Pflanzen für die Kleintier-Wiese: Welche Gräser, Kräuter und Kleearten zu welchem Tier passen
- Futtergräser wie Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe und Wiesenlieschgras bilden zusammen mit Weißklee die Basis.
- Wiesengräser und Wiesenkräuter gehören für Kaninchen und Meerschweinchen zur Hauptnahrung, frisch und als Heu.
- Löwenzahn, Petersilie, Zichorien und Laub von Hasel oder Apfel ergänzen das Angebot.
- Goldhamster brauchen zusätzlich tierisches Protein, Degus bekommen kein Obst.
- Herbstzeitlose, Eibe, Eisenhut und Kreuzkraut gehören nicht auf die Fläche und damit auch nicht ins Heu.
Was auf deiner Kleintier-Wiese wächst, fressen Kaninchen und Meerschweinchen später frisch oder als Heu. Deshalb plane ich eine solche Fläche von den Pflanzen her. Ich lege fest, welche Gräser, Kräuter und Kleearten hinein sollen und was am Rand als Ergänzung wächst. Genauso gründlich kläre ich, welche Giftpflanzen vor dem ersten Schnitt von der Fläche müssen.
Welche Pflanzengruppen gehören in eine Kleintier-Wiese?
Grünlandfutter setzt sich typischerweise aus Gräsern, Kräutern und LeguminosenHülsenfrüchte sind die in einer Hülse reifenden Samen von Schmetterlingsblütlern wie Erbse, Bohne und Linse; die Pflanzen heißen Hülsenfrüchtler oder Leguminosen. Die meisten binden mit Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft. zusammen, etwa aus Weidelgras, Spitzwegerich und Klee. Diese drei Gruppen bilden auch den Kern einer Kleintier-Wiese. Für Kaninchen und Meerschweinchen gehören Wiesengräser und Wiesenkräuter zur Hauptnahrung. Du bietest sie täglich frisch und zusätzlich als Heu an.
| Gruppe | Beispiele | Rolle auf der Wiese |
|---|---|---|
| Gräser | Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Wiesenlieschgras | Grundfutter, frisch und als Heu |
| Leguminosen | Weißklee und andere Kleearten | Eiweiß und Mineralstoffe, Bindung von Luftstickstoff |
| Kräuter | Löwenzahn, Spitzwegerich | Wiesenkräuter als Teil der Hauptnahrung |
| Ergänzung am Rand | Zichorien, Petersilie, Laub von Hasel, Apfel und Johannisbeere | gezielt geschnittenes Grünfutter |
Blühende Wiesenpflanzen wie das Gänseblümchen behandle ich weiter unten gesondert.
Gräser: das Grundfutter für frisches Grün und Heu
Gräser liefern das Grundfutter, das deine Tiere frisch fressen und das du als Heu trocknest. Bei Meerschweinchen nutzt vor allem das Kauen von rohfaserhaltigem Grundfutter die ständig nachwachsenden Zähne ab. Beim Kauf einer Mischung lese ich deshalb zuerst die Gräserliste und erst danach den Rest.
Diese Futtergräser kommen infrage
Deutsches Weidelgras bildet robuste, regenerationsfähige Grasnarben, die sogar stark beanspruchte Pferdeausläufe tragen. Die Wiesenrispe gilt als gutes Futtergras und gehört zu den Untergräsern. Wiesenlieschgras wird ebenfalls als Futtergras angebaut, zählt aber zu den Obergräsern.
Obergräser wachsen in die obere Schicht einer Wiese, Untergräser bleiben in der bodennahen Schicht.
Gräser für trockene Standorte
Knaulgras und Rohrschwingel vertragen Trockenheit, haben aber einen geringeren Futterwert als Deutsches Weidelgras. Auf einem trockenen Standort tauschst du mit ihnen also etwas Futterwert gegen Trockenheitsverträglichkeit. Ich entscheide das nach dem Boden: Trocknet eine Fläche im Sommer immer wieder aus, nehme ich diesen Tausch bewusst in Kauf.
Klee und andere Hülsenfrüchte
In der Kleintierwiesen-Mischung von Kiepenkerl steht Weißklee neben den Futtergräsern. Im Feldfutter gelten Kleearten wegen ihres hohen Eiweiß- und Mineralstoffanteils als Bereicherung.
