Ölrettich als Gründünger: Was er im Boden leistet und wo er sich lohnt
- Ölrettich ist ein einjähriger, nicht winterharter Kreuzblütler mit Pfahlwurzel und rasch wachsender Blattmasse.
- Seine Wurzeln bilden mit Regenwürmern Bioporen, die Blattmasse schützt vor Verschlämmung und Erosion.
- Auf schweren, verdichteten Böden kommt er infrage, tiefe Verdichtungen können trotzdem einen Tiefenlockerer erfordern.
- Luftstickstoff bindet er nicht, er hält vorhandenen Bodenstickstoff in seiner Masse fest.
- Im Gemüsebeet braucht er mindestens 3–5 Jahre Abstand zu anderen Kreuzblütlern wie Kohl.
- In Fruchtfolgen mit viel Kohl passt Phacelia besser, weil sie mit keiner gängigen Gemüseart verwandt ist.
Ein abgeerntetes Beet liegt offen, Regen verschlämmt die Oberfläche, und darunter bleibt der Boden fest. In solche Lücken säe ich Ölrettich, weil er rasch Blattmasse bildet und tief wurzelt. Ob er sich bei dir lohnt, entscheiden zwei Fragen: Welche Bodenart hast du, und wie viele Kreuzblütler stehen schon in deinen Beeten?
Ölrettich, botanisch Raphanus sativus var. oleiformis, ist eine einjährige Gründüngungs- und Ölpflanze aus der Familie der Kreuzblütler. Gesät wird er als ZwischenfruchtEine Zwischenfrucht ist eine Kultur, die zwischen zwei Hauptfrüchten auf derselben Fläche wächst, oft von der Ernte im Spätsommer bis zum nächsten Frühjahr. Sie wird als Gründüngung zur Bodenverbesserung oder, in der Landwirtschaft, als Futter angebaut. auf freien Beetflächen.
Was ist Ölrettich? Die wichtigsten Eckdaten
| Merkmal | Ölrettich |
|---|---|
| Familie | Kreuzblütler (Brassicaceae) |
| Lebensdauer | einjährig, nicht winterhart |
| Wurzel | tiefwurzelnd, mit PfahlwurzelEine Pfahlwurzel ist eine einzelne Hauptwurzel, die senkrecht nach unten in den Boden wächst; von ihr gehen Seitenwurzeln ab. Pflanzen mit Pfahlwurzel heißen Tiefwurzler, zum Beispiel Löwenzahn und Eiche. |
| Wuchshöhe | 40 bis über 120 cm, je nach Sorte und Standort |
| Nährstoffbedarf | schwachzehrend |
| Standort | sonnig |
| Entwicklungszeit im Hausgarten | 6–10 Wochen |
| Anbaupause auf derselben Fläche | 4 Jahre |
| Nützlinge | gilt als nützlingsfreundlich |
Mit dieser Entwicklungszeit zählt Ölrettich zur Kurzzeitgründüngung, die bis zu 3 Monate Vegetationszeit umfasst. Er passt deshalb in die Lücke zwischen einer Ernte und der nächsten Kultur. Die allgemeinen Grundlagen findest du im Gründünger-Überblick, der zeigt, was Gründüngung im Boden leistet.
Wie verbessert Ölrettich den Gartenboden?
Wurzeln schaffen Poren für Wasser und Luft
Ölrettich wurzelt tief und bildet eine Pfahlwurzel. Wie gut sie sich entwickelt, hängt am Boden: Ein tiefgründiger Boden unterstützt die Wurzelentwicklung. Wie bei anderen Zwischenfrüchten bilden seine Wurzeln zusammen mit aktiven Regenwürmern Bioporen. Durch diese Poren dringt Regenwasser besser ein, und weniger Wasser fließt oberflächlich ab. Achte bei der SpatenprobeDie Spatenprobe ist eine einfache Bodenbeurteilung vor Ort: Du stichst mit dem Spaten eine Erdscheibe aus und prüfst sie durch Anschauen, Riechen und Fühlen auf Krümelstruktur, Verdichtungen, Wurzeln und Regenwurmgänge. auf durchgehende Wurm- und Wurzelröhren: Sie zeigen, dass dein Boden Wasser leitet, gut durchlüftet ist und sich durchwurzeln lässt.
