Auberginen-Krankheiten und Schädlinge: am Schadbild erkennen und bekämpfen
- Ein Symptom ist ein Hinweis, keine Diagnose: Sieh dir Blattunterseiten, Triebspitzen, Stängel und Wurzeln an.
- Dauerhaft nasses Laub und unzureichender Luftaustausch im Gewächshaus begünstigen Pilzkrankheiten an Auberginen.
- Grauschimmel zeigt sich als mausgrauer Belag, besonders an Blüten und Stängeln.
- Einseitig vergilbende ältere Blätter und zunehmende Welke können auf Verticillium hinweisen.
- Feine Gespinste und helle Häutungsreste auf der Blattunterseite sprechen für Spinnmilben.
- Kartoffelkäfer und ihre Larven sammelst du regelmäßig von Hand ab.

Wenn ein Auberginenblatt fleckig wird oder sich kräuselt, drehe ich es als Erstes um. Auf der Unterseite zeigt sich vieles, was von oben verborgen bleibt: feine Gespinste, helle Häutungsreste oder kleine weiße Fliegen, die beim Berühren auffliegen. Je früher du ein Schadbild einordnest, desto mehr kannst du noch tun. Nicht jedes Symptom hat dabei einen Erreger, denn auch Kälte, Staunässe oder Wassermangel lassen Auberginen krank aussehen.
Hier findest du die Krankheiten und Schädlinge, die an Auberginen auftreten können, mit ihren Erkennungszeichen und den Schritten, die du selbst gehen kannst.
Welches Schadbild zeigt deine Aubergine?
Die Tabelle ordnet typische Beobachtungen möglichen Ursachen zu. Jedes Symptom ist nur ein Hinweis. Schau dir deshalb immer mehrere Stellen der Pflanze an, bevor du handelst.
| Was du siehst | Mögliche Ursache | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Mausgrauer Belag, besonders an Blüten und Stängeln | GrauschimmelGrauschimmel ist eine häufige Pilzkrankheit an Gemüse, Obst und Zierpflanzen, verursacht durch den Pilz Botrytis cinerea. Typisch ist ein grauer, stäubender Pilzbelag auf befallenen Pflanzenteilen, etwa auf Früchten. | Befallene Teile entfernen, mehr lüften |
| Weißer, mehliger Belag auf den Blättern | Echter Mehltau | Befallene Blätter früh abnehmen |
| Ältere Blätter vergilben einseitig, die Pflanze welkt zunehmend | Verticillium-Welke | Bodenfeuchte prüfen, Pflanze genau beobachten |
| Welke Blätter trotz nasser Erde | Faulende Wurzeln durch Staunässe | Nicht nachgießen, Wasserabzug prüfen |
| Plötzliche Welke bei Wärme, Blätter ohne Verfärbung | Möglicherweise bakterielle Welke | Verdacht von einer Gartenberatung abklären lassen |
| Kleine, wässrige Flecken, später braun und eingetrocknet | Bakterienflecken | Nicht mehr über das Laub gießen |
| Mosaikartige Verfärbungen, verformte Blätter, gestauchter Wuchs | Virusinfektion | Nach Blattläusen und Thripsen suchen |
| Gekräuselte junge Blätter und Triebspitzen, klebriger Belag | Blattläuse | Triebspitzen absuchen, Läuse abstreifen |
| Fahlgrüne bis gelbe, gesprenkelte Blätter, feine Gespinste unten | SpinnmilbenDie Spinnmilbe ist eine winzige, etwa 0,5 Millimeter große Milbe, die vor allem auf Blattunterseiten lebt und dort feine Gespinste bildet. Befallene Blätter färben sich fahlgrün bis gelb und vertrocknen bei starkem Befall. | Blattunterseite mit der Lupe prüfen |
| Silbrig schimmernde Saugstellen mit schwarzen Kotpunkten | Thripse | Auf bronzefarbene Flecken achten |
| Kleine weiße Insekten fliegen beim Berühren auf | Weiße Fliegen | Blattunterseiten kontrollieren |
| Große Fraßlöcher, gelb-schwarz gestreifte Käfer und Larven | Kartoffelkäfer | Käfer und Larven absammeln |
| Fraß an jungen Trieben, Schleimspuren | Schnecken | Tiere absammeln |
| Gallenartige Verdickungen an den Wurzeln | Wurzelgallennematoden | Fläche wechseln |
| Graubraune, feste Stellen auf der Schale | Verkorkung nach kühlem Wetter oder Wassermangel | Gleichmäßig gießen |
| Die Pflanze kümmert | Fehlende Wärme, schlecht durchlüfteter Boden oder Nährstoffmangel | Standort und Boden prüfen |
Darauf schaue ich beim Kontrollgang an meinen Auberginen:
- Blattunterseiten: Gespinste, helle Häutungsreste, Weiße Fliegen
- Triebspitzen und junge Blätter: Kräuselungen, Läuse
- Blüten und Stängel: grauer Belag
- Blattoberseiten: silbrige Saugstellen mit Kotpunkten, Mosaik, mehliger Belag
- Ältere Blätter: einseitiges Vergilben
- Ganze Pflanze: Fraßlöcher, Käfer, Larven, Schleimspuren
- Erde: Feuchte unter der Oberfläche prüfen, bevor ich gieße
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Die Samen 0.5-1 cm tief säen.
