Blumen · Stauden & Ziergräser · Pflege

Lupinen pflegen und vermehren: vom Sämling bis zur Teilung

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Nach dem Auflaufen stehen junge Lupinen hell, aber vor praller Sonne geschützt; vorgezogene Pflanzen abhärten und mit heilem Wurzelballen setzen.
  • Morgens direkt an der Wurzel gießen, lieber selten und durchdringend; Staunässe vermeiden.
  • Mehrjährige Gartenlupinen können im zweiten Standjahr von Mai bis Juni blühen; hohe Pflanzen bekommen eine Stütze.
  • Samen ernten, wenn die Hülsen dunkel und trocken sind; Lupinensamen sind Saatgut und nicht zum Essen.
  • Mehrjährige Lupinen im Frühjahr teilen; jedes Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge.
Nahaufnahme eines violetten Blütenstandes einer Lupine mit grünen Knospen an der Spitze.
Foto: wal_172619 · Pixabay Content License · Quelle ↗

Deine Lupinen sind aufgelaufen, doch bis zur ersten Blüte brauchst du Geduld. Mehrjährige Gartenlupinen können im zweiten Standjahr von Mai bis Juni blühen. Bis dahin brauchen die jungen Pflanzen Wasser an der Wurzel, Platz ohne Beikraut und später eine Stütze für die langen Stängel. Ich schaue bei meinen Rundgängen zuerst auf die Bodenfeuchte und dann auf das Beikraut rund um die Sämlinge. Nach der Blüte vermehrst du deine Lupinen auf zwei Wegen: über selbst geerntete Samen oder durch Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr.

Welche Lupine du teilen kannst

Diese Anleitung gilt für die Staudenlupine Lupinus polyphyllus, zum Beispiel die Russel-Mischung. Die Staudenlupine ist mehrjährig und winterhart, deshalb kannst du sie später auch teilen. Lupinen, die als Gründünger gesät werden, sind dagegen einjährig und lassen sich nur über Samen vermehren. Botanisch gehören beide zur Familie der Fabaceae; wie sich die Lebensläufe von Stauden unterscheiden, zeigt das Kapitel Stauden, Zweijährige und Gräser im Kurzporträt.

Für den Kübel gilt die Russel-Mischung nicht als geeignet, die ‘Gartenzwerg Mischung’ dagegen schon: Diese Mischung wird etwa 50 bis 60 cm hoch und braucht wegen der langen Wurzeln einen hohen Topf. Einen Überblick, welche Lupinenarten, Farben und Wuchshöhen es gibt, findest du im Sortenratgeber. Ob eher eine Lupine als Zierpflanze oder als Gründünger zu deinem Garten passt, klärt ein eigener Ratgeber.

Giftig für Haustiere?
Angaben für die Gattung Lupinus
Hund
Giftig
Katze
Giftig
Pferd
Giftig
Nagetiere
Giftig
Vögel
Giftig
Ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Tierarzt kontaktieren. Quelle: ASPCA Toxic Plants · Stand 2026-07-11
Aussaatkalender Lupine
GartenkalenderAussaat: April, Mai, August, September; Blüte: Mai, Juni, JuliJFMAMJJASONDAussaatAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: AugustAussaat: SeptemberBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliAussaatBlüte

Aussaat und Standort in aller Kürze

Für die Russel-Mischung liegt die Vorkultur zwischen März und Mai, die Direktsaat zwischen April und Juni. Wegen ihrer rübenartigen Wurzel säst du Staudenlupinen möglichst gleich am endgültigen Standort. Zeitpunkt, Quellen und Keimung beschreibt der Ratgeber, wie du Lupinen vom Quellen bis zur Keimung richtig aussäst.

Staudenlupinen bevorzugen sonnige Plätze mit humosem, durchlässigem und eher kalkarmem Boden; günstig ist ein leicht sandiger, schwach saurer Standort. Was bei zu kalkhaltigem Boden hilft und wie das Klima mitspielt, erklärt der Ratgeber dazu, welcher Standort mit welchem Licht und Boden zu Lupinen passt.

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Junge Lupinen nach dem Auflaufen

Sobald der erste Keimling erscheint, nimmst du eine Aussaatabdeckung ab. Die jungen Pflanzen stehen danach hell, aber vor praller Sonne geschützt. In torffreier Erde prüfe ich die Feuchte unten im Topf oder über das Gewicht, weil eine trockene Oberfläche Nässe darunter verdecken kann.

Vorgezogene Lupinen härtest du vor dem Auspflanzen etwa eine Woche ab, an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz. Vor dem Pflanzen tauchst du den Topfballen in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Beim Umsetzen bleibt der Wurzelballen möglichst unbeschädigt. Stehen direkt gesäte Sämlinge zu dicht, lasse ich die kräftigsten im Pflanzabstand stehen und schneide die übrigen bodennah ab, statt sie herauszuziehen.

