Gemüse · Kohl · Anbau

Wirsing im Bioanbau: Kompost, Netz und was das Bio-Siegel verlangt

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Bio ist im eigenen Garten eine Arbeitsweise ohne chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel; ein Zertifikat brauchst du erst für den Verkauf als Bio-Ware.
  • Vor dem Auspflanzen reifen Kompost einarbeiten und während der Kultur regelmäßig nachdüngen, denn Kompost allein deckt die Stickstoffversorgung von Gemüse nicht.
  • Für Kohl im Garten wird ein Boden-pH von 6,5 bis 7 empfohlen; Wirsing mag gut durchlässige, eher alkalische und schwere Böden.
  • Gegen Kohlerdflöhe ein Kulturschutznetz mit 0,6 bis 0,8 mm Maschenweite direkt nach der Pflanzung auflegen und bis zur Ernte geschlossen halten.
  • Zwischen Kreuzblütlern mindestens vier Jahre Anbaupause einhalten; auch Senf, Ölrettich und Raps zählen dazu.
  • Erntezeit: mit passender Sortenwahl vom Herbst bis ins Frühjahr, Herbstwirsing wie Vertus 2 von September bis November.
Wirsing in Nahaufnahme mit stark gekrausten Blättern und kräftigen weißen Blattrippen
Foto: Alessandro Manzoli · Pexels License · Quelle ↗

Wer Wirsing ohne chemisch-synthetische Dünger und Spritzmittel anbaut, muss drei Dinge anders lösen: die Nährstoffe, den Schutz vor Schädlingen und das Beikraut. Weil Wirsing je nach Sorte bis in den Winter im Beet steht, brauchst du Lösungen, die viele Monate reichen. Ich fange deshalb nicht bei der Aussaat an, sondern beim Boden und beim Anbauplan für die nächsten Jahre.

Dazu kommt die Frage, wann Wirsing offiziell als Bio-Ware gilt. Das entscheidet sich nicht im Beet, sondern bei der Zertifizierung.

Was Bio beim Wirsing im Garten bedeutet

Bio ist beim Wirsing zuerst eine Arbeitsweise. Du verzichtest auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger. Stattdessen setzt du auf organische Düngung, eine vielfältige Fruchtfolge und die Förderung von Nützlingen und Bodenfruchtbarkeit. Im eigenen Garten brauchst du dafür kein Zertifikat.

Praktisch heißt das: Die Nährstoffe kommen aus Kompost, Horndünger und der Vorfrucht. Beim Schutz vor Schädlingen setzt du auf Netz, Kontrolle und Anbaupause, und gegen Beikraut arbeitest du mit Hacke und Mulch.

Zahl im Blick

Roher Wirsing enthält je 100 g essbarem Anteil 25 kcal, 2,5 g Ballaststoffe und 50 mg Vitamin C. Die Werte gelten für rohen Wirsing und sagen nichts darüber, ob Bio-Anbau sie verändert.

Aussaatkalender Wirsing
GartenkalenderVorkultur: März, April, Mai; Aussaat: Mai, Juni; Blüte: Mai, Juni, Juli, August; Ernte: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November; Pflanzung: März, April, Mai, JuniJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: MärzVorkultur: AprilVorkultur: MaiAussaatAussaat: MaiAussaat: JuniBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustErnteErnte: MaiErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberErnte: NovemberPflanzungPflanzung: MärzPflanzung: AprilPflanzung: MaiPflanzung: JuniVorkulturAussaatBlüteErntePflanzung

Aussaat, Sorten und Erntezeit von Wirsing im Überblick

Wirsing ziehst du im Freiland-Saatbeet vor und gibst den Sämlingen genug Platz, sonst werden sie lang und schwach. Ins Beet kommen die Jungpflanzen mit 40 cm Abstand in der Reihe. Der Reihenabstand beträgt 50 cm; jeden Schritt dazwischen zeige ich dir in der Anleitung, wie du Wirsing von der Aussaat bis zur Ernte anbaust.

Welche Sorte du wählst, bestimmt den Erntetermin. Herbstwirsing wie Vertus 2 ziehst du von März bis Mai vor. Für Sorten, die sich zur Winterernte eignen, empfiehlt sich eine Vorkultur zwischen Mitte April und Mitte Mai, und alle Kohltermine hast du im Kohl-Aussaatkalender zum Ausdrucken.

Mit passender Sortenwahl reicht die Erntezeit von Wirsing vom Herbst bis ins Frühjahr, bei Vertus 2 von September bis November. Frostfeste Sorten stehen im Erwerbsanbau bis in den März auf dem Feld. Den Schnitt und die Lagerung erkläre ich dir im Beitrag, wann und wie du Wirsing erntest und lagerst.

