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Birnenmelone anbauen: Standort, Boden, Bestäubung und Ernte der Pepino

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Die Birnenmelone (Pepino, Solanum muricatum) ist ein mehrjähriger, nicht winterharter Strauch aus Südamerika.
  • Die Pflanze braucht einen sonnigen Platz, geschützt vor Regen und Wind.
  • Der Boden muss gut drainiert sein und einen pH-Wert über 6 haben.
  • Zu viel Dünger fördert Laub und Triebe auf Kosten der Früchte.
  • Hitze über 30 °C kann während der Blüte zum Abwerfen der Blüten führen.
  • Pflanzzeit ist der Mai, geerntet wird von Juli bis Oktober, sobald die Früchte leicht duften.
Eine Pepino-Pflanze mit ihren charakteristischen lila-weißen Blüten und einer unreifen grünen Frucht im Freiland.
Foto: Michael Wolf · CC BY 2.5 · Ausschnitt · Quelle ↗

Birnenmelonen bringen saftig-süße, melonenähnliche Früchte in deinen Garten, wenn Platz und Pflege passen. Die Pflanze braucht Sonne, Schutz vor Regen und Wind und Zurückhaltung beim Düngen. Auf sehr fruchtbarem Boden treibt sie vor allem Laub und Triebe, und das geht zulasten der Früchte. Ich begleite meine Birnenmelonen von der Pflanzung im Mai bis zur Ernte und achte dabei auf Licht, Boden, Blüte und Thermometer.

Was ist eine Birnenmelone?

Herkunft und botanische Einordnung

Die Birnenmelone, auch Pepino genannt, heißt botanisch Solanum muricatum. Die Art stammt aus Südamerika und gehört zu den Nachtschattengewächsen, den Solanaceae. In derselben Gattung steht die Aubergine mit dem botanischen Namen Solanum melongena. Trotz ihres Namens ist die Birnenmelone also eine nahe Verwandte der Aubergine.

Die Pflanze ist mehrjährig und wächst als immergrüner Strauch. Winterhart ist sie nicht. Ins Freie kommt sie erst im Mai.

Pflanze und Frucht im Steckbrief

Merkmal Birnenmelone (Pepino)
Botanischer Name Solanum muricatum
Familie Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Herkunft Südamerika
Wuchs immergrüner Strauch, mehrjährig, nicht winterhart
Wuchshöhe 60 bis 80 cm
Wuchsbreite 50 bis 80 cm
Blüten zwittrig, Blütezeit Juli bis September
Fruchtgewicht meist 150 bis 250 g, auch größere Früchte kommen vor
Geschmack saftig-süß, melonenähnlich
Pflanzzeit Mai
Erntezeit Juli bis Oktober

Reife Früchte isst du frisch als Obst. Kochen und backen lassen sie sich aber ebenfalls.

Was für den Anbau im eigenen Garten spricht

Die Birnenmelone ist topfgeeignet und passt auch ins Hochbeet. Die zwittrigen Blüten können sich selbst bestäuben. Außerdem gilt die Pflanze als nützlingsfreundlich. In der Küche hast du die Wahl zwischen roh, gekocht und gebacken.

Giftig für Haustiere?
Angaben für die Gattung Solanum
Hund
Giftig
Katze
Giftig
Pferd
Giftig
Ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Tierarzt kontaktieren. Quelle: ASPCA Toxic Plants · Stand 2026-07-11

Empfehlungen für den Garten

Aussaat und Vermehrung

Saattiefe

Die Samen 0-0,5 cm tief säen.

Aussaatkalender Birnenmelonen
GartenkalenderVorkultur: Februar, März, April; Blüte: Juli, August, September; Ernte: Juli, August, September, Oktober; Pflanzung: MaiJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: FebruarVorkultur: MärzVorkultur: AprilBlüteBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberErnteErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberPflanzungPflanzung: MaiVorkulturBlüteErntePflanzung

Licht und Temperatur: Sonne ja, Hitze nein

Die Birnenmelone braucht einen sonnigen Platz. Blüten bildet sie grundsätzlich unabhängig von der Tageslänge. Bei Tageslängen über 12 Stunden entstehen aber deutlich mehr Blüten.

