Gemüse · Kohl · Pflege

Kohl düngen: Grunddüngung, Nachdüngung und Düngestopp je Kohlart

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Kohl gilt als Starkzehrer und braucht vor allem Stickstoff; Kohlrabi zählt zu den Mittelzehrern.
  • Kompost allein deckt den Stickstoffbedarf nicht: Eine organische Variante kombiniert 2,5 kg Kompost mit 80 g Hornspänen je m².
  • Kohlarten mit hohem Stickstoffbedarf bekommen höchstens 150 g Hornmehl je m², aufgeteilt in zwei Teilgaben.
  • Rosenkohl bekommt nach der Grunddüngung zur Pflanzung je eine Kopfdüngung nach 6 und nach 12 Wochen.
  • Lagerkohl sowie Weiß- und Spitzkohl für Sauerkraut düngst du in der zweiten Hälfte der Kulturzeit nicht mehr.
  • Gelbe Blätter können auf Stickstoffmangel hindeuten, aber auch auf Wassermangel: Prüfe zuerst die Bodenfeuchte.
Dicht stehende Weißkohlköpfe mit blaugrünen Umblättern reihen sich im sonnigen Feld
Foto: Quang Nguyen Vinh · Pexels License · Quelle ↗

Kohl düngst du in zwei Schritten: Vor der Pflanzung kommt eine Grundgabe ins Beet, danach folgen je nach Kohlart eine oder mehrere Nachdüngungen. Wer nach Gefühl nachstreut, gibt schnell zu viel oder zum falschen Zeitpunkt. Beim Chinakohl kann einseitige oder übermäßige Düngung Innenblattnekrosen begünstigen. Lagerkohl bekommt in der zweiten Hälfte der Kulturzeit keinen Dünger mehr. Ich lege deshalb schon beim Pflanzen fest, wann welches Beet seine nächste Gabe bekommt.

Welche Kohlarten es gibt und was sie vom Standort erwarten, stellt der Kohl-Ratgeber mit Arten, Standort und Boden vor. Hier geht es um die Nährstoffe: wie viel, welcher Dünger, wann und woran du Mangel oder zu viel erkennst.

Kurz erklärt

Starkzehrer brauchen während ihrer Kultur viele Nährstoffe, vor allem Stickstoff. Kohl gilt als Starkzehrer, Kohlrabi zählt dagegen zu den Mittelzehrern. Die Grunddüngung arbeitest du vor der Pflanzung in den Boden ein. Eine Kopfdüngung gibst du später zu den wachsenden Pflanzen.

Was braucht Kohl an Nährstoffen?

Im Mittelpunkt steht der Stickstoff. Weißkohl braucht viel davon, außerdem achtest du bei ihm auf genug Schwefel und einen passenden Boden-pH. Reifer Kompost liefert eine Grundversorgung, deckt den Stickstoffbedarf von Gemüse allein aber nicht. Für Kopfkohl mit seinem hohen Bedarf heißt das: Zum Kompost gehört ein organischer Stickstoffdünger wie Horndünger.

Phosphor und Kalium gibst du nach Befund, nicht auf Verdacht. Bei Brokkoli richten sich beide nach der Bodenuntersuchung. Kohlrabi düngst du nach dem Bodenzustand; auf problematischem Boden steht vor jeder gezielten Nachversorgung eine Untersuchung.

Auch der Boden selbst liefert Nährstoffe nach. Bei Kohlröschen rechnest du vorhandenen Bodenstickstoff und die Nachlieferung aus Humus und Ernteresten ein. Bei Blumenkohl kann eine gute Nachlieferung aus dem Boden erlauben, weniger Horndünger zu geben. Wichtig ist bei ihm der Zeitpunkt: Bei beginnender Kopfbildung reagiert Blumenkohl besonders empfindlich auf Wasser- und Nährstoffmangel.

Empfehlungen für den Garten

Standort und Boden

Standort

Ein sonniger Standort wird bevorzugt; auch Halbschatten ist geeignet.

