Salat säen: Was Gartensalat, Asia-Salate und Zichorien zum Keimen brauchen
- Kopfsalat säst du sehr flach, nur 0 bis 0,5 cm tief, und bedeckst die Samen nur eben mit Erde.
- Die Keimtemperatur von Kopfsalat reicht bis 16 °C, für Sommersaaten suchst du deshalb einen kühlen Platz.
- Blattsenf wie Sarepta-Senf legst du 1 bis 2 cm tief direkt ins Beet.
- Chicorée und Radicchio keimen am besten bei 16 bis 20 °C, darüber drohen Keimhemmungen.
- Winterportulak keimt erst unter 12 °C und wird meist ab Ende August gesät.
- Säst du etwa alle 10 bis 14 Tage einen kleinen Satz nach, läuft die Salaternte weiter.

Säst du alle Salattüten am selben Tag und in derselben Tiefe aus, passt das nur für einen Teil davon. Kopfsalat braucht zum Keimen mindestens 10 bis 12 °C. Sommerportulak keimt dagegen erst ab 20 °C. Bei Winterportulak setzt die Keimung erst ein, wenn es kühler als 12 °C ist. Ich sortiere meine Salatsamen.liveshalb nicht nach Namen, sondern nach Keimtemperatur und SaatfensterDas Aussaatfenster ist der Zeitraum im Jahr, in dem eine Pflanzenart sinnvoll ausgesät werden kann. Es richtet sich vor allem nach dem Temperaturanspruch der Art, der Bodentemperatur und der Frostgefahr..
Dieser Überblick führt dich vom Gartensalat über Asia-Salate und Zichorien bis zu Wintersalaten und Raritäten. Für jede Gruppe findest du Saatzeit, Saattiefe, Keimtemperatur und Keimdauer.
Welche Salatarten gibt es?
Im Garten unterscheidest du drei große Gruppen. Gartensalat ist Lactuca sativa aus der Familie der KorbblütlerKorbblütler sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten unter anderem Kopfsalat, Endivie, Chicorée und Schwarzwurzel gehören. In der Fruchtfolge zählen sie zu den besonders gefährdeten Familien und sollten nicht zu häufig auf derselben Fläche stehen., dazu zählen Kopfsalat, Eissalat, Römischer Salat, Bataviasalat und Pflücksalat. Asia-Salate stammen aus der Gattung Brassica, bekannte Vertreter sind Blattsenf, Mizuna und Pak Choi. Zichorien gehören zur Gattung Cichorium: Chicorée, Radicchio und Zuckerhut sind eine Art, die Endivie ist mit ihnen verwandt.
Daneben gibt es Wintersalate wie Feldsalat und Winterportulak. Dazu kommen Raritäten wie Rucola, Sommerportulak, Spargelsalat, Blutampfer, Löwenzahn und Vogelmiere.
Salat ist gleich Salat? Schon innerhalb von Lactuca sativa gehen die Ansprüche auseinander. Die Keimtemperatur von Kopfsalat reicht bis 16 °C, Spargelsalat keimt erst ab 18 °C. Säst du beide am selben Tag, liegt mindestens einer außerhalb seines Keimbereichs.
Salat säen: So gehst du bei jeder Art vor
Den Saattermin wählst du nach der Keimtemperatur der Art, der Kalender gibt nur das Fenster vor. Auch die Saattiefe unterscheidet sich deutlich: Kopfsalat wird sehr flach gesät, Blattsenf, Chicorée und Radicchio kommen tiefer in die Erde.
Keimtemperatur der Art nachsehen und den Termin danach wählen. Saattiefe der Art nachschlagen und einhalten. SaatrilleEine Saatrille ist eine flache, gerade Furche im feinkrümeligen Saatbett, in die du Samen in einer Reihe säst. Nach der Aussaat schiebst du sie wieder zu und drückst die Erde an. feucht halten, bis die Keimlinge stehen. Kleine Sätze nacheinander säen statt alles auf einmal. Die Anbaupause der Art von Anfang an einplanen.
