Nährstoffe in Blumenerde: So versorgst du jede Pflanzengruppe
- Nach dem Umtopfen in ausreichend vorgedüngte Blumenerde brauchen Kübelpflanzen üblicherweise 4 bis 6 Wochen keinen zusätzlichen Dünger.
- Für Aussaaterde sollte der Salzgehalt unter 0,5 g/l liegen, Pikiererde soll nährstoffarm sein.
- Pelargonien sind Starkzehrer und bekommen ohne Langzeitdünger nach dem Einwurzeln alle 10 bis 14 Tage flüssigen Volldünger.
- Rhododendren bevorzugen überwiegend pH 4,5 bis 5,5 und bekommen keine pauschalen Kalk- oder Kompostgaben.
- Gelbe junge Blätter mit grünen Adern passen zu Eisenmangel, lassen sich aber nicht immer sicher von Manganmangel unterscheiden.

Vorgedüngte Blumenerde bringt einen Nährstoffvorrat mit, und dieser Vorrat entscheidet über den ersten Düngetermin. Wer gleich nach dem Umtopfen nachdüngt, gibt Nährstoffe in eine Erde, die noch versorgt ist. Wer bei Starkzehrern wie Pelargonien zu lange wartet, riskiert einen Mangel. Kresse für die junge Ernte braucht dagegen gar keinen zusätzlichen Dünger. Ich schreibe beim Umtopfen das Datum auf das Topfetikett und plane die erste Nachdüngung von diesem Tag aus.
Welche Nährstoffe stecken in der Erde?
Pflanzen holen sich aus der Erde die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium, dazu Magnesium und Spurennährstoffe wie Eisen und Mangan. Auf Düngerpackungen stehen die Hauptnährstoffe als NPK-Angabe in Prozent, in der Reihenfolge Stickstoff, Phosphat und KaliumoxidKaliumoxid (K2O) ist die chemische Form, in der der Kaliumgehalt von Düngern und Bodenproben angegeben wird. Die Angabe bezieht sich auf die Verbindung aus Kalium und Sauerstoff, nicht auf reines Kalium.. Wie NPK, Spurenelemente und der Bedarf deiner Pflanzen zusammenhängen, erklärt der Nährstoff-Abschnitt im Überblick zu Düngen, Boden und Kompost.
Tonminerale und organische Substanz können positiv geladene Nährstoffionen binden und später wieder an die Bodenlösung abgeben. Wie die Bestandteile der Erde Nährstoffe speichern und verfügbar machen, behandelt ein eigener Beitrag.
Was frische Blumenerde mitbringt
Gute Blumenerde bleibt ausreichend belüftet und strukturstabil. Ihre Nährstoffversorgung und ihr pH-Wert passen zu der Pflanzengruppe, für die sie gedacht ist. Erden unterscheiden sich unter anderem im Salzgehalt, je nachdem, ob sie für Aussaat, Pikieren oder Kübel bestimmt sind. Welche Erde zu welchem Zweck passt, vertieft der Abschnitt Erden und Substrate im Überblick zu Düngen, Boden und Kompost.
Nach dem Umtopfen in ausreichend vorgedüngte Blumenerde brauchen Kübelpflanzen üblicherweise 4 bis 6 Wochen lang keinen zusätzlichen Dünger. Erst danach kommt der Bedarf der jeweiligen Pflanzengruppe ins Spiel.
Beim Kauf zählt das genaue Wort: Als torfreduziert oder torfarm bezeichnete Blumenerden können noch bis zu 70 % Torf enthalten. Torfabbau und die dafür nötige Entwässerung zerstören Moorlebensräume und setzen gespeicherten KohlenstoffKohlenstoff ist ein chemisches Element und der Hauptbestandteil des Humus. Pflanzen holen ihn als Kohlendioxid aus der Luft und bilden daraus bei der Photosynthese Zucker. als Treibhausgas frei.
