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Prächtiges Bärenohr: Pflege vom Samen bis zum ersten Frost

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Einjährige, nicht winterharte Sommerblume, die nur bei voller Sonne blüht.
  • Vorkultur im März und April, die Samen als Lichtkeimer nur andrücken und nicht bedecken.
  • Keimung bei 20 bis 25 °C. Die Keimdauer liegt bei 14 bis 21 Tagen.
  • Im Mai nach dem Abhärten auspflanzen, mit 20 cm Abstand in der Reihe und zwischen den Reihen.
  • Verblühtes regelmäßig entfernen, Staunässe vermeiden und organisch ohne festen Rhythmus düngen.
  • Mit dem ersten Frost endet die Saison im Beet, im Frühjahr säst du neu aus.
Eine leuchtend orangefarbene Blüte der Pracht-Bärenohr (Arctotis fastuosa) mit dunkler Mitte und markanten
Foto: Ermell · CC BY-SA 4.0 · Ausschnitt · Quelle ↗

Das Prächtige Bärenohr kommt mit Trockenheit gut zurecht, mit Schatten und Frost dagegen nicht. Wer die Samen mit Erde bedeckt oder die Jungpflanzen zu früh ins Beet setzt, verschenkt Zeit, die diese Sommerblume bis zur Blüte braucht. Ich ziehe das Bärenohr deshalb jedes Frühjahr auf der Fensterbank vor und pflanze es erst im Mai aus.

Kurz erklärt

Ein Lichtkeimer braucht Licht, um zu keimen. Beim Bärenohr bleiben die samen.liveshalb an der Oberfläche der Aussaaterde und werden nur angedrückt.

Was macht das Prächtige Bärenohr aus?

Botanisch heißt das Prächtige Bärenohr Arctotis fastuosa. Die Art ist einjährig und nicht winterhart, im Garten ist sie also eine Sommerblume für eine Saison. Ihre Heimat gehört zur Klimazone der Wüsten und trockenen Buschländer, und sie gilt als trockenheitsverträglich. Blüten bildet sie nur bei voller Sonne.

Merkmal Prächtiges Bärenohr
Botanischer Name Arctotis fastuosa
Lebensdauer einjährig, nicht winterhart
Wuchshöhe 60 bis 80 cm
Wuchsbreite 20 bis 30 cm
Blütezeit Juli bis September
Licht vollsonnig
Boden sandig oder lehmig, gut durchlässig, sauer bis neutral
Wasserbedarf eher trocken
Verwendung Beet, größere Gefäße, Schnittblume
Duft nicht duftend

Zur Art gehört die Sorte ‘Zulu Prince’, deren Besonderheiten beim Pikieren und Ausputzen ich weiter unten aufgreife. Auch in größeren Gefäßen lässt sich das Bärenohr ziehen, und wie du es in Balkonkästen und Töpfen kultivierst, beschreibt ein eigener Ratgeber. Die Blüten gelten als nützlingsfreundlich. Wie du mit dem Bärenohr ein insektenfreundliches Beet gestaltest, zeigt der Ratgeber zum Insektengarten.

Giftig für Haustiere?
Angaben für die Gattung Arctotis
Hund
Ungiftig
Katze
Ungiftig
Ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Tierarzt kontaktieren. Quelle: ASPCA Toxic Plants · Stand 2026-07-11

Empfehlungen für den Garten

Standort und Boden

Standort

Einen vollsonnigen Platz wählen; die Blüten öffnen sich nur bei voller Sonne.

Bodenart

Geeignet ist sandiger oder lehmiger, gut durchlässiger Boden.

Bodenreaktion

Saure bis neutrale Böden sind geeignet.

Substrat

Der Boden sollte gut durchlässig sein.

Pflege

Pflege

Regelmäßig wässern und zwischen den Pflanzen jäten, bis der Bestand den Boden bedeckt.

Düngung

Die Pflanze reagiert gut auf organische Düngung.

Lebensform und Verwendung

Lebensform

Die Pflanze ist einjährig.