Wärme mag die Pepino, große Hitze dagegen nicht. Während der Blüte kann Hitze über 30 °C dazu führen, dass die Pflanze ihre Blüten abwirft. Als Obergrenze für den Sommer gelten 28 °C. Sonne und Schutz vor Überhitzung gehören deshalb zusammen: Der Platz soll sonnig sein, darf sich in der Blütezeit aber nicht stark aufheizen.

Außerdem sollte die Birnenmelone vor Regen und Wind geschützt stehen. Im Garten pflanze ich sie an einen sonnigen Platz im Windschatten des Gartenhauses. Darüber spanne ich ein Regendach aus Folie, das an den Seiten offen bleibt.

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Welcher Boden passt zur Birnenmelone?

Beim Boden zählt eine Eigenschaft besonders: Er muss gut drainiert sein. Ansonsten ist die Birnenmelone nicht wählerisch, die meisten gut durchlässigen Böden sind geeignet. Feucht darf der Boden sein, solange überschüssiges Wasser abläuft. Beim pH-Wert gibt es eine klare Untergrenze: Er muss über 6 liegen.

Eine Standard-Bodenuntersuchung erfasst den pH-Wert zusammen mit Kalium und Phosphor. Wer vor der Pflanzung eine Probe untersuchen lässt, weiß also, ob das Beet die Untergrenze erfüllt, und hat zugleich die Grundlage fürs Düngen. Für eine repräsentative Probe mischst du 10 bis 15 Einzelproben aus einer einheitlich genutzten Fläche.

Die Bodenart prüfst du mit der Fingerprobe. Feuchter Sandboden lässt sich schlecht formen, tonreicher Boden ist klebrig und gut formbar. Bei schweren Böden verbessert regelmäßig eingearbeiteter Kompost die Krümelstruktur und damit Luftführung und Wasserdurchlässigkeit. Nassen Boden betrete ich nicht, weil das Verdichtungen verursacht.

Mini-Checkliste

Boden gut drainiert · pH-Wert über 6 · Mischprobe aus 10 bis 15 Einzelproben · schwere Böden mit Kompost verbessern · nassen Boden nicht betreten

Wie düngst du Birnenmelonen richtig?

Bei der Birnenmelone vermeidest du eine übermäßige Nährstoffversorgung. Weil die Bodenuntersuchung die Grundlage der Düngeplanung bildet und ein Zuviel auf Kosten der Früchte geht, düngst du nach Befund statt auf Vorrat.

Mythos-Check

Viel Dünger bringt viele Früchte? Bei der Birnenmelone fördert sehr fruchtbarer Boden vor allem Laub und Triebe, und zwar zulasten der Früchte.

Vor jeder Gabe schaue ich mir die Pflanze genau an. Treibt sie kräftig Laub, aber kaum Blüten, lasse ich den Dünger weg. Ein solches Bild kann auf eine zu reichliche Versorgung hindeuten. Es kann aber auch an kurzen Tagen oder an Hitze in der Blütezeit liegen.

Birnenmelonen im Freiland pflanzen

Die Anzucht beginnt zwischen Februar und April im Warmen, und wie du Birnenmelonen aussäst und die Sämlinge bis zum Auspflanzen heranziehst, zeigt dir eine eigene Anleitung.

Ins Beet kommen die Jungpflanzen im Mai. Die Termine der Exoten zum Aufhängen findest du im Aussaatkalender für Exoten zum Ausdrucken.

Als Strauch braucht die Birnenmelone nach allen Seiten Platz. Für die Abstände zählen Reihe, Reihenabstand und Wuchsform zusammen:

Abstand und Wuchs Wert
Pflanzabstand in der Reihe 50 bis 100 cm
Reihenabstand 50 bis 60 cm
Erziehungsform Strauch, frei wachsend, tragende Triebe locker an einem Stab
Größe der Pflanze 60 bis 80 cm hoch, 50 bis 80 cm breit

Organischen Mulch bringst du bei wärmeliebendem Gemüse wie der Birnenmelone erst ab Mai oder Juni auf den erwärmten Boden. Ich trage ihn etwa 2 bis 3 cm dick auf. Rindenmulch ist für Gemüsebeete ungeeignet.