Länger gelagerte Blumenerde kann sich in Salzgehalt, pH-Wert und Struktur verändern. Solche Reste mischst du frischer Erde bei, statt sie pur zu verwenden. Erde aus Töpfen mit wurzelfaulen Pflanzen verwendest du nicht wieder. Sichtbare Pilze in der Erde können Zersetzer abgestorbener organischer Bestandteile sein und bedeuten nicht automatisch, dass deine Pflanze krank ist. Welche Annahmen über Torf, alte oder sterile Blumenerde den Fakten nicht standhalten, prüft ein eigener Faktencheck.
Wie viel braucht welche Pflanzengruppe?
Einen Düngeplan für alle Pflanzen gibt es nicht, und das beginnt schon beim pH-Wert. Der passende Wert richtet sich nach Bodenart und Pflanzengruppe, ein einheitlicher Zielbereich für alle Blühpflanzen passt nicht. Wie du den pH-Wert im Topf auf die Ansprüche deiner Pflanzen abstimmst, zeigt der Ratgeber zum pH-Wert.
Sämlinge und Jungpflanzen
Keimlinge starten in salzarmer Erde: Für Aussaaterde sollte der Salzgehalt unter 0,5 g/l liegen. Beim Pikieren kommen die Jungpflanzen in PikiererdePikiererde ist ein humoses, nur schwach gedüngtes Substrat, in das du Sämlinge beim Pikieren einzeln umsetzt. Sie kommt nach der Aussaat zum Einsatz, wenn die Jungpflanzen aus der Aussaatschale in eigene Töpfe wandern., für die ein Salzgehalt bis 1,5 g/l angegeben wird. Diese Erde soll leicht, gut durchlüftet, feucht und nährstoffarm sein und frei von Schädlingen und Krankheitskeimen.
Für torffreie Anzuchterde mische ich zwei Teile Quarzsand, einen Teil reifen, eher nährstoffarmen Kompost und einen Teil Gartenerde.
Balkonblumen: Pelargonien als Starkzehrer
Pelargonien gehören zu den Starkzehrern und brauchen mehr Nährstoffe als viele andere Balkonpflanzen. Ihr Substrat muss entsprechend gut versorgt sein. Ohne Langzeitdünger bekommen sie nach dem Einwurzeln und bei beginnendem Wachstum alle 10 bis 14 Tage flüssigen Volldünger. Ich trage die Termine für die Balkonkästen in meinen Kalender ein, sobald die Pflanzen sichtbar neu austreiben.
Bleiben die Temperaturen länger unter 10 °C, bilden Pelargonien keine neuen Blütenanlagen. Fehlen dann Knospen, kann die Kühle dahinterstecken und nicht zwingend ein Nährstoffmangel.
Kübelpflanzen
Kübelpflanzen mit winterlicher Ruhephase düngst du während ihrer Wachstumszeit von Ende April bis August. In der Winterruhe wachsen sie nur wenig und brauchen kaum zusätzliche Nährstoffe. Für die Menge ist die Dosierungsanweisung des Düngers maßgeblich, den du verwendest. Hast du bedarfsgerecht Langzeitdünger eingesetzt, brauchen Kübelpflanzen im Sommer gewöhnlich keine Nachdüngung. Für Kübelrosen werden ummantelte Langzeitdünger mit einer angegebenen Nährstoffabgabe über 4 bis 6 Monate beschrieben. Kranke Kübelpflanzen regst du nicht mit zusätzlichem Dünger zum Wachsen an.
Mineralische Bestandteile wie Splitt, Bims und Blähton können die StrukturstabilitätStrukturstabilität beschreibt, wie dauerhaft eine Blumenerde oder ein Substrat locker bleibt. Strukturstabile Erde gibt den Wurzeln Halt, ohne mit der Zeit zusammenzusacken oder zu verdichten. von Kübelpflanzenerde verbessern. Welche organischen und mineralischen Bestandteile gute Blumenerde ausmachen, zeigt der Ratgeber zum Zusammensetzen. Jedes Pflanzgefäß braucht einen funktionierenden Wasserablauf, damit überschüssiges Gießwasser abfließt und keine Staunässe entsteht. Staunässe hemmt zudem die NährstofffreisetzungNährstofffreisetzung ist die Abgabe von Nährstoffen aus Dünger, Kompost oder Humus in eine Form, die Pflanzen aufnehmen können. Wie schnell sie abläuft, hängt von der Düngerart, vom Boden sowie von Feuchtigkeit und Temperatur ab. organischer Dünger, sodass ein Topf ohne Ablauf trotz Düngung schlecht versorgt sein kann.