Verwendung

Die angebotenen Sorten eignen sich als Schnittblume.

Aussaatkalender Prächtiges Bärenohr
GartenkalenderVorkultur: März, April; Aussaat: Mai, Juni; Blüte: Juli, August, September; Pflanzung: MaiJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: MärzVorkultur: AprilAussaatAussaat: MaiAussaat: JuniBlüteBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberPflanzungPflanzung: MaiVorkulturAussaatBlütePflanzung

Wie ziehst du das Bärenohr aus Samen vor?

Die Anzucht beginnt auf der Fensterbank und endet mit dem Auspflanzen im Mai. Die wichtigsten Werte für das Prächtige Bärenohr stehen in dieser Übersicht.

Schritt Wert für das Prächtige Bärenohr
Aussaatzeit März bis April
Saat Lichtkeimer, Samen nur andrücken
Keimtemperatur 20 bis 25 °C
Keimdauer 14 bis 21 Tage
Kulturdauer 126 bis 140 Tage
Pflanzzeit Mai
Pflanzabstand in der Reihe 20 cm
Reihenabstand 20 cm

Wann ist die richtige Zeit für die Aussaat?

Ausgesät wird im März und April. Die Kulturdauer liegt bei 126 bis 140 Tagen. Weil die Kultur so lange dauert und der erste Frost die Saison beendet, bleibt bei einem späten Saattermin weniger Zeit für die Blüte. Ich plane den Termin deshalb mit dem Aussaatkalender für Stauden und Ziergräser zum Ausdrucken und säe lieber zu Beginn des Aussaatzeitraums.

Wie säst du richtig?

Für die Aussaat brauchst du flache Schalen, salzarme Aussaaterde und einen warmen, hellen Platz. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt für Aussaaterden einen Salzgehalt unter 0,5 g pro Liter. Überschüssiges Gießwasser muss aus der Schale ablaufen können.

  1. Fülle die Schale mit Aussaaterde und feuchte sie an.
  2. Verteile die Samen so, dass sie sich nicht berühren.
  3. Drücke die Samen nur an und bedecke sie nicht mit Erde.
  4. Stelle die Schale an einen Platz mit 20 bis 25 °C.
  5. Halte das Substrat während Quellung und Keimung ständig feucht.

Deckst du die Schale mit einer lichtdurchlässigen Haube ab, nimmst du sie beim ersten Keimling herunter. Danach stehen die Keimlinge hell, aber geschützt vor praller Sonne. Die Keimdauer liegt bei 14 bis 21 Tagen.

Häufiger Fehler

Die Samen werden mit Erde übersiebt. Das Bärenohr ist ein Lichtkeimer, unter einer Erdschicht fehlt den Samen das Licht zum Keimen.

Marias Erfahrung

Ich schreibe das Aussaatdatum auf jedes Schalenetikett. Vor Ablauf der Keimdauer räume ich keine Schale weg, auch wenn die Erde noch leer aussieht.

Wann und wie pikierst du?

Haben sich die ersten Laubblätter gebildet, pikierst du dicht stehende Sämlinge. Ich hebe sie mit einem Pikierstab heraus und halte sie dabei an den Keimblättern, ohne zu ziehen. Bei der Sorte ‘Zulu Prince’ kommen jeweils 2 bis 3 Sämlinge zusammen in einen Topf. Danach stehen die Töpfe weiter an einem hellen Platz.

Wie härtest du die Jungpflanzen ab?

Bevor die Jungpflanzen ins Beet ziehen, gewöhnst du sie tagsüber schrittweise an die Außentemperaturen. Dafür stehen sie etwa eine Woche an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz. Erst danach kommen sie an ihren endgültigen Standort.

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Wie pflanzt du das Bärenohr im Mai aus?

Welcher Platz passt?

Das Bärenohr braucht einen vollsonnigen Platz, denn nur dort blüht es. Der Boden darf sandig oder lehmig sein, solange er gut durchlässig ist und sauer bis neutral reagiert. Wie du den Gartenplatz für das Bärenohr staunässefrei vorbereitest, zeigt der Standort-Ratgeber.

