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Markerbsen und Partnerpflanzen: So planst du die Mischkultur im Beet

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Als Partner für Erbsen gelten Salat, Kohlrabi, Möhren, Rüben, Kohlgewächse, Fenchel und Dill.
  • Tomaten, Bohnen, Lauch, Knoblauch und Kartoffeln gelten als ungeeignete Nachbarn für Erbsen.
  • Zwischen zwei Erbsenreihen passt eine Reihe Radieschen, solange sie die Erbsen nicht bedrängt.
  • Bei einer Erbsensaat Anfang April mit 50 cm Reihenabstand kannst du schon Anfang März Spinat in die späteren Zwischenräume säen.
  • Markerbsen werden meist 50 bis 80 cm hoch; ob sie eine Stütze brauchen, hängt von der Sorte ab.
  • Nachbarschaftseffekte sind schwer nachweisbar, plane deshalb nach Platz, Wuchshöhe und Erntezeit.
Eine behandschuhte Hand schüttet Erbsensamen aus einer Tüte in die Hände eines Kindes
Foto: RDNE Stock project · Pexels License · Quelle ↗

Markerbsen stehen von der Aussaat im Frühjahr bis zur Ernte im Sommer auf ihrem Beet. Zwischen den Reihen bleibt in dieser Zeit Boden frei, den du mit Partnerpflanzen nutzen kannst. Damit das funktioniert, darf keine Kultur die andere bedrängen, und ungeeignete Nachbarn bleiben draußen. Ich plane mein Erbsenbeet deshalb zuerst vom Platz her: Reihen, Stütze, Pflückweg. Was in die Lücken kommt, entscheide ich erst danach.

Kurz erklärt

Mischkultur heißt, dass mehrere Gemüsearten gleichzeitig auf derselben Fläche wachsen. Eine Vorkultur steht vor den Erbsen auf dem Beet, eine Nachkultur folgt nach ihrer Ernte.

Was Mischkultur mit Markerbsen leisten kann

Viele behauptete Nachbarschaftseffekte im Gemüsebeet sind schwer nachzuweisen, und Erfahrungsberichte widersprechen sich häufig. Ob eine Kombination gelingt, bestimmen auch Standort und Pflege. Ich wähle Partner für meine Markerbsen deshalb nach Wuchshöhe, Platzbedarf und Erntezeit aus, nicht nach versprochenen Schutzwirkungen.

Greifbar ist der Gewinn an Fläche: Spinat, Radieschen und Salat nutzen Streifen, die zwischen den Erbsenreihen sonst frei blieben. Vielfältig bepflanzte Gärten bieten außerdem Blattlausgegnern wie Marienkäfern sowie Florfliegen- und Schwebfliegenlarven Lebensraum. Eine Garantie für mehr Ertrag oder gesündere Pflanzen ist Mischkultur trotzdem nicht. Die Grundregeln für alle Hülsenfrüchte findest du im Abschnitt Fruchtfolge und Mischkultur unseres Hülsenfrüchte-Überblicks.

Aussaatkalender Markerbsen
GartenkalenderVorkultur: Februar, März; Aussaat: März, April, Mai, Juni; Blüte: Mai, Juni; Ernte: Juni, Juli, AugustJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: FebruarVorkultur: MärzAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniErnteErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustVorkulturAussaatBlüteErnte

Welche Partnerpflanzen zu Markerbsen passen

Als erfahrungsbasierte Mischkulturpartner für Erbsen gelten Salat, Kohlrabi, Möhren, Rüben, Kohlgewächse, Fenchel und Dill. Auch Eissalat wird als Partner für Erbsen empfohlen. Radieschen und Spinat nutzen die Zwischenräume der Erbsenreihen, wenn du ihre Erntezeit mitplanst.

Partner Platz im Erbsenbeet Worauf du achtest
Spinat in den späteren Zwischenräumen, vor den Erbsen gesät kommt zuerst, die Erbsen folgen
Radieschen eine Reihe zwischen zwei Erbsenreihen ernten, bevor sie die Erbsen bedrängen
Salat und Eissalat Nachbarreihe Endgröße der Köpfe einplanen
Kohlrabi, Möhren, Rüben eigene Nachbarreihe Endgröße und eigenen Nährstoffbedarf einplanen
Kohlgewächse, Fenchel eigene Nachbarreihe genug Abstand bis zur vollen Größe lassen
Dill Beetrand oder Reihenende blühender Dill bietet Insekten Nahrung

Partner nach Wuchshöhe planen

Markerbsen werden meist 50 bis 80 cm hoch, einzelne hohe Sorten wachsen weit darüber hinaus. Die Höhe allein verrät aber nicht, ob eine Sorte eine Stütze braucht. Das zeigen zwei ähnlich hohe Sorten in der Tabelle, von denen nur eine ohne Kletterhilfe auskommt. Schau deshalb vor der Beetplanung in die Sortenbeschreibung.

