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Kompost für den Gemüseanbau: Reife prüfen, pH-Wert beachten, richtig ausbringen

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Kressetest: Wächst Kresse im Kompost nach 5 Tagen schwächer als in Gartenerde oder wird sie gelblich-braun, braucht der Kompost noch Zeit.
  • Frischer Kompost kann schädliche Gemüsefliegen anlocken und gehört nicht zu Wurzelgemüse, Zwiebeln oder Kohl.
  • Im Gemüsebeet gelten im Frühjahr höchstens 3 l Kompost je m² als Grundversorgung, flach eingearbeitet.
  • Diese Grundgabe deckt bei Gemüse den Phosphatbedarf und weitgehend den Kaliumbedarf, Stickstoff ergänzt du nach Bedarf.
  • Liegt der Boden-pH über dem Zielbereich für Gemüse, bringst du keinen Kompost aus, denn er kann den pH-Wert anheben.
  • Gartenkompost tötet Krankheitserreger nicht zuverlässig ab, eine einzelne Temperaturmessung beweist keine Hygienisierung.
Komposter im Garten mit Küchen- und Gartenabfällen
Foto: Eva Bronzini · Pexels License · Quelle ↗

Frischer Kompost kann schädliche Gemüsefliegen anlocken. Auf ein Beet mit Wurzelgemüse, Zwiebeln oder Kohl gehört er deshalb nicht. Ich prüfe jede Ladung, bevor sie aus dem Komposter ins Gemüsebeet wandert. Drei Fragen entscheiden dabei: Ist der Kompost reif, passt er zum pH-Wert des Bodens, und wie viel davon verträgt das Beet? Den Stickstoff, den Kompost nicht automatisch in ausreichender Menge liefert, plane ich danach gezielt dazu.

Unreifer Kompost: woran du ihn erkennst und was er anrichten kann

Am Datum allein erkennst du nicht, ob Kompost fertig ist. Je nach Material und Rotteführung reicht die Reifedauer von etwa 4 bis 12 Monaten. Deshalb prüfst du den Reifezustand, bevor der Kompost ins Gemüsebeet kommt.

Ich siebe zuerst eine Probe durch und schaue, ob noch Schalen, Stängel oder Holzstücke zu erkennen sind. Grobe Bestandteile wie Holzhäcksel und Stroh können beim Abbau Stickstoff binden, der deinen Gemüsepflanzen dann fehlen kann. Danach mache ich den Kressetest, weil er zeigt, wie Pflanzen auf den Kompost reagieren.

Mini-Checkliste

Kressetest vor der Kompostgabe

  • Fülle eine Schale mit Kompost und eine zweite mit Gartenerde.
  • Säe in beide Schalen Kresse und halte sie gleichmäßig feucht.
  • Vergleiche den Aufwuchs nach 5 Tagen.
  • Ist die Kresse im Kompost schwächer oder gelblich-braun, weist das auf weiteren Reifebedarf hin.

Unreifen Kompost lasse ich weiter reifen und teste ihn später erneut. Auf Beete mit Wurzelgemüse, Zwiebeln und Kohl kommt bei mir nur Kompost, der den Kressetest bestanden hat.

Auch reifer Kompost ist keine Garantie gegen Krankheitserreger. Erreger, die Menschen, Tiere oder Pflanzen krank machen können, tötet Gartenkompost nicht zuverlässig ab. Ausreichende Rottetemperaturen werden nämlich oft nicht durchgehend erreicht. Wie du Krankheits-, Schädlings- und Unkrautrisiken im Kompost erkennst und ihnen vorbeugst, liest du im Ratgeber zu Kompostrisiken.

Nährstoffe: was Kompost dem Gemüse liefert und was du ergänzt

Kompost bringt Stickstoff, Phosphat, Kalium und weitere Nährstoffe ins Beet. Die Gesamtgehalte sind aber nicht gleich pflanzenverfügbar, denn organisch gebundene Nährstoffe müssen erst mineralisiert werden. Eine jährliche Grundgabe von 3 l/m² deckt bei Gemüse den Phosphatbedarf und weitgehend auch den Kaliumbedarf. Genug verfügbaren Stickstoff liefert sie dagegen nicht automatisch.

Ich passe deshalb nicht den Kompost an die einzelne Kultur an, sondern die Stickstoffergänzung. Wie viel eine Kultur braucht, hängt von ihrer Einstufung ab: Tomaten gelten als Starkzehrer, Rote Bete als Mittelzehrer und Erbsen als Schwachzehrer. Die Einstufung deiner Kulturen und ihre Anbaupausen kannst du im Beetplaner bei der Beetplanung berücksichtigen.