Blattmasse deckt den Boden
Ölrettich entwickelt rasch Grünmasse und bedeckt damit den Boden. Diese Decke kann Unkraut unterdrücken und schützt die Oberfläche vor Verschlämmung, Verkrustung und Erosion. Überschüssige Nährstoffe hält er in seiner Biomasse fest. So können Zwischenfrüchte die Gefahr verringern, dass Reststickstoff über Winter als Nitrat ausgewaschen wird.
Im landwirtschaftlichen Zwischenfruchtanbau kann Ölrettich je nach Sorte, Saattermin und Standort 20–40 t Frischmasse je Hektar bilden. Die TrockenmasseTrockenmasse ist das Gewicht eines Materials, etwa von Erntegut oder Futter, nach Abzug des enthaltenen Wassers. Sie macht Vergleiche möglich, die nicht davon abhängen, wie feucht das Material gerade ist. liegt dort häufig bei 3–6 t/ha. Das sind Feldwerte, die dir eine Größenordnung zeigen; auf dein Beet lassen sie sich nicht einfach umrechnen.
Organische Masse für Bodenleben und Humus
Arbeitest du den Aufwuchs ein, versorgt er das Bodenleben mit organischem Material. Bei dessen Zersetzung werden Nährstoffe frei. Die Humusbildung aus dieser Masse kann das Wasserhalte- und Nährstoffspeichervermögen deines Bodens verbessern.
„Ölrettich reichert den Boden mit Stickstoff an.“ So stimmt das nicht. Nur Leguminosen wie Klee, Wicken und Lupinen binden mithilfe von Wurzelbakterien zusätzlichen Luftstickstoff. Ölrettich nutzt den Stickstoff, der schon im Boden ist, hält ihn in seiner Masse fest und gibt ihn beim Verrotten wieder frei. Der Folgekultur steht er je nach Boden, Witterung und Umbruch nicht vollständig zur Verfügung.
Auf welchen Böden lohnt sich Ölrettich?
Ölrettich passt sich an unterschiedliche Gartenböden an. Was die Gründüngung dort leistet, unterscheidet sich aber: Über organische Substanz verbessert sie auf leichten Böden die Wasserspeicherung, auf schweren die Durchlässigkeit.
Klär vor der Saat, welchen Boden du hast. Tonreicher Boden klebt bei der Fingerprobe, lässt sich gut formen und ausrollen und zeigt eine glatte, glänzende Oberfläche.
Schwere und verdichtete Böden
Für schwere oder verdichtete Standorte kommen unter anderem Ölrettich, Phacelia und Sandhafer als Zwischenfrüchte infrage. In schweren Böden fördert organische Substanz eine KrümelstrukturKrümelstruktur bedeutet: Die Bodenteilchen halten zu lockeren, mit bloßem Auge sichtbaren Krümeln zusammen, zwischen denen viele Hohlräume bleiben. Der Boden baut sie selbst auf, getragen von aktivem Bodenleben, gutem Humus und ausreichend Ton und Kalk., die besser durchlüftet ist und Wasser leichter versickern lässt. Bevor ich ein dichtes Beet einsäe, steche ich eine Spatenprobe. Dabei prüfe ich Eindringwiderstand, Gefüge, Wurzelverlauf, Hohlräume, Farbe und Geruch.
Bearbeite Tonboden nicht in nassem Zustand, denn dann ist die Verdichtungsgefahr besonders hoch. Lockere das Saatbett erst, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist, mit Grabgabel oder Krail.
Bei tiefen Verdichtungen kann ein fachgerecht eingesetzter Tiefenlockerer nötig sein. Vorher müssen Lage, Mächtigkeit und Festigkeit der dichten Schicht untersucht werden. Nach einer solchen Lockerung stabilisiert der Anbau tiefwurzelnder Pflanzen das gelockerte Gefüge. Weil Ölrettich tief wurzelt, ist er für diese Phase ein passender Kandidat.