Sorte Wuchshöhe Stütze
Kelvedon Wonder 50 bis 60 cm wächst ohne Kletterhilfe, auch im Hochbeet oder Kübel
Karina etwa 60 bis 70 cm braucht trotz niedrigem Wuchs eine Kletterhilfe
Style keine Angabe Afila-Sorte, die Pflanzen stützen sich mit ihren Rankenblättern gegenseitig
Maxigolt bis etwa 100 cm Reisig oder Maschendraht, gesteckt bei etwa 10 cm Pflanzenhöhe
Alderman etwa 175 cm wird an einem Netz oder Spalier gezogen
Marias Erfahrung

Ich notiere die Endhöhe meiner Sorte vor der Saat auf dem Beetschild. Beim Säen der Nachbarreihe sehe ich dann gleich, wie viel Raum die Erbsen später einnehmen.

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Welche Nachbarn du weglässt

Tomaten, Bohnen, Lauch, Knoblauch und Kartoffeln gelten als ungeeignete Partner für Erbsen. Bei Bohnen kommt die Verwandtschaft hinzu, denn Erbsen und Bohnen gehören zur selben Pflanzenfamilie. Setz sie deshalb weder direkt nebeneinander noch unmittelbar nacheinander aufs Beet.

Abwehrpflanzen: was ihnen nachgesagt wird

Kapuzinerkresse wird nachgesagt, Blattläuse von den Erbsen fernzuhalten. Ringelblumen sollen Nematoden abschrecken, Knoblauch soll Schädlinge allgemein vertreiben. Solche Wirkungen sind schwer nachzuweisen, verlass dich also nicht darauf. Knoblauch fällt bei Markerbsen ohnehin weg, weil er als ungeeigneter Nachbar gilt.

Blühpflanzen plane ich deshalb für Nützlinge ein, nicht als Abwehr. Korb- und Doldenblütler können Schwebfliegen fördern. Die Larven einiger Schwebfliegenarten fressen Blattläuse, die erwachsenen Fliegen nehmen Pollen und Nektar auf. Dill zählt zu den Erbsenpartnern und bietet blühend Insekten Nahrung. Ein Dillstreifen am Beetrand bringt also Blüten ins Erbsenbeet, ohne dass du dafür einen ungeeigneten Nachbarn einplanst.

Grüne Erbsenläuse bilden häufig Kolonien an Blütenständen und jungen Trieben. Diese Stellen kontrolliere ich beim Gießen. Wie du Markerbsen ohne chemische Mittel anbaust, liest du im Beitrag über den Markerbsenanbau nach biologischen Grundsätzen. Typische Befallsmerkmale beschreibt der Hülsenfrüchte-Überblick im Abschnitt Krankheiten und Schädlinge.

Konkurrenz im Beet ausgleichen

Platz und Erntefolge

Jede Art braucht in der Mischkultur bis zu ihrer endgültigen Größe genug Platz, sonst bedrängen die Nachbarn sie. Eine kurzlebige Zwischenkultur erntest du ab, bevor sie die Hauptkultur bedrängt. Im Hochbeet planst du die Abstände so, dass größere Nachbarn jüngere Pflanzen nicht dauerhaft in ihrer Entwicklung hemmen. Denk dort auch daran, dass Erbsen ihre Fläche bis Juni oder Juli belegen.

Nährstoffe nach Bedarf verteilen

Erbsen haben einen geringen Stickstoffbedarf und brauchen auf ausreichend versorgtem Boden keine zusätzliche Düngung. Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln binden Luftstickstoff und machen ihn für die Erbsen nutzbar. Der Folgekultur kann dieser Stickstoff zugutekommen, wenn die Wurzeln nach der Ernte im Boden bleiben. Salat und Kohlrabi nebenan versorgst du deshalb nach ihrem eigenen Bedarf, statt mit Stickstoff von den Erbsen zu rechnen. Wie viel Kompost sinnvoll ist, erklärt der Hülsenfrüchte-Überblick im Abschnitt Düngen.

Wasser gezielt geben

Markerbsen brauchen zur Keimung ausreichend Bodenfeuchte und haben während Blüte und Hülsenbildung einen hohen Wasserbedarf. Wie viel die Partner brauchen, hängt von Art, Sorte, Witterung und Standort ab. Ich prüfe die Feuchte vor dem Gießen mit dem Finger und gieße morgens direkt in den Wurzelbereich. Mengen und Zeitpunkte stehen im Abschnitt Gießen des Hülsenfrüchte-Überblicks.

