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Molybdän

Molybdän (Mo) ist ein Pflanzennährstoff, der für die Stickstoffernährung wichtig ist. Es ist aktiver Bestandteil zweier Enzyme: der Nitratreduktase in der Pflanze und der Nitrogenase in den Knöllchenbakterien.

Über die Nitratreduktase hilft Molybdän der Pflanze, aufgenommenes Nitrat zu verarbeiten. Als Teil der Nitrogenase arbeitet es außerdem in den Knöllchenbakterien, die an den Wurzeln von Hülsenfrüchten wie Erbsen und Bohnen leben. Ein Mangel kommt in der Natur sehr selten vor und ist meist die Folge eines zu niedrigen pH-Werts. Als Zeigerpflanzen gelten die Kohlarten: Beim Blumenkohl zeigt sich Molybdänmangel etwa als Peitschenblättrigkeit oder Klemmherzigkeit.

In Topf- und Kübelerde ist ein Mangel möglich, bei zertifiziert hergestellten Substraten ist die Versorgung mit Molybdän aber gesichert. Ein Überschuss färbt den Spross goldgelb, kommt im Gartenbau jedoch kaum vor. Weil hinter einem Mangel meist ein zu saurer Boden steckt, ist der pH-Wert der erste Prüfpunkt.

Beispiel aus dem Garten

Zeigt mein Blumenkohl Peitschenblättrigkeit oder Klemmherzigkeit, denke ich an einen Mangel an Molybdän und messe zuerst den pH-Wert im Beet. Für meine Kübel und Balkonkästen nehme ich zertifiziert hergestellte Substrate.

Quelle: Hortipendium ↗ – Molybdän, Einleitung sowie Abschnitte „Molydän Mangel“ und „Molydän Überschuss“ (die Seite nennt als Quelle die Gartenakademie Rheinland-Pfalz). Geprüft am .

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