Bodenart

Für Wildkohl eignet sich nährstoffreicher, gut durchlässiger, vorzugsweise alkalischer Boden; auch schwere Lehmböden sind geeignet.

Bodenreaktion

Alkalische Böden werden bevorzugt; leicht saure und neutrale Böden sind ebenfalls geeignet.

Substrat

Fruchtbarer, gut durchlässiger Boden bevorzugt; auch schwere Tonböden werden vertragen.

Anbauort

Wildkohl kann an sonnigen Freilandstandorten wachsen und verträgt deutliche maritime Exposition.

Aussaat und Vermehrung

Vermehrung

Die Pflanze lässt sich durch Aussaat oder Stecklinge vermehren.

Saattiefe

Die angebotenen Sorten von Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi und Rotkohl etwa 0,5-1 cm tief säen, den Grünkohl Halbhoher Grüner Krauser etwa 1-2 cm.

Lebensform und Verwendung

Lebensform

Die Pflanze ist zwei- bis mehrjährig; Wildkohl ist kurzlebig mehrjährig, viele Kulturformen sind zweijährig.

Verwendung

Die Blätter des Wildkohls sind roh oder gekocht verwendbar; roh können sie etwas bitter schmecken.

Aussaatkalender Kohl
GartenkalenderVorkultur: Februar, März, April, Mai, Juni; Aussaat: April, Mai, Juni, JuliJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: FebruarVorkultur: MärzVorkultur: AprilVorkultur: MaiVorkultur: JuniAussaatAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniAussaat: JuliVorkulturAussaat

Grunddüngung: was vor der Pflanzung ins Beet kommt

Welche Grundnährstoffe schon im Beet stecken, zeigt eine Standard-Bodenanalyse mit pH, Phosphor, Kalium und Magnesium; löslichen Stickstoff und Humus beauftragst du gesondert. Für Kohlkulturen im Garten wird ein Boden-pH von 6,5 bis 7 empfohlen. Wie du die Probe nimmst, kalkst und den Boden lockerst, erklärt der Ratgeber zur Bodenoptimierung für Kohl mit Analyse, Kalkung und Lockerung.

Die Grundgabe arbeitest du vor der Pflanzung ein. Bei Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing und Grünkohl ist das reifer Kompost. Für die Kohlrübe, auch Steckrübe genannt, kommt vor der Aussaat reifer Gartenkompost oder gut verrotteter Mist ins Beet. Beim Chinakohl kannst du den Oberboden schon im Herbst davor mit Kompost und weiterem organischem Dünger vorbereiten.

Wie viel Kompost und Horndünger?

Ich halte mich an die Obergrenze für Kompost und ergänze den Stickstoff mit Horndünger in zwei Teilgaben. Alle Mengen in der Tabelle gelten je Quadratmeter Beet.

Was Menge je m² Was dazugehört
Kompost als jährliche Grundgabe im Gemüsegarten höchstens 3 l im Frühjahr; bei stark erhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten weniger
Hornmehl für Kohlarten mit hohem Stickstoffbedarf wie Blumenkohl, Brokkoli, Kopfkohl und Rosenkohl höchstens 150 g aufgeteilt in zwei Teilgaben
Horndünger für Blumenkohl auf phosphat- und kalireichem Boden bei jährlich 3 l Kompost höchstens 150 g Hälfte zur Pflanzung, Hälfte nach etwa 3–4 Wochen; gute Nachlieferung aus dem Boden kann weniger erlauben
Organische Variante für starkzehrende Kohlkulturen 2,5 kg Kompost und 80 g Hornspäne beides als Kombination

Höchstwerte sind keine Zielmengen. Ich beginne beim Befund und gebe nur, was der Boden nicht selbst nachliefert.

Marias Erfahrung

Ich streue die erste Horngabe beim Pflanzen rund um die Pflanzstelle und arbeite sie flach ein. Das Pflanzdatum schreibe ich aufs Beetschild, damit ich den Termin für die zweite Gabe vor Augen habe.

