Peperoni-Krankheiten erkennen und behandeln: Flecken, Fäule und Welke richtig deuten
- Erst den Ort prüfen: Blattoberseite, Blattunterseite, Frucht oder Stängelgrund geben die Richtung vor.
- Graue Faulstellen an der Frucht können auf Grauschimmel hindeuten, und verschimmelte Früchte isst du nicht mehr.
- Echter Mehltau hellt die Blattoberseite zuerst nur auf, die Sporen bilden sich vor allem auf der Unterseite.
- Blütenendfäule ist keine Infektion, sondern eine gestörte Calciumversorgung der Frucht, auch bei genug Calcium im Boden.
- Gegen Viren und Bakterienflecken gibt es keine direkte Bekämpfung: Hygiene, gesundes Saatgut und kurze Blattnässe zählen.

Ein Blatt mit hellen Flecken, eine Frucht mit fauler Spitze, eine Pflanze, die trotz nasser Erde schlapp hängt: An Peperoni sieht vieles nach Krankheit aus. Nicht hinter jedem Schaden steckt ein Erreger. Manchmal sind Wasser, Kälte, Sonne oder ein Nährstoffmangel die Ursache. Ich gehe deshalb bei jedem Fund gleich vor: erst genau hinsehen, dann die Bedingungen prüfen, dann handeln. Das erspart dir Maßnahmen, die das eigentliche Problem gar nicht treffen.
Peperoni gehören wie die Gemüsepaprika zur Art Capsicum annuum. Wenn ich hier von Krankheiten der Paprika schreibe, sind deine Peperoni deshalb immer mitgemeint.
Welcher Schaden passt zu welcher Ursache?
Schau zuerst, wo der Schaden sitzt: oben auf dem Blatt, darunter, an der Frucht oder am Stängelgrund. Beim Kontrollieren drehe ich immer auch Blätter um, weil sich manche Zeichen vor allem auf der Unterseite zeigen. Die Übersicht nennt mögliche Ursachen, keine sicheren Diagnosen.
| Was du siehst | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Graue Faulstellen an den Früchten | Grauschimmel durch den Pilz Botrytis |
| Aufhellungen oben auf dem Blatt, Sporenbelag vor allem unten | Echter Mehltau |
| Faulstelle am Stängelgrund, die Pflanze welkt darüber | Stängelgrundfäule durch Phytophthora capsici |
| Welke ohne Faulstelle am Stängel | Wassermangel, Hitze, durch Dauernässe geschädigte Wurzeln, Verticillium oder FusariumFusarium ist eine Gattung im Boden lebender Pilze, zu der gefürchtete Erreger von Pflanzenkrankheiten gehören. Typisch ist die Fusarium-Welke: Die Pflanze welkt, ältere Blätter können einseitig vergilben, später bricht sie zusammen und fault. |
| Flecken auf Blättern und Früchten | unter anderem Bakterienflecken durch Xanthomonas |
| Mosaikmuster auf den Blättern | verschiedene Viren |
| Fäule an der Fruchtspitze, wo die Blüte saß | BlütenendfäuleBlütenendfäule ist eine physiologische Störung vor allem an Tomaten und Paprika: Durch Calciummangel in der Frucht bildet sich an der Blütenansatzstelle ein dunkler, wässriger Fleck, der später eintrocknet und verhärtet. Sie ist kein Pilz- oder Schädlingsbefall., keine Infektion |
| Farbverlust und graue Stellen an besonders sonnigen Stellen der Frucht | Sonnenbrand |
| Kleine, verformte oder samenlose Früchte | Kälte unter 14 °C, fehlende Befruchtung |
| Blüten und junge Früchte fallen ab | Trockenheit während Blüte und Fruchtansatz |
| Ältere Blätter hellen zwischen grünen Adern auf | möglicher Magnesiummangel |
| Ältere Blätter hell- bis gelbgrün, Wachstum gehemmt | möglicher Stickstoffmangel |
| Silbrig graue Saugflecken, verformte junge Blätter | Thripse |
| Gelb gesprenkelte Blätter mit feinen Gespinsten | Spinnmilben |
| Verkrüppelte Triebe, Rußtau auf den Ausscheidungen | Blattläuse |
Pilzkrankheiten: Grauschimmel und Echter Mehltau
Grauschimmel: graue Faulstellen an der Frucht
Graue Faulstellen an den Früchten können auf Grauschimmel hindeuten. Der Erreger ist der Pilz Botrytis, und er profitiert von Nässe, dichten Beständen und hoher Luftfeuchte. Im Freiland begünstigt ihn Nässe, im Gewächshaus sind es dichte Bestände und feuchte Luft. Dazu kommen Temperaturen um 20 °C und wenig Licht.