Für eine laufende Ernte säst du kleine Sätze im Abstand von etwa 10 bis 14 Tagen. Ist ein gepflanzter Kopfsalat-Satz reif, kannst du etwa zwei Wochen lang daraus ernten. Mit diesem Rhythmus rückt also der nächste Satz nach, wenn der vorige ausläuft. Ich säe Pflücksalat deshalb in kleinen Portionen und schreibe das Saatdatum auf das Stecketikett.
Einen Überblick, wann du welchen Salat im Jahreslauf säst, pflanzt und erntest, bietet dir der Anbaukalender. Die Termine für die Pinnwand holst du dir im druckbaren Aussaatkalender für Salate und Blattgemüse. Welche Nachbarn zu deinem Salat passen, prüfst du im Mischkultur-Planer für Beetnachbarn. Mischkultur kann den Anbau unterstützen, garantieren kann sie nichts. Die einzelnen Sätze verteilst du im Beetplaner für dein ganzes Beet. Auf dem Balkon reicht für Salate normale Blumenerde, nur zum Säen nimmst du die feinere AnzuchterdeAnzuchterde ist eine nährstoffarme, feinkrümelige Erde für die Aussaat und das Vorziehen junger Pflanzen. Die geringe Nährstoffmenge regt die zarten Wurzeln zum Wachsen an..
Gartensalat: Kopfsalat, Pflücksalat, Römischer Salat und Batavia
Kopf-, Pflück- und Römischer Salat keimen kühl und werden flach gesät. So unterscheiden sie sich bei Aussaat und Keimung:
| Art | Aussaat | Saattiefe | Keimtemperatur | Keimdauer |
|---|---|---|---|---|
| Kopfsalat | April bis Juli | 0 bis 0,5 cm | mind. 10 bis 12 °C, max. 16 °C | 7 bis 21 Tage |
| Pflücksalat | März bis August | 0,5 bis 1 cm | mind. 10 °C, max. 15 °C | 7 bis 14 Tage |
| Römischer Salat | April bis Juli | 0 bis 1 cm | mind. 12 °C, max. 16 bis 18 °C | 7 bis 14 Tage |
Wie keimt Gartensalat?
Salatsamen bedeckst du nur eben mit Erde, bei Kopfsalat liegt die Saattiefe bei 0 bis 0,5 cm. Weil seine Keimtemperatur nur bis 16 °C reicht, bekommt eine Sommersaat einen kühlen, schattigen Platz. Wie du Kopfsalat von der Direktsaat über die Vorkultur bis zur pflanzfertigen Jungpflanze anziehst, zeigt die Anleitung Schritt für Schritt.
Schnittsalat oder ganzer Kopf?
Babyleaf ist keine eigene Sorte, sondern eine Anbauform. Du säst so eng, dass sich keine ganzen Köpfe bilden, und schneidest die Blätter jung. Im Freiland säst du Schnitt- und Pflücksalat noch bis in den September. Pflücksalat wächst ohne festen Kopf, du pflückst ihn mehrmals Blatt für Blatt.
Schneidest du Eichblattsalat, ohne das Herz zu verletzen, kannst du nach etwa 3 Wochen erneut ernten. Ich schneide deshalb mit der Schere oberhalb des Herzens und lasse die Mitte stehen. Nach dem dritten oder vierten Schnitt geht Eichblatt allerdings häufig in die Blüte.
Römischen Salat erntest du im Ganzen oder nimmst nach und nach einzelne Blätter. Batavia wächst zu lockeren, offenen Köpfen, und seine Blätter trocknen nach Regen rasch ab. Auch ihn erntest du als ganzen Kopf oder blattweise, das streckt die Erntezeit. Er keimt bei 12 bis 16 °C. Soll er im Herbst geerntet werden, muss die Saat spätestens Ende Juli im Boden sein, genau wie bei Kopf-, Eichblatt- und Lollosalat.