Leichte Sandböden
Sandböden lassen Wasser durch ihre weiten Grobporen schnell versickern. Im Wurzelraum halten sie vergleichsweise wenig pflanzenverfügbares Wasser zurück. Organische Substanz aus Gründüngung kann ihre Wasserspeicherung verbessern. Ein höherer Humusgehalt garantiert aber keine ebenso große Zunahme des pflanzenverfügbaren Wassers im ganzen Bodenprofil.
Solange Ölrettich wächst, verbraucht er selbst Bodenwasser und kann bei Trockenheit mit einer Hauptkultur konkurrieren. Auch seine tiefe Wurzel garantiert auf Sand keinen stetigen Wasserstrom aus der Tiefe, weil der kapillare Nachschub bei Trockenheit abreißen kann. Ist dein Sandboden zugleich humusarm, eignen sich Arten mit reichlicher Grünmasse wie Phacelia und Sonnenblumen. Für leichte Sandböden mit niedrigem pH-Wert sind Gelbe Lupinen eine Alternative.
Humusarme und stark geschädigte Flächen
Gründüngung kann verdichtete, verschlämmte oder humusarme Gartenböden durch Wurzelmasse und organische Substanz verbessern. Auf stark geschädigten Flächen kann sie allerdings längerfristig nötig sein. Plane dort mehrere Gründüngungen nacheinander ein. Welche Pausen Ölrettich dabei braucht, steht weiter unten bei der Kohlhernie-Vorsorge.
Ölrettich, Senf, Phacelia oder Lupine: Was passt wann?
Welche Art du wählst, richtet sich nach Bodenart, verfügbarer Zeit und den Pflanzenfamilien in deiner Gemüsefruchtfolge. Die Tabelle stellt die vier Arten nebeneinander.
| Merkmal | Ölrettich | Gelbsenf | Phacelia | Lupine |
|---|---|---|---|---|
| Familie | Kreuzblütler | Kreuzblütler | Boraginaceae | Schmetterlingsblütler |
| Wurzeltyp | tiefwurzelnd | tiefwurzelnd | tiefwurzelnd | tiefwurzelnd |
| Stickstoff | nutzt Bodenstickstoff | nutzt Bodenstickstoff | nutzt Bodenstickstoff | bindet zusätzlich Luftstickstoff |
| Saatmenge im Hausgarten | 2–5 g/m² | 5 g/m² | 1–3 g/m² | 15–25 g/m² (einjährige Lupinen) |
| Anbaupause | 4 Jahre | 4 Jahre | 2 Jahre | 4 Jahre |
Gelbsenf: gleiche Familie, andere Zeitplanung
Gelbsenf ist wie Ölrettich ein Kreuzblütler. Beide brauchen im Gemüsebeet mindestens 3–5 Jahre Abstand zu anderen Kreuzblütlern. Gelbsenf bedeckt den Boden nach zügiger Anfangsentwicklung rasch und kann Unkraut unterdrücken. Für Senf reichen die Angaben zur Entwicklungsdauer im Hausgarten von 4–10 Wochen. Im Frühjahr kann Gelbsenf früher in die Erde, sein Saatbeginn im Garten liegt Mitte März statt Mitte April. Er reagiert stark auf lange Tage, deshalb sind für reine Blattmasse spätere Saattermine Anfang bis Mitte August günstiger.
Phacelia: die Wahl für kohlreiche Beete
Phacelia gehört zu den Boraginaceae und ist mit keiner gängigen Gemüseart verwandt. Deshalb kann sie viele Gemüsefruchtfolgen ergänzen, auch dort, wo du Ölrettich wegen viel Kohl, Rettich oder Radieschen besser meidest. Für schwere oder verdichtete Standorte kommt sie ebenso infrage. Auf humusarmen leichten Böden eignet sie sich wegen ihrer reichlichen Grünmasse. Sie gilt als nicht winterhart, verträgt aber Frost bis etwa −8 °C.