Befallene Früchte schneide ich mit einem sauberen Messer ab und entsorge sie über den Haus- oder Biomüll. Bevor ich an gesunde Pflanzen gehe, reinige ich Messer und Handschuhe. Unter Glas lüftest du, damit die Luftfeuchte sinkt.
Für Paprika im Kleingewächshaus gelten Tagesmittel von 20 bis 22 °C als günstig. Die Wärme, die deine Peperoni unter Glas brauchen, liegt also genau dort, wo auch der Pilz gut zurechtkommt. Steuern kannst du dort deshalb vor allem die Luftfeuchte, nicht die Temperatur.
Verschimmelte Früchte isst du nicht mehr. Die ganze Frucht gehört in den Müll, auch wenn nur eine Stelle befallen aussieht.
Echter Mehltau: hell oben, Sporen unten
Den Echten Mehltau der Paprika verursacht der Pilz Leveillula taurica. Zuerst hellen Stellen auf der Blattoberseite auf. Die Sporen bilden sich dagegen vor allem auf der Unterseite des Blatts. Siehst du oben helle Flecken, drehst du das Blatt um und suchst dort nach einem Belag. Befallene Blätter nehme ich ab und entsorge sie mit dem Hausmüll.
Erst reagieren, wenn oben ein weißer Belag zu sehen ist. Beim Echten Mehltau der Paprika zeigt die Oberseite anfangs nur Aufhellungen, der Belag sitzt vor allem unten.
Wenn die Peperoni welkt
Eine welke Peperoni hat nicht zwangsläufig Durst. Auch Hitze oder Wurzeln, die durch Dauernässe gelitten haben, können eine Pflanze welken lassen. Ich prüfe deshalb in dieser Reihenfolge:
- Feuchte in der Tiefe. Bei torffreier Erde kann die Oberfläche trocken sein, während unten im Topf noch Nässe steht. Ist die Erde unten nass und die Pflanze welkt trotzdem, können die Wurzeln durch Dauernässe geschädigt sein.
- Hitze am Wurzelballen. In schwarzen Töpfen kann sich der Ballen stark erhitzen und austrocknen. Ein Übertopf kann ihn davor schützen.
- Der Stängelgrund. Phytophthora capsici kann an Paprika eine Fäule am Stängelgrund verursachen. Oberhalb dieser Stelle welkt die Pflanze.
- Keine dieser Ursachen. Dann kommen Welkepilze wie Verticillium oder Fusarium infrage. Am sichtbaren Bild lassen sich die beiden kaum unterscheiden.
Bevor ich eine schlappe Kübel-Peperoni gieße, stecke ich den Finger tief in die Erde und hebe den Topf kurz an. Ist er schwer und die Erde unten nass, gieße ich nicht, sondern schaue mir den Stängelgrund an.
Sitzt am Stängelgrund eine Faulstelle und welkt die Pflanze darüber weiter, nehme ich sie heraus. Erde mit Wurzelfäule-Erregern verwendest du nicht wieder. Kübelerde, die du im Vorjahr zum ersten Mal genutzt hast, bereitest du nur auf, wenn sie krankheitsfrei ist. Schon bei der Anzucht gilt: Zu nasses Substrat hemmt das Wurzelwachstum und begünstigt Welkepilze.
