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Kohlfliege

Die Kohlfliege (Kleine Kohlfliege) ist ein Schädling an Kohl, Rettich und Radieschen. Ihre weißlichen Maden sitzen im Wurzelbereich junger Kohlpflanzen, die dann welken; in Rettich und Radieschen verursachen sie Fraßgänge.

Einen Befall erkennst du daran, dass junge Kohlpflanzen welken und zum Teil sogar absterben. Ziehst du eine solche Pflanze aus dem Boden, findest du im Wurzelbereich weißliche, bis zu einen Zentimeter lange Maden: die Larven der Kohlfliege. Bei Rettich und Radieschen zeigt sich der Befall dagegen an Fraßgängen in Rübe oder Knolle. Gefährdet sind junge Kohlpflanzen, sobald die Fliegen mit der Eiablage beginnen.

Im Haus- und Kleingarten setzt du auf Vorbeugung: Ein Schutznetz, direkt nach der Saat oder Pflanzung aufgelegt, verhindert einen Befall weitgehend. Es bleibt möglichst die ganze Kulturdauer liegen und schützt zugleich vor anderen Kohlschädlingen wie Schmetterlingsraupen oder der Mehligen Kohlblattlaus. Eine weitere Möglichkeit sind Kohlkragen: kleine Pappkärtchen, die du um den Wurzelhals junger Kohlpflanzen legst. Legen die Fliegen ihre Eier darauf ab, entfernst du sie einfach zusammen mit den Kärtchen.

Beispiel aus dem Garten

Meine Kohlsetzlinge decke ich gleich nach der Pflanzung mit einem Schutznetz ab und lasse es bis zur Ernte liegen. Welkt trotzdem einmal ein junger Kohlrabi, ziehe ich ihn heraus und sehe mir den Wurzelbereich an: Sitzen dort weißliche Maden, war die Kohlfliege am Werk.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ↗ – Netze schützen gegen die kleine Kohlfliege, Pressemeldung vom 29.04.2021. Geprüft am .

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