Kopfsalat ziehst du meist vor und setzt ihn als Jungpflanze ins Beet. Beim Setzen bleibt der ErdpresstopfEin Erdpresstopf ist ein kleiner Würfel aus gepresster, feuchter Anzuchterde, ganz ohne Topfwand. Du säst direkt in das vorgeformte Loch und ziehst die Jungpflanze darin plastikfrei vor. etwa 1 cm über der Erdoberfläche. Vorgezogene Jungpflanzen von Eissalat und Pflücksalat kommen etwa 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat ins Freiland. Wann ein Kopf reif ist und wie er knackig bleibt, erklärt der Ratgeber zum Ernten und Lagern von Kopfsalat.
Jeder Abstand besteht aus zwei Werten, dem Platz in der Reihe und dem Reihenabstand. Für Kopfsalat liegen beide Werte bei 25 bis 30 cm, im Freiland planst du mit etwa 30 × 30 cm. In FrühbeetEin Frühbeet, auch Frühbeetkasten genannt, ist ein Beetkasten, der die Wachstumsbedingungen für Gemüse verbessert. Darin kannst du früher aussäen und ein bis drei Wochen früher ernten als im offenen Beet., Folientunnel und Gewächshaus kommst du mit 25 × 25 cm aus. Römischer Salat bekommt 20 bis 25 cm in der Reihe bei 25 bis 30 cm Reihenabstand, Pflücksalat 25 cm in der Reihe bei 30 cm Reihenabstand.
Welche Kopfsalatsorten passen zu welcher Jahreszeit?
Als Langtagpflanzen schossenSchossen nennt man es, wenn eine Gemüsepflanze vorzeitig in die Höhe wächst und Blütenstände bildet, statt weiter Blätter oder Knollen zu entwickeln. Typisch ist das bei Salat, Spinat und Radieschen. Salate, wenn die Tage lang und heiß sind. Im Frühjahr säst du deshalb Frühsorten, im Sommer schossfeste Sorten, und die späten Sätze bekommen Herbst- oder Wintersorten.
- Maikönig: frühe Kopfsalatsorte mit zarten, grünen Blättern für den Frühjahrsanbau.
- Laurentio: roter Butterkopfsalat mit knackigen, blasigen Blättern für den Sommeranbau.
- Nansen’s Noordpool: Winterkopfsalat für die späte Saat, der als Jungpflanze auf dem Beet überwintert und im zeitigen Frühjahr Köpfe bildet.
Welche Sorte in welchen Satz gehört, vertieft der Ratgeber zum ganzjährigen Kopfsalatanbau mit Sorten je Jahreszeit.
Asia-Salate: Blattsenf, Mizuna und Pak Choi säen
Asia-Salate säst du meist direkt ins Beet. Zu ihnen gehören Blattsenf wie Sarepta-Senf, Mizuna, Pak Choi und Tatsoi. Blattsenf und Tatsoi kommen dabei tiefer in die Erde als Kopfsalat. Ein sonniger bis halbschattiger Platz passt für Asia-Salate.
Sarepta-Senf säst du von März bis September direkt ins Beet, 1 bis 2 cm tief. Er keimt ab 10 °C, die obere Keimtemperatur liegt bei 25 °C. Nach 7 bis 14 Tagen laufen die Keimlinge auf. Tatsoi legst du etwa 1 bis 2 cm tief, bei Pak Choi reichen je nach Sorte etwa 0,5 bis 1 cm.
Pak Choi mag, wie der verwandte Chinakohl, sandigen Lehm. Er hat einen hohen Wasserbedarf, stauende Nässe verträgt er aber nicht. Soll er im Herbst reifen, säst du ihn spätestens ungefähr zwischen Ende Juli und Anfang August. Blattsenf gießt du im Sommer so, dass er nicht austrocknet.
Pak Choi, Blattsenf und ihre Verwandten sind Kreuzblütler wie Kohl, Rettich und Radieschen. Für Blattsenf gilt eine Anbaupause von 6 Jahren, bevor er wieder auf dieselbe Fläche kommt. Wie du Anbaupausen und Nachbarschaften für alle Salate planst, steht im Abschnitt Fruchtfolge und Mischkultur des Ratgebers Salate und Blattgemüse.
