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Orchideen düngen: Welche Nährstoffe deine Orchidee für die Blüte braucht

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Orchideen gelten im Kultursubstrat als sehr salzempfindlich, zu hohe oder zu häufige Düngergaben können ihre Wurzeln schädigen.
  • Zusätzlicher Phosphor fördert die Blütenbildung nicht pauschal, phosphatbetonte Blütendünger sind aus Sicht der Pflanzenernährung nicht sinnvoll.
  • Für Phalaenopsis in Zimmerkultur ist eine schwache Nährlösung mit 0,5 bis 1 g Dünger je Liter Wasser beschrieben.
  • Sobald bei Phalaenopsis Blütenstiele sichtbar werden, werden zusätzliche Düngergaben alle 2 Wochen empfohlen.
  • Düngerlösung kommt nur auf bereits feuchtes Substrat, die Menge richtet sich nach der Dosieranleitung auf der Packung.
  • Bei wenig Winterlicht brauchen Orchideen weniger Nährstoffe und werden seltener gedüngt.
Magentafarbene Blüten einer Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) am gebogenen Blütenstiel vor hellem Fenster
Foto: mari_di_ann · Pixabay Content License · Quelle ↗

Wenn eine Orchidee nicht blühen will, liegt der Griff zum Dünger nahe. Dabei ist Vorsicht angebracht: Orchideen gelten im gärtnerischen Kultursubstrat als sehr salzempfindlich. Zu hohe oder zu häufige Düngergaben können ihre Wurzeln schädigen. Bevor ich eine meiner Phalaenopsis dünge, schaue ich deshalb zuerst durch den transparenten Topf auf Rinde und Wurzeln. Erst danach lese ich das Etikett auf der Düngerflasche.

Welche Nährstoffe braucht eine Orchidee?

Orchideen brauchen dieselben Nährstoffe wie andere Pflanzen. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff, Phosphor und Kalium, dazu Calcium, Magnesium und Schwefel. Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor und Molybdän gehören zu den Spurennährstoffen. Die Wurzeln nehmen mineralische Nährstoffe als in Wasser gelöste Ionen auf.

Was einzelne Nährstoffe in der Pflanze tun:

Nährstoff Aufgabe in der Pflanze
Stickstoff baut Triebe und Blätter auf, ist Bestandteil von Eiweiß und Chlorophyll
Phosphor ist Bestandteil von Energieträgern wie ATP und von Nukleinsäuren, nötig für Energiehaushalt und Zellaufbau
Kalium regelt den Wasserhaushalt und das Öffnen und Schließen der Spaltöffnungen
Magnesium ist Baustein des Chlorophylls und für die Photosynthese erforderlich
Eisen wirkt beim Elektronentransport und in Enzymen der Chlorophyllbildung mit
Mangan ist an der Sauerstoffbildung in der Photosynthese und an der Aktivierung von Enzymen beteiligt
Zink ist Bestandteil oder Aktivator von Enzymen und an der Eiweißsynthese beteiligt

Beim Etikettlesen prüfe ich, ob neben Stickstoff, Phosphor und Kalium auch Magnesium und Spurennährstoffe aufgeführt sind.

Spurennährstoffe: Mehr ist nicht besser

Spurennährstoffe beeinflussen sich gegenseitig. Ein Eisenüberschuss kann durch Ionenkonkurrenz einen Manganmangel auslösen. Gleichzeitig erlauben welke, matte oder fleckige Orchideenblätter allein keine sichere Diagnose eines Nährstoffmangels. Wer auf Verdacht Eisen nachdüngt, kann also einen Manganmangel auslösen, ohne den vermuteten Eisenmangel überhaupt sicher zu kennen. Ob Spurennährstoffe bei der Pflanze ankommen, hängt außerdem am pH-Wert, dazu mehr beim Gießwasser.

Bringt mehr Phosphor mehr Blüten?