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Boden vorbereiten: Probe, Kompost, schonend lockern

Wirsing mag gut durchlässigen, fruchtbaren und eher alkalischen Boden, schwere Böden werden sogar bevorzugt. Zu nährstoffreich soll er aber nicht sein. Für Kohl im Garten wird ein Boden-pH von 6,5 bis 7 empfohlen. Wie nah dein Beet daran liegt, zeigt dir eine Bodenprobe.

Mini-Checkliste

So nimmst du die Bodenprobe

  • Stich 10 bis 15 Teilproben verteilt über das Beet, jeweils aus den oberen 30 cm.
  • Misch sie zu einer Probe und schick etwa 500 g davon ans Bodenlabor.
  • Probe zwischen Herbst und Frühjahr oder nach der Ernte, nicht direkt nach einer Düngung, und trenne dabei nach Nutzungsbereichen.
  • Die Standardanalyse kann pH, Phosphor, Kalium und Magnesium bestimmen; löslichen Stickstoff und Humus beauftragst du extra.

Ich nehme die Probe nach der Ernte der Vorkultur, bevor frischer Kompost aufs Beet kommt. Kalk gibst du nur nach Bodenart und Befund; liegt der pH-Wert oberhalb des passenden Zielbereichs, kalkst du nicht. Dieser Zielbereich hängt auch von Bodenart und Humusgehalt ab. Die Bodenart ertastest du mit der Fingerprobe: Leicht feuchter Sand zerfällt körnig, toniger Boden klebt und lässt sich gut ausrollen.

Auf schweren Böden lockert Kompost die Struktur, auf leichten hilft er, Wasser und Nährstoffe zu halten. Weil Wirsing schwere, aber gut durchlässige Böden bevorzugt und Kompost schwere Böden lockert, passt Kompost gerade auf lehmigen und tonigen Beeten. Ein bestehendes Beet lockerst du mit dem Sauzahn, ohne die Schichten zu wenden. Im Frühjahr ziehst du ihn dafür kreuzweise in etwa 20 cm Abstand durch. Umgraben ist vor allem bei Neuanlagen und sehr schweren Böden sinnvoll. Bearbeite den Boden erst, wenn keine Erde mehr an den Geräten haften bleibt.

Ist dein Gartenboden ungeeignet, ermöglicht ein Hochbeet den Gemüseanbau trotzdem. Was dort anders läuft, zeige ich dir im Beitrag, wie du Wirsing im Hochbeet anbaust.

Organisch düngen: Kompost vorab, Stickstoff während der Kultur

Vor dem Auspflanzen arbeitest du reifen Kompost ins Beet ein, und während der Kultur düngst du regelmäßig nach. Den Stickstoffbedarf von Gemüse deckt Kompost allein nicht. Im Biogarten ergänzt du deshalb Horndünger wie Hornspäne als organischen Stickstoffdünger. Der Boden soll fruchtbar, aber nicht zu nährstoffreich sein, und nachgedüngt wird regelmäßig: Die Versorgung verteilst du also über die Kulturzeit, statt vorab alles auf einmal zu geben.

Angabe Menge Bezug
Kompost als Grunddüngung höchstens 3 l je m² im Frühjahr jedes Gemüsebeet; bei stark erhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten weniger
Kompost in der organischen Kombination 2,5 kg je m² starkzehrende Kohlkulturen
Hornspäne in der organischen Kombination 80 g je m² starkzehrende Kohlkulturen, zusammen mit dem Kompost dieser Kombination

Die erste Zeile ist eine Obergrenze für die jährliche Grunddüngung jedes Gemüsebeets. Die beiden anderen Zeilen beschreiben eine organische Variante für starkzehrenden Kohl. Wie viel davon dein Wirsing braucht, richtest du am Bodenbefund aus.

Stickstoff aus Vorfrucht und Gründüngung

Stickstoff kann auch aus der Vorfrucht kommen: Im ökologischen Kohlanbau stehen dafür Leguminosengemenge oder Leguminosen als Zwischenfrucht vor dem Kohl. Als Gründüngung vor Kohl passt Phacelia, weil sie mit keiner gängigen Gemüseart verwandt ist. Eine Gründüngung kann außerdem leichte Böden besser Wasser speichern lassen und schwere durchlässiger machen.

Häufiger Fehler

Senf, Ölrettich oder Raps als Gründüngung vor Wirsing säen. Alle drei sind Kreuzblütler und gehören damit zur Kohl-Anbaupause, vor Kohl meidest du sie.