Zichorien: Endivie, Radicchio, Zuckerhut und Chicorée säen
Die meisten Zichorien säst du zwischen Mai und Juli. Bei Chicorée, Radicchio und Endivie drohen über 20 °C Keimhemmungen. Zichoriensalat säst du von Mai bis Juni direkt ins Freiland.
| Art | Aussaat | Saattiefe | Keimtemperatur | Keimdauer |
|---|---|---|---|---|
| Endivie | Mai bis Juli | 0,5 bis 1 cm | mind. 12 bis 15 °C, Saat unter 20 °C | 7 bis 14 Tage |
| Chicorée | bewährt im Mai | 2 bis 3 cm | optimal 16 bis 20 °C | rund zwei Wochen |
| Radicchio | satzweise alle 2 Wochen bis Anfang Juli | 2 bis 3 cm | optimal 16 bis 20 °C | rund zwei Wochen |
Über 20 °C drohen bei Radicchio Keimhemmungen. Sinkt die Temperatur unter 16 °C, kann ein KältereizDer Kältereiz ist eine mehrwöchige kühle Phase mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, die die Samen sogenannter Kaltkeimer durchlaufen müssen, bevor sie keimen können. Typisch ist das für viele Stauden wie Akelei, Christrose oder Schlüsselblume. die Jungpflanzen zum Schossen bringen. Zieh ihn deshalb an einem Platz vor, dessen Temperatur zwischen diesen beiden Werten bleibt.
Zichorien lassen sich in Töpfen vorziehen, dürfen dort aber nicht zu lange stehen. Radicchio ziehe ich in Töpfen vor und setze ihn spätestens 3 bis 4 Wochen nach der Anzucht ins Beet. In der Reihe lässt du ihm dort etwa 25 cm Platz. Der Reihenabstand liegt bei etwa 20 cm. Für Endivien läuft die Topfanzucht von Anfang Mai bis Mitte Juli. Nach 3 bis 4 Wochen kommen sie ins Beet. Dort stehen sie mit 30 × 35 cm Abstand. Bei vorgezogenem Zuckerhut wartest du mit dem Auspflanzen höchstens 4 Wochen, weil ältere Jungpflanzen das Umpflanzen schlechter verkraften. Bei der Saattiefe unterscheiden sich die Zuckerhut-Angebote, hier folgst du deiner Samentüte.
Bis −6 °C Frost halten Radicchio und Zuckerhut aus, so bleiben sie bis in den November im Beet. Zuckerhut stellst du sonnig und windgeschützt auf tiefgründigen, humosen Boden. Endivien gibt es mit glatten und mit krausen Blättern, die krause Form kennst du als Friséesalat.
Beim Chicorée gibt es zwei Erntegänge. Zuerst rodest du nach 18 bis 20 Wochen Wachstum die Wurzeln. In vollständiger Dunkelheit bilden sie anschließend bei 12 bis 18 °C die Sprosse für die Küche. Chicorée, Radicchio und andere Zichorien stehen nur alle 3 bis 4 Jahre auf demselben Beet, verwandte Endivien rechnest du dabei mit.
Wintersalate: Feldsalat und Winterportulak
Sind die Sommerkulturen abgeräumt, beginnt die Saatzeit der Wintersalate. Beide keimen kühl und lassen sich durch den Winter ernten.
| Art | Aussaat | Saattiefe | Keimtemperatur | Keimdauer |
|---|---|---|---|---|
| Feldsalat | Juli bis September | 0,5 bis 1 cm | mind. 10 bis 15 °C, max. 18 bis 20 °C | 7 bis 30 Tage |
| Winterportulak | Ende August bis Oktober | 0,5 bis 1 cm | mind. 8 °C, Keimung erst unter 12 °C | 7 bis 20 Tage |
Feldsalat säst du in Rillen, die du mit 10 bis 15 cm Abstand ziehst. In der Reihe stehen die Pflanzen 3 bis 15 cm auseinander. Frost bis etwa −15 °C verträgt Feldsalat. Er wächst auch bei 5 bis 10 °C weiter, in milden Wintern kannst du deshalb durchgehend ernten. Ich säe ihn dort, wo die Sommerkulturen gerade abgeräumt sind, und halte die Rillen feucht, bis die Keimlinge stehen.