Boden, Hacke und Mulch

Markerbsen wollen Sonne und einen tiefgründigen, humosen Boden mit gutem Wasserabzug, Staunässe vertragen sie nicht. Zwischen den Reihen hackst du nach dem Auflaufen. Später kannst du angewelkten Rasenschnitt so auflegen, dass der Boden noch leicht durchscheint, denn eine Mulchauflage vermindert die Verdunstung. Die Details stehen im Hülsenfrüchte-Überblick unter Standort und Boden.

Praxiskombinationen: so baust du das Beet auf

Markerbsen säst du vorzugsweise ab April. Die Termine aller Hülsenfrüchte stehen im druckbaren Aussaatkalender für Hülsenfrüchte. Wie du Markerbsen von der Aussaat bis zur Ernte anbaust und pflegst, zeigt die ausführliche Anleitung.

Mythos-Check

„Markerbsen gehören mit Mais und Kürbis in die Drei-Schwestern-Kultur.“ Die Milpa kombiniert Mais, Stangenbohnen und Kürbis, und der Mais übernimmt dort die Rolle der Rankhilfe für die Bohnen. Mais und Kürbis stehen nicht unter den empfohlenen Mischkulturpartnern für Erbsen. Bohnen und Kartoffeln gelten sogar als ungeeignete Erbsennachbarn. Braucht deine Sorte eine Stütze, nimm Reisig.

Spinat vor den Erbsen

Für eine Erbsensaat Anfang April mit 50 cm Reihenabstand kannst du schon Anfang März Spinat säen. Er wächst in den Streifen, die später zwischen den Erbsenreihen liegen. Ich markiere die künftigen Erbsenreihen bei der Spinatsaat mit Stäben, damit ich im April nicht in den Spinat säe.

Radieschen als Zwischenreihe

Zwischen zwei Erbsenreihen kann eine Reihe Radieschen stehen, solange sie die Erbsen nicht bedrängt. Du erntest die Radieschen ab, bevor die Erbsen den Platz für sich brauchen.

Salat, Kohlrabi, Möhren und Dill

Diese vier zählen zu den geeigneten Mischkulturpartnern für Erbsen. Ich setze Salat und Kohlrabi in die Nachbarreihen, die Möhren bekommen eine eigene Reihe, und der Dill steht am Beetrand. So bleibt jede Art in ihrem Streifen, und beim Pflücken greife ich nur in die Erbsenreihe.

Abstände und Wege im Überblick

Abstände planst du als System aus Abstand in der Reihe, Reihenabstand und Stütze.

Baustein Richtwert für Markerbsen
Abstand in der Reihe 3 bis 5 cm
Reihenabstand bei Einzelreihen 50 cm
Stütze bei hohen Sorten Reisig aus unbelaubten, etwa 100 cm langen Strauchzweigen, gesteckt bei etwa 10 cm Pflanzenhöhe
Weg zwischen Doppelreihen an Rankhilfe 60 bis 80 cm

Markerbsen für den Frischverzehr erntest du jung und pflückst sie wiederholt durch, bevor die Samen hart werden. Den Weg zwischen den Doppelreihen brauchst du also über die ganze Pflückzeit. Pflanz deshalb nichts auf diesen Weg, Partner kommen in die Reihenzwischenräume. Wie du die Stütze setzt, steht im Hülsenfrüchte-Überblick unter Rankhilfen und Pflege.

Häufiger Fehler

Den Weg zwischen zwei Doppelreihen mit dem Abstand innerhalb eines Reihenpaars verwechseln. Die 60 bis 80 cm gelten nur für den Weg, auf dem du beim Pflücken stehst.

Mini-Checkliste

Bevor du säst, klärst du diese Punkte.

  • Wie hoch wird deine Sorte, und braucht sie eine Stütze?
  • Wo verläuft der Weg, von dem aus du pflückst?
  • Welche Zwischenkultur ist abgeerntet, bevor die Erbsen den Platz brauchen?
  • Steht ein ungeeigneter Nachbar wie Bohnen, Lauch oder Knoblauch in der Nähe?
  • Welcher Partner hat einen anderen Wasser- oder Nährstoffbedarf als die Erbsen?

Vor den Erbsen und nach der Ernte

Nach früh geräumten Erbsen kannst du zum Beispiel Mitte Juni Rosenkohl pflanzen. Erbsen selbst kommen erst nach einer Fruchtwechselpause von 5 Jahren wieder auf dasselbe Beet, eine Leguminosen-Gründüngung zählst du dabei mit. Wie du mit Markerbsen eine Fruchtfolge über mehrere Jahre planst, liest du im Beitrag über passende Vor- und Nachkulturen für Markerbsen. Die Anbaupausen der übrigen Hülsenfrüchte stehen im Hülsenfrüchte-Überblick unter Fruchtfolge und Mischkultur.