Brauchen deine Kulturen auf einem phosphat- und kaliumreichen Beet zusätzlichen Stickstoff, gelten diese Horndüngermengen als Obergrenze. Sie beziehen sich auf Beete mit jährlich 3 l Kompost je m². Eine Korrektur für den Stickstoff aus dem Bodenhumus ist darin noch nicht berücksichtigt.

Kulturen Horndünger je m², höchstens Zeitpunkt
Feldsalat, Radieschen, Kopfsalat, Erbsen, Bohnen, Zwiebeln 50 g zur Saat oder Pflanzung leicht einarbeiten
Eissalat, Möhren, Endivien, Rettich, Spinat, Rote Bete, Gurken 100 g zur Saat oder Pflanzung leicht einarbeiten
Tomaten 150 g zur Hälfte bei der Pflanzung, zur Hälfte etwa 3–4 Wochen danach

Liefert der Bodenhumus viel Stickstoff nach, kannst du die Ergänzung verringern oder ganz aussetzen. Bei Feldsalat und Radieschen im Spätsommer kann sie meistens entfallen. Horndünger gibst du im Gemüsegarten auch für Herbstkulturen nicht später als Ende August.

Was Kompost mitbringt, rechnest du bei jeder zusätzlichen Düngung an. Eine Standard-Bodenuntersuchung auf Phosphor, Kalium und pH liefert allerdings keinen Nmin-Wert, der muss gesondert bestimmt werden. Weil auch der Kompost keinen ausreichenden Stickstoff garantiert, beantwortet der Standardbefund nur die Frage nach Phosphat und Kalium. Für den Stickstoff brauchst du eine eigene Nmin-Bestimmung, sonst bleiben dir die Obergrenzen je Kultur.

Mehr Stickstoff ist dabei nicht automatisch besser. Ein hohes Stickstoffangebot im Boden kann fördern, dass sich Nitrat im Gemüse anreichert. Das spricht nicht gegen Gemüse, wohl aber für eine bedarfsgerechte Düngung. Wie Kompost auf die Bodenfruchtbarkeit wirkt und welche Nährstoffe er im Vergleich zu anderen Düngern liefert, vertieft der Ratgeber zum Kompost als Nährstoffspender.

Achtung

Holzasche kommt weder als Dünger aufs Gemüsebeet noch als Zutat in den Kompost, weil sie mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet sein kann. Abgekühlt entsorgst du sie im Hausmüll und wirbelst dabei keinen Staub auf.

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pH-Wert: wann Kompost dem Gemüsebeet guttut

Kompost enthält basisch wirksame Bestandteile. Damit kann er einer Versauerung des Bodens entgegenwirken und den pH-Wert anheben. Ob das erwünscht ist, hängt von Bodenart und Kultur ab. Für Gemüse gelten je nach Bodenart diese Zielbereiche:

Bodenart pH-Zielbereich für Gemüse
Sand 5,4–5,8
lehmiger Sand 5,8–6,2
stark sandiger Lehm 6,2–6,6
Lehm 6,6–7,0
tonreicher Boden 6,8–7,2

Liegt dein Boden-pH über dem passenden Zielbereich, bringst du weder kalkhaltige Dünger noch Kompost aus. Regelmäßige Kompostgaben von etwa 3 l/m² jährlich können im Hausgarten schon genug Kalzium nachliefern. Ob du zusätzlich kalkst, hängt deshalb vom Bodenbefund ab. Den pH-Wert kennst du erst aus einer Bodenprobe. Im Gemüsebeet erfasst du dafür den Oberboden bis in 25 bis 30 cm Tiefe.

Einzelne Kulturen haben eigene Ansprüche. Für Kohlgemüse wird ein Boden-pH-Wert von 7 angestrebt, um Kohlhernie vorzubeugen. Kartoffeln gehören dagegen zu den Kulturen, die keinen hohen pH-Wert bevorzugen. Weil Kompost den pH-Wert anheben kann, messe ich auf dem Kartoffelbeet nach, bevor dort Kompost hinkommt.

Den pH-Wert des Komposts selbst steuere ich nicht mit Kalk. Bei locker gemischten Garten- und Küchenabfällen sind Zusätze normalerweise entbehrlich, und einen Sauerstoffmangel im Haufen behebt Kalk nicht.

Kompost im Gemüsebeet ausbringen

Zeitpunkt: im Frühjahr und nur flach

Ich bringe Kompost im Frühjahr aus und harke ihn flach ein. Vorher warte ich, bis der Boden so weit abgetrocknet ist, dass keine Erde mehr am Gerät haftet. Eine Frühjahrsgabe ist einer Herbstgabe vorzuziehen, weil dann weniger Nährstoffe ausgewaschen werden. Auf abgeernteten, leeren Beeten nimmt keine Pflanze die freigesetzten Nährstoffe mehr auf, sie sind auswaschungsgefährdet. Kompost auf dem leeren Herbstbeet gibt also Nährstoffe in den Boden, die bis zur nächsten Kultur verloren gehen können. Solche Beete halte ich über Winter lieber mit einer Gründüngung bedeckt, denn ihr Bewuchs bindet freigesetzte Nährstoffe.