Kleearten binden mithilfe von KnöllchenbakterienKnöllchenbakterien, auch Rhizobien genannt, sind Bodenbakterien, die mit Hülsenfrüchtlern wie Erbsen und Bohnen zusammenleben. In kleinen Knöllchen an deren Wurzeln binden sie Stickstoff aus der Luft und machen ihn für die Pflanze nutzbar. Luftstickstoff, während zusätzliche Stickstoffgaben in Kleegras die Gräser fördern und den Kleeanteil verringern können. Wer die Wiese kräftig mit Stickstoff düngt, drängt also gerade den Klee zurück, der seinen Stickstoff selbst bindet. Wie du Futterflächen grundsätzlich versorgst, steht im Abschnitt Gießen und Düngen des Futterpflanzen-Überblicks.
Luzerne: nur für warme, durchlässige Böden
Luzerne ist ebenfalls eine Futterleguminose, stellt aber andere Ansprüche an den Standort. Sie braucht warme, sonnige Lagen mit tiefgründigem, durchlässigem Boden und verträgt keine Staunässe. Auch beim pH-Wert gehen Luzerne und Klee auseinander:
| Pflanze | Boden-pHDer Boden-pH-Wert beschreibt, ob ein Boden sauer, neutral oder alkalisch ist. Er beeinflusst die Tätigkeit der Bodenorganismen und zeigt, ob ein Gartenboden eine Kalkgabe braucht. im Feldfutterbau |
|---|---|
| Kleearten | 6,0 bis 6,7 als optimaler Bereich |
| Luzerne | 7,0 bis 7,5 als bevorzugter Bereich |
Auf einer Fläche, die zu Staunässe neigt, lasse ich Luzerne deshalb weg.
Kräuter, Blattgrün und Laub als Ergänzung
Löwenzahn, Petersilie und Basilikum gehören zu den Futterkräutern, die für Kaninchen geeignet sind. Löwenzahn darf direkt in der Wiese stehen, Petersilie und Basilikum ziehe ich im Beet oder im Topf. Petersilie der Sorte Laura eignet sich für sonnige bis halbschattige Plätze und hat ein Erntefenster von Juni bis November. Im Topf braucht sie Kräutererde und ein Gefäß mit Abzugslöchern.
Zichorien und Gemüsegrün
Chicorée, Radicchio und Zuckerhut eignen sich für die Frischfütterung von Kaninchen und Meerschweinchen. Für Kaninchen kommen Endivie, Möhrengrün und Fenchelgrün hinzu. Radicchio, Zuckerhut und Futterzichorie gehören botanisch zur selben Art wie die Wegwarte, Cichorium intybus.
Futterzichorie der Sorte Spadona treibt nach einem Schnitt neu aus. Innerhalb von 4 bis 5 Wochen sind die neuen Blätter wieder erntereif.
Die Zichorie säe ich in einen eigenen Streifen am Wiesenrand und nicht quer in die GrasnarbeDie Grasnarbe ist die zusammenhängende Pflanzendecke, die Gräser auf Wiesen, Weiden und Rasenflächen bilden. Ist sie dicht, hält die Fläche Tritt gut aus und Unkräuter finden kaum Platz.. Weil Spadona nur alle 3 bis 4 Jahre am selben Platz stehen soll, kann der Streifen so wandern, ohne dass ich die Wiese aufreißen muss. Den Streifen teile ich vorher im Beetplaner ein.
Laub und Zweige von Gehölzen
Blätter von Hasel, Apfel und Johannisbeere eignen sich als Grünfutter für Kaninchen. Als Nagematerial kannst du ihnen ungespritzte Zweige von Apfel, Birne, Weide, Buche oder Haselnuss anbieten. Für Meerschweinchen eignen sich Äste ungespritzter Obstbäume, Weiden oder Haselnusssträucher zur Beschäftigung. Steht eine Hasel am Wiesenrand, schneide ich dort nur Zweige, bei denen ich sicher weiß, dass sie nicht gespritzt wurden.
Und die Blumen?
