Melonen
Melonen anbauen: Zucker- und Wassermelone von Anzucht, Wärme und Boden über Pflege, Gießen und Krankheiten bis zu Ernte, Lagerung und Sorten.


Melonen stellen im Garten eine klare Bedingung: Wärme. Die Pflanzen sind nicht winterhart, sie wollen einen sonnigen Platz und warmen Boden, und bei uns brauchen sie einen Vorsprung in der Anzucht. Wer diese Ansprüche kennt, kann Melonen im Gewächshaus wie im Freiland ernten. Auf dieser Seite habe ich das Grundlagenwissen aus meinen Melonen-Ratgebern gebündelt: Herkunft und Wärmebedarf, Boden, Anzucht und Auspflanzen, Pflege, Gießen und Düngen, Krankheiten und Schädlinge, Ernte, Lagerung, Nährwerte und Sorten. Zucker- und Wassermelone unterscheiden sich dabei an vielen Stellen, deshalb stehen ihre Werte getrennt. Die einzelnen Ratgeber vertiefen jedes Thema; hier steht das Gerüst, an dem alles andere hängt.
Melonen im Kurzporträt: Zucker- und Wassermelone
Unter dem Namen Melone laufen im Garten zwei verschiedene Pflanzen, beide aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die Zuckermelone (Cucumis melo) ist die Gruppe, zu der Honigmelone, Cantaloupe und Galia-Netzmelone zählen. Die Wassermelone ist eine eigene Art, Citrullus lanatus, und stammt ursprünglich aus Afrika. Für die Zuckermelone weist eine molekular-phylogenetische Untersuchung auf einen asiatischen, wahrscheinlich indischen Ursprung hin. Die Birnenmelone (Pepino) trägt zwar den Namen, ist botanisch aber keine Melone; ihre Kultur behandeln die eigenen Ratgeber.
Melonen sind keine Dauerkultur. Die Zuckermelone ist einjährig und nicht winterhart, und auch die Wassermelone wird bei uns Jahr für Jahr neu gezogen. Für die Zuckermelone werden 30 bis 50 cm Wuchshöhe und 80 bis 150 cm Wuchsbreite genannt; sie wächst also deutlich mehr in die Fläche als in die Höhe. Ihre Blüte fällt in die Zeit von Juli bis September. Der Beetplaner führt Melonen als flachwurzelnd und starkzehrend. Wärmebedürftig, flach wurzelnd und nährstoffhungrig: An diesem Kulturbild richten sich Standort, Boden und Pflege in den folgenden Abschnitten aus.
Standort und Klima: sonnig, warm, windgeschützt
Der Platz für Melonen ist sonnig, darin stimmen Beetplaner und Artprofil überein. Dazu kommt Wärme in der Luft: Für die Zuckermelone beschreibt das RHS-Profil warme, luftfeuchte Bedingungen, am besten im Gewächshaus, in einem großen Frühbeetkasten oder im Folientunnel. Die Angabe stammt aus britischem Anbaukontext; angebaut werden Melonen im Freiland wie im Gewächshaus. Für Wassermelonen im Erwerbsanbau werden windgeschützte Standorte mit Temperaturen über 18 °C empfohlen. Im Hausgarten folgt daraus: die wärmste, windgeschützte Ecke oder ein Platz unter Glas.
Zu viel Wärme gibt es allerdings auch. Bei Zuckermelonen gelten Temperaturen über 38 °C als besonders kritisch für Hitzeschäden an jungen Triebspitzen; das Schadbild heißt Brandköpfe. Im Gewächshausanbau sollen zur Vorbeugung Temperaturen über 35 °C vermieden werden, und das heißt an Sonnentagen: rechtzeitig lüften. Ich hänge dafür ein Thermometer auf Höhe der Triebspitzen ins Gewächshaus und sehe an heißen Tagen mittags nach.