Im Beet gilt als allgemeine Gartenregel nach Paprika eine Anbaupause von mindestens 3 Jahren. Verticillium kann im Boden aber bis zu 10 bis 15 Jahre überdauern. Gegen diesen Pilz ist die übliche Pause also keine verlässliche Bodensanierung. Wo Peperoni und andere Nachtschattengewächse zuletzt standen, behältst du mit dem Beetplaner für deine Fruchtfolge im Blick.
Bakterienflecken und Viren: keine direkte Bekämpfung
Bakterienflecken durch Xanthomonas
Flecken auf Blättern und Früchten können auch von Bakterien der Gattung Xanthomonas stammen. Direkt bekämpfen lassen sie sich nicht. Es zählen gesundes Saatgut, kurze BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren. und das Entfernen befallener Teile. Damit die Blätter nur kurz nass sind, gieße ich morgens direkt in den Wurzelbereich und lasse das Laub trocken.
Viren: Mosaik auf dem Blatt
Mosaikmuster auf den Blättern können auf verschiedene Viren hindeuten. Das Gurkenmosaik-Virus wird unter anderem von Blattläusen übertragen. Das Tomatenmosaik-Virus geht besonders leicht mechanisch über, also durch Berührung bei der Arbeit an den Pflanzen. Thripse können das Tomatenbronzefleckenvirus übertragen, und an Paprika lässt es sich nicht direkt bekämpfen.
Gegen Viren arbeitest du deshalb über die Übertragungswege. Verdächtige Pflanzen bearbeite ich zuletzt und reinige danach Werkzeug und Handschuhe. Erhärtet sich der Verdacht, entfernst du die befallenen Pflanzen aus dem Bestand.
Manche Sorten tragen eine Resistenzangabe des Züchters. Die Blockpaprika Bendigo F1 etwa gilt als resistent gegen das Tabakmosaikvirus. Der Züchter weist bei ihr die hohe ResistenzResistenz ist bei Pflanzensorten die Fähigkeit, einen bestimmten Schaderreger abzuwehren: Bei einer resistenten Sorte bleibt ein Befall stark begrenzt, und weder Wachstum noch Ertrag leiden auffällig. HR Tm:0 aus. Bei Peperoni lohnt der Blick in die Sortenbeschreibung, ob eine solche Angabe dabei ist.
Saugschäden, die nach Krankheit aussehen
Nicht jeder Fleck ist eine Krankheit. Thripse hinterlassen zuerst silbrig graue Saugflecken und können junges Blattgewebe verformen. Spinnmilben können gelb gesprenkelte Blätter mit feinen Gespinsten verursachen. Blattläuse können zu verkrüppelten Trieben führen, und auf ihren Ausscheidungen bildet sich Rußtau. Gegen Blattläuse genügt im Garten häufig ein kräftiger Wasserstrahl. Kulturschutznetze halten sie dagegen nicht verlässlich ab.
Fruchtschäden ohne Erreger
Blütenendfäule: die Spitze fault
Fault eine Frucht an der Spitze, also dort, wo die Blüte saß, kann das auf Blütenendfäule hindeuten. Blütenendfäule ist keine Infektion, sondern eine Störung der Calciumversorgung in der Frucht. Schwankende Wasserversorgung kann den CalciumtransportCalciumtransport ist die Verteilung von Calcium in der Pflanze. Calcium wandert mit dem Wasserstrom aus dem Boden in die Blätter, wo das Wasser verdunstet (Transpirationsstrom); Früchte verdunsten wenig und erhalten deshalb weniger Calcium. zur Frucht stören. Auch Wassermangel kann die Störung auslösen. Einen Erreger, den du bekämpfen könntest, gibt es hier nicht. Was zählt, sind gleichmäßige Bodenfeuchte und eine ausgewogene Düngung.