Für Feldsalat füllst du Multitopfplatten mit Aussaaterde und ziehst die Pflänzchen dort etwa 3 Wochen vor. Ins Beet kommen sie dann als Büschel aus jeweils etwa 6 Pflänzchen.
Winterportulak, auch Claytonie oder Postelein genannt, gilt als Kühlkeimer. Er keimt erst, wenn die Temperatur unter 12 °C fällt, deshalb säst du ihn meist von Ende August bis Oktober. In der Reihe genügen ihm 3 bis 5 cm. Den Reihenabstand legst du auf 15 cm. Du kannst ihn mehrfach schneiden und nachwachsen lassen, geerntet wird von Oktober bis März.
Trotz des ähnlichen Namens sind Sommerportulak und Winterportulak zwei verschiedene Arten. Beim Winterportulak sind die Stiele länger und dünner, die Blätter zarter. Sommerportulak keimt erst ab 20 °C, Winterportulak erst unter 12 °C, deshalb teilen sich die beiden zwar den Namen, aber kein Saatfenster.
Raritäten: Rucola, Portulak, Blutampfer und Co.
Neben den großen Gruppen gibt es Salate, die seltener im Beet stehen. Auch bei ihnen reichen die Ansprüche beim Keimen von kühl bis warm.
| Art | Aussaat | Saattiefe | Keimtemperatur | Keimdauer |
|---|---|---|---|---|
| Salat-Rauke (Rucola) | März bis August | 1 cm | am besten 15 bis 20 °C | 5 bis 21 Tage |
| Sommerportulak | April bis August | 0 bis 0,5 cm | mind. 20 °C | 7 bis 14 Tage |
| Spargelsalat | April bis Juni | 0,5 bis 1 cm | mind. 18 °C, max. 25 °C | 5 bis 10 Tage |
| Blutampfer | April bis August | 0 bis 0,5 cm | mind. 10 °C, max. 25 °C | 10 bis 21 Tage |
| Löwenzahn | März bis September | 0 bis 1 cm | mind. 15 °C, max. 18 bis 20 °C | 14 bis 30 Tage |
| Vogelmiere | März bis Mai | 0,5 bis 1 cm | mind. 9 °C, max. 23 °C | 7 bis 14 Tage |
Als Rucola werden zwei Pflanzen angeboten. Die Wilde Rauke hat schmale, stark gezähnte Blätter, die Gartenrauke breitere, gebuchtete. Im Frühjahr und Herbst braucht Salat-Rauke etwa 7 Wochen bis zur Ernte. Im Sommer geht es schneller, dann schneidest du schon nach 3 Wochen.
Sommerportulak säst du direkt an einen sonnigen Platz. Nach 28 bis 42 Tagen ist er erntereif und passt so in Beetlücken zwischen langsameren Kulturen. Roh enthält er relativ viel Oxalsäure. Blanchierst oder erhitzt du ihn und schüttest das Kochwasser weg, sinkt der Gehalt.
Spargelsalat, auch Celtuce genannt, gehört botanisch zum Gartensalat, braucht zum Keimen aber deutlich mehr Wärme als Kopfsalat. Blutampfer säst du sehr flach und gibst ihm einen halbschattigen Platz mit humosem, feuchtem Boden. Die Samen von Kultur-Löwenzahn liegen höchstens 1 cm tief unter einer knappen Erdschicht. Im Beet bekommt er 30 × 30 cm Platz. Vogelmiere sät sich rasch selbst aus, deshalb wählst du ihren Platz mit Bedacht. Vogelmiere und Löwenzahn sehe ich mir Blatt für Blatt an, bevor sie in die Schüssel kommen.
In die Salatschüssel gehört nur, was du sicher als essbar erkennst. Gerät Kreuzkraut oder Greiskraut mit in die Ernte, kann es Pyrrolizidinalkaloide in den Salat bringen. Unsichere Pflanzenteile sortierst du deshalb aus, besonders wenn du Vogelmiere oder Löwenzahn im Garten sammelst.