Boden: durchlässig, wasserspeichernd, gut vorbereitet
Beim Boden laufen zwei Wünsche zusammen: Er soll Wasser speichern und trotzdem gut durchlässig sein. So beschreibt es das RHS-Profil für die Zuckermelone, dazu einen sauren bis neutralen pH-Wert. Zurecht kommt sie dort mit Lehm-, Sand-, Ton- und Kalkböden; der Beetplaner nennt Sand als Bodenart. Für Wassermelonen nennt der Erwerbsanbau einen zweiten Punkt: Der Boden soll leicht erwärmbar sein.
Weil Melonen als Starkzehrer gelten, beginnt die Versorgung schon bei der Beetvorbereitung. Als allgemeine Gartenempfehlung können jährlich 3 l Kompost pro m² leicht eingearbeitet werden, wenn die Nährstoffgehalte deines Bodens unbekannt sind. Das ist ein Richtwert für den Garten insgesamt und kein vollständiger Düngeplan für Melonen. Ob und wie viel die Pflanzen danach noch brauchen, klärt der Abschnitt zum Düngen.
Anzucht: die warme Vorkultur
In unseren Breiten werden Melonen vorgezogen. Für die Zuckermelone beschreibt das Artprofil die Aussaat im frühen bis mittleren Frühjahr im Gewächshaus in nährstoffreicher Erde: zwei bis drei Samen je Topf, später auf die beste Pflanze vereinzeln und die Jungpflanzen zügig weiterkultivieren. Als Saattiefe werden 0,5 bis 2 cm genannt. Als Mindesttemperatur für die Keimung gelten 18 bis 22 °C, als Höchstwert 25 bis 28 °C; die Keimdauer liegt bei 7 bis 14 Tagen. Nach 4 bis 6 Wochen warmer Vorkultur können Zuckermelonen ausgepflanzt werden. Ich säe zwei bis drei Samen in jeden Topf und lasse beim Vereinzeln nur die kräftigste Pflanze stehen.
Wassermelonen haben eigene Anzuchtwerte. Ihre ersten Sämlinge erscheinen bei 24 bis 30 °C nach etwa 3 bis 10 Tagen. Für die warme Vorkultur im Hausgarten werden mindestens 20 °C empfohlen, Temperaturen unter 16 °C sind zu vermeiden. Im Erwerbsanbau wird nach der Keimphase bei 23 °C bis zum Dreiblattstadium weiterkultiviert, danach bei 18 bis 21 °C. Eine Woche vor dem Auspflanzen werden die Pflanzen in diesem Erwerbsverfahren abgehärtet und schrittweise an direkte Sonne gewöhnt.
Der Beetplaner führt März bis Mai als Kulturstart. Den Termin für dein Jahr trägst du am einfachsten in den Aussaatkalender für Melonen zum Ausdrucken ein.
Auspflanzen: Bodentemperatur, Abstand und Schutz
Ins Freie kommen Melonen nach den letzten erwarteten Frösten, und auch dann entscheidet nicht der Kalender allein. Zuckermelonen werden erst bei Bodentemperaturen über 15 °C ausgepflanzt und sollten dann mindestens 4 Laubblätter entwickelt haben. Für Wassermelonen im Erwerbsanbau werden zur Pflanzung 22 bis 25 °C Lufttemperatur angegeben. Die Nachttemperaturen sollen im Erwerbsanbau dabei über 12 °C liegen. Draußen brauchen die Jungpflanzen anfangs noch Schutz; in der extensiven Freilandkultur bleibt bei Zuckermelonen ein Vlies nur bis zum Blühbeginn liegen.
Gepflanzt wird als System aus zwei Abständen und der Erziehungsform. In der Reihe stehen Melonen 50 bis 100 cm auseinander, zwischen den Reihen liegen 50 bis 150 cm. Der Beetplaner rechnet mit 100 cm in der Reihe und 150 cm Reihenabstand. Für die Wahl innerhalb der Spanne spielt die Erziehung mit: Am Boden rankende Pflanzen brauchen die Fläche, die ihre Wuchsbreite verlangt, eintriebig im Gewächshaus aufgeleitete Zuckermelonen wachsen in die Höhe statt in die Breite. Wie die Melonen in dein Beet passen, rechnet der Beetplaner mit den Systemwerten durch.