Obst, Beeren und Fruchtgemüse in Gefäßen
Fruchtgemüse auf Balkon und Terrasse braucht Gefäße mit mindestens 10 l Substrat. Für Obstgehölze einschließlich Beerensträuchern werden Kübel ab 20 l empfohlen, günstiger sind Gefäße mit 50 bis 70 l.
Bei Obstgehölzen im Kübel stellst du die Düngung ab August ein. Zu viel Stickstoff kann bei Obstbäumen und Beerensträuchern starkes Triebwachstum zulasten der Blüten- und Fruchtbildung auslösen. Dazu kommen mögliche Frostschäden an unausgereiftem Holz.
Moorbeetpflanzen und Hortensien
Rhododendren bevorzugen überwiegend pH 4,5 bis 5,5. Die angegebene obere ToleranzBei Pflanzensorten bedeutet Toleranz: Die Pflanze wird von einer Krankheit oder einem Schaderreger zwar befallen, verkraftet das aber so gut, dass in der Regel keine Ertragseinbußen zu befürchten sind. reicht bis etwa pH 6,0. Kulturheidelbeeren im Kübel brauchen ein saures Substrat mit etwa pH 4,0 bis 5,0 und kalkarmes Gießwasser. Rhododendren, Heidelbeeren und Eriken bekommen keine pauschalen Kalk- oder Kompostgaben. Gezielt düngen kannst du Rhododendren erst, wenn du den pH-Wert und die vorhandenen Nährstoffe kennst.
Gartenhortensien bevorzugen einen leicht sauren, lehmig-humosen und wasserspeichernden Boden. Die Blaufärbung geeigneter Sorten hängt von saurem Boden und verfügbarem Aluminium ab. Phosphat kann Aluminium im Substrat festlegen und so die Blaufärbung beeinträchtigen. Kompostreiche torffreie Erde kann viel Phosphor enthalten, deshalb lohnt bei blauen Hortensien ein Blick auf den Kompostanteil der Erde.
Zur Düngung gibt es unterschiedliche Angaben. Für etablierte Bauernhortensien sind mehrere leichte Düngergaben während der Wachstumszeit empfehlenswert. Mophead-Hortensien können dagegen auch ohne Dünger gedeihen. Eine allgemeine Düngepflicht für Hortensien folgt daraus nicht.
Kräuter: Lavendel und Kresse
Lavendel braucht gut durchlässige Erde ohne Staunässe. Kalium ist blühfördernd. Stark stickstoffhaltige Dünger und Mist können dagegen zu weichem, instabilem Wuchs führen. Bei Kresse für die junge Ernte entfällt der Dünger, in der Beetreihe ebenso wie in der Schale auf der Fensterbank.
Buchs im Kübel
Nach einem starken Rückschnitt kannst du Buchs mulchen und einen allgemeinen Dünger geben. Trockenheit, Nässe, Verdichtung und Nährstoffmangel gelten als begünstigende Faktoren für Buchsbaumkrebs. Umgetopft wird Buchs alle 2 bis 3 Jahre, sobald der Topf vollständig durchwurzelt ist.