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Welcher Dünger passt zu Kohl?

Für die Grundgabe nimmst du reifen Kompost. Er wirkt zusätzlich auf den Boden: Sandiger Boden hält damit mehr Wasser, schwerer Boden wird krümeliger und besser durchlüftet. Stickstoff liefern im Biogarten Hornmehl, Horngrieß und Hornspäne. Hornmehl wird schneller umgesetzt. Startet Blumenkohl erst Ende Juli oder Anfang August, besteht die zweite Horngabe deshalb aus Hornmehl.

Pflanzenjauche, etwa aus Brennnesseln, verdünnst du für Kohl in der Regel 1:10 mit Wasser. Du gießt sie an die Wurzeln und nicht über die Blätter. Ich schaue mir danach den Neuaustrieb an, bevor ich die nächste Gabe plane.

Nachdüngen: wann welche Kohlart Nachschub bekommt

Nach der Grunddüngung folgen Kopfdüngungen, und die unterscheiden sich je Kohlart deutlich. Kohlarten mit hohem Stickstoffbedarf bekommen ihren Horndünger in zwei Teilgaben.

Kohlart Grunddüngung Nachdüngung
Weißkohl, Rotkohl Kompost bei der Pflanzvorbereitung Hornmehl in zwei Teilgaben; bei Weißkohl auch Schwefel und Boden-pH im Blick behalten
Blumenkohl Kompost und die erste Hälfte Horndünger zur Pflanzung zweite Hälfte nach etwa 3–4 Wochen; je nach Nährstoffangebot des Bodens bis zu zwei Stickstoffgaben
Brokkoli Phosphor und Kalium nach Bodenuntersuchung Hornmehl in zwei Teilgaben
Rosenkohl reifer Kompost vor dem Auspflanzen, Grunddüngung zur Pflanzung je eine Kopfdüngung nach 6 und nach 12 Wochen
Kohlrabi nach Bodenzustand; Kompost kann beitragen Stickstoff-Kopfdüngung im Abstand von etwa drei Wochen; Riesenkohlrabi zwei Gaben im Abstand von vier Wochen
Wirsing, Grünkohl reifer Kompost vor dem Auspflanzen während der Kultur regelmäßig nachdüngen
Chinakohl Oberboden im Herbst davor mit Kompost und organischem Dünger vorbereiten keine feste Regel; einseitige und übermäßige Gaben vermeiden

Bei Blumenkohl und Rosenkohl zählen die Wochen ab der Pflanzung. Die Termine der einzelnen Kohlarten hast du mit dem Kohl-Aussaatkalender zum Ausdrucken auf einem Blatt.

Achtung

Lagerkohl sowie Weiß- und Spitzkohl für Sauerkraut düngst du in der zweiten Hälfte der Kulturzeit nicht mehr. Plane die letzte Gabe deshalb schon beim Pflanzen ein.

Für Wirsing und Kohlröschen gibt es eigene Ratgeber: wie du Wirsing mit Nährstoffen versorgst, auch mit natürlichen Präparaten und im Gefäß und wie du Kohlröschen düngst und Mangel an ihnen erkennst.

Jetzt dran

Leg im Beetplaner für deine Gemüsebeete fest, welches Beet in dieser Saison den Kohl trägt, und bring die Grundgabe nur dort aus. Notiere zu jeder Kohlart das Pflanzdatum, damit du die Wochen bis zur Kopfdüngung zählen kannst.

Kohl im Hochbeet und im Kübel düngen

Ein frisch mit Reisig, Kompost und Gärtnererde aufgebautes Hochbeet setzt im ersten Jahr viel organisch gebundenen Stickstoff frei. Kohl bekommt dort also schon Stickstoff aus dem Beet selbst. Ich schaue mir die Pflanzen deshalb genau an, bevor ich im ersten Standjahr Horndünger streue. Bei einem Hochbeet mit mineralischer Erde liefert eine jährliche Kompostgabe von 3 l je m² die Grundnährstoffe. Stickstoff ergänzt du dort nach dem Bedarf der jeweiligen Kultur.

