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Chlorophyll

Chlorophyll, auch Blattgrün genannt, ist der grüne Farbstoff in den Blättern. Im Sommer überdeckt es gelbe und rötliche Blattfarbstoffe; wird es im Herbst abgebaut, verfärbt sich das Laub.

Die grüne Farbe eines Blattes entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Blattfarbstoffe. Den Ton gibt dabei das Chlorophyll an: Im Sommer überlagert es die gelben bis rötlichen Farbstoffe wie Carotine, Xanthophylle und Anthocyane. Die sind trotzdem im Blatt vorhanden, du siehst sie nur nicht.

Im Herbst wird das Chlorophyll in den Blättern von Bäumen und Sträuchern abgebaut. Seine Bestandteile wandern in Äste und Stamm und werden dort gespeichert. Zurück bleiben die gelb-roten Farbstoffe, die dem Laub seine Herbstfarbe geben; in absterbenden Blättern entstehen verstärkt Anthocyane, die den Zellsaft tiefrot färben können. Halte die Begriffe auseinander: Grün ist das Chlorophyll, die Gelb- bis Rottöne stammen von Carotinen, Xanthophyllen und Anthocyanen.

Beispiel aus dem Garten

Wenn sich im Herbst die Blätter an meinem Apfelbaum gelb färben, liegt das daran, dass das Chlorophyll abgebaut wird und die Farbstoffe darunter zum Vorschein kommen. Ich lasse das gefärbte Laub hängen, bis es von selbst fällt.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – Warum werden die Blätter bunt?, Pressemeldung vom 08.10.2020. Geprüft am .

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