Pilzkrankheiten an Auberginen erkennen
Dauerhaft nasses Laub und unzureichender Luftaustausch begünstigen Pilzerkrankungen an Auberginen, besonders im Gewächshaus. Ich gieße deshalb früh am Morgen und direkt an den Fuß der Pflanze, damit das Laub trocken bleibt. Im Kleingewächshaus sollte sich mindestens ein Viertel der Fläche zum Lüften öffnen lassen. Ein Minimum-Maximum-Thermometer und ein HygrometerEin Hygrometer ist ein Messgerät für die Luftfeuchtigkeit. Beim Gärtnern zeigt es dir, wie feucht die Luft im Gewächshaus, unter der Anzuchthaube oder bei deinen Zimmerpflanzen ist. zeigen dir, wie sich Temperatur und Luftfeuchte entwickeln.
Grauschimmel: mausgrauer Belag an Blüten und Stängeln
Grauschimmel bildet einen mausgrauen Belag, besonders an Blüten und Stängeln. Auch Blätter und Früchte können betroffen sein. Der Pilz befällt bevorzugt Pflanzenteile, die schon beschädigt oder krank sind. Unter dem Belag faulen die Stellen und sterben ab.
Schneide befallene Teile heraus und entsorge sie im Hausmüll, nicht auf dem Kompost. Welke Blüten und verletzte Triebe nimmst du ebenfalls früh ab. Weil Grauschimmel bevorzugt an beschädigten Teilen ansetzt und nasses Laub Pilze begünstigt, setzt du mit trockenem Laub und frühem Ausputzen an zwei Stellen zugleich an.
Eine Aubergine mit Schimmelbelag isst du nicht mehr. Bei weichem, wasserreichem Gemüse reicht es nicht, die sichtbare Stelle wegzuschneiden, deshalb kommt die ganze Frucht in den Müll.
Echter Mehltau: weißer, mehliger Belag
Echter Mehltau legt sich als weißer, mehliger Belag auf die Blätter. Anders als viele andere Pilze kommt er auch bei trockenem Wetter vor. Bei starkem Befall verfärben sich die Blätter und sterben ab. Nimm befallene Blätter früh ab, denn das kann die Ausbreitung bremsen.
Hilft es, die Blätter gegen Mehltau mit Wasser zu besprühen? Bei Auberginen lasse ich das. Dauerhaft nasses Laub begünstigt andere Pilzkrankheiten, deshalb halte ich die Blätter trocken.
Verticillium-Welke: Vergilben von unten und von einer Seite
Bei der Verticillium-Welke vergilben zuerst die älteren Blätter, und zwar oft nur auf einer Seite der Pflanze. Danach welkt die Aubergine zunehmend. Schneidest du einen welken Trieb quer durch, können die Leitungsbahnen bräunlich verfärbt sein. Der Erreger ist ein Pilz, der im Boden überdauert, und direkt bekämpfen lässt er sich schwer.
Erhärtet sich der Verdacht, ziehst du die Pflanze samt Wurzeln heraus und entsorgst sie im Hausmüll. Auberginen kommen erst nach 4 Jahren wieder auf dieselbe Fläche. Andere NachtschattengewächseNachtschattengewächse sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen gehören. Weil sie für dieselben Krankheiten anfällig sind, sollen sie nicht direkt nacheinander auf demselben Beet stehen. sind ungünstige VorfrüchteDie Vorfrucht ist die Kultur, die vor der aktuellen Kultur auf derselben Fläche stand, in der Fruchtfolge meist im Vorjahr. Sie kann Boden, Nährstoffe und Krankheitsdruck für die nachfolgende Kultur positiv oder negativ beeinflussen., gut passen dagegen Gurken, Zucchini, Bohnen und Salate. Damit du den Überblick behältst, kannst du deine Beete über mehrere Jahre im Beetplaner ordnen.
Eine weitere Möglichkeit sind veredelte Pflanzen. Der verwandte Pokastrauch (Solanum torvum) wird als Unterlage genutzt und kann zur Pflanzengesundheit beitragen. Einen sicheren Schutz bietet aber auch das nicht.
