. Die Tabelle zeigt dir den Überblick, die Abschnitte darunter die Handgriffe.
| Phase | Im Beet | Im Kasten und Topf |
|---|---|---|
| Spätwinter und Frühjahr | Bodenuntersuchung, Kompost als Grunddüngung | Vorkultur von März bis Mai ohne eigenen Dünger |
| Säen und Pflanzen | Direktsaat von April bis Juni | Pflanzung in vorgedüngte Erde, Laufzeit auf der Verpackung prüfen |
| Blüte von Juni bis Oktober | auf Blätter und Blütenansatz achten | nachdüngen nach Packungsangabe, nur auf feuchte Erde |
| Große Hitze | Flüssigdünger nur niedrig konzentriert auf angefeuchteten Boden, nicht über das Laub | Flüssigdünger nur niedrig konzentriert auf angefeuchtete Erde, nicht über das Laub |
| Nach der Hitzepause | leichte Düngung mit Wässern und leichtem Rückschnitt | leichte Düngung mit Wässern und leichtem Rückschnitt |
| Herbst und Winter | keine Düngung | keine Düngung |
In der Anzucht düngt die Erde mit
Steinkraut ‘Schneeteppich’ kannst du von März bis Mai vorziehen. Ich gebe in dieser Zeit keinen eigenen Dünger, weil die Erde die Versorgung stufenweise übernimmt. Aussaaterde ist nährstoffarm und salzarm. Die PikiererdePikiererde ist ein humoses, nur schwach gedüngtes Substrat, in das du Sämlinge beim Pikieren einzeln umsetzt. Sie kommt nach der Aussaat zum Einsatz, wenn die Jungpflanzen aus der Aussaatschale in eigene Töpfe wandern. enthält etwas Dünger, und die spätere Topferde ist stärker vorgedüngt.
Als allgemeine Orientierung gelten für den Salzgehalt von Substraten unter 0,5 g/l bei Aussaaterde, bis 1,5 g/l beim Pikieren und 2,5 bis 3 g/l bei Kübel- und Balkonkastenerde. Die Erde wird also von Stufe zu Stufe salzreicher.
Bei der Mischung ‘Aphrodite’ ziehst du die Sämlinge nach dem Verpflanzen kühler und hell weiter. Ihre vorgezogenen Tuffs kommen nicht vor Mitte Mai ins Freiland. Wann welche Sommerblume gesät wird, siehst du im Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken.
Beim Säen und Pflanzen ins Beet
Im Beet säst du Steinkraut direkt an seinen endgültigen Platz, die Aussaat läuft von April bis Juni. Vorher klärt eine Bodenuntersuchung, ob und womit du grunddüngst. Sie ist vor einer Neuanlage vorgesehen und danach alle 3 bis 5 Jahre. Vor der Probenahme düngst du nicht.
Kompost bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus, nicht als Gabe im Herbst. So wird weniger Nitrat ausgewaschen. Ich streue ihn vor der Aussaat und arbeite ihn leicht ein. Die Stickstoffnachlieferung aus dem Humus rechnest du mit, sodass die Düngung je nach Nachlieferung kleiner ausfällt oder ganz entfällt.
Im Kasten und Topf: erst die Vordüngung aufbrauchen
Im Gefäß bestimmt die vorgedüngte Erde den Start. Auf ihrer Verpackung prüfst du, wie lange die enthaltene Versorgung reicht. Bei Kübelpflanzen genügt die Grunddüngung üblicher Pflanzerde im Regelfall für etwa 4 bis 6 Wochen. Erst danach beginnst du mit dem Nachdüngen.
Vorgedüngte Blumenerde enthält ab Werk eine Grunddüngung. Wie lange diese Versorgung reicht, steht auf der Verpackung der Erde.
Bei torffreier Erde schaust du genauer hin. Auch vorgedüngt kann dort durch die Torfersatzstoffe zu wenig Stickstoff verfügbar sein. Helles Laub und stockendes Wachstum können ein Hinweis darauf sein.
