Kohlgemüse im Stadtgarten: So planst du Platz, Licht und Wasser
- Plane zuerst die Fläche: Weißkohl und Blumenkohl brauchen 40 bis 60 cm Abstand in der Reihe und ebenso viel Reihenabstand.
- Für halbschattige Plätze eignen sich Kohlrabi und Pak Choi, Grünkohl verträgt sogar Schatten; Rosenkohl und Wirsing wollen volle Sonne.
- Kohlrabi kann etwa 6 bis 8 Wochen nach der Pflanzung erntereif sein und gibt den Platz dann für eine Nachkultur frei.
- Radieschen und Rucola sind Kreuzblütler wie Kohl, und Kreuzblütler kommen vorbeugend nur alle 3 bis 5 Jahre an denselben Platz.
- Bei unklarem Stadtboden klärt ein Labor mögliche Schadstoffe; im Hochbeet ziehst du Gemüse auch dort, wo der Boden ungeeignet ist.

In der Stadt planst du Kohl mit wenig Fläche, mit Schatten von Hauswänden und oft mit Wasser, das erst hingetragen werden muss. Deshalb fange ich nicht beim Saatgut an, sondern beim Platz selbst. Ich messe die Fläche aus, beobachte, zu welchen Tageszeiten dort Sonne ankommt, und suche den nächsten Wasserhahn. Erst danach entscheide ich, welcher Kohl dort wachsen soll.
Gut für den Gartenanbau geeignet sind Kohlrabi, Grünkohl und Wirsing, während Blumenkohl mehr verlangt. Wenn du ganz neu anfängst, hilft dir zuerst der Einstieg in den Kohlanbau mit Artenwahl und ersten Grundschritten.
Wie viel Platz braucht welcher Kohl?
Auf kleiner Fläche rechne ich immer mit zwei Maßen: dem Abstand in der Reihe und dem Reihenabstand. Erst beide zusammen zeigen, wie viel Beet eine Pflanze wirklich belegt.
| Kohlart | Abstand in der Reihe | Reihenabstand |
|---|---|---|
| Pak Choi | 20 cm | 30 cm |
| Kohlrabi | 20 bis 50 cm | 25 bis 50 cm |
| Steckrübe | 20 bis 30 cm | 40 cm |
| Kopf-Chinakohl, Frühkultur | 35 bis 40 cm | etwa 40 cm |
| Kopf-Chinakohl, Sommer und Herbst | 40 bis 50 cm | etwa 50 cm |
| Wirsing | 40 cm | 50 cm |
| Grünkohl | 40 bis 50 cm | 50 bis 60 cm |
| Rotkohl | 40 bis 50 cm | 50 bis 60 cm |
| Weißkohl | 40 bis 60 cm | 40 bis 60 cm |
| Blumenkohl | 40 bis 60 cm | 40 bis 60 cm |
| Brokkoli | 50 cm | 60 cm |
| Rosenkohl | 50 cm | 60 cm |
Pak Choi, Kohlrabi und Steckrübe fangen bei 20 cm Abstand in der Reihe an. Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl liegen alle bei 40 cm oder mehr. Auf einem kleinen Beet plane ich deshalb zuerst die schmalen Arten ein und setze nur so viel Kopfkohl dazu, wie die Fläche mit vollen Abständen hergibt.
Im Hausgarten kann Kohlrabi schon etwa 6 bis 8 Wochen nach dem Pflanzen erntereif sein. Er belegt also wenig Fläche für kurze Zeit, und danach ist das Beet frei für eine NachkulturEine Nachkultur ist Gemüse, das im Sommer auf einem frei gewordenen Beet gesät oder gepflanzt wird, nachdem die erste Kultur abgeerntet ist. Es wird noch vor den ersten Frösten reif oder bleibt über den Winter stehen.. Pak Choi kannst du als sehr junges Gemüse sogar schon 6 Wochen nach der Aussaat schneiden.