Nach dem Kalender auspflanzen statt nach dem Boden. Ein warmer Tag sagt wenig darüber, wie warm die Erde ist. Zuckermelonen kommen erst bei Bodentemperaturen über 15 °C hinaus, und ein Bodenthermometer beantwortet diese Frage zuverlässiger als das Datum.
Pflege: Triebe lenken, Früchte begrenzen
Bei der Pflege gehen Zucker- und Wassermelone getrennte Wege. Wassermelonen werden im üblichen bodenrankenden Erwerbsanbau meist ohne regelmäßigen Rückschnitt kultiviert. Für Zuckermelonen beschreibt die Fachpraxis dagegen Schnittverfahren, die sich nach dem Anbauort richten. In kühleren Freilandlagen kann der Haupttrieb zur Ernteverfrühung nach dem 4. bis 5. Laubblatt gekappt werden. Die danach entstehenden Seitentriebe werden in dieser Freilanderziehung nach 8 bis 10 Blättern entspitzt.
Im Gewächshaus lassen sich Zuckermelonen eintriebig aufleiten. Die Seitentriebe werden dabei bis in 80 bis 100 cm Höhe entfernt, und der Fruchtbehang wird auf 3 bis 5 Früchte je Pflanze begrenzt. Im Hausgarten musst du keines der Verfahren streng nachbauen; die Zahlen zeigen, wie die Fachpraxis vorgeht, und helfen beim Einordnen deiner eigenen Pflanzen.
Gießen: nach Kulturphase und an den Fuß der Pflanze
Beim Gießen zählt die Kulturphase. Zuckermelonen haben im Erwerbsanbau ihren höchsten Wasserbedarf vom Fruchtansatz bis zum Abschluss des Größenwachstums. In der Abreife wird dort weniger bewässert, um Fruchtplatzer und Glasigkeit zu vermeiden; einen festen Gießstopp nennt das Verfahren nicht. Bei Wassermelonen liegt der Schwerpunkt anders: Eine gleichmäßige Wasserversorgung hilft auch kurz vor der Ernte, das Aufplatzen der Früchte zu vermeiden. Beide Hinweise zielen auf Früchte ohne Risse und setzen in der Reife verschiedene Akzente: weniger Wasser bei der Zuckermelone, gleichmäßiges Wasser bei der Wassermelone.
Neben der Menge zählt, wohin das Wasser geht. Zur Vorbeugung gegen Falschen Mehltau sollen die Blätter möglichst trocken bleiben, bevorzugt wird über Tropfschläuche bewässert. Mit der Kanne gießt du deshalb an den Fuß der Pflanze und nicht über das Laub. Eine feste Gießmenge oder ein festes Intervall lässt sich daraus nicht ableiten; die Fingerprobe im Boden und der Blick auf die Blätter sagen dir mehr als der Kalender.
Düngen: Starkzehrer mit Augenmaß
Melonen sind im Beetplaner als starkzehrend eingestuft. Das RHS-Profil für die Zuckermelone unterscheidet trotzdem deutlich zwischen Beet und Gefäß. Gut vorbereiteter Gartenboden braucht eventuell keine Nachdüngung, bei schwachem Wachstum ist sie möglich. In Töpfen oder Pflanzsäcken wird dagegen während des Wachstums flüssig gedüngt, ab walnussgroßen Früchten kaliumbetont. Bei beginnender Fruchtreife und absterbendem Laub endet die Düngung.
Für Wassermelonen gibt es konkrete Bedarfswerte. Der Stickstoffbedarf reicht von etwa 14,5 g/m² im Erwerbsanbau bis 19 g/m² im Hausgarten-Freiland. Bedarf heißt dabei nicht Düngergabe: Was der Boden an Vorräten mitbringt und nachliefert, wird angerechnet. Im Düngebeispiel für Wassermelonen entsprechen 146 g Horngrieß pro m² einem Stickstoffbedarf von 19 g/m², wobei vorhandene Nährstoffvorräte anzurechnen sind. Diese größere Horngrießmenge wird auf 2 bis 3 Gaben verteilt. Kennst du die Nährstoffgehalte deines Bodens nicht, ist die Kompostgabe aus der Beetvorbereitung der Ausgangspunkt, nicht eine gerechnete Düngermenge.