Häufiger Fehler

Kompost tief untergraben. Er gehört nur in die oberste Bodenschicht, weil tiefer im Boden bei Sauerstoffmangel Fäulnisprodukte entstehen können, die Pflanzen schädigen.

Menge: Grundgabe plus gezielter Stickstoff

Als Grundversorgung gelten im Gemüsebeet im Frühjahr höchstens 3 l Kompost je m². Den Stickstoff ergänzt du danach bedarfsgerecht für die jeweilige Kultur. Andere Empfehlungen staffeln die jährliche Kompostmenge nach dem Nährstoffbedarf der Kultur:

Nährstoffbedarf der Kultur Kompost je m² und Jahr
gering 1–2 l
mittel 2–3 l
hoch 4–6 l

Ich arbeite mit der Grundgabe und gleiche den höheren Bedarf von Starkzehrern über die Stickstoffergänzung aus. Welche Menge zu deinem Beet passt, entscheidet die Bodenanalyse. Zeigt sie für Phosphat die Versorgungsstufe E, kann die Phosphatdüngung vorübergehend auf 0 sinken. Weil Kompost Phosphat mitbringt, gehe ich in diesem Fall mit der Kompostmenge zurück.

Wer viel Küchenabfall kompostiert und wenig Beetfläche hat, riskiert eine Überversorgung. Als Faustregel gegen Überdüngung braucht die vollständige Eigenverwertung häuslicher Bioabfälle ungefähr 50 bis 70 m² gedüngte Gartenfläche je Haushaltsmitglied. Für den Kompost, der im Gemüsebeet keinen Platz findet, hilft der Ratgeber dazu, wann und in welcher Menge du Kompost je Pflanzengruppe und Gartenbereich ausbringst.

Marias Erfahrung

Ich notiere für jedes Beet im Gartenheft, wann es wie viel Kompost bekommen hat. Bei der nächsten Stickstoffgabe rechne ich diese Menge mit an.

Kompost in Anzuchterde und Gemüsetöpfen

Zur Bodenverbesserung im Beet dürfen gröbere Bestandteile im Kompost bleiben. Als Bestandteil von Blumenerde siebst du ihn auf etwa 10 bis 15 mm ab. Selbst gemischte Blumenerde sollte höchstens etwa 30 % besonders gut durchgerotteten Kompost enthalten. Wie du reifen Kompost siebst, lagerst und zu einem Substrat mischst, zeigt die Anleitung zum Kompost als Substrat.

Tipp

Für eine torffreie Anzuchterde mischst du zwei Teile Quarzsand mit einem Teil reifem, eher nährstoffarmem Kompost und einem Teil Gartenerde.

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Heißrotte, Wurmkiste, Bokashi: was davon ins Gemüsebeet kommt

Auch ohne ausgeprägte Heißrotte kann im Garten durch Kaltrotte guter Kompost entstehen. Im Inneren eines ausreichend großen, gut geführten Komposts gelten 60 bis 70 °C als günstige Rottebedingungen. Eine einzelne Messung beweist aber nicht, dass der Kompost hygienisiert ist.

In der Wurmkiste arbeiten Kompostwürmer bei 15 bis 25 °C unter günstigen Temperaturbedingungen. Je nach Feuchtigkeit, Temperatur und Ausgangsmaterial ist der Wurmkompost nach etwa 3 bis 6 Monaten fertig.

Bokashi ist eine milchsäurebasierte Vorbehandlung organischer Abfälle, die je nach Verfahren etwa 2 bis 6 Wochen im verschlossenen Behälter fermentieren, bei Kälte auch länger. Bevor das feste Material als Gartendünger taugt, muss eine Kompostierungsphase folgen. Ein Beispiel ist die Nachreife von 3 Monaten mit Gartenerde oder Kompost im offenen Behälter, bei der du das Material gelegentlich umsetzt. Fermentiertes Bokashi aus dem Eimer ist also noch kein fertiger Kompost und gehört nicht direkt an deine Gemüsepflanzen.

Ob sich Hilfsmittel für die Rotte lohnen, ist eine eigene Frage. Was Kompostbeschleuniger und Schnellkomposter-Pulver leisten und wann sich ihr Einsatz lohnt, steht im Ratgeber zu Kompostbeschleunigern.

Kompost herstellen und pflegen: kurz gefasst

Für Gemüsekompost gelten dieselben Grundlagen wie für jeden Gartenkompost. Günstig ist ein Ausgangsmaterial mit einem Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis von etwa 25:1 bis 35:1, und Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeesatz und Eierschalen eignen sich gut als Bestandteile. Wie du Kompost anlegst, pflegst und prüfst, vom Standort bis zum Umsetzen, findest du ausführlich im Themenbereich Düngen, Boden & Kompost.