Auch bei den großen Arten gibt es niedrige und kompakte Formen. Niedrige Grünkohlformen bleiben mit ungefähr 25 bis 30 cm Höhe klein. Westlandse Winter ist ein kompakt wachsender Grünkohl für die Herbst- und Winterernte. Brokkoli Calinaro bleibt niedrig und passt in den Hobbygarten, braucht aber trotzdem 50 cm Abstand in der Reihe und zwischen den Reihen.
Bevor ich pflanze, lege ich die Abstände mit Holzstäben auf dem Beet oder dem Balkonboden aus. Dann sehe ich, wie viele Pflanzen tatsächlich auf die Fläche passen, und streiche im Zweifel eine Pflanze statt der Abstände.
Sonne, Schatten, Wind: Was dein Platz hergibt
Ob Beet oder Kiste: Licht, Bodenfeuchte, Wuchsverhalten und Pflanzabstände müssen zu der Kultur passen, die du dort ziehst. Kohl steht bevorzugt sonnig, Halbschatten ist für viele Arten aber ebenfalls geeignet. Die Arten unterscheiden sich dabei:
| Kohlart | Lichtanspruch |
|---|---|
| Rosenkohl, Wirsing | vollsonnig |
| Blumenkohl | warm und sonnig |
| Weißkohl, Rotkohl | sonnig bis halbschattig |
| Kohlrabi | sonnig bis halbschattig, nicht zu heiß |
| Pak Choi | sonnig bis halbschattig |
| Palmkohl ‘Nero di Toscana’ | sonnig bis halbschattig |
| Grünkohl | sonnig, verträgt aber auch Schatten und ein nordseitiges Beet |
Ich schaue mir deshalb zuerst an, zu welchen Tageszeiten die Sonne über die Hauswand kommt. Rosenkohl und Wirsing bekommen den sonnigsten Platz, Grünkohl darf auch an die Nordseite.
Kohlrabi mag Sonne, aber keine zu heißen Plätze. Bei Sommerblumenkohl kann der Blumenansatz leiden, wenn die Nächte zu warm sind. Hält sich auf deinem Balkon die Wärme bis in die Nacht, ist das für ihn ein Risiko.
Chinakohl mag ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und geringe Temperaturschwankungen. Eine windexponierte Lage ist für ihn ungünstig, deshalb lasse ich ihn auf zugigen Balkonecken und Dachflächen weg.
Das kläre ich, bevor Kohl auf einen neuen Platz in der Stadt kommt:
- Zu welchen Tageszeiten fällt Sonne auf den Platz?
- Wie stark zieht der Wind über Brüstung oder Dachkante?
- Wie weit ist der nächste Wasseranschluss?
- Haben alle Gefäße freie Ablauflöcher?
- Ist der Boden auf Schadstoffe untersucht, wenn du direkt in die Erde pflanzt?
- Sind auf dem Dach Tragfähigkeit, Entwässerung und Abdichtung geklärt?
Hof, Dach, Balkon: Was du vor dem Pflanzen klärst
Unbekannter Boden im Hof
Mögliche Schadstoffe im Hofboden klärt eine Bodenuntersuchung, und zwar in einem Labor, das dafür entsprechend ausgestattet ist. Mit einer Standard-Bodenanalyse lassen sich pH-Wert sowie pflanzenverfügbares Phosphor, Kalium und Magnesium bestimmen. Nach Schadstoffen fragst du beim Labor deshalb ausdrücklich. Ich lasse das immer untersuchen, wenn ich nicht weiß, was früher auf einer Fläche war.
Hochbeet, wenn der Boden nicht passt
Mit einem Hochbeet kannst du auch dort Gemüse ziehen, wo der vorhandene Boden ungeeignet ist, und du arbeitest rückenschonender. Wähle die Breite so, dass du die Beetmitte von beiden Längsseiten bequem erreichst. Die Erde erwärmt sich schneller und trocknet dadurch auch schneller aus, eine Mulchdecke kann den Verlust mindern. Befüllung, passende Sorten und Pflege findest du im Beitrag darüber, wie du Kohl im Hochbeet anbaust.
