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Trauermücken

Trauermücken sind Mücken, die feuchte Umgebung lieben und ihre Eier auf oder in die Erde legen. Schaden richten vor allem ihre weißen Larven an: Sie fressen an Wurzeln, besonders bei Aussaaten und Stecklingen.

Trauermücken, auch Humus- oder Moosfliegen genannt, gehören zu den Mücken und halten sich gern in feuchter Umgebung auf. Die Weibchen legen ihre Eier auf die Erdoberfläche, in verrottendes organisches Material oder an Wurzeln. Daraus schlüpfen weiße, beinlose Larven mit dunkler Kopfkapsel, die 5 bis 12 Millimeter lang werden können. Sie fressen zunächst abgestorbenes Material, Pilze und Algen, später auch an Wurzeln, Stängeln und aufliegenden Blättern.

Betroffen sind vor allem Aussaaten und Stecklinge, etwa von Pelargonien. Die erwachsenen Mücken leben nur etwa eine Woche und fressen nichts; sie schaden nur indirekt, weil sie Pilzsporen verbreiten. Der eigentliche Schädling ist also die Larve in der Erde, nicht die Mücke über dem Topf. Die Entwicklung vom Ei bis zur Mücke hängt von der Temperatur ab: Bei 15 °C dauert sie sechs Wochen, bei 22 °C nur drei.

Beispiel aus dem Garten

Wenn beim Gießen meiner Anzuchtschalen Mücken von der Erde auffliegen, denke ich an Trauermücken. Ich stecke dann eine Gelbtafel dazu und schaue in der obersten Erdschicht nach weißen Larven mit dunklem Kopf. Die Erde halte ich danach feucht, aber nicht nass.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – Trauermücken als Schädlinge, Biologie und Lebensweise von Trauermücken. Geprüft am .

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