Mythos-Check

Für mehr Blüten wird gern zu phosphatbetontem Blütendünger geraten. Phosphor ist für Energiehaushalt und Zellaufbau notwendig. Dass zusätzliche Phosphorgaben die Blütenbildung pauschal fördern, lässt sich daraus aber nicht ableiten. Aus Sicht der Pflanzenernährung sind phosphatbetonte Blütendünger nicht sinnvoll.

Ob eine Phalaenopsis erneut blüht, hängt ohnehin nicht am Dünger allein. Nach der Blüte kann ein kühlerer Standort die erneute Blütenbildung anregen, und abgeblühte Blütenstände lassen sich auf 2 bis 3 Augen zurückschneiden. Was du rund um die Blüte sonst beachtest, steht im Abschnitt Pflege rund um die Blüte im Zimmerpflanzen-Ratgeber.

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Was die Zahlenfolge auf dem Etikett bedeutet

Die Zusammensetzung eines Düngers steht als Zahlenfolge auf dem Etikett. Vorne stehen die Anteile von Stickstoff, Phosphor und Kalium, in genau dieser Reihenfolge. Für Phalaenopsis in Zimmerkultur ist eine schwache Nährlösung mit der beispielhaften Zusammensetzung 15-5-25-2 beschrieben. Phosphor ist darin der kleinste der drei vorderen Werte. Zusammen mit der Einordnung phosphatbetonter Blütendünger heißt das: Für Phalaenopsis brauchst du keinen Dünger, der Phosphor in den Vordergrund stellt.

Zahl im Blick

Für Phalaenopsis in Zimmerkultur ist eine schwache Nährlösung mit 0,5 bis 1 g Dünger je Liter Wasser beschrieben. Die beispielhafte Zusammensetzung dazu lautet 15-5-25-2. Für deinen Dünger gilt die Dosieranleitung auf der Packung.

Wie du die Lösung ansetzt und je Düngerform ausbringst, erklärt der Ratgeber dazu, wie du Orchideendünger richtig dosierst.

Kurz erklärt

Ein Leitfähigkeitsmessgerät zeigt den EC-Wert, also den gesamten Salzgehalt einer Lösung. Einzelne Nährstoffe unterscheidet es nicht. Ob deiner Orchidee Kalium oder Magnesium fehlt, verrät dir der EC-Wert deshalb nicht.

Düngerformen im Vergleich: flüssig, Depot, Blatt oder organisch

Orchideendünger gibt es in mehreren Formen, und jede hat ihre eigene Grenze. Mineralische Dünger können bei zu hohen oder zu häufigen Gaben Salzverbrennungen an Orchideenwurzeln verursachen.

Düngerform Vorteil Nachteil
Flüssiger Orchideendünger kommt mit dem Gießwasser, jede Gabe ist einzeln steuerbar muss für jede Düngung neu angesetzt werden
Depot- und Langzeitdünger, etwa Düngerstäbchen gibt Nährstoffe über längere Zeit ab; mineralische Depotdünger sind mit ihrer Wirkungsdauer gekennzeichnet niedrigere Temperaturen verzögern die Wirkung; bei umhüllten Depotdüngern hängt die Freisetzung von Feuchtigkeit und Temperatur ab
Blattdüngung mit Sprühdünger kann Nährstoffe über das Blatt zuführen mögliche Verbrennungen, keine nachhaltige Wirkung, deshalb nur begrenzt einsetzbar
Organischer Orchideendünger Alternative zu mineralischem Dünger, empfohlen zur Verringerung des Salzschadenrisikos wirkt verzögert und kann trotzdem zu Überversorgung und erhöhtem Salzgehalt beitragen

Bei Langzeitdüngern bestimmt die Temperatur mit, wie schnell Nährstoffe frei werden, und Orchideen gelten als sehr salzempfindlich. Mit Stäbchen steuerst du also gerade das nicht selbst, worauf es bei Orchideen ankommt: wie viel Düngesalz zu einem Zeitpunkt an den Wurzeln ankommt. Ich arbeite bei meinen Orchideen deshalb mit flüssigem Dünger. So setze ich jede Gabe selbst an und kann im Winter oder bei Problemen mit den Wurzeln einfach aussetzen.