Gießen: selten, durchdringend und morgens

Junge Lupinen gießt du morgens direkt im Wurzelbereich, ohne die Blätter zu benetzen. Am Morgen trocknen nasse Blätter schneller ab, das verringert gegenüber dem abendlichen Benetzen die Gefahr von Blattkrankheiten. Gieße lieber seltener und dafür durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund ganz austrocknet. Eine durchdringende Gabe befeuchtet die tieferen Wurzelschichten besser als viele kleine Gaben. Ob das Wasser unten angekommen ist, zeigt dir eine ausgestochene Bodenscholle: An Farbe und Gefühl erkennst du, ob der Wurzelraum feucht ist.

Zahl im Blick

Eine neu angelegte Lupinenpflanzung wässerst du in den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend, mit etwa 25 l/m² je Gießgang. Das ist ein Wert für die Beetfläche, keine Menge je Pflanze.

Staunässe solltest du vermeiden. Länger anhaltende Nässe verursacht Sauerstoffmangel im Wurzelbereich und begünstigt Wurzel- und Stammgrundfäule. Welken Triebe, obwohl die Erde dauerhaft nass ist, kann das auf eine solche Fäule hindeuten. Ich gieße aus der Regentonne, denn Regenwasser ist salzarm und sehr weich.

Beikraut jäten, Mulch mit Bedacht

Vor dem Pflanzen entfernst du Wurzelunkräuter und lockerst verdichteten Boden, damit ein durchlässiger, bewuchsfreier Pflanzboden entsteht. Bei Wurzelunkräutern nimmst du dafür die Grabegabel und sammelst Rhizom- und Wurzelstücke sorgfältig heraus. Später ziehe ich Beikraut rund um die jungen Lupinen von Hand, solange es noch klein ist.

Häufiger Fehler

Die angelegte Pflanzung regelmäßig durchhacken. In einer angelegten Staudenmischpflanzung verzichtest du aufs Hacken, weil es die Entwicklung der Stauden und den Flächenschluss stört. Zupfe Beikraut stattdessen gezielt von Hand.

Eine Mulchdecke hält die Bodenfeuchte länger und schützt die Oberfläche vor Verkrustung. Rasenschnitt bringst du angewelkt und in dünner Schicht aus. Rohen Rindenmulch lässt du bei jungen Staudenpflanzungen weg, weil er Stickstoff bindet.

Die Wachstumsphasen ab der Jungpflanze

Vom Sämling bis zur ersten Samenernte durchläuft eine Staudenlupine mehrere Phasen, und jede verlangt andere Handgriffe.

Phase Was an der Pflanze passiert Was du tust
Nach dem Auflaufen die ersten Blätter erscheinen, die lange, rübenartige Wurzel wächst in die Tiefe hell und vor praller Sonne geschützt stellen, Feuchte unten im Topf prüfen
Vor dem Auspflanzen die Jungpflanze steht noch im Topf etwa eine Woche abhärten, Ballen tauchen, mit heilem Wurzelballen setzen
Anwachsphase, 1 bis 2 Vegetationsperioden die Pflanze wurzelt im Beet ein bei anhaltender Trockenheit durchdringend gießen, Beikraut von Hand jäten
Zweites Standjahr Blüte möglich, von Mai bis Juni hohe Pflanzen stützen, morgens an der Wurzel gießen
Nach der Blüte die Samenhülsen reifen einzelne Blütenstände stehen lassen, dunkle und trockene Hülsen ernten
Spätere Jahre, im Frühjahr der Wurzelstock ist gewachsen mehrjährige Lupinen bei Bedarf teilen

Neu gepflanzte Stauden brauchen ein bis zwei Vegetationsperioden lang bei Trockenheit durchdringende Wassergaben. Gartenlupinen können im zweiten Standjahr blühen; das gründliche Gießen begleitet sie also bis in die erste Blüte hinein.

Kräftiger Wuchs: Licht, Platz und Stütze

Staudenlupinen bevorzugen sonnige Standorte, deshalb bekommen sie bei mir die hellsten Plätze im Beet. Den Abstand planst du gleich beim Pflanzen mit ein, damit jede Lupine genug Licht bekommt.

Zahl im Blick

Russell-Staudenlupinen pflanzt du je nach Saatgutmischung mit 30 bis 50 cm Abstand in der Reihe, der Reihenabstand liegt bei 50 cm. Jede Pflanze steht für sich, hohe Exemplare bekommen zusätzlich eine Stütze.

Ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung helfen bei anfälligen Stauden vorbeugend gegen Echten Mehltau. Hohe Lupinen sicherst du mit einer Stütze gegen das Abknicken ihrer langen Stängel. Im Sommer und Herbst bewahren Stützen oder Anbinden hochwachsende Stauden davor, auseinanderzufallen. Ich stecke den Stab früh neben die Pflanze und binde den Blütentrieb locker an, sobald er in die Höhe geht.

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Üppige Blüte fördern

Einen besonderen Blühdünger brauchst du für Lupinen nicht zu suchen, denn Phosphor ist kein pauschaler Blühverstärker. Ob und womit du sie überhaupt düngst, erklärt der Ratgeber, wann und wie zurückhaltend du Lupinen düngst.

Bei vielen Stauden kann die Samenbildung weitere Blüten vermindern. Entfernst du welke Blütenstände, kann das die weitere Blüte fördern und zugleich unerwünschte Selbstaussaat verhindern. Wann und wie du dafür schneidest, steht im Ratgeber, wann und wie du Lupinen zurückschneidest.

Pflege während der Blütezeit

Während der Blüte gießt du bei Trockenheit weiter durchdringend und morgens an der Wurzel. Werden die Blütenstände schwer, kontrollierst du die Stützen und bindest locker nach.

Bei deinen Rundgängen schaust du auch nach Blattläusen; bei schwachem Befall genügt häufig das Abspritzen mit einem Wasserstrahl. Im Staudenbeet gilt die Reihenfolge vorbeugen, kontrollieren, mechanisch eingreifen. Welche Krankheiten und Schädlinge an Lupinen auftreten und wie du vorbeugst, zeigen die Praxistipps zu Krankheiten, Schädlingen und Nährstoffmängeln bei Lupinen.

An jeder Pflanze triffst du jetzt eine Entscheidung. Das Entfernen welker Blütenstände kann weitere Blüten fördern, Samen erntest du aber nur von Blütenständen, deren Hülsen dunkel und trocken werden dürfen.

Marias Erfahrung

Ich markiere während der Blüte an jeder Pflanze die Blütenstände, die für Samen stehen bleiben, mit einem Wollfaden. Alle anderen schneide ich nach dem Verblühen ab.

Lupinen vermehren: Samen oder Teilung?

Für die Vermehrung hast du zwei Wege mit unterschiedlichem Ergebnis. Aus Samen ziehst du neue Pflanzen, doch bei Hybridsorten können die Nachkommen deutlich von der Mutterpflanze abweichen. Ein Teilstück ist dagegen ein Stück der Mutterpflanze selbst, diese Abweichung betrifft es also nicht. Teilen kannst du allerdings nur mehrjährige Lupinen, und du gräbst dafür den ganzen Wurzelstock aus. Einjährige Lupinen vermehrst du ausschließlich über Samen.

Samen ernten und lagern

Für die Ernte bleiben einzelne Blütenstände nach der Blüte an der Pflanze. Erntereif sind die Samen, wenn die Hülsen dunkel gefärbt und trocken sind. Ich schneide dann die ganzen Fruchtstände ab und breite sie zum Nachtrocknen auf Papier aus. Erst wenn das Saatgut vollständig getrocknet ist, füllst du es ab und beschriftest die Tüte deutlich als Saatgut. Bis zur nächsten Aussaat bewahrst du es trocken und dunkel auf.

Achtung

Lupinensamen aus dem Garten sind Saatgut und nicht zum Essen gedacht. Je nach Sorte und Anbaubedingungen können sie hohe Gehalte an Chinolizidinalkaloiden aufweisen und beim Verzehr akute Vergiftungen auslösen. Außerdem können sie allergische Reaktionen auslösen, bei einer Erdnussallergie sind Kreuzreaktionen möglich. Besteht der Verdacht, dass jemand Samen gegessen hat, wende dich an ein Giftinformationszentrum oder an ärztliche Hilfe und löse kein Erbrechen aus.

Für die Lagerung helfen dir diese Orientierungswerte:

Lagerfrage Orientierung
Wie lagern? kühl, dunkel und trocken; günstig ist Luftabschluss bei weniger als 10 °C
Wie lange keimfähig? die meisten selbst gesammelten Blumen- und Staudensamen etwa 3 Jahre, als allgemeine Orientierung ohne Garantie für jede Art
Wann Keimprobe? bei fraglicher Keimfähigkeit etwa 4 Wochen vor der geplanten Aussaat

Den Termin für Keimprobe und Aussaat trägst du gleich in den Aussaatkalender für Stauden zum Ausdrucken ein.

Lupinen teilen

Mehrjährige Lupinen teilst du im Frühjahr, indem du den Wurzelstock in mehrere Stücke trennst. Junge Lupinen sollen schon beim Umsetzen ihren Wurzelballen möglichst unbeschädigt behalten, und die Staudenlupine bildet eine lange, rübenartige Wurzel. Beim Teilen gräbst du deshalb großzügig und tief aus, damit an jedem Stück möglichst viel Wurzel bleibt.