Gemüse im Beet
Im Beet unterscheidet sich der Stickstoffbedarf je nach Kultur deutlich. Bodenvorrat und NachlieferungBeim Düngen meint Nachlieferung die Nährstoffe, vor allem Stickstoff, die der Boden selbst für die Pflanzen freisetzt: aus dem Bodenvorrat, aus organischer Düngung der Vorjahre und aus Vorfrüchten oder Gründüngung. Diese Menge zieht man vom Düngebedarf ab. rechnest du an, bevor du düngst.
| Kultur | Stickstoffbedarf je Kultur |
|---|---|
| Radieschen | ungefähr 9 g N/m² |
| Rosenkohl | ungefähr 30 g N/m² |
Im Gemüsegarten kann eine jährliche Kompostgrundgabe von 3 l/m² den Phosphatbedarf und weitgehend den Kaliumbedarf decken. Ausreichend verfügbaren Stickstoff liefert sie aber nicht automatisch. Ein hohes StickstoffangebotDas Stickstoffangebot ist die Menge an Stickstoff, die den Pflanzen im Boden tatsächlich zur Verfügung steht. Fachleute bestimmen diesen pflanzenverfügbaren Stickstoff mit einer Bodenanalyse, der sogenannten Nmin-Methode. im Boden kann die Nitratanreicherung in Gemüse fördern. Das ist kein Grund, auf Gemüse zu verzichten, wohl aber einer, bedarfsgerecht zu düngen. Zehrer-Einstufung und Anbaupausen deiner Kulturen planst du im Beetplaner für Zehrer und Anbaupausen mit ein.
Nachdüngen: Düngerform, Feuchte und Menge
Organische Dünger stammen überwiegend aus pflanzlichem oder tierischem Material, Mineraldünger liefern Nährstoffe meist als Salze. Wie schnell Nährstoffe frei werden, bestimmt auch die Düngerform. Den Vergleich der Düngerarten und Düngerformen vertieft der Überblick zu Düngen, Boden und Kompost.
Bei ummantelten mineralischen Depotdüngern verzögert eine Hüllschicht die Freisetzung der Nährstoffe. Niedrige Temperaturen verzögern die Wirkung organischer und mineralischer Langzeitdünger zusätzlich. Flüssigdünger gibst du nur auf bereits feuchte Erde, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Die Menge richtet sich nach der Dosierungsanweisung auf der Packung. Ich wiege die passende Düngermenge einmal ab und markiere die Füllhöhe an einem Messbecher, den ich danach immer wieder verwende.
Kompostreiche torffreie Substrate können viel Phosphor und Kalium enthalten. Bei Holzfaseranteilen können sie zugleich an pflanzenverfügbarem Stickstoff verarmen, weil Mikroorganismen ihn binden. In den HOT-Reallaboren verbesserte eine an Gefäß und Substrat angepasste Nährstoffgabe die Versorgung. Verglichen wurde sie mit einer Düngung, die allein ans Gießwasser gekoppelt war. Bei torffreier Erde kann die Oberfläche trocken sein, während es tiefer im Gefäß noch nass ist. Ich prüfe deshalb mit dem Finger auch unterhalb der Oberfläche, bevor ich gieße oder Flüssigdünger gebe.
Für Pflanzenjauche wird 1 kg frisches, zerkleinertes Kraut mit 10 l Wasser angesetzt. Bei Wärme ist sie nach etwa 14 Tagen fertig, sonst nach etwa 2 bis 3 Wochen; erkennbar ist das an dunkler Farbe und beendetem Schäumen. Für die Wurzeldüngung verdünnst du die fertige Jauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser. Eine allgemeingültige Vorgabe für Menge und Wiederholung gibt es nicht, weil Pflanzen und Bodenvorräte verschieden sind.
Vor jeder Nachdüngung prüfe ich vier Punkte.
- Ist der Startvorrat der frischen Erde aufgebraucht?
- Wirkt im Topf schon ein Langzeitdünger?
- Ist die Erde auch unterhalb der Oberfläche feucht?
- Wächst die Pflanze gerade, oder ist sie krank oder in Winterruhe?
Hat ein Kind möglicherweise eine größere Menge Blumendünger aufgenommen, wende dich an ein Giftinformationszentrum oder an die Kinderarztpraxis. Dort wird beurteilt, was zu tun ist.