Eine welke Aubergine sofort kräftig gießen. Welke kann auch von faulenden Wurzeln bei zu viel Wasser kommen. Prüf deshalb zuerst mit dem Finger, ob die Erde unter der Oberfläche noch feucht ist.
Wurzelfäule: wenn Staunässe die Wurzeln angreift
Steht eine Aubergine dauerhaft im Nassen, können ihre Wurzeln faulen. Die Pflanze welkt dann trotz feuchter Erde. Nasse, faulig riechende Erde und verfärbte, weiche Wurzeln deuten auf Wurzelfäule hin. Auch Pythium kann an Auberginen Schäden verursachen.
Im Kübel brauchst du freie Abzugslöcher, und der Topf darf nicht im Wasser stehen. Erde mit Wurzelfäule-Erregern verwendest du nicht wieder. Gesunde Topferde vom Vorjahr kannst du dagegen nach dem Entfernen der alten Wurzelballen weiter nutzen. Wie du Gefäß, Erde und Platz insgesamt wählst, steht im Ratgeber, wie du Auberginen im Kübel auf Balkon und Terrasse ziehst.
Bakterien und Viren an Auberginen
Bakterielle Welke und Bakterienflecken
Auch Bakterien können Auberginen schädigen. Bei der bakteriellen Welke welken die Pflanzen plötzlich, oft bei warmem Wetter. Die Blätter hängen schlaff herab, ohne sich zu verfärben, später können sich die Stängel bräunlich färben. Bakterienflecken beginnen als kleine, wässrige Flecken auf den Blättern, die braun werden und eintrocknen. Bei starkem Befall können auch die Früchte leiden.
Gieß nicht über das Laub, verwende gesundes Saatgut und räume Pflanzenreste nach der Ernte ab. Einen Verdacht auf bakterielle Welke lässt du am besten von einer Gartenberatung abklären, bevor du Pflanzen entfernst.
Viren: Mosaik, Bronzeflecken und gestauchter Wuchs
Viruskrankheiten zeigen sich an Auberginen als mosaikartige Verfärbungen der Blätter, als Verformungen oder als gestauchter Wuchs. Das Gurkenmosaikvirus wird hauptsächlich von Blattläusen übertragen. Das Tomatenbronzefleckenvirus übertragen Thripse, typisch sind dann bronzefarbene Flecken auf Blättern und Früchten.
Heilen lässt sich eine virusbefallene Pflanze nicht, auch nicht mit Pflanzenschutzmitteln. Verdichtet sich der Verdacht, entsorgst du sie über den Haus- oder Biomüll statt über den Kompost. Halte außerdem die Umgebung frei von Unkraut, denn viele Unkräuter können Viren als Wirt dienen.
Kräuselungen an jungen Blättern können auch von Blattläusen selbst stammen, und dieselben Läuse übertragen Viren. Bei gekräuselten Triebspitzen suchst du deshalb zuerst nach Läusen: Das klärt die einfachere Ursache und kann zugleich das Virusrisiko senken.
Kranke Blätter und Triebe sammle ich beim Kontrollgang in einer Papiertüte. Die Tüte kommt danach in den Hausmüll und nie auf den Kompost.
Schädlinge an Auberginen erkennen und bekämpfen
Saugende Schädlinge sitzen an Auberginen meist dort, wo du nicht direkt hinsiehst: an den Triebspitzen und auf den Blattunterseiten. Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben befallen auch die Pepino, die als ungünstiger Nachbar für Auberginen gilt. Ziehst du beide, findest du die Besonderheiten der Pepino im Ratgeber, wie du Birnenmelonen vor Krankheiten und Schädlingen schützt.
Blattläuse: gekräuselte Triebspitzen und Honigtau
Blattläuse saugen besonders an den jüngsten Blättern und Trieben. Diese kräuseln sich, verkrüppeln und wachsen schlechter weiter. Die Läuse scheiden außerdem klebrigen HonigtauHonigtau ist die zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen, die die Blätter verklebt. Auf ihm können sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln, außerdem fressen Ameisen ihn. aus, auf dem sich Rußtaupilze ansiedeln können.
Kleine Kolonien streifst du mit den Fingern ab. Im Gewächshaus kommen Aphidius-Schlupfwespen als Nützlinge infrage.
Spinnmilben: Sprenkel und feine Gespinste
Spinnmilben sitzen auf der Blattunterseite und sind mit bloßem Auge kaum zu sehen. Ein Befall beginnt häufig mit kleinen, weißlich gelben Sprenkeln auf den Blättern. Später werden die Blätter fahlgrün bis gelb, und unten findest du feine Gespinste, die Milben selbst und helle Häutungsreste. Bei starkem Befall trocknen die Blätter aus und fallen ab. Warme, trockene Luft kommt den Milben entgegen.