Dachgarten: erst Statik und Abdichtung
Für einen Gemüsegarten auf dem Dach müssen drei Dinge stimmen: ausreichende Tragfähigkeit, eine ordnungsgemäße Entwässerung und eine wurzelfeste Dachabdichtung. Das lasse ich klären, bevor die erste Kiste Erde nach oben kommt. Den Wasseranschluss plane ich gleich mit, damit nicht jede Kanne durchs Treppenhaus getragen werden muss. Grünkohl decke ich in rauen Lagen im Winter mit Vlies ab, gegen Kahlfrost und eisigen Wind.
Kübel und Balkonkasten
Jedes Gefäß auf dem Balkon braucht einen Wasserablauf, sonst staut sich Nässe. Ich fülle torffreie Blumen- oder Kübelpflanzenerde ein, die strukturstabile, poröse Bestandteile enthält. Alles Weitere zu Gefäßen, Erde und Nachdüngung steht im Beitrag darüber, welche Kohlarten im Kübel gedeihen und wie du sie dort versorgst.
Kohlrabi in Etagen: vertikal gärtnern
In einem vertikalen Garten setze ich Kohlrabi in Rinnen oder Balkonkästen. Diese Systeme puffern wenig Wasser und Nährstoffe, deshalb muss die Bewässerung zuverlässig laufen. Bei torffreier Erde prüfe ich vor dem Gießen die Feuchte auch unterhalb der Oberfläche, weil die oberste Schicht schnell abtrocknet. Die Jungpflanzen setze ich so flach, dass die KeimblätterKeimblätter sind die ersten Blätter einer keimenden Pflanze und gehören schon zum Embryo im Samen. Sie ernähren den Keimling, bis die ersten Laubblätter seine Versorgung übernehmen. über der Erde bleiben.
Hängen mehrere Ebenen übereinander, achte darauf, dass die oberen den unteren nicht das Licht nehmen. Weißkohl, Blumenkohl und Rosenkohl brauchen die vollen Abstände aus der Tabelle, deshalb plane ich sie unten auf der Fläche ein und nicht in den Etagen.
Selbst vorziehen oder Jungpflanzen kaufen?
Auf der Fensterbank entscheidet das Licht: Steht die Anzucht warm, aber zu dunkel, werden die Jungpflanzen lang, dünn und instabil. Fehlen dir zu Hause ausreichendes Licht und geeignete Anzuchttemperaturen, ist Zukauf für frühe Kohlrabisätze die zweckmäßige Lösung. Wie du Schritt für Schritt vorgehst, zeigt der Beitrag darüber, wie du Kohl selbst vorziehst, pikierst und abhärtest. Die Saattermine der einzelnen Kohlarten hole ich mir aus dem druckbaren Aussaatkalender für Kohl.
Ein Beet mehrfach nutzen: Vorkultur, Zwischenkultur, Nachkultur
Auf wenig Fläche zählt nicht nur, wie breit eine Pflanze wird, sondern auch, wie lange sie den Platz belegt. Was kurz dazwischen wächst, erntest du, bevor es die länger stehende HauptkulturDie Hauptkultur ist die Gemüseart, die im Gartenjahr am längsten auf einem Beet steht, zum Beispiel Tomaten. Nach ihr richtet sich die Beetplanung: Vor-, Nach- und Zwischenkulturen werden um sie herum eingeplant. bedrängt. Diese Kombinationen passen zu Kohl:
| Platz im Jahreslauf | Was dort stehen kann |
|---|---|
| vor Rotkohl, der erst ab Juni ins Freiland kommt | Salat oder Spinat als frühe Vorkultur |
| vor Brokkoli, gepflanzt Anfang bis Mitte Juli | rechtzeitig abgeerntete Salate, Erbsen oder Zwiebeln |
| zwischen jungem Blumenkohl | Frühsalat, geerntet bevor der Kohl die Reihen schließt |
| nach Brokkoli oder Blumenkohl, im Sommer abgeerntet | Endivie, gepflanzt von Mitte Juli bis Mitte August |
| nach starkzehrendem Kohl | Möhren, Kopfsalat oder Spinat |
| auf rechtzeitig geräumten Beeten | Feldsalat, gesät von Anfang August bis Mitte September |
| als Nachkultur im Sommer | Buschbohnen, letzte Direktsaat in der ersten Julidekade |
Damit die Nachkultur nicht auf das freie Beet warten muss, ziehe ich sie vor. So bleibt die erste Kultur länger stehen.