Jetzt dran

Vor der Pflanzung im Mai ziehst du die Bodenprobe, setzt den Stab neben jede Pflanzstelle und baust das Regendach auf. Den Mulch bringst du erst aus, wenn der Boden erwärmt ist.

Birnenmelonen im Gewächshaus

Unter Glas steht die Birnenmelone ohne weiteres Zutun geschützt vor Regen und Wind. Dafür rückt die Temperatur in den Mittelpunkt. In der Blütezeit kann Hitze über 30 °C zum Abwerfen der Blüten führen, deshalb lüftest du konsequent. Bei einem Kleingewächshaus sollte die zu öffnende Lüftungsfläche mindestens einem Viertel der Gewächshausfläche entsprechen.

Ein Minimum-Maximum-Thermometer zeigt dir den Temperaturverlauf, auch wenn du tagsüber nicht da bist. Steht dort in der Blütezeit ein Höchstwert über 30 °C, kann das abfallende Blüten erklären, und du öffnest die Lüftung früher.

Marias Erfahrung

Ich lese den Höchstwert ab, wenn ich das Gewächshaus abends schließe, und stelle das Thermometer danach zurück. Die Werte notiere ich in einem Heft, zusammen mit dem Tag, an dem die ersten Blüten aufgehen.

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Stützen und Aufbinden

Die Birnenmelone wächst als Strauch und nicht als Kletterpflanze, ein Rankgerüst braucht sie daher nicht. Gewicht bekommen die Triebe erst durch die Früchte. Eine Frucht wiegt meist 150 bis 250 g, einzelne werden auch größer.

Ich stecke deshalb schon beim Pflanzen einen Stab neben jede Pflanze. Sobald Früchte ansetzen, binde ich die tragenden Triebe daran fest. Dafür nehme ich weiches Bindematerial und lege es als lockere Acht: eine Schlaufe um den Stab, eine um den Trieb. Nach windigen Tagen kontrolliere ich die Bindestellen und lockere zu enge Schlaufen.

Bestäubung und Fruchtbildung

Die Birnenmelone blüht von Juli bis September. Pepinoblüten sind zwittrig und können sich selbst oder gegenseitig bestäuben. Eine einzelne Pflanze kann also Früchte ansetzen, ein zweiter Strauch als Pollenspender ist dafür nicht nötig. Von der Blüte bis zur reifen Frucht vergehen etwa 3 Monate.

Wie viele Blüten entstehen und an der Pflanze bleiben, hängt an Licht und Wärme. Lange Tage bringen mehr Blüten, Hitze in der Blütezeit kann sie abfallen lassen. Im Gewächshaus kümmere ich mich deshalb zuerst um Lüftung und Temperatur.

Insekten fördere ich im Garten ohnehin: Hummeln finden bei mir ein vielseitiges Blütenangebot und Nistmöglichkeiten. Verlassen musst du dich bei der Birnenmelone nicht darauf, weil sich die Blüten auch selbst bestäuben können.

Häufiger Fehler

Nach männlichen und weiblichen Blüten suchen, um Pollen von der einen auf die andere zu übertragen. Pepinoblüten sind zwittrig, jede Blüte trägt beide Geschlechter. Getrennte männliche und weibliche Blüten gibt es bei der Birnenmelone nicht.

Ernte, Reife und Lagerung

Geerntet wird von Juli bis Oktober. Die Kulturdauer liegt bei 140 bis 168 Tagen. Als Reifezeichen gilt ein leichter Duft der Frucht.

Ich prüfe den Duft an den Früchten, die am weitesten entwickelt sind, und halte die Nase direkt an die Schale. Reife Früchte schneide ich mit einer sauberen Schere ab, statt am Trieb zu ziehen. Ob eine zu früh gepflückte Birnenmelone im Haus noch nachreift, lässt sich nicht verlässlich sagen. Deshalb lasse ich die Früchte am Strauch, bis sie duften.