Brennnesseljauche und Kräutertees einordnen

Im Biogarten begegnen dir außerdem selbst angesetzte Brühen. Der Brennnesseljauche wird nachgesagt, als Flüssigdünger Stickstoff zu liefern und die Pflanzen zu stärken. Schachtelhalmtee soll Pilzkrankheiten vorbeugen, Komposttee die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen. Das sind Zuschreibungen ohne feste Menge und ohne zugesagte Wirkung, deshalb ersetzen sie weder Kompost noch Anbaupause. Ich setze sie höchstens als Ergänzung ein, taste mich an die Menge heran und schaue danach auf Wuchs und Blattfarbe.

Hacken, Mulchen, Gießen: Pflege ohne Unkrautmittel

Chemisch-synthetische Unkrautmittel fallen im Bioanbau weg, deshalb übernehmen Hacke und Mulch diese Arbeit. Wo kein Mulch liegt, hackst du regelmäßig flach: Das unterdrückt Beikräuter und senkt die Verdunstung. Im Sommer verringert eine Mulchdecke Verdunstung und Verschlämmung. Angetrockneten Rasenschnitt bringst du so aus, dass er den Boden gerade bedeckt, und ergänzt ihn lieber öfter.

Marias Erfahrung

Ich hacke flach zwischen den Reihen, bis die Mulchdecke liegt, und lasse den Rasenschnitt vorher antrocknen.

Die Bayerische Gartenakademie rät Hobbygärtnern, Gemüse eher wöchentlich und gründlich mit rund 14 Litern pro Quadratmeter zu gießen als täglich in kleinen Mengen. Wie viel dein Beet tatsächlich braucht, hängt von Wetter, Boden, Sonne und Wind ab; im Kohl-Ratgeber findest du dazu, wie du Kohl nach Bedarf und an die Wurzel gießt.

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Pflanzenschutz im Bio-Beet: Netz, Kontrolle, Vorbeugung

Gegen Kohlerdflöhe spanne ich noch am Pflanztag ein Kulturschutznetz mit 0,6 bis 0,8 mm Maschenweite, das bis zur Ernte an den Rändern dicht bleibt. Ab April kontrollierst du regelmäßig, denn dann erscheinen meist die überwinterten Erdflöhe, und Raupen wie die des Kohlweißlings sammelst du ab. Weitere Wege zeige ich dir im Beitrag, wie du Wirsing natürlich vor Schädlingen und Krankheiten schützt.

Wirsing selbst gilt nicht als nützlingsfreundliche Pflanze. Ungefüllte Blüten und Haufen aus Laub oder Totholz in der Nähe geben Nützlingen Nahrung oder Rückzugsraum.

Bei Kohlhernie setzt du auf Vorbeugung: Staunässe vermeiden, Anbaupause einhalten, befallene Pflanzen samt Wurzeln entfernen. Diese Wurzeln kommen in den Restmüll statt auf den Kompost, sonst trägst du Dauersporen zurück ins Beet, die dort bis zu 20 Jahre überdauern können. Dem Falschen Mehltau beugst du bei Jungpflanzen mit guter Lüftung vor und sorgst dafür, dass die Blätter rasch abtrocknen und sich kein Tau bildet.

Fruchtfolge und Mischkultur: die Anbaupause planen

Zur Vorbeugung gegen Kohlhernie empfiehlt sich eine Anbaupause von mindestens vier Jahren zwischen Kreuzblütlern. Dazu zählen neben Kohl auch Radieschen, Rettich, Rucola, Senf, Ölrettich und Raps. Nach dem Wirsing passen weniger nährstoffbedürftige Kulturen aus anderen Pflanzenfamilien, etwa Möhren, Kopfsalat oder Spinat. Ich zeige dir im Beitrag, wie du Wirsing in die Fruchtfolge einplanst, und festhalten kannst du den Plan im Beetplaner für deine Beete.

Mischkultur kann dein Wirsingbeet ergänzen. Kurzlebige Zwischenkulturen erntest du ab, bevor sie den länger stehenden Wirsing bedrängen. Im Mischkultur-Werkzeug siehst du, welche Nachbarn zu Wirsing passen.

Mythos-Check

„Thymian oder Salbei zwischen dem Wirsing halten Schädlinge fern.“ Günstige Wirkungen von Nachbarpflanzen lassen sich schwer nachweisen, und Erfahrungsberichte widersprechen sich teilweise. Mischkultur unterstützt dein Beet, einen Schutz garantiert sie nicht; das Netz bleibt deshalb liegen.