Halte den Haufen gut durchlüftet und so feucht, dass er sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlt. Fauliger Geruch weist auf zu viel Nässe hin, Ammoniakgeruch auf zu viel nährstoffreiches Material, dem du Laub, Stroh oder Gehölzschnitt beimischst. Umsetzen nach etwa 3 Monaten kann die Rotte beschleunigen, bei sorgfältig vorgemischtem Material kann es auch entfallen.

Häufige Fragen

Stimmt es, dass unreifer Kompost den Pflanzen schadet?
Das kann passieren, deshalb prüfst du die Reife vor jeder Gabe. Frischer Kompost kann schädliche Gemüsefliegen anlocken und gehört deshalb nicht zu Wurzelgemüse, Zwiebeln oder Kohl. Für den Kressetest säst du Kresse in den Kompost und zum Vergleich in Gartenerde. Ist der Aufwuchs im Kompost nach 5 Tagen schwächer oder gelblich-braun, braucht er weitere Reifezeit.
Welche Vorteile bietet Kompost als natürlicher Dünger für Gemüsepflanzen?
Kompost liefert Stickstoff, Phosphat, Kalium und weitere Nährstoffe, deren Gesamtgehalte allerdings nicht sofort pflanzenverfügbar sind. Eine jährliche Gabe von 3 l/m² deckt bei Gemüse den Phosphatbedarf und weitgehend den Kaliumbedarf. Außerdem fördert Kompost das Bodenleben und stabile Bodenkrümel, wodurch sich Wasser- und Lufthaushalt verbessern können. Ausreichend verfügbaren Stickstoff liefert er nicht automatisch, den ergänzt du nach dem Bedarf der Kultur.
Wie wendet man Kompost im Gemüsebeet richtig zur Bodenverbesserung an?
Als Grundversorgung gibst du im Frühjahr höchstens 3 l Kompost je m² und arbeitest ihn nur flach ein. Tiefer im Boden können bei Sauerstoffmangel Fäulnisprodukte entstehen, die Pflanzen schädigen. Eine Frühjahrsgabe ist einer Herbstgabe vorzuziehen, weil dann weniger Nährstoffe ausgewaschen werden. Stickstoff ergänzt du danach nach dem Bedarf der jeweiligen Kultur.
Welche Rolle spielt der pH-Wert, wenn Kompost ins Gemüsebeet kommt?
Kompost kann durch basisch wirksame Bestandteile den pH-Wert des Bodens anheben. Für Gemüse liegt der Zielbereich auf Sand bei 5,4 bis 5,8. Auf Lehm sind es 6,6 bis 7,0. Liegt der Boden-pH schon über dem passenden Zielbereich, bringst du weder Kompost noch kalkhaltige Dünger aus.
Worin unterscheiden sich Heißrotte und Kaltkompostierung in der Anwendung?
Auch ohne ausgeprägte Heißrotte kann im Garten durch Kaltrotte guter Kompost entstehen. Im Inneren eines ausreichend großen, gut geführten Komposts gelten 60 bis 70 °C als günstige Rottebedingungen. Eine einzelne Messung beweist aber keine Hygienisierung, denn Gartenkompost tötet Krankheitserreger nicht zuverlässig ab. Vor der Gabe ins Gemüsebeet prüfst du bei beiden Verfahren den Reifezustand.
Worin liegt der Unterschied zwischen Bokashi-Fermentation und traditioneller Kompostierung?
Bokashi ist eine milchsäurebasierte Vorbehandlung, bei der organische Abfälle je nach Verfahren etwa 2 bis 6 Wochen im verschlossenen Behälter fermentieren, bei Kälte auch länger. Danach ist das feste Material noch kein fertiger Dünger, denn vor dem Einsatz im Garten muss eine Kompostierungsphase folgen. In einem beschriebenen Verfahren reift es mit Gartenerde oder Kompost vermischt im offenen Behälter weitere 3 Monate. Gartenkompost braucht je nach Material und Rotteführung etwa 4 bis 12 Monate bis zur Reife.
Welche Materialien eignen sich für einen ausgewogenen Komposthaufen?
Günstig ist ein Ausgangsmaterial mit einem Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis von etwa 25:1 bis 35:1. Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeesatz und Eierschalen eignen sich als Bestandteile eines gemischten Gartenkomposts. Rasenschnitt lässt du vorher anwelken und mischst ihn mit lockerem, trockenem Strukturmaterial, damit er nicht zu einer nassen, faulenden Masse verdichtet. Holzasche gehört nicht auf den Kompost, weil sie mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet sein kann.
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