Lupine: wenn zusätzlicher Stickstoff ins Beet soll
Lupinen sind Leguminosen und binden mithilfe von Wurzelbakterien Luftstickstoff in organischer Form. Eine Leguminosen-Gründüngung eignet sich als Vorfrucht für stark zehrendes Gemüse. Diesen zusätzlichen Stickstoff bringt Ölrettich nicht mit. Gelbe Lupinen passen auf leichte Sandböden mit niedrigem pH-Wert, Blaue Lupinen bevorzugen lehmige Sande bis sandige Lehmböden. Standortabhängig können Lupinen deutlich mehr als 1 m tief wurzeln. Im Gemüsegarten sollen höchstens 25 % der wechselnden BeetbelegungDie Beetbelegung beschreibt, welche Kultur wann und wie lange auf einem Beet steht. Dazu gehören die Hauptkultur sowie Vor-, Nach- und Zwischenkulturen, die das Beet vor, nach oder neben ihr nutzen. auf Leguminosen entfallen, Erbsen und Bohnen eingeschlossen.
Mischungen mit Ölrettich
Ölrettich kann in Zwischenfruchtmischungen mit Phacelia, Alexandrinerklee oder Senf stehen. Die Arten ergänzen sich dann in ihren Durchwurzelungseigenschaften. Dabei müssen alle enthaltenen Pflanzenfamilien zu deiner bisherigen und geplanten Gemüsefruchtfolge passen. Eine Mischung mit Senf bringt zwei Kreuzblütler auf dasselbe Beet. Welche Gründünger zu deinen Gemüsearten passen, kannst du in der Mischkultur-Übersicht für Gemüse und Gründünger nachschlagen.
Kohlhernie vorbeugen: Wie lange braucht Ölrettich Pause?
Ölrettich gehört wie Kohl, Rettich und Radieschen zu den Kreuzblütlern. Senf als Gründüngung kann in der Fruchtfolge dieser Gemüse Kohlhernie fördern, und Ölrettich stammt aus derselben Familie. Ich plane ihn genauso ein wie jeden anderen Kreuzblütler.
| Situation | Was gilt |
|---|---|
| Ölrettich erneut auf derselben Fläche | Anbaupause von 4 Jahren |
| Ölrettich und andere Kreuzblütler im Gemüsebeet | mindestens 3–5 Jahre Abstand |
| Kohlgewächse | nicht unmittelbar vor oder nach Ölrettich |
| Fruchtfolge mit viel Kohl, Rettich oder Radieschen | Senf, Ölrettich und Raps möglichst meiden |
| Kohlhernie-Probleme an Kohl | Fruchtwechsel von 5–6 Jahren, keine Kreuzblütler, auch nicht als Gründüngung |
Ölrettich direkt nach dem Kohl als Bodenkur säen. Kohlgewächse gehören nicht unmittelbar vor oder nach Ölrettich. Gab es an deinem Kohl schon Probleme mit Kohlhernie, verzichtest du auch bei der Gründüngung auf Kreuzblütler.
Gründünger derselben Familie säst du nicht unmittelbar hintereinander auf dieselbe Fläche. Ölrettich direkt nach Gelbsenf fällt damit weg. Auf stark geschädigten Flächen kann Gründüngung längerfristig nötig sein, Ölrettich braucht auf derselben Fläche aber 4 Jahre Pause. Wer so einen Boden über mehrere Jahre begrünt, wechselt deshalb die Familien, zum Beispiel mit Phacelia und Lupine.
Ich führe für jedes Beet eine Liste, wann dort zuletzt ein Kreuzblütler stand. Radieschen, Rauke und Kresse zähle ich dabei mit, nicht nur Kohl. Erst wenn die Pause passt, kommt Ölrettich auf den Plan.
Den Überblick über Familien und Pausen behältst du leichter mit dem Beetplaner für deine Fruchtfolge. Bei Vor- und Nachfrüchten zählt neben der Familie auch der Stickstoffbedarf der Folgekultur. Welche Kulturen vor und nach Ölrettich gut passen, zeigt der Beitrag darüber, wie du Ölrettich mit Vor- und Nachfrüchten in den Fruchtwechsel einplanst. Die Familienregel für alle Gründünger findest du im Gründünger-Überblick unter Fruchtfolge und Mischkultur.
Wie säe, gieße und dünge ich Ölrettich?