Für die Ernte im Herbst und Winter kommt Grünkohl von Anfang Juni bis Anfang August ins Beet. Er passt damit auf einen Platz, den eine Frühkultur aus einer anderen Pflanzenfamilie im Sommer freimacht. Blumenkohl pflanze ich auf kleiner Fläche in Sätzen, ungefähr alle 2 Wochen einen neuen, damit die Köpfe gestaffelt reif werden. Die Folge für jedes Beet halte ich im Beetplaner für Satzfolgen und Beetbelegung fest.
Mischkultur nach Platz planen
Als Nachbarn für Kohlrabi eignen sich Salat, Bohnen, Sellerie und Gurken, für Blumenkohl Sellerie, Tomaten, Bohnen, Salat und Erbsen. Weitere Paare schlägst du in der Mischkultur-Tabelle für Gemüsenachbarn nach.
„Die richtigen Nachbarn schützen Kohl vor Schädlingen.“ Ob sich Gemüsearten gegenseitig nützen, lässt sich schwer nachweisen, und Erfahrungsberichte widersprechen sich zum Teil. Ich wähle Nachbarn deshalb nach Platz, Licht und Räumtermin und verlasse mich beim Schutz nicht auf eine Liste.
Fruchtwechsel auf wenigen Beeten
Vorbeugend kommen Kreuzblütler nur alle 3 bis 5 Jahre an denselben Platz zurück. Zu dieser Familie gehören außer Kohl auch Radieschen, Rettich, Rucola, Senf, Ölrettich und Raps. Ich notiere mir deshalb für jedes Beet, wann dort zuletzt Kreuzblütler standen.
Radieschen oder Rucola in die KohlpauseDie Kohlpause ist eine mehrjährige Anbaupause, in der auf einem Beet weder Kohl noch andere Kreuzblütler wie Radieschen, Rettich oder Rucola wachsen. Sie beugt der Kohlhernie vor, einer Wurzelkrankheit dieser Pflanzenfamilie. säen, weil der Platz gerade frei ist. Beide sind Kreuzblütler und werden bei der Kohl-Anbaupause mitgezählt, sodass die Pause an dieser Stelle von vorn beginnt.
Vor Kohl säe ich als Gründüngung Phacelia oder Buchweizen. Phacelia hat mit keiner gängigen Gemüseart Verwandtschaft. Senf, Ölrettich und Raps meidest du an dieser Stelle, weil sie selbst Kreuzblütler sind.
Gefäßerde, die erst im Vorjahr eingefüllt wurde und krankheitsfrei ist, bereite ich nach dem Entfernen der alten Wurzelballen auf und nutze sie weiter. Substrat aus Gefäßen mit Wurzelkrankheiten, auch mit KohlhernieKohlhernie ist eine Wurzelkrankheit von Kohl und anderen Kreuzblütlern, verursacht durch den Schleimpilz Plasmodiophora brassicae. Befallene Pflanzen welken und kümmern, an den Wurzeln bilden sich knötchenartige Verdickungen oder fingerförmige Wucherungen., verwendest du nicht wieder.
Gießen in der Stadt planen
Wie viel Wasser dein Kohl braucht, hängt von Kultur und Sorte ab, vom Wetter und vom Substrat, außerdem von Sonne und Wind am Platz. Kleine Gemüsegefäße musst du häufiger gießen, im Hochsommer unter Umständen mehrmals täglich. Ein dicht bepflanztes Hochbeet zieht bei Sommerhitze ebenfalls besonders viel Wasser.