Organische Orchideendünger kommen als Alternative zu mineralischen Düngern infrage und werden empfohlen, um das Risiko von Salzschäden zu verringern. Organische Dünger geben ihre Nährstoffe erst frei, wenn Mikroorganismen sie mineralisiert haben. Deshalb wirken sie zeitlich verzögert. Unbegrenzt düngen kannst du damit trotzdem nicht: Auch aus organischen Düngern freigesetzte Nährstoffe können zu Überversorgung und erhöhtem Salzgehalt im Substrat beitragen.

Kaffeesatz und andere Küchenreste werden Orchideen gern als Hausmittel nachgesagt. Für sie gilt dasselbe wie für organische Dünger: Die Nährstoffe müssen erst abgebaut werden, und eine Überversorgung bleibt möglich. Ich gebe meinen Orchideen nichts ins Substrat, dessen Nährstoffgehalt ich nicht kenne. Holzasche aus dem eigenen Kamin oder Ofen ist wegen möglicher Schadstoff- und Schwermetallbelastung kein empfehlenswerter Dünger.

Nach Orchideenart sortiert findest du die Düngerwahl im Ratgeber, welcher Orchideendünger zu welcher Art passt.

Wann und wie oft du Orchideen düngst

Als allgemeines Schema für epiphytische Zimmerorchideen kommt spezieller Orchideendünger im Sommerhalbjahr zweimal im Monat ins Gießwasser. Im Winterhalbjahr ist es einmal im Monat. Der Grund liegt im Licht: Bei geringerem Lichtangebot brauchen Zimmerpflanzen, Orchideen eingeschlossen, weniger Wasser und Nährstoffe. Wächst eine Pflanze im Winter wegen Lichtmangels nicht, ist zusätzliches Düngen nicht angezeigt.

Bei Phalaenopsis gibt es einen eigenen Anlass. Sobald Blütenstiele sichtbar werden, werden zusätzliche Düngergaben alle 2 Wochen empfohlen. Im Winter schaue ich vor dem Düngen nach, ob die Orchidee neue Blätter oder Wurzeln bildet.

Wie du Jahreszeit, Wachstumsphase und Pausen aufeinander abstimmst, zeigt der Ratgeber, wann und wie oft du Orchideen düngst. Für die Zeit nach dem Verblühen gibt es einen eigenen Ratgeber, wie du Orchideen in Ruhephase und Neuaustrieb düngst.

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So kommt der Dünger an die Wurzeln

Gib die Düngerlösung nur auf bereits feuchtes Substrat, damit die Wurzeln keinen Schaden nehmen. Bei undurchsichtigen Töpfen hilft das Anheben: Am Gewicht vor und nach dem Gießen schätzt du den Feuchtezustand ein. Nach dem Gießen muss überschüssiges Wasser vollständig ablaufen. Orchideen dürfen nicht im Wasser stehen bleiben, weil Staunässe die Gefahr von Wurzelfäulnis erhöht.

Marias Erfahrung

Ich halte meine Phalaenopsis in transparenten Kunststofftöpfen. Vor jeder Düngergabe schaue ich durch die Wand: Dunkle Rinde zeigt mir Feuchtigkeit, hellere Rinde und silbrige statt grüner Wurzeln zeigen Abtrocknung. Ist die Rinde schon hell, gieße ich zuerst mit klarem Wasser und gebe die Düngerlösung erst auf die feuchte Rinde.

Mini-Checkliste

Ist die Rinde feucht? Hast du die Dosieranleitung auf der Packung gelesen? Wächst die Orchidee gerade, oder steht sie im lichtarmen Winter still? Kann überschüssiges Wasser vollständig ablaufen?