Die Aussaat ist schnell erledigt, die wichtigsten Werte stehen in der Tabelle.
| Aussaat | Wert |
|---|---|
| Saatzeit im Garten | Mitte April bis September |
| Saatmenge | 2–5 g/m² |
| Saattiefe | 1–2 cm |
| Keimdauer | 7–14 Tage |
| Keimtemperatur | 8 °C bis 20 °C |
| ReihensaatReihensaat ist eine Saatweise, bei der die Samen in flache, gerade Rillen gesät werden, sodass die Pflanzen später in Reihen stehen. Gegenüber der Breitsaat, bei der die Samen flächig ausgestreut werden, erleichtert sie die Pflege. | 30 cm Reihenabstand, 15 cm in der Reihe |
Ich säe Ölrettich breitwürfig, reche die Samen ein und drücke die Fläche an. Vorher räume ich Erntereste weitgehend ab und harke die oberflächlich gelockerte Fläche feinkrümelig und eben. Für die Sorte Karakter genügt es, die oberste Bodenschicht zu einem feinen Saatbett zu bearbeiten. Bei der Saatmenge ist die Angabe auf der Tüte deiner Sorte der verlässliche Ausgangspunkt. Als Nachkultur nach der Gemüseernte kannst du Ölrettich noch im September säen. Wann welcher Gründünger an der Reihe ist, zeigt dir der Aussaatkalender für Gründünger zum Ausdrucken.
Gießen und Pflege
Bis die Saat aufläuft, halte ich das Beet feucht. Bei Hitze und Trockenheit brauchen die Keimlinge Wasser, in trockenen Phasen kann das auch wiederholt nötig sein. Ich gieße morgens direkt am Boden und mit weichem Strahl, damit die feine Oberfläche nicht verschlämmt. Kommt Ölrettich zur Blüte, schneide ich die Blütenstiele nach der Blüte zurück, damit er sich nicht selbst aussät. Wie sich ein Bestand über die Saison entwickelt, beschreibt der Beitrag darüber, wie du Ölrettich von der Pflege bis zur Einarbeitung begleitest.
Düngen
Auf den meisten Böden braucht Ölrettich keine zusätzliche Düngung. Willst du es genau wissen, ermittelt eine Bodenuntersuchung die pflanzenverfügbaren Nährstoffe in deinem Beet. Zeigt sie erhöhte Phosphor- und Kaliumvorräte, räumst du den Großteil der Masse ab und nutzt ihn auf schwächer versorgten Beeten. Die Nährstoffe aus dem Aufwuchs rechnest du bei der Düngung der Folgekultur mit ein, eine nötige Düngung ersetzt die Gründüngung aber nicht automatisch. Lass den Bestand nicht verholzen: Verholzte Reste verrotten langsamer und können vorübergehend Stickstoff aus dem Bodenvorrat binden.
Hilft Ölrettich gegen Nematoden?
Gegen NematodenNematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer im Boden. Verschiedene Gattungen können viele Pflanzenarten schädigen; bestimmte andere Arten werden dagegen gezielt als Nützlinge gegen Schädlingslarven im Boden eingesetzt. entscheidet beim Ölrettich die Sorte: Als resistent gegen Rübennematoden gelten Sorten mit den Anfälligkeitsnoten 1–3. Auch dann hängt die Wirkung von der Sorte und der Nematodenart in deinem Boden ab, eine Zusage ist das nicht. Was du realistisch erwarten kannst, ordnet der Beitrag ein, was Ölrettich gegen Nematoden ausrichten kann.
Was passiert mit Ölrettich nach dem Frost?
Ölrettich ist nicht winterhart, und sein abgefrorener Aufwuchs bleibt über Winter als Mulch auf dem Beet liegen. Im Frühherbst arbeite ich nichts ein, damit Nährstoffe nicht ausgewaschen werden, und nach dem Einarbeiten warte ich meist etwa 2–3 Wochen bis zur nächsten Saat. Wie du die Mulchschicht im Frühjahr nutzt, liest du im Beitrag darüber, wie du abgefrorenen Ölrettich als Mulch nutzt und einarbeitest, die Grundregeln stehen im Gründünger-Überblick unter Mähen und Einarbeiten.


