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Kalium

Kalium ist neben Stickstoff und Phosphor einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Es regelt den Wasserhaushalt der Pflanze, festigt ihr Gewebe und macht sie widerstandsfähiger gegen Frost sowie Schaderreger wie Pilze und Insekten.

Anders als viele andere Nährstoffe wird Kalium nicht in die Pflanzensubstanz eingebaut, sondern vor allem im Zellsaft gespeichert und macht diesen konzentrierter. Dadurch nehmen die Zellen leichter Wasser auf und schützen es besser vor Verdunstung, zudem sinkt der Gefrierpunkt, was die Pflanze frostfester macht. Außerdem ist Kalium am Öffnen und Schließen der Spaltöffnungen beteiligt und fördert die Ausbildung der Zellwände, was das Gewebe festigt.

Fehlt Kalium, bleibt die Pflanze im Wuchs zurück und welkt, weil sie mehr Wasser verdunstet und schlechter aufnimmt. Typisch sind aufgehellte Stellen, die später absterben, zuerst an Spitzen und Rändern der älteren Blätter: Die Pflanze verlagert das gut bewegliche Kalium bei Mangel in die jüngeren Blätter. Diese Anzeichen sind allerdings nicht eindeutig. Außerdem leiden Fruchtqualität und Standfestigkeit, und die Pflanzen werden anfälliger für Frost und Schädlinge.

Beispiel aus dem Garten

Bei meinem Blumenkohl kontrolliere ich regelmäßig die älteren Blätter. Hellen sie von den Rändern her auf und sterben dort später ab, ziehe ich einen Mangel an Kalium in Betracht, schaue mir aber auch Gießen und Standort an, weil das Bild nicht eindeutig ist.

Quelle: Hortipendium ↗ – Kalium, Abschnitte „Funktion für die Pflanze“ und „Kalium Mangelsymptome“. Geprüft am .

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