  1. Bereite zuerst den neuen Platz vor: Wurzelunkräuter entfernen und verdichteten Boden lockern.
  2. Hebe die Pflanze mit möglichst viel Wurzel aus dem Boden.
  3. Trenne den Wurzelstock mit einem scharfen Spaten. Jedes etwa faustgroße Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze.
  4. Setze die Teilstücke im gewohnten Pflanzabstand. Wie bei Stauden allgemein bekommen Ballen und obere Wurzeln eine Bodenabdeckung von 1 cm.
  5. Gieße gründlich an und wässere bei anhaltender Trockenheit in den ersten Vegetationsperioden wiederholt durchdringend.
  6. Reinige Spaten, Schuhe und Stützen, wenn sie mit krankheitsbelasteter Erde in Berührung kamen, um die Verschleppung von Schaderregern zu begrenzen.
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Winter, Bodenverbesserung und Gestaltung im Überblick

Gut durch den Winter

Die Russel-Mischung ist winterhart. Gesundes altes Laub kann bis April oder Mai stehen bleiben, von Pilzen befallene Blätter entfernst du schon im Herbst. Mehr zur Lupine im Winter steht im Aussaat-Ratgeber, das Allgemeine zu Rückschnitt, Winter und Mulch im Stauden-Überblick unter Pflege im Jahreslauf.

Lupinen als Bodenverbesserer

Die Staudenlupine kann über ihre Symbiose mit Knöllchenbakterien pflanzenverfügbaren Stickstoff gewinnen. Was das für deinen Boden und für Bienen bedeutet, erklärt der Ratgeber, warum Lupinen als Bienenweide und Bodenverbesserer zählen.

Lupinen im Beet kombinieren

Mittelhohe bis hohe Stauden wie Lupinen lassen sich in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen wirkungsvoll anordnen. In einem Beet, das du von einer Seite betrachtest, stehen höhere Leitstauden hinten und niedrige Bodendecker vorne. Ideen dazu zeigt der Ratgeber, wie du mit Lupinen farbenfrohe Staudenbeete gestaltest.

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Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich mehrjährige von einjährigen Lupinensorten?
Die Staudenlupine Lupinus polyphyllus, etwa die Russel-Mischung, ist mehrjährig und winterhart. Diese Lupine kann im zweiten Standjahr von Mai bis Juni blühen und lässt sich im Frühjahr durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren. Lupinen, die als Gründünger gesät werden, sind dagegen einjährig und werden nur über Samen vermehrt.
Welche Standortbedingungen brauchen Gartenlupinen?
Gartenlupinen wie die Russel-Mischung bevorzugen einen sonnigen Platz mit humosem, durchlässigem und eher kalkarmem Boden. Günstig ist ein leicht sandiger, schwach saurer Standort. Staunässe solltest du vermeiden, weil länger anhaltende Nässe im Wurzelbereich Sauerstoffmangel verursacht und Wurzel- und Stammgrundfäule begünstigt.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Lupinensaat?
Für die Staudenlupine 'Russel Mischung' liegt die Vorkultur zwischen März und Mai, die Direktsaat zwischen April und Juni. Wegen ihrer rübenartigen Wurzel säst du sie möglichst gleich am endgültigen Standort. Anritzen und Vorquellen der Samen für einige Stunden können die Keimung beschleunigen.
Wie funktioniert die Stickstoffbindung bei Lupinen?
Die Staudenlupine Lupinus polyphyllus lebt in Symbiose mit Knöllchenbakterien. Über diese Partnerschaft kann sie pflanzenverfügbaren Stickstoff gewinnen. Botanisch gehören Lupinen zur Pflanzenfamilie der Fabaceae.
Worin unterscheiden sich Russell-Lupinen von anderen Lupinensorten?
Die Russel-Mischung von Lupinus polyphyllus ist eine mehrjährige, winterharte Staudenlupine, die nicht als geeignet für die Gefäßkultur gilt. Für den Kübel eignet sich die 'Gartenzwerg Mischung', die etwa 50 bis 60 cm hoch wird. Gehört deine Lupine zu einer Hybridsorte, können Nachkommen aus selbst geernteten samen.liveutlich von der Mutterpflanze abweichen.
Welche praktischen Schritte sind bei der Gartengestaltung mit Lupinen zu beachten?
Lupinen lassen sich als mittelhohe bis hohe Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Pflanzen wirkungsvoll anordnen. Bei Russell-Staudenlupinen planst du je nach Saatgutmischung 30 bis 50 cm Pflanzabstand ein. Zwischen den Reihen bleiben 50 cm frei. In einem Beet, das von einer Seite betrachtet wird, stehen höhere Leitstauden hinten und niedrige Bodendecker vorne.
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