Gänseblümchen blühen als Richtwert vor allem von April bis Oktober, einzelne Blüten auch außerhalb dieser Zeit. Auch die Schafgarbe bringt Blüten auf die Fläche. Mein Futter plane ich trotzdem über Gräser, Klee und die Kräuter oben. Blüher, deren Eignung als Futter ich nicht sicher kenne, schneide ich nicht gezielt für den Napf. Den Ablauf über das Jahr zeigt der Kalender zu Blühphasen und Fütterung auf der Kleintier-Wiese.
Welche Pflanzen zu welchem Kleintier passen
Kaninchen und Meerschweinchen teilen sich die Grundlage: Wiesengräser und Wiesenkräuter, frisch und als Heu. Bei Hamstern, Degus und Chinchillas verschieben sich die Schwerpunkte deutlich.
| Tier | Passt von Wiese und Beet | Darauf achtest du |
|---|---|---|
| Kaninchen | Wiesengräser, Wiesenkräuter, Löwenzahn, Petersilie, Basilikum, Chicorée, Endivie, Möhren- und Fenchelgrün, Laub von Hasel, Apfel und Johannisbeere | Heu mit Saftfutter als Grundlage, Futterwechsel langsam |
| Meerschweinchen | Wiesengräser, Wiesenkräuter, Chicorée, Radicchio, Zuckerhut | Vitamin C muss über das Futter kommen |
| Goldhamster | Grünes als Teil der Kost | braucht zusätzlich tierisches Protein |
| Degus | Gras, Kräuter, Blätter, frisches Blattgrün in der warmen Jahreszeit | kein Obst |
| Chinchillas | gut strukturiertes Heu | Heu ständig frei verfügbar |
| Hühner und Gänse | Mischung aus Futtergräsern und Weißklee | Futterbedarf hängt von Rasse, Größe und Haltung ab |
Kaninchen
Für Kaninchen gilt Heu zusammen mit Saftfutter als Fütterungsgrundlage. Von der Wiese kommen Gräser und Kräuter wie Löwenzahn, aus dem Beet Petersilie, Basilikum, Chicorée, Endivie sowie Möhren- und Fenchelgrün. Ich verteile das geschnittene Grün an mehreren Stellen im Gehege. Verteilt angebotenes Futter kann Kaninchen zum Suchen und zum Erarbeiten des Zugangs anregen.
Die neue Wiese steht im vollen Grün, und die Tiere bekommen vom ersten Tag an das ganze Angebot. Bei Kaninchen und Meerschweinchen stellst du das Futter langsam um, über 14 Tage. So kann sich der Verdauungsapparat der Kaninchen auf das neue Futter einstellen.
Meerschweinchen
Meerschweinchen können Vitamin C anders als Kaninchen nicht selbst bilden und müssen es mit dem Futter aufnehmen. Petersilie enthält Vitamin C, den Tabellenwert findest du weiter unten bei den Nährwerten. Vitamin C ist allerdings licht- und hitzeempfindlich, Lagerung und Zubereitung können den Gehalt verändern. Für Meerschweinchen schneide ich Petersilie deshalb erst kurz vor dem Füttern, statt sie warm und hell liegen zu lassen.
Chicorée, Radicchio und Zuckerhut passen ebenfalls. Nicht gefressenes Frischfutter und Heu tauschst du täglich aus.
Goldhamster
Goldhamster fressen neben pflanzlichem Futter auch tierisches Protein. Eine Kräuterwiese bildet ihre Ernährung deshalb nicht vollständig ab. Grün von der Wiese ist für sie eine Ergänzung, die übrige Kost stellst du gesondert zusammen.
Degus und Chinchillas
Degus sind Pflanzenfresser, zu ihrer natürlichen Nahrung gehören Blätter, Samen, Gras, Kräuter und Baumrinde. In der warmen Jahreszeit wird für sie täglich geeignetes frisches Blattgrün als Futterbestandteil empfohlen. Obst bekommen Degus nicht, weil sie zu Diabetes neigen. Chinchillas brauchen gut strukturiertes Heu, das ihnen ständig frei zur Verfügung steht.