Im Kübel gilt: Kohlpflanzen, die länger im Gefäß stehen, können im Sommer je nach Versorgung eine stickstoffbetonte Nachdüngung brauchen. In torffreier Erde kann trotz Vordüngung zusätzlicher Stickstoffbedarf entstehen. Richte die Düngung deshalb nach dem Substrat aus, das du verwendest. Kohlrabi in Rinnen oder Balkonkästen hat nur geringe Wasser- und Nährstoffpuffer und braucht eine zuverlässige Bewässerung. Weil torffreie Erde an der Oberfläche schnell abtrocknet, prüfe ich vor dem Gießen auch die Feuchte darunter.

Mangel oder zu viel Dünger erkennen

Ein Symptom ist ein Hinweis, keine Diagnose. Hinter gelben Blättern kann auch Wassermangel stecken, hinter Welke eine Wurzelkrankheit. Ich prüfe deshalb erst Bodenfeuchte und Wurzeln, bevor ich nachdünge.

Was du siehst Kann hindeuten auf Was du zuerst prüfst
Blätter hellen auf und vergilben Stickstoffmangel; bei Grünkohl auch Wassermangel Bodenfeuchte, dann den letzten Düngetermin
Aufhellungen zwischen den Blattadern Magnesiummangel Magnesiumwert im Bodenbefund
kleine oder verformte Blumenkohlköpfe Wassermangel während des Wachstums Wasser und Nährstoffe ab beginnender Kopfbildung
abgestorbenes Gewebe an den Innenblättern von Chinakohl Innenblattnekrosen, die einseitige oder übermäßige Düngung begünstigen kann Art und Menge der bisherigen Gaben
Welke, an den Wurzeln Wucherungen Kohlhernie Wurzeln ansehen; bei bestätigtem Befall Pflanzen samt Wurzeln in den Restmüll, nicht auf den Kompost

Bittersalz wird im Garten oft als Hausmittel bei Magnesiummangel genannt. Ich streue es nicht auf Verdacht, sondern erst, wenn der Bodenbefund wenig Magnesium ausweist.

Häufiger Fehler

Bei gelben Blättern sofort Dünger nachlegen. Wassermangel kann Grünkohlblätter ebenfalls vergilben lassen. Von Anfang August bis Mitte September achtest du bei ihm besonders auf ausreichende Bewässerung. Prüfe zuerst mit dem Finger, wie feucht die Erde unter der Oberfläche ist.

Zu viel gedüngt: was du jetzt tust

Stoppe weitere Stickstoffgaben und beobachte, wie die Pflanzen weiterwachsen. Lass für die nächste Saison den Boden untersuchen. Zeigt der Befund stark erhöhte Phosphor- oder Kaliumwerte, schränkst du die Kompostgabe ein.

Mythos-Check

„Viel Dünger bringt große Köpfe.“ Mehr ist bei Kohl nicht automatisch besser. Bei überwinterndem Blumenkohl, der im Winter oder Frühjahr reift, kann Stickstoffüberschuss zu weichem Wachstum führen, und das kann Kälteschäden begünstigen. Auch für Kompost und Hornmehl gelten Obergrenzen.

Vorfrucht und Folgekultur

Einen Teil des Stickstoffs kann schon die Vorfrucht liefern, denn Hülsenfrüchte hinterlassen ihn im Boden. Nach starkzehrendem Kohl passen weniger nährstoffbedürftige Folgekulturen wie Möhren, Kopfsalat oder Spinat. Anbaupausen und Gründüngung planst du mit dem Ratgeber zur Fruchtfolge für Kohlgemüse, die Beetnachbarn mit dem Ratgeber zu guten und schlechten Nachbarn für Kohl.