Passt dazu

Deine Reihen, Wege und Zwischenkulturen kannst du im Beetplaner einzeichnen. Welche Beetnachbarn sich vertragen, schlägst du im Mischkultur-Werkzeug nach; nimm die Einträge als Erfahrungswerte. Wenn Kinder mitgärtnern, findest du Ideen im Beitrag, wie Markerbsen zum Familienprojekt im Garten werden.

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Häufige Fragen

Was versteht man unter Mischkultur bei Markerbsen und welche Vorteile bietet diese Anbaumethode?
Mischkultur heißt, dass Markerbsen gleichzeitig mit anderen Gemüsearten auf derselben Fläche wachsen. Du nutzt damit die Zwischenräume der Erbsenreihen, etwa für Spinat, Radieschen oder Salat. Vielfältig bepflanzte Gärten bieten außerdem Blattlausgegnern wie Marienkäfern sowie Florfliegen- und Schwebfliegenlarven Lebensraum. Viele behauptete Nachbarschaftseffekte sind allerdings schwer nachzuweisen, deshalb planst du nach Platz, Wuchshöhe und Erntezeit.
Welche Partnerpflanzen eignen sich besonders gut für den Anbau mit Markerbsen im Gemüsebeet?
Als Mischkulturpartner für Erbsen gelten Salat, Kohlrabi, Möhren, Rüben, Kohlgewächse, Fenchel und Dill, auch Eissalat wird empfohlen. Zwischen zwei Erbsenreihen passt eine Reihe Radieschen, solange sie die Erbsen nicht bedrängt. Spinat kannst du schon vor den Erbsen in die späteren Zwischenräume säen. Diese Empfehlungen beruhen auf Erfahrung, und Standort und Pflege entscheiden mit.
Was ist die Drei Schwestern Methode und wie lässt sie sich mit Markerbsen umsetzen?
Die Drei Schwestern, auch Milpa genannt, kombinieren Mais, Stangenbohnen und Kürbis, wobei der Mais den Bohnen als Rankhilfe dient. Mais und Kürbis stehen nicht unter den empfohlenen Mischkulturpartnern für Erbsen. Bohnen und Kartoffeln gelten sogar als ungeeignete Nachbarn für Erbsen. Braucht deine Markerbsensorte eine Stütze, nimm deshalb Reisig statt Maispflanzen.
Wie unterscheidet sich der Nährstoffbedarf von Markerbsen im Vergleich zu anderen Gemüsepflanzen?
Erbsen haben einen geringen Stickstoffbedarf und brauchen wegen der Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln in der Regel keine Stickstoffgabe. Auf ausreichend versorgtem Boden kommen sie ohne zusätzliche Düngung aus. In der Mischkultur berücksichtigst du die Ansprüche jedes Partners einzeln, statt das ganze Beet gleich zu versorgen. Die Versorgung der Erbsen richtest du am Bodenbefund aus.
Wie funktioniert der natürliche Pflanzenschutz durch Nützlinge in der Mischkultur?
Vielfältig bepflanzte Beete bieten natürlichen Blattlausgegnern wie Marienkäfern sowie Florfliegen- und Schwebfliegenlarven Lebensraum. Korb- und Doldenblütler können Schwebfliegen fördern, deren Larven Blattläuse fressen. Blühender Dill, ein Partner der Erbsen, bietet Insekten zusätzlich Nahrung. Einen sicheren Schutz vor Befall garantiert das nicht, deshalb kontrollierst du Blütenstände und junge Triebe trotzdem selbst.
Stimmt es, dass Hülsenfrüchte den Boden erschöpfen und daher schlecht für andere Pflanzen sind?
Nein, Erbsen haben einen geringen Stickstoffbedarf, und die meisten Hülsenfrüchtler binden mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff. Lässt du die Erbsenwurzeln nach der Ernte im Boden, kann der gebundene Stickstoff der Folgekultur zugutekommen. Trotzdem gehören Erbsen nicht jedes Jahr auf dasselbe Beet, weil wiederholter Anbau derselben Pflanzenfamilie bodenbürtige Schädlinge und Krankheiten vermehren kann. Plane deshalb eine Fruchtwechselpause von 5 Jahren ein.
Was ist der Unterschied zwischen Vor-, Nach- und Mischkultur beim Erbsenanbau?
Eine Mischkultur wächst gleichzeitig mit den Erbsen auf derselben Fläche, etwa eine Reihe Radieschen zwischen zwei Erbsenreihen. Eine Vorkultur steht vor den Erbsen auf dem Beet, als geeignete Vorgänger für Hülsenfrüchte gelten Spinat, Mangold und Rote Bete. Eine Nachkultur folgt nach der Ernte, nach früh geräumten Erbsen zum Beispiel Rosenkohl, den du Mitte Juni pflanzt. Spinat, den du vor einer Erbsensaat in die späteren Zwischenräume säst, verbindet Vorkultur und Mischkultur.
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