Krankheiten: Mehltau und Stängelbrand
Zwei Krankheiten an Melonen hängen besonders eng am Wetter. Die Ausbreitung des Falschen Mehltaus wird durch 15 bis 20 °C und nächtliche Taubildung begünstigt. Stängelbrand wird durch lange Blattnässe, trübes Wetter und eine Luftfeuchtigkeit über 95 % begünstigt. Beide profitieren also von nassem Laub, und genau dort setzt die Vorbeugung an.
Behandeln ist im Hausgarten nicht der erste Schritt, vorbeugen schon. Gegen Falschen Mehltau wird empfohlen, die Blätter möglichst trocken zu halten und bevorzugt über Tropfschläuche zu bewässern; das kann zugleich die Blattnässe senken, die den Stängelbrand begünstigt. Dazu kommen ein luftiger Stand, damit das Laub nach Regen abtrocknen kann, und das Entfernen befallener Blätter. Mittel und Dosierungen gehören nicht auf eine Übersichtsseite; die Krankheits-Ratgeber gehen auf die einzelnen Schadbilder ein.
Falscher und Echter Mehltau teilen sich den Namen, nicht die Ansprüche. Den Falschen Mehltau begünstigen an Melonen Taubildung und 15 bis 20 °C. Der Echte Mehltau dagegen wird an Wassermelonen durch warmes, sonniges Wetter gefördert, und widerstandsfähige Sorten sind dort eine wichtige vorbeugende Maßnahme.
Schädlinge: kontrollieren und früh erkennen
Bei den Schädlingen entscheidet der regelmäßige Blick, und was du suchst, hängt an der Kulturphase. Frisch gepflanzte Melonen sind besonders schneckengefährdet; bei feuchtem Wetter werden sie spätabends kontrolliert und gefundene Schnecken abgesammelt. Ich gehe an feuchten Abenden mit der Taschenlampe durch die frisch gesetzten Pflanzen.
Unter Glas und bei Wärme treten andere Schädlinge auf. Spinnmilben an Melonen werden durch Temperaturen über 20 °C und trockene Luft begünstigt. Weiße Fliegen werden an Gewächshausmelonen von 20 bis 30 °C gefördert, deshalb werden mögliche Zuflugwege schon vor der Neupflanzung minimiert. Thripsbefall lässt sich bei Gewächshausmelonen durch regelmäßige Kontrollen und blaue Leimtafeln frühzeitig erkennen. Der Pflanzenschutz im Hausgarten bleibt eine Stufenfolge: vorbeugen über Standort, Klima und Sauberkeit im Gewächshaus, dann kontrollieren, dann mechanisch eingreifen.
Ernte: Erntezeit und Reifezeichen
Geerntet wird von August bis Oktober; Beetplaner und Artprofil nennen übereinstimmend diese Monate. Wie lange es bis dahin dauert, hängt am Anbauort. Zuckermelonen können im Gewächshaus je nach Sorte und Witterung etwa 8 bis 9 Wochen nach der Pflanzung geerntet werden. Im Freiland brauchen sie je nach Sorte und Witterung etwa 12 bis 16 Wochen von der Pflanzung bis zur Ernte. Wer im Freiland anbaut, plant also deutlich mehr Zeit ein.
Den Zeitpunkt selbst zeigt die Frucht. Bei Wassermelonen ist eine eingetrocknete Ranke aus derselben Blattachsel wie der Fruchtstiel ein wichtiges Reifezeichen. Auf dieses Zeichen zu warten lohnt sich, denn Wassermelonen reifen nach der Ernte nicht nach. Galia-Netzmelonen entwickeln bei Reife einen starken Duft, den du durch die Schale wahrnimmst. Bei Cantaloupe-Melonen hängt am Reifegrad, wie lange die ganze Frucht danach noch lagert.
