pH-Wert im Kompost: messen, deuten und gezielt regulieren
- Für die Rotte sind pH-Werte von 6 bis 8 günstig.
- In einer lockeren, gemischten Rotte pendelt sich der Wert meist von selbst um pH 7 ein.
- Gemessen wird im Wasser-Überstand mit kalibrierter Glas-Elektrode, einfache Metallsonden sind zu ungenau.
- Saurer, fauliger Kompost braucht Luft und Struktur, denn Kalk beseitigt keinen Sauerstoffmangel.
- Ammoniakgeruch spricht für zu viel nährstoffreiches Material: Laub, Stroh oder Gehölzschnitt untermischen.
- Holzasche gehört weder in den Kompost noch ins Beet, sondern abgekühlt in den Hausmüll.

Riecht dein Kompost faulig und säuerlich oder sticht dir Ammoniak in die Nase, liegt der Griff zu Kalk oder Asche nahe. Kalk beseitigt aber keinen Sauerstoffmangel, und übermäßige Gaben können im Haufen Ammoniak freisetzen. Holzasche gehört gar nicht auf den Kompost. Ich rieche deshalb zuerst am Haufen und messe, bevor ich irgendetwas zugebe. So erkennst du, ob überhaupt etwas zu korrigieren ist und an welcher Stelle.
Welcher pH-Wert ist im Kompost normal?
Für die Rotte sind pH-Werte von 6 bis 8 günstig. Die Rotteorganismen bevorzugen ein Milieu um pH 7. Bei einer lockeren, strukturreichen Mischung stellt sich das meist ohne zusätzliche Kalkgabe ein, und im Verlauf pendelt sich der Wert gewöhnlich von selbst dort ein. Gewöhnlicher Gartenkompost liegt typischerweise bei pH 6,5 bis 7,5.
Der pH-Wert beschreibt, wie sauer oder basisch ein Material reagiert. Werte unter 7 gelten als sauer, Werte darüber als alkalisch, also basisch.
Warum schwankt der pH-Wert während der Rotte?
Zu Beginn der Rotte können organische Säuren den pH-Wert senken. Werden diese Säuren bei ausreichender Sauerstoffversorgung weiter abgebaut, steigt der Wert wieder. In dicht gelagertem, faulendem Material kann er dagegen rasch in einen sauren Bereich fallen, der für die Verrottung ungünstig ist.
Der pH-Wert wirkt seinerseits auf das BodenlebenBodenleben ist die Gesamtheit der Lebewesen im Boden, von Bakterien, Pilzen und Algen bis zu Tieren wie Regenwürmern. Sie zersetzen Pflanzenreste zu Nährstoffen, legen Humus an und bauen die Bodenstruktur auf. und auf die Verfügbarkeit von Nährstoffen. Welche Faktoren ihn im Einzelnen verschieben, liest du im Beitrag darüber, warum der pH-Wert Rotteverlauf und Kompostqualität prägt.
Wie misst du den pH-Wert im Kompost?
Ein Messwert hilft dir nur, wenn die Probe den ganzen Haufen abbildet und das Gerät stimmt. Ich nehme Material aus mehreren Stellen, aus dem Inneren und vom Rand, und mische es in einem sauberen Eimer. Die Probe bleibt feucht, so wie sie im Haufen liegt.
Schritt für Schritt: Messung im Wasser-Überstand
- Wiege 20 g feuchten Kompost aus deiner MischprobeEine Mischprobe ist eine Bodenprobe, die aus Erde von mehreren Stellen derselben Fläche zusammengemischt wird. So zeigt die Untersuchung im Labor den Zustand der ganzen Fläche und nicht nur den einer einzelnen Stelle. ab.
- Gib 100 g deionisiertes Wasser dazu und vermische beides gründlich.
- Lass die Mischung 5 Minuten stehen, damit sich die festen Teile absetzen.
- Miss den pH-Wert im flüssigen Überstand mit einem zuvor kalibrierten Messgerät.