Während der Blüte und in der Sommerhitze
Die Blüte reicht von Juni bis Oktober. Im Gefäß düngst du in dieser Zeit nach Packungsangabe nach, sobald die VordüngungVordüngung nennt man den Dünger, der fertiger Blumen- und Pflanzerde schon ab Werk beigemischt ist. Er versorgt frisch eingetopfte Pflanzen in den ersten Wochen, danach musst du selbst nachdüngen. erschöpft ist. Im Beet richtest du dich nach Bodenuntersuchung und Pflanze. Kränkelt eine Pflanze im Kasten, setzt du den Dünger aus, bis sie sich erholt hat.
Bei großer Hitze und Trockenheit gibst du Flüssigdünger nur niedrig konzentriert. Er kommt auf vorher angefeuchteten Boden und nicht über das Laub. Macht das Steinkraut in der Sommerhitze eine Pause, kann eine leichte Düngung die Erholung unterstützen, sobald es kühler wird. Sie gehört mit Wässern und einem leichten Rückschnitt zusammen. Wie du dabei schneidest, steht im Pflege-Ratgeber zum Steinkraut.
Herbst und Winter: keine Düngung
Steinkraut ist nicht winterhart, deshalb entfällt eine Herbstdüngung. Mineralische DepotdüngerDepotdünger ist ein mineralischer Dünger, dessen Nährstoffe von einer Hüllschicht ummantelt sind. Durch diese Hülle werden sie nicht auf einmal, sondern langsam nach und nach freigesetzt. und Hornspäne passen ohnehin nicht in den Herbst, weil sie ihre Nährstoffe verzögert freigeben. Für das nächste Jahr ziehst du neue Pflanzen aus Samen. Am geeigneten Standort sät sich Steinkraut auch selbst aus.
„Mit etwas Reisig und einer Startdüngung im Frühjahr kommt Steinkraut gut ins zweite Jahr.“ Steinkraut ist nicht winterhart und verliert in mehrjähriger Kultur rasch seinen kompakten Wuchs. Du ziehst es deshalb als Einjährige und beginnst jedes Jahr mit neuen Pflanzen aus Samen.
Womit du Steinkraut düngst
Für Steinkraut reichen zwei Dünger. Im Beet ist es Kompost als Grunddüngung, im Gefäß ein flüssiger VolldüngerEin Volldünger, auch NPK-Dünger genannt, enthält die drei Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem Produkt. Häufig sind zusätzlich Magnesium, Kalzium oder Schwefel beigemischt. mit Haupt- und Spurennährstoffen. Kompost kann schwere Böden lockern und in leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen verbessern. Damit tut er im Steinkraut-Beet mehr als nur düngen.
Für Gefäße kommen grundsätzlich LangzeitdüngerEin Langzeitdünger, auch Depotdünger genannt, gibt seine Nährstoffe nicht sofort, sondern verzögert über einen längeren Zeitraum an die Pflanzen ab. Das gilt für entsprechend gekennzeichnete Mineraldünger und ebenso für organische Dünger. und flüssige Volldünger infrage. Ich nehme für Steinkraut den flüssigen. Depotdünger geben ihre Nährstoffe abhängig von Temperatur und Bodenfeuchte frei, den Zeitpunkt bestimmst du also nicht selbst. Den Flüssigdünger kannst du dagegen gezielt nach der Hitzepause geben, wenn eine leichte Düngung die Erholung unterstützen kann.
Was du weglassen kannst
Ein phosphatbetonter Blütendünger klingt nach mehr Blüten. Als pauschale Strategie zur Blütenförderung ist er fachlich aber nicht sinnvoll. Hornspäne sind ein langsam verfügbarer Stickstoffdünger, der auf Zierbeeten im Frühjahr ausgebracht wird. Beim Steinkraut streue ich sie nicht, weil die Pflanze auf sehr nährstoffreichen Boden mit Laub statt Blüten reagiert.
BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. gilt vielen als natürlicher Dünger. Ihre Nährstoffgehalte schwanken aber mit Pflanzenart, Pflanzenzustand und Erntezeitpunkt, und eine allgemein gültige Menge oder Häufigkeit gibt es nicht. Für eine Pflanze, die nicht stark gedüngt werden soll, lasse ich sie deshalb weg. Holzasche bleibt ebenfalls draußen, auch aus naturbelassenem Holz. Sie gehört weder auf den Kompost noch direkt in den Garten.
Auch Kalk ist kein fester Bestandteil der Steinkraut-Düngung. Gekalkt wird nur, wenn eine Bodenuntersuchung einen für Bodenart und Humusgehalt zu niedrigen pH-Wert zeigt. Liegt der pH-Wert über dem passenden Bereich, kommen weder Kalk noch kalkhaltige Dünger aufs Beet.
Organisch oder mineralisch?
Organische Dünger müssen erst von Bodenlebewesen aufgeschlossen werden und wirken deshalb langsamer als mineralische mit leicht löslichen Nährstoffen. Überdüngen kannst du mit beiden. Die allgemeinen Grundlagen findest du im Überblick, wie du Sommerblumen nach Bedarf gießt und düngst.
Wie viel Dünger Steinkraut verträgt
Statt einer festen Steinkraut-Dosis richtest du die Menge an zwei Dingen aus. Im Beet ist es die Bodenuntersuchung, im Gefäß die Packung des Düngers.
Die Bodenuntersuchung zeigt, ob der Boden unter- oder überversorgt ist, und erlaubt eine passende Düngeempfehlung. Eine Standarduntersuchung erfasst üblicherweise Phosphat, Kalium und den Kalkbedarf. Ist ein Nährstoff schon sehr hoch versorgt, setzt du die Grunddüngung mit diesem Nährstoff aus.
Als allgemeine Garten-Faustzahl gelten jährlich etwa 3 l Kompost je m². Eine Düngeberechnung speziell fürs Steinkraut ersetzt das nicht. Bei stark überhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten im Boden bringst du weniger Kompost aus.
Im Gefäß hältst du dich an die Dosierungsanweisung des Düngers. Die vorhandene Grunddüngung der Erde rechnest du dabei mit ein. Danach entscheidet der Blick auf die Pflanze. Bleiben die Blätter kräftig grün und wächst sie zügig, ist sie gut versorgt. Treibt sie viel Laub und setzt kaum Blüten an, setzt du mit dem Dünger aus.
Auf wenige Blüten mit mehr Dünger reagieren. Beim Steinkraut fördert ein sehr nährstoffreicher Boden Laub statt Blüten, eine Extragabe kann das Ungleichgewicht also verstärken.
Vor jeder Gabe im Kasten klärst du vier Fragen. Ist die Vordüngung der Erde aufgebraucht? Ist die Erde feucht? Herrscht gerade große Hitze? Treibt die Pflanze viel Laub bei wenig Blüten?
Düngung nach Standort: Beet, Steingarten, Kasten
Wo Steinkraut wächst, bestimmt, was seine Versorgung trägt. Die Unterschiede liegen vor allem darin, wie viel Erde den Wurzeln zur Verfügung steht.
| Standort | Was die Versorgung trägt | Wann du nachdüngst |
|---|---|---|
| Gartenbeet | Boden mit Humus, Kompost im Spätwinter oder Frühjahr | nach Bodenuntersuchung und Blick auf die Pflanze |
| Steingarten | mit Sand, Kies und Splitt abgemagerter Boden | nur, wenn die Bodenuntersuchung Bedarf zeigt |
| Kasten, Topf, Ampel | vorgedüngte Blumenerde | sobald die Vordüngung aufgebraucht ist, nach Packungsangabe |
Im Gartenbeet
Im Beet trägt der Boden die Versorgung. Die Grunddüngung richtest du an den untersuchten Nährstoffvorräten aus, den Humus als Stickstoffquelle rechnest du mit. Feste Dünger bringst du möglichst auf feuchten Boden, damit die Nährstoffe gleich wirken können. Organische Dünger geben ihre Nährstoffe je nach Witterung frei. Bei Frost, Trockenheit und stauender Nässe ist die Freisetzung gering, bei feuchtwarmem Wetter können starke Schübe entstehen. In meinem Beet bekommt das Steinkraut den Kompost aus dem Frühjahr, danach schaue ich auf Blätter und Blütenansatz.