So setzt du die Jungpflanzen

Gepflanzt wird im Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Vorher tauchst du jeden Topfballen in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann hebst du ein Pflanzloch aus und setzt die Pflanze so tief, wie sie im Topf stand. Ich fülle Erde nach, drücke sie rund um den Ballen an und gieße die frisch gesetzten Pflanzen an.

In der Reihe setzt du die Pflanzen mit 20 cm Abstand. Der Reihenabstand beträgt ebenfalls 20 cm. Ich pflanze das Bärenohr frei wachsend in Reihen. Jede Pflanze wird 20 bis 30 cm breit. Bei diesem Abstand schließt sich die Fläche im Lauf des Sommers, und bis dahin jätest du zwischen den Pflanzen.

Mini-Checkliste

Die Jungpflanzen sind abgehärtet, und Frostgefahr besteht nicht mehr. Jeder Ballen ist gewässert, und jede Pflanze bekommt 20 cm Abstand in der Reihe wie zwischen den Reihen. Nach dem Setzen gießt du an.

Wie schützt du das Bärenohr vor Frost?

Da das Bärenohr nicht winterhart ist, liegt der Frostschutz vor allem im Timing. Du ziehst die Pflanzen im Haus vor und setzt sie erst im Mai ins Beet. Nach dem Auspflanzen behalte ich die Wettervorhersage im Blick und lege bei angekündigtem Nachtfrost ein Vlies über die Reihen.

Am Ende der Saison sieht es anders aus. Mit dem ersten Frost endet die Kultur im Beet, denn die Art ist einjährig. Ich räume die Pflanzen dann ab und plane die neue Vorkultur für das Frühjahr.

Wer eigenes Saatgut gewinnen will, braucht ausgereifte Blütenköpfe, deshalb lasse ich an einer Pflanze die Köpfe stehen und putze die übrigen weiter aus. Geerntet wird bei trockenem Wetter, sobald sich die Samen leicht aus ihrer Hülle lösen. Wie du Bärenohr-Samen erntest, prüfst und lagerst, steht im Saatgut-Ratgeber.

Wie du Bärenohren im Kübel auf Balkon und Terrasse kultivierst, von Gefäß, Substrat und Drainage an, beschreibt der Ratgeber zur Kübelpflanzung des Bärenohrs.

Mythos-Check

Mit Mulch, Vlies oder Reisig kommt das Bärenohr im Beet über den Winter. Die Art ist einjährig und nicht winterhart, ihr Lebenslauf endet mit der Saison. Statt Winterschutz brauchst du im Frühjahr frisches Saatgut für eine neue Vorkultur.

Wie gießt und düngst du im Sommer?

Gießen

Das Bärenohr ist trockenheitsverträglich und mag es eher trocken. Junge Pflanzungen wässerst du trotzdem regelmäßig, bis der Bestand den Boden bedeckt, und prüfst vorher die Feuchte unter der Oberfläche. Wie viel, wie oft und mit welcher Technik, zeigt der Ratgeber zum Gießen des Prächtigen Bärenohrs je nach Wachstumsphase.

Düngen

Das Bärenohr reagiert gut auf organische Düngung. Eine feste Menge oder einen festen Rhythmus gibt es dafür nicht, deshalb dünge ich zurückhaltend und richte mich nach Wuchs und Laub. Womit und wann genau, steht im Ratgeber zum Düngen von Bärenohren.

Blüte verlängern und ausputzen

Das Bärenohr blüht von Juli bis September, und zwar nur bei voller Sonne. Verblühte Köpfe entfernst du regelmäßig, wie es auch für die Sorte ‘Zulu Prince’ gilt, denn Samenbildung kann weitere Blüten vermindern. Wie du die Blütezeit des Bärenohrs mit Rückschnitt und Wetterschutz verlängerst, beschreibt der Blüte-Ratgeber.

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Wie vermehrst du das Bärenohr über Stecklinge?