„Blütenendfäule heißt, dem Boden fehlt Calcium.“ Nicht unbedingt: Die Störung tritt auch auf, wenn im Boden genug Calcium vorhanden ist. Schau deshalb zuerst aufs Gießen, bevor du kalkst. Den Kalkbedarf leitest du nicht allein aus einem pauschalen pH-Wert für Gemüse ab, denn der passende Bereich hängt von Bodenart und Humusgehalt ab.
Sonnenbrand: graue Stellen auf der Sonnenseite
Sonnenbrand verursacht an Paprikafrüchten Farbverlust und graue Schäden. Er trifft die Stellen, die besonders stark der Sonne ausgesetzt sind. Ein Erreger ist hier nicht beteiligt, deshalb gibt es auch nichts zu bekämpfen.
Kleine, verformte Früchte und Blütenabwurf
Temperaturen unter 14 °C können bei Paprika geringere Erträge und verformte Früchte verursachen. Schon im niedrigen Plusbereich kann das Wachstum stocken. Ohne Befruchtung kann Paprika kleinere Früchte ohne Samen bilden. Paprika befruchtet sich selbst, Insektenbestäubung ist möglich, aber nicht zwingend. Im Gewächshaus oder auf einem sehr windstillen Balkon mit wenig Insektenflug schüttle ich die Pflanzen leicht. Gekaufte Hummelvölker brauchst du im Hobbygarten nicht.
Fallen Blüten und junge Früchte ab, kann Trockenheit während Blüte und Fruchtansatz dahinterstecken. Wassermangel kann außerdem Fruchtrisse verursachen.
Mangel oder Krankheit? Die Blätter lesen
Magnesium- und Stickstoffmangel zeigen sich vor allem an den älteren Blättern. Hellen diese zwischen den Adern auf, während die Adern grün bleiben, kann das auf Magnesiummangel hindeuten. Sind die älteren Blätter hell- bis gelbgrün und wächst die Pflanze gehemmt, kommt Stickstoffmangel infrage. Pilze, Bakterien und Viren zeigen sich dagegen eher als Flecken, Beläge, Faulstellen oder Mosaik.
Im Kübel ist der Nährstoffvorrat begrenzt. Vorgedüngte Erde kann je nach Packungsangabe nach etwa 6 Wochen eine Nachdüngung brauchen. Stehen deine Peperoni den ganzen Sommer im Gefäß und werden beerntet, gehört eine regelmäßige ergänzende Flüssigdüngung dazu. Wie viel, steht auf der Packung deines Düngers.
Im Beet liefert eine Bodenuntersuchung die Grundlage, um die Düngung am vorhandenen Nährstoffvorrat auszurichten. So siehst du, ob ein Verdacht auf Mangel überhaupt zum Boden passt.
Eine Standard-Bodenuntersuchung im Gemüsegarten ist üblicherweise alle 4 bis 5 Jahre fällig. Für die Probe mischst du vor der Düngung 10 bis 15 Einzelproben aus 0 bis 25 cm Tiefe. Davon schickst du rund 500 g zur Untersuchung ein.
Mehr Dünger ist keine Vorsorge. Ein StickstoffüberschussStickstoffüberschuss heißt, dass Pflanzen mehr Stickstoff bekommen, als sie brauchen. Sie wachsen dann üppig, bilden weiches, schwammiges Gewebe und dunklere Blätter und werden anfälliger für Krankheiten. kann üppiges Wachstum mit weichem Gewebe fördern und die Pflanze anfälliger für Krankheiten machen. Blattdüngung kann bei zu hoher Salzkonzentration die Blätter verbrennen und bietet keine dauerhafte Grundversorgung.