Ganze Früchte lagerst du bei 12 °C. Dort halten sie sich höchstens 2 bis 3 Wochen.

Tipp

Schreib das Datum der ersten offenen Blüte auf das Etikett am Stab. Von der Blüte bis zur Reife vergehen etwa 3 Monate, so weißt du, ab wann sich das Riechen an den Früchten lohnt.

Fortgeschrittene Anbautechniken

Halbreife Stecklinge für das nächste Jahr

Neben der Aussaat gibt es einen zweiten Weg zu neuen Pflanzen: Die Birnenmelone lässt sich über halbreife Stecklinge vermehren. Diese Stecklinge kannst du geschützt im Gewächshaus für das Folgejahr überwintern. Weil die Pflanze nicht winterhart ist, die Stecklinge aber geschützt überwintern können, musst du für den Neustart nicht den ganzen Strauch durch den Winter bringen.

Kurz erklärt

Halbreif nennt man einen Trieb, der nicht mehr weich und grün, aber noch nicht verholzt ist.

Ich schneide Stecklinge nur von gesunden Pflanzen. Jeden Topf beschrifte ich mit dem Datum und der Mutterpflanze, damit ich im Frühjahr weiß, was ich vor mir habe.

Das Gewächshausklima nach Profiwerten ausrichten

Für den gewerblichen Pepino-Anbau unter Glas gibt es Richtwerte für Temperatur und Lüftung. Im Kleingewächshaus nutze ich sie als Orientierung, nicht als feste Vorgabe. Ein Hygrometer neben dem Thermometer zeigt dir zusätzlich die Luftfeuchte.

Zahl im Blick

Im gewerblichen Gewächshausanbau werden für die Pepino etwa 18 °C angestrebt. Die Lüftung ist dort bei viel Licht auf 24 °C eingestellt. Als Obergrenze im Sommer gelten 28 °C, und über 30 °C kann die Pflanze in der Blütezeit Blüten abwerfen.

Fruchtfolge und Nachbarn planen

Auf derselben Fläche baust du Birnenmelonen erst nach einer Pause von 4 Jahren wieder an. Auberginen und Birnenmelonen gelten als unverträgliche Nachbarn. Wie gut eine Mischkultur wirkt, hängt von Standort, Licht, Boden und Pflege ab und fällt nicht überall gleich aus. Bei der Planung rechnest du mit der endgültigen Pflanzengröße, bei der Birnenmelone also mit einem Strauch von 50 bis 80 cm Breite. Welche Nachbarn passen, prüfst du im Mischkultur-Planer, und im Beetplaner ordnest du die Flächen über mehrere Jahre.

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Gießen, Kübel, Schädlinge und Küche

Wie gießt du Birnenmelonen?

Die Birnenmelone mag feuchten Boden, der gut drainiert ist. Wie viel und wie oft du je nach Wachstumsphase gießt, erfährst du im Ratgeber, wie du Birnenmelonen in Beet und Kübel richtig bewässerst.

Klappt der Anbau im Kübel?

Die Birnenmelone ist topfgeeignet, für Gefäße eignet sich Einheitserde. Den Winter verbringt die Pflanze hell und frostfrei. Kübelgröße, Erdmischung und Winterquartier findest du im Ratgeber, wie du Birnenmelonen im Kübel auf Balkon und Terrasse ziehst.

Welche Schädlinge treten auf?

An Birnenmelonen können Weiße Fliegen, Blattläuse und Spinnmilben auftreten. Beim Kontrollgang drehe ich einzelne Blätter um und schaue mir die Unterseiten an. Wie du Schadbilder einordnest und vorbeugst, zeigt der Ratgeber, wie du Krankheiten und Schädlinge an Birnenmelonen erkennst.

Was machst du mit der Ernte?