Neben der Aussaat kannst du das Bärenohr über krautige Sommerstecklinge vermehren. Das Verfahren ist für dafür geeignete Beet- und Balkonpflanzen gedacht, beim Bärenohr zeigt erst der Versuch, ob jeder Trieb Wurzeln bildet. Stecklinge bringen dir zusätzliche Pflanzen einer Mutterpflanze, die dir gefällt, winterhart machen sie die einjährige Art aber nicht.

Bei Hybridsorten können Nachkommen aus selbst geernteten samen.liveutlich von der Mutterpflanze abweichen. Ein Steckling ist dagegen ein Trieb der Mutterpflanze selbst. Weil die Triebe knospenfrei sein müssen und das Bärenohr ab Juli blüht, schneidest du Stecklinge, bevor sich die ersten Knospen zeigen.

  1. Wähle eine gesunde Mutterpflanze aus.
  2. Schneide Triebe, die noch nicht verholzt sind und weder Blüten noch Knospen tragen.
  3. Jeder Steckling trägt 3 bis 4 Blattpaare.
  4. Ich stecke die Triebe in feuchte, salzarme Aussaaterde.
  5. Stelle sie unter einer Folienabdeckung an einen hellen Platz ohne grelle Sonne.

Unter der Folie können sich nach etwa 2 bis 3 Wochen erste Wurzeln bilden. Die Abdeckung kontrollierst und lüftest du in dieser Zeit täglich. Bewurzelte Stecklinge setze ich einzeln in Töpfe, härte sie ab und pflanze sie dann aus.

Wie schützt du das Bärenohr vor Krankheiten und Schädlingen?

Pflanzenschutz im Beet folgt einer Stufenfolge: vorbeugen, kontrollieren, mechanisch eingreifen. Ich kontrolliere dafür Blätter und Triebe, vor allem die Blattunterseiten. Wie die Stufenfolge bis zur letzten Stufe aussieht, beschreibt unser Überblick zu Krankheiten und Schädlingen an Stauden.

Vorbeugen am passenden Platz

Volle Sonne, durchlässiger Boden und der empfohlene Pflanzabstand können das Risiko für viele Probleme senken. Gegen Echten Mehltau helfen vorbeugend ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Gieß morgens direkt im Wurzelbereich, ohne die Blätter zu benetzen. So trocknen die Blätter schneller ab, und die Gefahr von Blattkrankheiten sinkt gegenüber abendlicher Blattbenässung. Werkzeug, Schuhe und Stützen mit krankheitsbelasteter Erde reinigst du, damit sich Schaderreger weniger verschleppen.

Staunässe und Fäulnis

Welken Triebe, obwohl die Erde feucht ist, kann das auf eine Wurzel- oder Stängelgrundfäule hindeuten. Deren Erreger finden bei anhaltender Bodenfeuchte und geringer Durchlüftung günstige Bedingungen. Länger anhaltende Staunässe verursacht außerdem Sauerstoffmangel im Wurzelbereich. Im Topf prüfst du vor dem Gießen die Feuchte im unteren Substrat, denn schlapp werden kann eine Pflanze auch bei Hitze oder durch geschädigte Wurzeln bei Dauernässe. Pflanzgefäße brauchen dafür freie Abzugslöcher.

Echter Mehltau

Ein weißer, mehlartiger Belag auf den Blättern kann auf Echten Mehltau hindeuten. Trockenes Wetter ist dabei keine Entwarnung, denn für die Keimung der Pilze kann bereits eine relative Luftfeuchte von 70 % ausreichen. Bei beginnendem Befall kannst du erkrankte Blätter entfernen und befallene Triebe bis ins gesunde Gewebe zurückschneiden.

Blattläuse, Spinnmilben und Schnecken

Bei schwachem Blattlausbefall genügt es häufig, die Läuse mit einem Wasserstrahl abzuspritzen. Erwachsene Spinnmilben an Zierpflanzen sind nur etwa 0,5 bis 0,7 mm groß. Im Freiland werden sie besonders in trockenen, warmen Sommerperioden zum Problem. Weil das Bärenohr genau solche sonnigen, trockenen Plätze bekommt, suche ich in Hitzeperioden die Blattunterseiten mit der Lupe ab.