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Häufige Fragen

Welche Nährstoffe benötigt Kohlgemüse für ein gesundes Wachstum?
Am wichtigsten ist Stickstoff, denn Kohl gilt als Starkzehrer. Weißkohl braucht außerdem genug Schwefel und einen passenden Boden-pH. Phosphor, Kalium und Magnesium zeigt dir eine Standard-Bodenanalyse, und nach diesem Befund richtest du die Gaben aus.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grunddüngung von Kohlpflanzen?
Die Grundgabe arbeitest du vor der Pflanzung ein, bei Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing und Grünkohl als reifen Kompost. Horndünger teilst du bei Blumenkohl: Eine Hälfte kommt zur Pflanzung, die andere nach etwa 3 bis 4 Wochen. Für die Kohlrübe arbeitest du schon vor der Aussaat Kompost oder gut verrotteten Mist ein.
Warum haben verschiedene Kohlarten unterschiedliche Nährstoffansprüche?
Kohlarten stehen sehr unterschiedlich lange im Beet: Kohlrabi kann etwa 6 bis 8 Wochen nach der Pflanzung erntereif sein, Rosenkohl erntest du bis in den Februar. Kohlrabi gilt als Mittelzehrer, Weißkohl hat dagegen einen hohen Stickstoffbedarf. Rosenkohl bekommt zwei Kopfdüngungen, Lagerkohl in der zweiten Hälfte der Kulturzeit gar keine mehr.
Worin unterscheidet sich organischer von mineralischem Dünger bei Kohlgemüse?
Organische Dünger wie Kompost und Horndünger müssen im Boden erst umgesetzt werden, Hornmehl wird dabei schneller umgesetzt. Kompost verbessert zusätzlich den Boden, deckt den Stickstoffbedarf allein aber nicht. Mineralische Dünger liefern die Nährstoffe direkt in löslicher Form, verbessern den Boden aber nicht. Ich dünge Kohl organisch und ergänze nur, was der Bodenbefund als knapp ausweist.
Wie bereitet man Brennnesseljauche als natürlichen Dünger für Kohl zu?
Übergieße frische Brennnesseln in einem Gefäß mit Wasser und decke es so ab, dass Gase entweichen können. Rühre den Ansatz regelmäßig um; fertig ist die Jauche, wenn sie nicht mehr schäumt. Für Kohl verdünnst du sie in der Regel 1:10 mit Wasser und gießt sie an die Wurzeln, nicht über die Blätter.
Stimmt es, dass Kohl den Boden auslaugt und daher besonders viel Dünger braucht?
Kohl gilt als Starkzehrer und braucht viel Stickstoff, Kohlrabi zählt dagegen zu den Mittelzehrern. Mehr Dünger ist trotzdem nicht besser: Einseitige oder übermäßige Düngung kann bei Chinakohl Innenblattnekrosen begünstigen. Dünge nach Befund und setze nach Kohl weniger nährstoffbedürftige Kulturen wie Möhren, Kopfsalat oder Spinat.
Wann sollte man in Deutschland mit der Kohlgemüse-Düngung beginnen?
Einen festen Kalendertermin gibt es nicht, der Start richtet sich nach der Pflanzung deiner Kohlart. Die jährliche Kompost-Grundgabe bringst du im Frühjahr aus. Bearbeite den Boden erst, wenn keine Erde mehr an den Geräten haften bleibt. Für Chinakohl kannst du den Oberboden schon im Herbst davor mit Kompost vorbereiten.
Was unterscheidet Kohlrabi von anderen Kohlarten bei der Nährstoffversorgung?
Kohlrabi gilt als Mittelzehrer, während Kohl sonst als Starkzehrer eingeordnet wird. Richte die Düngung nach dem Bodenzustand aus; Kompost kann zur Versorgung beitragen. Eine Stickstoff-Kopfdüngung ist etwa alle drei Wochen sinnvoll. Bei Riesenkohlrabi liegen die Gaben weiter auseinander.
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