Ein geschlossener Gemüsebestand wie Blumenkohl, etwa 40 bis 50 cm hoch, hat in der mittleren Wachstumsphase einen Wasserbedarf von ungefähr 3 bis 4 l/m² am Tag. Diese Zahl beschreibt den Bedarf der Pflanzen und ist keine Menge für einen einzelnen Gießgang. Was Regen und Bodenvorrat nicht liefern, gleichst du aus.
Wenn Blumenkohl mit der Kopfbildung beginnt, verträgt er Wasser- und Nährstoffmangel besonders schlecht. Steht er in einem kleinen Gefäß, das ohnehin häufiger Wasser braucht, musst du gerade in dieser Phase verlässlich gießen. Auch Chinakohl will vor allem während der Kopfbildung und in Trockenzeiten gleichmäßig und ausreichend Wasser, aber keine Staunässe.
Im Gemeinschaftsgarten planst du von Anfang an einen erreichbaren Wasseranschluss ein und regelst, wer langfristig gießt, auch in den Ferien. Ich trage die Gießvertretung deshalb in denselben Plan ein wie die Pflanztermine.
Schutz, Ernte, Lagerung und Winter: kurz für die Stadt
Die Grundlagen zu diesen Themen findest du je Kohlart im Kohl-Ratgeber mit den Abschnitten zu Schädlingen, Krankheiten, Ernte und Lagerung.
Schädlinge: Das KulturschutznetzEin Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen. lege ich direkt nach Saat oder Pflanzung auf und halte die Ränder bis zur Ernte dicht geschlossen. Gegen KohlerdflöheErdflöhe sind winzige, sprungstarke Blattkäfer, die Blätter von Kohlgewächsen wie Radieschen, Rucola und Kohl siebartig durchlöchern. Am häufigsten sind Kohlerdflöhe, kleine Käfer mit gelben Streifen an der Seite. werden Netze mit 0,6 bis 0,8 mm Maschenweite verwendet. Unter dem Netz kann sich bei Brokkoli Hitze stauen, und bei feuchtem Wetter kann dort vermehrt Kopffäule auftreten.
Krankheiten: Welkt Kohlrabi und zeigt Wucherungen an den Wurzeln, kann das auf Kohlhernie hinweisen. Ihr Erreger bildet DauersporenDauersporen sind mikroskopisch kleine Sporen, mit denen manche Krankheitserreger im Boden überdauern, etwa der Erreger der Kohlhernie. Sie bleiben über mehrere Jahre lebensfähig und können dann erneut Pflanzen infizieren., die bis zu 20 Jahre im Boden überdauern können. Befallene Pflanzen holst du samt Wurzeln heraus, entsorgst sie über den Restmüll und reinigst danach die Bodenbearbeitungsgeräte gründlich, im Gemeinschaftsgarten auch das geteilte Werkzeug.
Ernte: Auf kleiner Fläche ernte ich gern nach und nach. Palmkohl erntest du blattweise von außen beziehungsweise unten, die Herzblätter bleiben für das weitere Wachstum stehen. Bei Brokkoli Calinaro wachsen nach dem Schnitt der Hauptrose weitere Seitentriebe nach.
Lagerung: Ohne Keller hilft der Kühlschrank: Kohlrabi entlaube ich, wickle ihn in ein feuchtes Tuch und lege ihn ins Gemüsefach, dort kann er etwa 1 Woche halten. Ganze, unversehrte Weißkohlköpfe halten sich im Kühlschrank gut drei Wochen. Angeschnitten deckst du sie ab und verarbeitest sie innerhalb einer Woche.
Winter: Im Kübel gefriert der Wurzelballen schneller als im Gartenboden, und gerade die Wurzeln reagieren auf Minusgrade empfindlicher als Blätter und Stängel. Bei wintergeeigneten Kohlpflanzen im Topf isolierst du deshalb Topfwände, Oberfläche und Boden, lässt aber Gießen und Wasserabfluss möglich. Wie viel Frost die einzelnen Kohlarten und Sorten vertragen, steht im Kohl-Ratgeber unter Sorten und Jahreszeiten.