Frisch gesetzte Jungpflanzen schütze ich vor Schnecken, bis sie eingewachsen sind. Ein Schneckenzaun schützt das Beet nur zuverlässig, wenn du innerhalb der Umzäunung weiterhin regelmäßig Schnecken absammelst.

Achtung

Weinbergschnecken stehen unter Schutz. Beim Absammeln lässt du sie in Ruhe, denn sie dürfen nicht gezielt bekämpft werden.

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Wie nutzt du das Bärenohr in Vase und Beet?

Das Bärenohr ist auch eine Schnittblume. Wie du das Bärenohr für eine lange Haltbarkeit in der Vase schneidest und arrangierst, beschreibt der Schnittblumen-Ratgeber. Welche Partner und Beetkonzepte dazu passen, zeigt der Ratgeber zum harmonischen Kombinieren von Bärenohren. Ob es sich für deinen Steingarten eignet, klärt der Beitrag zum Bärenohr im Steingarten.

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Häufige Fragen

Was ist das Prächtige Bärenohr?
Das Prächtige Bärenohr heißt botanisch Arctotis fastuosa und wird als einjährige Sommerblume gezogen. Die Art ist nicht winterhart und wird 60 bis 80 cm hoch. Ihre Blüten erscheinen von Juli bis September, allerdings nur an einem vollsonnigen Platz. Als Schnittblume eignet sich das Bärenohr ebenfalls.
Ist 'Zulu Prince' ein anderer Name für das Prächtige Bärenohr?
'Zulu Prince' ist eine Sorte des Prächtigen Bärenohrs und kein anderer Name für die Art. Nach der Keimung setzt du bei dieser Sorte jeweils 2 bis 3 Sämlinge zusammen in einen Topf und ziehst sie hell weiter. Verblühte Blüten entfernst du regelmäßig. Ansonsten gelten die Ansprüche der Art mit voller Sonne, durchlässigem Boden und Schutz vor Frost.
Welche Temperaturen braucht das Prächtige Bärenohr bei der Keimung und im Winter?
Die Samen keimen bei 20 bis 25 °C. Die Keimdauer liegt bei 14 bis 21 Tagen. Einen Winter übersteht das Bärenohr nicht, denn es ist einjährig und nicht winterhart. Deshalb beginnt die Vorkultur im März oder April im Haus, ausgepflanzt wird erst im Mai.
Wie säe und pikiere ich das Prächtige Bärenohr?
Gesät wird im März und April in Schalen mit salzarmer Aussaaterde. Weil das Bärenohr ein Lichtkeimer ist, drückst du die Samen nur an und bedeckst sie nicht mit Erde. Haben sich die ersten Laubblätter gebildet, vereinzelst du dicht stehende Sämlinge mit einem Pikierstab und hältst sie dabei an den Keimblättern, ohne zu ziehen. Danach stehen die Jungpflanzen hell, bis du sie abhärtest.
Blüht das Prächtige Bärenohr nur mit regelmäßiger Düngung?
Ein fester Düngerhythmus ist für das Bärenohr nicht festgelegt. Die Art reagiert gut auf organische Düngung, Menge und Häufigkeit sind dabei aber offen. Unverzichtbar für die Blüte ist volle Sonne, denn nur dort blüht das Bärenohr. Phosphor ist dabei kein pauschaler Blühverstärker.
Was hilft gegen Krankheiten und Schädlinge am Prächtigen Bärenohr?
Volle Sonne, durchlässiger Boden und ausreichende Abstände können das Risiko senken, denn anhaltende Bodenfeuchte begünstigt Fäulniserreger. Schwachen Blattlausbefall spritzt du häufig schon mit einem Wasserstrahl ab. Ein Schneckenzaun schützt nur zuverlässig, wenn du innerhalb weiter Schnecken absammelst. Weinbergschnecken stehen unter Schutz und werden nicht gezielt bekämpft.
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