Hühner und Gänse
Die Gräser-Klee-Mischung von Kiepenkerl ist auch für Hühner und Gänse vorgesehen. Futtermenge und Zusammensetzung hängen bei Hühnern von Rasse, Körpergröße und Haltungsform ab. Luzerneheu kann Hennen intensiv und länger anhaltend beschäftigen.
Welche Mischung du für die Kleintier-Wiese wählst
Eine Mischung, die auf jedem Standort passt, gibt es nicht. Selbst für Kleegras im ökologischen Futterbau ist keine Saatmischung unabhängig vom Standort optimal. Ich nehme deshalb eine deklarierte Gräser-Klee-Mischung als Grundbestand und ergänze Kräuter und Blattgrün in einem eigenen Streifen.
Ein Beispiel ist die Kiepenkerl-Kleintierwiese. Sie kombiniert Futtergräser mit Weißklee und ist für Beweidung oder Heugewinnung gedacht.
| Merkmal | Gräser-Klee-Mischung für Kleintiere |
|---|---|
| Zusammensetzung | Futtergräser und Weißklee, Beispiel Kiepenkerl |
| Nutzung | Beweidung oder Heugewinnung |
| Vorgesehen für | Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, Gänse |
| Lebensdauer | mehrjährigMehrjährige oder ausdauernde Pflanzen leben mehrere Jahre und überstehen den Winter mit Überdauerungsorganen, Speicherorganen oder ausgedehnten Wurzeln. Krautige Mehrjährige heißen Stauden, auch Zwiebel- und Knollenpflanzen gehören dazu. |
| Wuchshöhe | etwa 10 bis 20 cm |
| Angegebene Nutzhöhe | etwa 20 cm |
Die Packung mit der Zusammensetzung hebe ich auf. Läuft später etwas auf, das ich nicht kenne, gleiche ich es mit der Liste ab und schneide es erst mit, wenn ich es sicher bestimmt habe.
Aussaat in Kürze
Gesät wird die Kiepenkerl-Mischung von März bis Juni oder von August bis Oktober. Die empfohlene Saatmenge liegt bei etwa 25 g/m², und bis zur Keimung hältst du die Fläche gleichmäßig feucht. SaatbettDas Saatbett ist die vorbereitete obere Bodenschicht eines Beetes, in die du säst. Es soll eben, frei von Steinen und groben Schollen und feinkrümelig sein, und zwar umso feiner, je feiner die Samen sind., Einarbeiten und erste Bewässerung beschreibt die Anleitung, wie du eine Kleintier-Wiese Schritt für Schritt aussäst, die Termine weiterer Futterpflanzen stehen im Aussaatkalender für Futterpflanzen zum Ausdrucken.
Nährwert: was in Gras, Klee und Zichorie steckt
Futterwerte helfen dir, Pflanzen einzuordnen. Sie beschreiben Inhaltsstoffe, aber keine Wirkung auf die Gesundheit deiner Tiere.
| Pflanze | Inhaltsstoff | Wert | Bezug |
|---|---|---|---|
| Futterzichorie, Sorte Grassland’s Puna | Rohprotein | 149 g je kg Trockenmasse | Versuchswert, getrocknet, Blattstadium |
| Futterzichorie, Sorte Grassland’s Puna | Rohfaser | 162 g je kg Trockenmasse | Versuchswert, getrocknet, Blattstadium |
| Futterzichorie, Sorte Grassland’s Puna | Kalium | 50 g je kg Trockenmasse | Versuchswert, getrocknet, Blattstadium |
| Luzerne | Rohprotein | 133 bis 183 g je kg Trockenmasse | drei untersuchte Chargen |
| Petersilie | Vitamin C | etwa 160 mg je 100 g Frischware | Lebensmittel-Tabellenwert |
Tabellierte Futterwerte sind Mittelwerte, und eine konkrete Futterpartie kann davon abweichen. Wie weit Chargen auseinanderliegen können, zeigt die Spanne bei der Luzerne. Ein Tabellenwert beschreibt deinen eigenen Aufwuchs deshalb nur ungefähr.
Auch das Alter der Pflanze verändert das Futter. Beim Welschen Weidelgras steigt mit fortschreitender Reife der Stängelanteil, während der Energiegehalt sinkt.