- Notiere Wert, Datum, Geruch und das Messverfahren.
Ich schreibe zusätzlich auf, ob der Haufen frisch aufgesetzt oder gerade umgesetzt war. Damit kann ich spätere Werte richtig einordnen.
Welches Messgerät taugt für Kompost?
| Messweg | Was er leistet | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Glas-pH-Elektrode im Wasser-Überstand | brauchbare Werte, wenn du das Gerät pflegst | vorher mit Pufferlösungen bei pH 4 und pH 7 kalibrieren |
| Glas-Einstichelektrode direkt im Material | Messung ohne Wasserzugabe | nur geeignete, kalibrierte Elektroden verwenden; sehr trockenes Material liefert unzuverlässige Werte |
| einfache Metallsonde | in Untersuchungen keine ausreichende Genauigkeit | nicht als Grundlage für eine Korrektur nehmen |
| pH-Teststreifen im Überstand | grobe Orientierung | vor einer Korrektur mit kalibrierter Elektrode nachmessen |
Werte vergleichbar halten
Kennst du pH-Werte aus einem Bodenbefund, achte auf das Messmedium. Bei Bodenproben liegt ein Wert in Calciumchloridlösung typischerweise 0,5 bis 1 Einheiten unter dem Wert in Wasser. Deinen Kompostwert aus dem Wasser-Überstand vergleichst du deshalb nicht direkt mit einem Laborwert in Calciumchlorid. Ich bleibe außerdem immer beim selben Verfahren, damit eine Veränderung nicht bloß vom Messweg kommt.
Bevor du einen Wert notierst, prüfe kurz:
- Probe aus mehreren Stellen genommen und gut gemischt
- Material feucht, nicht ausgetrocknet
- deionisiertes Wasser verwendet
- Elektrode vorher kalibriert
- Absetzzeit abgewartet
Wann eine Messung sinnvoll ist
In einer lockeren, gemischten Rotte pendelt sich der pH-Wert gewöhnlich von selbst ein. Einen festen Messkalender brauchst du deshalb nicht. Ich greife zum Messgerät, wenn der Haufen faulig oder nach Ammoniak riecht und nachdem ich etwas korrigiert habe. Vor dem Ausbringen messe ich außerdem, wenn der Boden des Beets schon am oberen Rand seines Zielbereichs liegt.
Was sagen dir die Messwerte?
| Messwert im Wasser-Überstand | Einordnung | Was ich als Nächstes prüfe |
|---|---|---|
| unter pH 6 | unterhalb des günstigen Rottebereichs; zu Beginn der Rotte durch organische Säuren möglich | Ist der Haufen nass und dicht, riecht er faulig? |
| pH 6 bis 8 | günstig für die Rotte; im Verlauf pendelt sich der Wert gewöhnlich um pH 7 ein | nichts korrigieren, Reife beobachten |
| pH 6,5 bis 7,5 | typischer Bereich für gewöhnlichen Gartenkompost | vor dem Ausbringen Boden-pHDer Boden-pH-Wert beschreibt, ob ein Boden sauer, neutral oder alkalisch ist. Er beeinflusst die Tätigkeit der Bodenorganismen und zeigt, ob ein Gartenboden eine Kalkgabe braucht. und Pflanzen prüfen |
| über pH 8 | oberhalb des günstigen Bereichs; steigender pH und Wärme erhöhen den Ammoniakanteil | Riecht es nach Ammoniak? Wurde gekalkt oder viel nährstoffreiches Material zugegeben? |
Weil organische Säuren den Wert zu Beginn senken und er bei ausreichend Sauerstoff wieder steigt, ist ein niedriger Wert im frisch aufgesetzten Haufen noch kein Grund zum Kalken. Sorge dort zuerst für Luft und beobachte Geruch und Struktur.