Gießwasser und pH: wenn Nährstoffe nicht ankommen

Ein zur Pflanzenart unpassender pH-Wert kann die Nährstoffaufnahme begrenzen, obwohl genügend Nährstoffe vorhanden sind. In Zierpflanzensubstraten kann ein pH-Wert unter 5 die Aufnahme von Calcium, Magnesium und Kalium vermindern. Steigt der pH, sinkt die Verfügbarkeit von Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Bor, die von Molybdän nimmt dagegen zu. Eine hohe Carbonathärte im Gießwasser begünstigt einen steigenden Substrat-pH. Wer mit kalkreichem, hartem Leitungswasser gießt, kann also die Verfügbarkeit von Spurennährstoffen senken, obwohl der Dünger sie enthält.

Für meine Orchideen nehme ich lauwarmes, kalkarmes Wasser, meistens Regenwasser. Auch die Stickstoffform im Dünger wirkt mit: Ammoniumbetonte Düngung säuert das Substrat tendenziell an, nitratbetonte wirkt tendenziell alkalisch. Weitere Fehler bei Düngerwahl, Ausbringung und Gießwasser sammelt der Ratgeber zu der Frage, welche Düngefehler Orchideen schaden.

Was das Substrat mit der Düngung zu tun hat

Phalaenopsis lässt sich in reiner Pinien- oder Tannenborke mit 0,5 bis 2 cm Korngröße kultivieren. Dann braucht sie aber eine gesonderte Nährstoffversorgung. Enthält ein gekauftes Substrat eine Grunddüngung, rechnest du sie beim Nachdüngen mit ein. Ich schaue deshalb auf den Substratsack, bevor ich eine frisch umgetopfte Orchidee wieder dünge.

Wer selbst mischt, setzt rohen Rindenmulch nicht mit aufbereitetem Kultursubstrat gleich. Er kann wachstumshemmende Stoffe enthalten und Stickstoff binden. Rezepte findest du im Ratgeber, wie du Orchideensubstrat selbst mischst. Wie Dünger und Substrat zusammenpassen, zeigt der Ratgeber dazu, wie du Dünger und Substrat bei Orchideen aufeinander abstimmst.

Mangel, Überdüngung oder etwas anderes?

Gelbe Blätter mit Blattfall können auf Nährstoffmangel hindeuten, ebenso aber auf Lichtmangel, Temperaturschwankungen oder Wasserstress. Wirkt eine Orchidee trotz feuchter Rinde vertrocknet, können durch Staunässe geschädigte Wurzeln die Wasseraufnahme beeinträchtigen. Bei solchen Zeichen nehme ich die Pflanze zuerst aus dem Übertopf und sehe mir die Wurzeln an, bevor ich an Dünger denke.

Zu viel Dünger kann Orchideenwurzeln schädigen. Bei Salzschäden durch Überdüngung wird das Düngen eingestellt und bei Bedarf umgetopft, wobei ein Teil des belasteten Substrats ausgetauscht wird. Woran du die Warnsignale erkennst und wie du gegensteuerst, zeigt der Ratgeber, woran du Überdüngung bei Orchideen erkennst.