Übers Jahr: wann sich der Bedarf ändert
| Zeitraum | Was ansteht |
|---|---|
| Frühjahr | Frühjahrsdüngung der Herbstdüngung vorziehen, damit weniger Nährstoffe ausgewaschen werden; bei Gartenrosen kann die Forsythienblüte den Zeitpunkt für die organische Frühjahrsdüngung anzeigen |
| Ende April bis August | Wachstumszeit winterruhender Kübelpflanzen, in der du sie düngst |
| Ab Mitte bis Ende Juni | Sommerdüngung erneut blühender Gartenrosen während oder kurz nach der Hauptblüte für den zweiten Flor |
| Juli | Bei einmaltragenden Erdbeeren liegt die wichtige Stickstoffgabe nach der Ernte |
| Ab August | Düngestopp für Obstgehölze im Kübel |
| Spätsommer | Stickstoff bei ausreifenden mehrjährigen Gartenpflanzen aussetzen; bei Feldsalat und Radieschen kann die Stickstoffdüngung meistens entfallen |
| Winter | Winterruhende Kübelpflanzen brauchen kaum zusätzliche Nährstoffe; Kälte verzögert die Wirkung von Langzeitdüngern |
Im Spätsommer gehe ich meine Düngeliste für Balkon und Kübel durch und streiche die Stickstoffgaben für alle mehrjährigen Pflanzen, deren Triebe ausreifen sollen. Im Beet gilt außerdem: Auf leeren Flächen können freigesetzte Nährstoffe nicht mehr von Pflanzen aufgenommen werden und sind deshalb auswaschungsgefährdet.
Mangel erkennen: erst die Ursache in Topf und Erde prüfen
Gelbe junge Blätter mit grünen Adern passen zu Eisenmangel. Sie lassen sich aber nicht immer eindeutig von Manganmangel unterscheiden. Symptome sind deshalb Hinweise und keine Diagnose. Hinter einem Mangelbild kann auch eine gestörte Aufnahme stecken, obwohl genug Nährstoffe in der Erde sind.
- pH-Wert zu hoch: Dann kann ein Spurennährstoffmangel entstehen, obwohl die Nährstoffe vorhanden sind. Miss den pH-Wert, bevor du nachdüngst.
- Viel Rindenhumus in der Erde: Bei hohen Rindenhumusanteilen sollten pH-Werte unter 6 vermieden werden. Eine erhöhte Manganaufnahme kann sonst einen Eisenmangel auslösen.
- Frost, Trockenheit oder Staunässe: Diese Bedingungen hemmen die Nährstofffreisetzung organischer Dünger. Eine weitere Gabe behebt das akute Problem dann nicht zuverlässig.
- Geschädigte Wurzeln: Beim Buchs im Kübel können Hitze oder Frost die Wurzeln schädigen. Die Wurzeln nehmen dann Wasser und Nährstoffe schlechter auf, was zu Blattschäden führen kann.
Ob tatsächlich ein Nährstoff fehlt, kann eine Blatt- oder Ganzpflanzenanalyse nachweisen. Eine Blattdüngung kann einen akuten Mangel vorübergehend lindern, ersetzt aber keine ausreichende Versorgung über die Wurzeln. Du bringst sie bei bedecktem Himmel oder abends aus, weil starke Sonne die Lösung eintrocknen lässt und Blattschäden begünstigt. Bei empfindlichen Pflanzen machst du vorher eine Probespritzung. Welche Symptome bei Blumen auf welchen Mangel hindeuten können und was du dann tust, steht ausführlich im eigenen Ratgeber.
Mehr Dünger bringt nicht automatisch mehr Wachstum. Ist ein Boden mit einem Nährstoff schon sehr hoch versorgt, also in Versorgungsstufe E, kann die Düngung damit vorübergehend auf 0 reduziert werden. Bei Obstgehölzen kann zusätzlicher Volldünger neben Kompost oder verrottetem Mist zu Überdüngung und einseitiger Nährstoffanreicherung führen.
Für Graberde gibt es einen eigenen Ratgeber, der zeigt, wie du Blühpflanzen, Immergrüne, Stauden und Gehölze auf dem Grab übers Jahr versorgst.