Geruch und Struktur als zweiter Befund
Den Messwert ergänze ich mit dem, was ich am Haufen rieche und sehe. Fauliger Geruch weist auf zu nassen Kompost hin. Ammoniakgeruch spricht für einen Überschuss an nährstoffreichem Material. Starker Schimmel kann dagegen auch bei zu trockenem Kompost auftreten. Diese Zeichen sind Hinweise und keine Diagnose, zusammen mit dem Messwert ergeben sie aber ein klareres Bild.
Wie regulierst du den pH-Wert im Kompost?
Im Kompost regulierst du den pH-Wert über Luft, Feuchte und Material. Bei einer vielfältigen, lockeren Mischung aus Küchen- und Gartenabfällen brauchst du gewöhnlich weder Kompoststarter noch Kalk oder andere Rottezusätze. Ich ändere bei einer Korrektur immer nur eine Sache, damit ich die Wirkung jedes Handgriffs nachverfolgen kann.
Zu sauer: Luft und Struktur statt Kalk
Liegt das Material dicht und nass, fehlt Sauerstoff. In faulendem Kompost kann der pH-Wert dann rasch in einen ungünstigen sauren Bereich fallen. Diese Handgriffe setzen an der Ursache an:
- Lockere den Haufen auf und setze ihn um, damit Luft hineinkommt und sauerstoffarme Bereiche weniger werden.
- Mische trockenes, grobes Strukturmaterial unter: Feuchtes gehört zu Trockenem, Grobes zu Feinem, Stickstoffreiches zu Stickstoffarmem.
- Decke nassen Kompost bei Regen ab, damit er nicht weiter vernässt.
- Lass Rasenschnitt vor dem Kompostieren anwelken und mische ihn mit lockerem, trockenem Material, damit keine nasse, faulende Masse entsteht.
- Prüfe die Feuchte mit der Hand: Kompost soll sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlen.
Wie oft du umsetzt und welche RottetemperaturenDie Rottetemperatur ist die Temperatur im Inneren eines Komposthaufens, die entsteht, weil Mikroorganismen beim Abbau des Materials Wärme freisetzen. Liegt sie in der Heißrotte über 55 °C, hilft sie, Krankheitserreger abzutöten. als günstig gelten, gehört zu den Grundlagen dazu, wie du Kompost pflegst, prüfst und verwendest. Ein warmer Haufen ist dabei kein Hygienenachweis: Krankheitserreger für Menschen, Tiere und Pflanzen tötet Gartenkompost nicht zuverlässig ab, weil ausreichende Rottetemperaturen oft nicht durchgehend erreicht werden. Wie du Krankheits- und Schädlingsrisiken im Kompost vorbeugst, zeigt ein eigener Ratgeber.
Kalk auf einen nassen, faulig riechenden Haufen streuen. Kalk beseitigt keinen Sauerstoffmangel, und übermäßige Gaben können im Kompost Ammoniak freisetzen und Stickstoff kosten. Lockere zuerst auf und miss danach erneut.
Holzasche gehört weder als Zutat auf den Kompost noch als Dünger ins Beet, weil sie mit Schwermetallen und anderen Schadstoffen belastet sein kann. Gib sie abgekühlt in den Hausmüll und wirble dabei keinen Staub auf.
Zu alkalisch: nährstoffreiches Material ausgleichen
Riecht der Haufen nach Ammoniak und liegt der Wert über pH 8, spricht das für zu viel nährstoffreiches Material. Mische dann Laub, Stroh oder Gehölzschnitt unter. Hast du gekalkt, lass weitere Kalkgaben weg. Steigende pH-Werte und höhere Temperaturen erhöhen den Ammoniakanteil und damit das Risiko, dass Stickstoff gasförmig verloren geht.
Bei Mitteln zum Absenken bin ich zurückhaltend. Torf, den manche Anleitungen nennen, lasse ich weg. Unaufbereiteter Weißtorf liegt zwar etwa bei pH 3 bis 4. Sein Abbau und die dafür nötige Entwässerung zerstören aber Moorlebensräume und setzen gespeicherten KohlenstoffKohlenstoff ist ein chemisches Element und der Hauptbestandteil des Humus. Pflanzen holen ihn als Kohlendioxid aus der Luft und bilden daraus bei der Photosynthese Zucker. als Treibhausgas frei.