Hausmittel: was man ihnen nachsagt
Rund um Peperoni kursieren viele Hausmittel. Ich ordne sie hier ein, ohne Rezept und ohne Mengen. Verlass dich bei einem Befall nicht auf Hausmittel; entscheidend sind die richtige Diagnose und die passenden Maßnahmen.
| Hausmittel | Was man ihm nachsagt | Meine Einordnung |
|---|---|---|
| Brennnesseljauche | soll die Pflanzen stärken und versorgen | Pflanzenjauche gehört in den Wurzelbereich, nicht aufs Laub; eine allgemeingültige Menge oder Häufigkeit gibt es nicht, weil Pflanzenbedarf und Nährstoffvorrat des Bodens zählen |
| SchachtelhalmbrüheSchachtelhalmbrühe ist ein gekochter Auszug aus Ackerschachtelhalm. Die gelöste Kieselsäure soll das äußere Zellgewebe der Pflanzen festigen; die Brühe wird vorbeugend gegen Pilzkrankheiten an Obst und Gemüse gesprüht. | soll das Blattgewebe festigen | unverbindlich, ersetzt kein trockenes Laub |
| Milch | soll gegen Echten Mehltau einen Film auf dem Blatt bilden | unverbindlich, befallene Blätter nimmst du trotzdem ab |
| Knoblauchauszug | soll vorbeugend gegen Pilze helfen | unverbindlich, ersetzt keine Hygiene |
| SchmierseifeEine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken., Rapsöl | werden gegen Blattläuse genannt | häufig genügt schon ein kräftiger Wasserstrahl |
| Bittersalz | soll bei Magnesiummangel Magnesium liefern | erst sinnvoll, wenn Magnesiummangel wahrscheinlich ist; das Blatt allein reicht als Beweis nicht |
Hausmittel ersetzen nicht, was bei Krankheiten zählt: befallene Teile entfernen, Werkzeug reinigen, das Laub möglichst trocken halten. Gegen Viren und Bakterienflecken gibt es ohnehin keine direkte Bekämpfung.
Und wenn du doch spritzen willst?
Ein Pflanzenschutzmittel ist für mich das letzte Mittel, wenn Hygiene und bessere Bedingungen nicht reichen. Greifst du trotzdem dazu, nimm nur ein Mittel mit Zulassung für den Haus- und Kleingarten. Halte dich genau an die Gebrauchsanweisung, trag die vorgeschriebene Schutzkleidung und beachte die Wartezeit bis zur Ernte. Reste und Verpackung entsorgst du so, wie es die Gebrauchsanweisung vorgibt. Bedenke dabei, dass ein Mittel auch Nützlinge und Bestäuber treffen kann. Blühende Randstreifen hältst du deshalb frei von Spritzmitteln.
Hygiene nach dem Befall
Nach der Arbeit an kranken Pflanzen reinige ich Werkzeug und Handschuhe, bevor ich gesunde anfasse. Befallene Pflanzen und Pflanzenteile entsorgst du über den Haus- oder Biomüll. Im Gewächshaus räumst du die Reste der alten Kultur gründlich aus, bevor die nächste einzieht. Holst du eine Peperoni zum Überwintern ins Haus, prüfst du sie vorher auf Läuse und Spinnmilben und entfernst abgestorbene Pflanzenteile.
Hast du einen Befall entdeckt, schneidest du die befallenen Teile mit einem sauberen Messer ab und entsorgst sie über den Haus- oder Biomüll. Danach reinigst du Messer und Handschuhe, erst dann geht es an die gesunden Pflanzen. Zum Schluss prüfst du die Bedingungen: Ist die Erde unten nass, bleibt das Laub lange feucht, stehen die Pflanzen zu dicht?
Vorbeugen: kurz gefasst
Vieles entscheidet sich schon beim Anbau: ein warmer, sonniger, windgeschützter Platz, Wasser direkt an den Pflanzenfuß und ein Beetwechsel zu einer anderen Pflanzenfamilie. Wie du Grauschimmel und Blütenendfäule vorbeugst, erklärt das Kapitel Krankheiten im Paprika- und Chili-Ratgeber. Standort, Gießen und Fruchtfolge für deine Peperoni findest du in der Anleitung, wie du Peperoni von der Aussaat bis zur Ernte anbaust.