Reife Birnenmelonen isst du frisch als saftig-süßes Obst, gekocht oder gebacken lassen sie sich ebenfalls verwenden. Ideen für den Mixer liefert der Ratgeber, welche Smoothies du aus Birnenmelonen zubereitest. Die Birnenmelone ist ein Lebensmittel, kein Heilmittel: Was bei Exoten auf den Teller gehört, fasst der Abschnitt Küche und Sicherheit im Überblick zu Exoten und Gemüse-Raritäten zusammen.

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Häufige Fragen

Was sind Birnenmelonen und wie unterscheiden sie sich von anderen Früchten?
Birnenmelonen, auch Pepino genannt, heißen botanisch Solanum muricatum und stammen aus Südamerika. Trotz des Namens gehören sie zu den Nachtschattengewächsen und stehen in derselben Gattung wie die Aubergine. Die Pflanze wächst als immergrüner, nicht winterharter Strauch von 60 bis 80 cm Höhe. Die Früchte wiegen meist 150 bis 250 g und schmecken saftig-süß und melonenähnlich.
Wie lässt sich Solanum muricatum erfolgreich anbauen?
Solanum muricatum wird im Warmen angezogen und im Mai an einen sonnigen Platz gepflanzt, der vor Regen und Wind geschützt ist. Der Boden muss gut drainiert sein, und beim Düngen hältst du Maß, weil sehr fruchtbarer Boden Laub und Triebe auf Kosten der Früchte fördert. Geerntet wird von Juli bis Oktober, sobald die Früchte leicht duften.
Welche Standortanforderungen haben Pepino-Pflanzen?
Pepino-Pflanzen brauchen einen sonnigen Platz und sollten vor Regen und Wind geschützt stehen. Der Boden muss gut drainiert sein und einen pH-Wert über 6 haben. Bei Tageslängen über 12 Stunden bilden die Pflanzen deutlich mehr Blüten. Zu heiß darf es aber nicht werden, denn Hitze über 30 °C kann während der Blüte zum Abwerfen der Blüten führen.
Warum gehören Birnenmelonen zu den Nachtschattengewächsen?
Die Birnenmelone heißt botanisch Solanum muricatum und gehört damit zur Gattung Solanum in der Familie der Nachtschattengewächse, den Solanaceae. In derselben Gattung steht die Aubergine, Solanum melongena, und zur selben Familie zählt auch die Andenbeere. Für die Gartenplanung ist wichtig: Auberginen und Birnenmelonen gelten als unverträgliche Nachbarn, und alle drei Arten brauchen auf derselben Fläche eine Anbaupause von 4 Jahren.
Warum ist die Bestäubung bei Pepino so wichtig?
Aus den Blüten entwickeln sich die Früchte, und von der Blüte bis zur Reife vergehen etwa 3 Monate. Pepinoblüten sind zwittrig und können sich selbst oder gegenseitig bestäuben, eine einzelne Pflanze kann also Früchte ansetzen. Deshalb lohnt der Blick auf Licht und Wärme: Bei Tageslängen über 12 Stunden bilden sich deutlich mehr Blüten. Hitze über 30 °C kann während der Blüte dazu führen, dass die Pflanze Blüten abwirft.
Wann sind Birnenmelonen erntereif und woran erkennt man die Reife?
Birnenmelonen werden von Juli bis Oktober geerntet, und von der Blüte bis zur reifen Frucht vergehen etwa 3 Monate. Als Reifezeichen gilt ein leichter Duft der Frucht. Ganze Früchte lagerst du bei 12 °C. Dort halten sie sich höchstens 2 bis 3 Wochen.
Was unterscheidet Gewächshauspflanzen von Freilandkulturen?
Im Gewächshaus stehen Birnenmelonen geschützt vor Regen und Wind, dafür wird dort Hitze zum Thema. Über 30 °C kann die Pflanze während der Blüte Blüten abwerfen, deshalb lüftest du unter Glas konsequent. Ein Kleingewächshaus sollte eine zu öffnende Lüftungsfläche von mindestens einem Viertel der Gewächshausfläche haben. Im Freiland kommen die Pflanzen im Mai an einen sonnigen Platz, den du vor Regen und Wind schützt.
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