SchwefelSchwefel ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Pflanzen brauchen ihn vor allem für den Eiweißaufbau und nehmen ihn überwiegend als Sulfat aus dem Boden auf, zum Teil auch aus der Luft. gebe ich ebenfalls nicht auf den Kompost. Er kann den Boden-pH erst nach seiner Umsetzung zu Schwefelsäure senken. Die Menge zur pH-Absenkung eines Kultursubstrats lässt sich zudem nur durch eine Probesäuerung im Labor bestimmen. Kaffeesatz darf als gewöhnlicher Bestandteil auf den Kompost, als Säuerungsmittel plane ich ihn nicht ein.
Kompostbeschleuniger und andere Zusätze
Als Kompostbeschleuniger werden unter anderem kalkhaltige oder stickstoffhaltige Düngemittel verwendet. Sie können die Verrottung fördern, für eine gelungene Rotte sind sie aber nicht grundsätzlich nötig. Auch Mikroorganismen musst du bei fachgerechter Kompostierung nicht zusetzen, denn sie gelangen mit den Abfällen in ausreichender Zahl und Vielfalt in den Haufen. Dünger, die du zusätzlich auf den Kompost gibst, erhöhen außerdem den Nährstoffgehalt der späteren Komposterde. Ob sich ein Kompostbeschleuniger für deinen Haufen lohnt, ordnet ein eigener Beitrag ein.
„Kompost braucht Kalk, sonst wird er sauer.” Bei einer lockeren, strukturreichen Mischung stellt sich das Milieu um pH 7 meist ohne zusätzliche Kalkgabe ein. Wird ein Haufen sauer und faulig, braucht er Luft, denn Kalk beseitigt keinen Sauerstoffmangel.
Gute Durchlüftung hilft außerdem, Geruch und klimaschädliche Methanemissionen zu vermeiden. Eigener Kompost führt Humus und Nährstoffe aus Bioabfällen in den natürlichen Kreislauf zurück und kann Ausgaben für Dünger und Blumenerde verringern. Standort, Material und Behälter für deinen Kompostplatz findest du im selben Ratgeberbereich unter Kompost anlegen.
Typische Störungen und was du tust
Ordne zuerst zu, was du siehst, riechst und misst. Dann setzt du bei der passenden Ursache an.
| Was du beobachtest | Mögliche Ursache | Handgriff |
|---|---|---|
| fauliger Geruch, nasse und dichte Masse, niedriger Messwert | zu nass, Sauerstoffmangel; der pH-Wert kann sauer absinken | auflockern, umsetzen, Strukturmaterial untermischen, vor Regen schützen |
| stechender Ammoniakgeruch, hoher Messwert | Überschuss an nährstoffreichem Material, eventuell Kalk zugegeben | Laub, Stroh oder Gehölzschnitt untermischen, nicht weiter kalken |
| starker Schimmel, trockenes Material | Kompost zu trocken | umsetzen und befeuchten |
| Rotte stockt, Haufen ist trocken | Trockenheit | beim Umsetzen befeuchten oder feuchte krautige Abfälle einmischen |
| Messwerte springen von Probe zu Probe | unzuverlässiger Messweg: Metallsonde, trockene Probe, Gerät nicht kalibriert | Glas-Elektrode kalibrieren, feuchte Mischprobe nehmen, beim selben Verfahren bleiben |
| niedriger Wert im frisch aufgesetzten Haufen | organische Säuren der Anfangsphase | für Luft sorgen, Geruch und Struktur beobachten |
| feucht und belüftet, erwärmt sich nach dem Umsetzen nicht mehr | Hinweis auf das Ende der aktiven Rotte | Reife prüfen, etwa mit dem KressetestDer Kressetest zeigt dir, ob dein Kompost reif ist: Du säst Kresse auf eine Kompostprobe und zum Vergleich auf Gartenerde. Werden die Kresseblätter auf dem Kompost gelb oder braun, ist er noch zu frisch. |
Nach einem Eingriff gebe ich dem Haufen Zeit und messe erneut, wenn sich Geruch oder Struktur verändert haben.