Bio-Siegel und Vermarktung: wann die Regeln verbindlich werden

Solange du für den eigenen Tisch anbaust, entscheidest du selbst, wie streng du Bio auslegst. Willst du Wirsing offiziell als Bio-Produkt vermarkten, musst du Auflagen erfüllen. Grundlage ist die EU-Öko-Verordnung, und bei Verbandsware kommen die zusätzlichen Richtlinien des Anbauverbands hinzu. Dazu gehören unter anderem:

  • kein Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und Dünger
  • Saatgut aus ökologischer Vermehrung
  • eine vielfältige Fruchtfolge
  • die Förderung von Nützlingen und Bodenfruchtbarkeit

Die Einhaltung wird regelmäßig kontrolliert. Das EU-Bio-Logo und die Siegel der Anbauverbände dürfen nur zertifizierte Betriebe verwenden. Für deinen Garten taugt dieselbe Liste als Richtschnur, auch ohne Kontrolle.

Als Absatzwege für zertifizierten Wirsing kommen Hofladen und Wochenmarkt, Bio-Läden, Gastronomie, Bio-Großhandel und Abo-Kisten infrage. Welcher Weg sich rechnet, hängt von deiner Menge, deinem Aufwand und deiner Kundschaft ab. Diese Rechnung machst du mit deinen eigenen Zahlen.

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Häufige Fragen

Welche Rolle spielt die Zertifizierung beim biologischen Wirsing-Anbau?
Im eigenen Garten keine: Dort ist Bio deine Arbeitsweise, und ein Zertifikat brauchst du nicht. Willst du Wirsing offiziell als Bio-Produkt vermarkten, gelten die EU-Öko-Verordnung und bei Verbandsware zusätzlich die Richtlinien des Anbauverbands. Die Einhaltung wird regelmäßig kontrolliert, und das EU-Bio-Logo dürfen nur zertifizierte Betriebe verwenden.
Welche Aussaatzeiten passen zu verschiedenen Wirsingsorten?
Herbstwirsing wie Vertus 2 ziehst du von März bis Mai vor. Geerntet wird er dann von September bis November. Für Sorten, die sich zur Winterernte eignen, empfiehlt sich eine Vorkultur zwischen Mitte April und Mitte Mai. Winterfürst 2 säst du schon im März, wenn er bereits im September oder Oktober Köpfe bilden soll.
Wie bereite ich den Boden für die Wirsing-Pflanzung vor?
Beginne mit einer Bodenprobe zwischen Herbst und Frühjahr oder nach der Ernte, aber nicht direkt nach einer Düngung. Vor dem Auspflanzen arbeitest du reifen Kompost ein, der schwere Böden lockert und leichten hilft, Wasser und Nährstoffe zu halten. Gekalkt wird nur nach Bodenart und Befund, oberhalb des passenden pH-Zielbereichs gar nicht. Bestehende Beete lockerst du mit dem Sauzahn, ohne die Schichten zu wenden.
Welchen Einfluss hat Fruchtwechsel auf die nachhaltige Wirsing-Kultivierung?
Mit dem Fruchtwechsel senkst du das Risiko für Kohlhernie, deren Dauersporen bis zu 20 Jahre im Boden überdauern können. Für Wirsing gilt eine Fruchtwechselpause von 4 Jahren, in der auch andere Kreuzblütler wie Rettich, Senf oder Raps nicht auf die Fläche kommen. Nach dem Wirsing passen weniger nährstoffbedürftige Kulturen aus anderen Familien, etwa Möhren, Kopfsalat oder Spinat.
Welche Rolle spielen Nützlinge im biologischen Wirsing-Anbausystem?
Im Bioanbau förderst du Nützlinge gezielt, statt Schädlinge mit chemisch-synthetischen Mitteln zu bekämpfen. Wirsing selbst gilt nicht als nützlingsfreundlich, deshalb sorgst du in der Umgebung für ungefüllte Blüten sowie Laub- und Totholzhaufen als Nahrung oder Rückzugsraum. Einen sicheren Schutz garantieren Nützlinge nicht, Netz und regelmäßige Kontrolle bleiben deshalb die Grundlage.
Stimmt es, dass Wirsing im Winter automatisch süßer wird?
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Bei vielen Grünkohlsorten erhöht Kälte den Zuckergehalt, und Frost braucht es dafür nicht. Richte die Ernte nach dem Erntefenster deiner Sorte und nicht nach Frostnächten.
Worin unterscheiden sich Wirsing und Welschkohl beim biologischen Anbau?
Gar nicht, denn Welschkohl ist ein anderer Name für Wirsing, botanisch Brassica oleracea var. sabauda. Im Bioanbau gelten deshalb dieselben Schritte: Kompost vor dem Pflanzen, regelmäßig nachdüngen, Netz auflegen und die Anbaupause einhalten.
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