Lagern: ganze Früchte kühl, angeschnittene in den Kühlschrank
Unangeschnittene Früchte lassen sich lagern, je nach Typ verschieden lange. Ganze Wassermelonen lassen sich bei etwa 13 °C ungefähr 2 bis 3 Wochen lagern. Bei Cantaloupe-Melonen sind es je nach Reifegrad bei 2 bis 5 °C noch etwa 1 bis 2 Wochen für die ganze Frucht. Beide Werte gelten nur für die ganze Frucht und lassen sich nicht auf Schnittstücke übertragen.
Sobald die Melone angeschnitten ist, gelten andere Regeln. Beim Aufschneiden können Keime von der Schale ins Fruchtfleisch gelangen; saubere Hände, Messer und Schneidbretter gehören deshalb dazu, und Kreuzkontaminationen mit anderen Lebensmitteln vermeidest du. Aufgeschnittene Melone wird rasch gegessen oder möglichst schnell abgedeckt im Kühlschrank gekühlt, vorzugsweise bei 4 bis 6 °C. Stücke, die mehrere Stunden ungekühlt gelegen haben, werden vorsichtshalber entsorgt. Ich schneide Melonen nur mit frisch gespültem Messer auf einem sauberen Brett auf.
Schmeckt ein Stück Melone bitter, spuckst du es sofort aus und entsorgst die ganze Frucht. Der Bittergeschmack kann auf giftige Cucurbitacine hindeuten, Bitterstoffe, die in Kürbisgewächsen vorkommen können. Kochen, Braten, Backen oder Einmachen machen sie nicht unschädlich; eine bittere Frucht wird deshalb auch nicht verarbeitet.
Nährwerte: Wasser- und Honigmelone im Vergleich
Melonen sind zuerst Lebensmittel, und ihre Nährwerte unterscheiden sich je nach Typ deutlich. Die Tabellenwerte in diesem Abschnitt stammen aus der Schweizer Nährwertdatenbank des BLV und beziehen sich jeweils auf 100 g essbaren Anteil der rohen Frucht; beim Energiegehalt kommt eine Angabe des Verbraucherfensters Hessen dazu. Für rohe Wassermelone liegen die Behördenangaben zum Energiegehalt bei etwa 30 bis 39 kcal, für rohe Honigmelone, eine Zuckermelone, bei etwa 55 bis 62 kcal. An Ballaststoffen nennt die Tabelle für Wassermelone 0,5 g, für Honigmelone 1,3 g.
Deutlich ist der Abstand beim Vitamin C: Die Tabelle nennt für Wassermelone 5,8 mg, für Honigmelone 41,9 mg. Beim Kalium sind es 100 mg in der Wassermelone und 380 mg in der Honigmelone. Das sind Tabellenwerte an einem Naturprodukt und keine Zusage für die einzelne Frucht aus deinem Beet. Als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sind Melonen eine erfrischende Wahl; ein Heilmittel sind sie nicht, und bei Beschwerden ersetzt kein Obst den ärztlichen Rat.
Sorten: Honigmelone, Cantaloupe, Galia und Wassermelone
Bei Zuckermelonen unterscheidet die Warenkunde mehrere Typen, die du an Schale, Fruchtfleisch und Größe erkennst. Honigmelonen haben eine gelbe Schale und blassgelbes Fruchtfleisch und wiegen im Durchschnitt etwa 1,5 bis 3 kg je Frucht. Cantaloupe-Melonen mit orangefarbenem Fruchtfleisch erreichen meistens ein Fruchtgewicht von 0,5 bis 1,5 kg. Galia-Netzmelonen besitzen hellgrünes Fruchtfleisch und duften bei Reife stark durch die Schale.
Bei der Wassermelone lohnt beim Saatgutkauf ein Blick auf die Widerstandsfähigkeit, denn widerstandsfähige Sorten sind eine wichtige vorbeugende Maßnahme gegen Echten Mehltau. Erntezeit und Kulturdauer schwanken je nach Sorte und Witterung; die Angaben auf der Saatguttüte ergänzen deshalb die allgemeinen Werte. Einzelne Sorten und ihre Eigenheiten stellen die Sorten-Ratgeber vor.