Worauf achtest du beim Ausbringen von reifem Kompost?
Ein günstiger Messwert zeigt noch keine Reife: Reifer Kompost ist gleichmäßig feinkrümelig und riecht nach feuchter Walderde. Beim Kressetest säst du Kresse in Kompost und zum Vergleich in Gartenerde; wächst sie im Kompost nach 5 Tagen schwächer oder gelblich-braun, braucht er weitere Reifezeit. Wie du den Reifezustand genauer prüfst, steht in den Grundlagen zur Kompostpflege.
Gewöhnlicher Gartenkompost wirkt durch seine basisch wirksamen Bestandteile ähnlich wie eine Kalkung. Er kann einer Bodenversauerung entgegenwirken und den pH-Wert anheben, zur Ansäuerung von Gartenboden taugt er deshalb nicht. Zugleich kann Kompostzufuhr die Fähigkeit des Bodens verbessern, pH-Schwankungen abzufangen.
Regelmäßige Kompostgaben von etwa 3 l/m² jährlich können im Hausgarten bereits genügend Kalzium nachliefern. Ob du zusätzlich kalkst, entscheidet deshalb der Bodenbefund. Liegt der Boden-pH schon über dem Zielbereich für Bodenart und Kultur, bringst du weder Kompost noch kalkhaltige Dünger aus. Ein solcher Wert muss allerdings nicht korrigiert werden, solange deine Pflanzen zufriedenstellend gedeihen. Ist eine Absenkung doch nötig, kann der langfristige Verzicht auf Kalk- und Kompostgaben dazu beitragen.
| Fläche oder Pflanze | anzustrebender pH-Wert | Gartenkompost |
|---|---|---|
| Gartenboden aus Sand | je nach Humusgehalt 5,0 bis 6,5 | nach Bodenbefund, über dem Bereich weglassen |
| lehmiger Gartenboden | je nach Humusgehalt 5,5 bis 7,0 | nach Bodenbefund, über dem Bereich weglassen |
| toniger Gartenboden | je nach Humusgehalt 6,0 bis 7,5 | nach Bodenbefund, über dem Bereich weglassen |
| Rhododendren | überwiegend 4,5 bis 5,5, obere ToleranzBei Pflanzensorten bedeutet Toleranz: Die Pflanze wird von einer Krankheit oder einem Schaderreger zwar befallen, verkraftet das aber so gut, dass in der Regel keine Ertragseinbußen zu befürchten sind. bis etwa 6,0 | nicht geeignet |
| Kulturheidelbeeren | 4 bis 5 | nicht geeignet |
| Azaleen | saurer Boden | nicht geeignet |
Die Bodenbereiche gelten nicht für Moorbeetpflanzen mit besonderen Ansprüchen. Auch für Zitruspflanzen sind selbst gemischte komposthaltige Substrate wegen ihres häufig hohen pH-Werts oft ungeeignet.
Bevor reifer Kompost auf ein Beet kommt, schaue ich in den letzten Bodenbefund und notiere, wo der pH-Wert im Zielbereich liegt. Moorbeetpflanzen bekommen bei mir keinen Gartenkompost.
Sonderfälle: Wurmkiste und Bokashi
In der Wurmkiste arbeiten Kompostwürmer bei 15 bis 25 °C unter günstigen Temperaturbedingungen. Sie brauchen Sauerstoff, deshalb betreibst du die Kiste nicht luftdicht verschlossen. Zitrusschalen lässt du draußen.
Bokashi ist dagegen eine Milchsäuregärung im luftdicht verschlossenen Eimer und keine Rotte. Den Zielbereich für Kompost legst du an das Ferment deshalb nicht an. Es muss erst mit Erde oder Kompost weiter umgesetzt werden, und frisch kann es bestehende Pflanzen schädigen.