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Häufige Fragen

Welche Nährstoffe benötigen Orchideen für gesundes Wachstum und Blüten?
Orchideen brauchen die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium und Schwefel sowie Spurennährstoffe wie Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Bor und Molybdän. Stickstoff baut Triebe und Blätter auf, Kalium regelt den Wasserhaushalt, und Magnesium ist ein Baustein des Chlorophylls. Phosphor ist für Energiehaushalt und Zellaufbau nötig, zusätzliche Phosphorgaben fördern die Blütenbildung aber nicht pauschal.
Brauchen Orchideen einen phosphorbetonten Blütendünger?
Nein. Phosphor ist für Energiehaushalt und Zellaufbau notwendig, eine pauschale Förderung der Blütenbildung durch zusätzliche Phosphorgaben lässt sich daraus aber nicht ableiten. Aus Sicht der Pflanzenernährung sind phosphatbetonte Blütendünger deshalb nicht sinnvoll. Auch die für Phalaenopsis beschriebene Beispielzusammensetzung 15-5-25-2 stellt Phosphor nicht in den Vordergrund.
Welches NPK-Verhältnis passt für Phalaenopsis?
Für Phalaenopsis in Zimmerkultur ist eine schwache Nährlösung mit der beispielhaften Zusammensetzung 15-5-25-2 beschrieben. Angesetzt wird sie mit 0,5 bis 1 g Dünger je Liter Wasser. Für den Dünger, den du verwendest, gilt die Dosieranleitung auf der Packung.
Wie häufig sollte man Orchideen düngen?
Als allgemeines Schema für epiphytische Zimmerorchideen kommt Orchideendünger im Sommerhalbjahr zweimal im Monat ins Gießwasser. Im Winterhalbjahr ist es einmal im Monat, weil Orchideen bei weniger Licht weniger Nährstoffe brauchen. Bei Phalaenopsis werden zusätzliche Gaben alle 2 Wochen empfohlen, sobald Blütenstiele sichtbar werden. Die Düngerlösung kommt dabei immer auf bereits feuchtes Substrat.
Worin unterscheiden sich Flüssigdünger und Düngerstäbchen für Orchideen?
Flüssigdünger kommt mit dem Gießwasser, sodass du jede Gabe einzeln ansetzt und jederzeit aussetzen kannst. Düngerstäbchen sind Langzeitdünger, die ihre Nährstoffe über längere Zeit abgeben, wobei niedrigere Temperaturen die Wirkung verzögern. Wie viel gerade frei wird, steuerst du bei Stäbchen nicht selbst. Weil Orchideen als sehr salzempfindlich gelten, ist die Kontrolle beim Flüssigdünger ein Vorteil.
Welche organischen Düngealternativen gibt es für Orchideen?
Organische Orchideendünger kommen als Alternative zu mineralischen Düngern infrage und werden empfohlen, um das Risiko von Salzschäden zu verringern. Organische Dünger geben ihre Nährstoffe erst nach der Mineralisierung durch Mikroorganismen frei und wirken deshalb verzögert. Unbegrenzt düngen lässt sich damit nicht, denn auch organisch freigesetzte Nährstoffe können zu Überversorgung und erhöhtem Salzgehalt beitragen. Holzasche aus privaten Öfen ist wegen möglicher Schadstoff- und Schwermetallbelastung kein empfehlenswerter Dünger.
Welche Rolle spielen Spurenelemente bei der Orchideenernährung?
Eisen wirkt beim Elektronentransport und in Enzymen der Chlorophyllbildung mit, Mangan bei der Sauerstoffbildung in der Photosynthese, Zink in Enzymen und bei der Eiweißsynthese. Mehr ist dabei nicht besser, denn ein Eisenüberschuss kann durch Ionenkonkurrenz einen Manganmangel auslösen. Auch der pH-Wert zählt: Mit steigendem Substrat-pH sinkt die Verfügbarkeit von Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Bor.
Stimmt es, dass Orchideen genauso viel Dünger wie andere Zimmerpflanzen benötigen?
Darauf solltest du dich nicht verlassen. Orchideen werden im gärtnerischen Kultursubstrat als sehr salzempfindliche Pflanzengruppe eingeordnet, und zu hohe oder zu häufige Düngergaben können ihre Wurzeln schädigen. Für Phalaenopsis ist zum Beispiel eine schwache Nährlösung mit 0,5 bis 1 g Dünger je Liter Wasser beschrieben. Verbindlich für deinen Dünger bleibt die Dosieranleitung auf der Packung.
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