Fruchtfolge und Mischkultur
Melonen wollen nicht jedes Jahr auf dieselbe Fläche. Der Beetplaner nennt eine Anbaupause von 4 Jahren. Als unverträgliche Nachbarn führt die Mischkultur-Matrix Wassermelonen, Kürbis, Hörnchenkürbis, Ziergurken und Kalebasse, alles Kürbisgewächse wie die Melone selbst. Zuckermelone und Wassermelone gehören nach dieser Einordnung also nicht nebeneinander ins Beet.
Auf der Habenseite stehen Zwiebeln, Dill, Stangensellerie, Asia-Salate, Endivie, Knollenfenchel, Bataviasalate, Basilikum, Prunkbohnen und Spinat als gute Mischkulturpartner. Welche Kombination in deinem Beet passt, prüfst du im Mischkultur-Planer. Zwischen zwei Melonenjahren arbeitet die Gründüngung: Lupine, Phacelia und Gelbsenf stehen als Empfehlung vor oder nach Melonen, Lein und Luzerne kommen aus der Mischkultur-Matrix dazu.
Zum Vertiefen: die Melonen-Ratgeber
Das war das Fundament – für jedes Thema findest du hier den vertiefenden Ratgeber:
- Fruchtfolge & Mischkultur: Mischkultur bei Wassermelonen
- Ernten & Lagern: Wassermelone lagern, perfekte Melonenernte
- Rezepte & Verwendung: Birnenmelonen-Rezepte: Von Salat bis Dessert, Zuckermelonen-Rezepte: Süße Vielfalt neu entdeckt, Wassermelonen-Rezepte: Sommerliche Erfrischung für alle
- Sorten & Auswahl: die besten Zuckermelonen-Sorten für den Hausgarten, Wassermelonen in Deutschland anbauen, Melonensorten im Überblick
- Anzucht & Aussaat: Wassermelonen im Kübel, die perfekte Aussaat für süße Melonen, Birnenmelonen im Gewächshaus, alle 16 Ratgeber zu Anzucht & Aussaat ↓
- Pflege & Düngen: Melonen richtig bewässern, Birnenmelonen optimal düngen, Richtige Bewässerung und Düngung von Zuckermelonen, alle 8 Ratgeber zu Pflege & Düngen ↓
- Vermehren: Melonensamen gewinnen, Zuckermelonen vermehren
- Krankheiten & Schädlinge: Schädlinge und Krankheiten bei Wassermelonen erkennen und bekämpfen, Krankheiten und Schädlinge bei Melonen erkennen und bekämpfen, Erkennnen und Behandeln häufiger Krankheiten bei Zuckermelonen
- Wissen & Sonstiges: Wassermelonen und Bodenfruchtbarkeit
- Planen und drucken: der Beetplaner, der Aussaatkalender zum Ausdrucken, der Mischkultur-Planer
Anzucht & Aussaat
16 Ratgeber
Zuckermelonen im Kübel anbauen: Sorten, Gefäß und Pflege für Balkon und Terrasse
Pflege & Düngen
8 Ratgeber
Birnenmelonen düngen: So versorgst du Pepino im Beet und im Kübel
Ernten & Lagern
3 RatgeberSorten & Auswahl
4 RatgeberVermehren
1 RatgeberKrankheiten & Schädlinge
3 RatgeberRezepte & Verwendung
3 RatgeberWissen & Sonstiges
3 Ratgeber
Häufige Fragen
Wann kann ich Zuckermelonen ins Freie pflanzen?
Wann sind Zuckermelonen reif?
Woran erkenne ich, dass eine Wassermelone reif ist?
Wie lange lässt sich eine ganze Melone lagern?
Was mache ich, wenn eine Melone bitter schmeckt?
Kann ich Zucker- und Wassermelonen nebeneinander pflanzen?
Welch wundervolles Leben führ ich hier!
Reife Äpfel fallen mir um das Haupt;
die köstlichen Trauben des Weinstocks
pressen ihren Wein auf meinen Mund;
die Nektarine und der edle Pfirsich
reichen sich selbst mir in die Hände;
im Vorübergehen über Melonen stolpernd,
von Blumen umgarnt, fall ich ins Gras.