Im Steingarten
Für einen Steingarten wird lehmiger Boden mit Sand, Kies und Splitt abgemagert und wasserdurchlässiger gemacht. Das passt zum Steinkraut, das leichten und gut durchlässigen Boden mag. Ob es dort Dünger braucht, zeigt die Bodenuntersuchung. Kalk streust du auch hier nur, wenn der gemessene pH-Wert für die Bodenart zu niedrig liegt.
Im Balkonkasten, Topf und in der Ampel
In Gefäßen sind Wurzelraum und Erdvorrat begrenzt. Mit dem Wachstum wird die Erde durchwurzelt und ausgelaugt, deshalb düngst du hier nach, sobald die Vordüngung aufgebraucht ist. Die Düngerlösung gibst du nur auf feuchte Erde, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Halte die Abzugslöcher offen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.
Vor jeder Flüssiggabe fühle ich mit dem Finger auch unter der Oberfläche, ob die Erde im Kasten feucht ist. Ist sie trocken, gieße ich zuerst mit klarem Wasser und dünge erst danach.
Wie du Steinkraut im Kasten und in der Ampel insgesamt kultivierst, zeigt der Ratgeber, wie Steinkraut in Hanging Baskets und Balkonkästen gelingt.
Was sonst noch zum Düngen gehört
Zu viel oder zu wenig erkennen
Viel Laub bei wenigen Blüten kann auf eine zu reiche Versorgung hindeuten. Braune Blattränder und absterbende Wurzeln können im Gefäß auf SalzschädenSalzschäden sind Schäden an Pflanzen durch zu viel Salz im Boden oder Substrat, etwa nach zu hohen Düngergaben oder durch Streusalz. Typisch sind Blätter, die vom Rand her braun werden, und ein gehemmtes Wachstum. durch Überdüngung hinweisen, dann wäschst du die Salze mit langsam fließendem Wasser bei freiem Ablauf aus. Mangelzeichen sind am Aussehen allein kaum eindeutig, mehr dazu findest du im Abschnitt zum Gießen und Düngen des Sommerblumen-Überblicks.
Gießen und Düngen zusammen
Bei trockener Erde gießt du zuerst und düngst danach, denn Düngerlösung gehört nur auf feuchte Erde. Welkt das Steinkraut, prüfst du vor dem nächsten Gießen die Erdfeuchte, weil auch Staunässe und Salzschäden Welke auslösen können. Den Wasserbedarf je nach Phase erklärt der Ratgeber, wie viel und wann Steinkraut Wasser braucht.
Mulch und Bodenpflege
Roher, nicht kompostierter Rindenmulch ist für Beete mit Einjahresblumen ungeeignet. Stickstoffarme Mulchstoffe wie Stroh, Holz und Rinde können beim Zersetzen Stickstoff im Boden binden. Mehr zu Mulch und Bodenpflege steht im Sommerblumen-Überblick.
Ähnlich maßvoll versorgst du andere Sommerblumen. Schmuckkörbchen brauchen im Beet keine zusätzliche Düngung, im Gefäß kann Bedarf entstehen; lies dazu, wie du Schmuckkörbchen ohne Überschuss an Blattmasse düngst. Einjähriges Schleierkraut bevorzugt lockere, nährstoffarme Erde, und wann und womit du Schleierkraut düngst, erklärt sein eigener Ratgeber.