Giftpflanzen: was nicht auf die Fläche gehört
Bevor ich auf einer Fläche zum ersten Mal Grünfutter schneide, gehe ich sie ab und suche gezielt nach Giftpflanzen. Herbstzeitlose und Eibe sind für Kaninchen und Meerschweinchen giftig. Bei der Eibe betrifft das Rinde, Nadeln und Samen. Eisenhut gilt für sämtliche Tierarten als giftig.
Kreuzkräuter enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die über Heu oder Silage bei Rindern und Pferden schwere bis tödliche Vergiftungen verursachen können. Kreuzkraut gehört deshalb nicht ins Futter.
Die Giftstoffe der Herbstzeitlose bleiben auch nach Trocknung, Silierung und Lagerung erhalten. Weil Wiesengras auch als Heu in den Stall kommt, macht das Trocknen eine belastete Fläche nicht sicherer: Was beim Mähen im Bestand stand, steckt später im Heu.
Schimmelpilzgifte können Futterpflanzen schon auf dem Feld oder erst im Lager belasten. Heu lagert geschützt vor erneutem Wasserzutritt und mit genug Luftraum darüber, damit feuchtwarme Luft abziehen kann.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung durch Pflanzen holst du sofort tierärztliche Hilfe. Bei Meerschweinchen ist schon eine Futterverweigerung ein tierärztlicher Notfall.
Bevor das erste Grün in den Stall kommt
- Fläche abgehen und nach Herbstzeitlose, Eibe, Eisenhut und Kreuzkraut suchen
- nur Pflanzen schneiden, die du sicher bestimmt hast
- Zweige und Laub nur von ungespritzten Gehölzen nehmen
- Kaninchen und Meerschweinchen über 14 Tage an das neue Futter gewöhnen
- frisches Tränkwasser bereitstellen, auch beim Weidegang
Pflege, Schädlinge und Lebensraum in Kürze
Mährhythmus, maßvolle Nährstoffversorgung, NachsaatNachsaat heißt, Lücken in einem bestehenden Pflanzenbestand nachträglich mit frischem Saatgut zu schließen, ohne die Fläche komplett neu anzulegen. Im Garten betrifft das etwa lückigen Rasen oder Wiesenflächen. und Beweidung im Wechsel beschreibt der Ratgeber, wie du eine Kleintier-Wiese langfristig pflegst. Eine dicke Matte aus liegen gelassenem Schnittgut kann die Grasnarbe darunter ersticken und teilweise absterben lassen. Grundlagen zu Pflege und Mähen von Futterpflanzen stehen im Futterpflanzen-Überblick im Abschnitt Pflege, die Verschiebungen im Jahreslauf ordnet der Blütenkalender ein.
Auf der Futterfläche setze ich gegen Schädlinge auf Kontrolle und Handarbeit, Spritzmittel bringe ich dort nicht aus. Welche Rolle NützlingeNützling ist kein biologischer Fachbegriff, sondern eine Sammelbezeichnung für wildlebende Tiere, die dem Menschen nützen: Sie fressen Schädlinge wie Blattläuse, bestäuben Pflanzen oder tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei. und Barrieren spielen, zeigt der Ratgeber, wie du Schädlinge auf der Kleintier-Wiese natürlich abwehrst. Vorbeugung über den Standort behandelt der Futterpflanzen-Überblick im Abschnitt Krankheiten und Schädlinge.
Zum Lebensraum gehören auch ein kühler Schattenplatz, der allen Tieren gleichzeitig Platz bietet, und frisches Tränkwasser, auch beim Weidegang. Ein Kaninchenaußengehege braucht zusätzlich Schutz vor Ausbuddeln und Fressfeinden sowie einen witterungsgeschützten Rückzugsraum. Wie du Fläche, Tränken und Verstecke einplanst, zeigt ein eigener Ratgeber.
Wer die Fläche auch für Insekten öffnen will, achtet auf ungefüllte Blüten, weil sie Blütenbesuchern den Zugang zu Nektar und Pollen erleichtern. Die Wegwarte, die Wildform der Zichorie, gilt als nützlingsfreundlich und blüht von Juli bis Oktober. Welche Rolle Futterpflanzen als Deckung für Wildtiere spielen, beschreibt der Futterpflanzen-Überblick.