Ich nehme für die Blattunterseiten eine Lupe mit, weil die Tiere so klein sind. Stark befallene Blätter entfernst du. Im Gewächshaus kommt die Raubmilbe Phytoseiulus persimilis als Nützling infrage.
Weiße Fliegen: fliegen beim Berühren auf
Weiße Fliegen sitzen auf den Blattunterseiten und fliegen auf, sobald du die Pflanze berührst. Die Tiere saugen Pflanzensaft und hinterlassen einen klebrigen Belag, auf dem sich Pilze ansiedeln können. Im Gewächshaus kommt Encarsia formosa als Nützling gegen Weiße Fliegen infrage.
Thripse: silbrige Saugstellen mit Kotpunkten
Thripse hinterlassen silbrig schimmernde Saugstellen auf den Blättern. Erst zusammen mit schwarzen Kotpunkten spricht das Bild für Thripse. Weil Thripse das Tomatenbronzefleckenvirus übertragen können, achtest du bei einem Befall auch auf bronzefarbene Flecken.
Kartoffelkäfer: Fraßlöcher bis zum Kahlfraß
Kartoffelkäfer erkennst du an ihren gelb-schwarzen Streifen. Käfer und Larven fressen große Löcher in die Auberginenblätter, bei starkem Befall bleibt von den Blättern kaum etwas übrig. Sammle Käfer und Larven regelmäßig von Hand ab. Ich halte dafür ein Gefäß unter das Blatt und schaue auch auf die Unterseiten.
Schnecken: Fraß und Schleimspuren
Schnecken fressen an Blättern und jungen Trieben. Ihre Schleimspuren zeigen dir den Befall, auch wenn die Tiere selbst nicht zu sehen sind. Ich sammle sie ab, sobald ich Fraß und Schleimspuren entdecke.
Im Boden: Wurzelgallennematoden, Drahtwürmer und Engerlinge
Manche Schäden entstehen unter der Erde. Gallenartige Verdickungen an den Wurzeln können auf Wurzelgallennematoden hinweisen, auch beim weißfrüchtigen Eierbaum. Drahtwürmer, die Larven des Schnellkäfers, fressen an den Wurzeln und können junge Pflanzen absterben lassen. Engerlinge, etwa die Larven des Maikäfers, stören durch Wurzelfraß die Wasser- und Nährstoffversorgung.
Kümmert eine Aubergine ohne sichtbaren Grund oberhalb der Erde, lohnt ein Blick auf die Wurzeln. Tagetes als Zwischenanbau kann bestimmte freilebende NematodenNematoden sind mikroskopisch kleine Fadenwürmer im Boden. Verschiedene Gattungen können viele Pflanzenarten schädigen; bestimmte andere Arten werden dagegen gezielt als Nützlinge gegen Schädlingslarven im Boden eingesetzt. reduzieren. Gegen andere Bodenschädlinge bleibt eine weite Fruchtfolge nötig, deshalb wechselst du bei Wurzelgallen die Fläche.
Krank ohne Erreger: Stress-Schäden an Auberginen
Nicht hinter jedem Schadbild steckt ein Pilz oder ein Schädling. Verkümmertes Wachstum kann auf fehlende Wärme, schlecht durchlüfteten Boden oder Nährstoffmangel zurückgehen. Schon bei der Anzucht zählt die Wärme: Jungpflanzen brauchen bis zum Auspflanzen Temperaturen über 15 °C.
Graubraune, feste Stellen auf der Schale können auf eine Verkorkung hindeuten, die kein Erreger auslöst. Als Auslöser gelten kühles Sommerwetter und Wassermangel, deshalb kann gleichmäßiges Gießen vorbeugen. Wenn Blüten abfallen, Früchte ausbleiben oder Blätter ohne erkennbaren Schädling gelb werden, findest du Antworten auf typische Fragen zum Auberginenanbau.
Vorbeugen und behandeln: die Grundlagen kurz gefasst
Vorbeugung, Nützlinge und Pflanzenschutzmittel folgen bei Auberginen denselben Grundsätzen wie bei anderem Fruchtgemüse. Ausführlich stehen sie im Überblick zu Krankheiten und Schädlingen bei Exoten und Gemüse-Raritäten.
Vorbeugen: Ein sonniger Platz, gleichmäßige Feuchte ohne Staunässe und genug Luft zwischen den Pflanzen senken das Risiko für viele der beschriebenen Probleme. Mischkultur kann unterstützen, ihre Wirkung hängt aber von Standort, Licht, Boden und Pflege ab; passende Nachbarn kannst du im Mischkultur-Planer prüfen. Wie Standort, Beet, Gießen und Düngen zusammenspielen, zeigt der Ratgeber, wie du Auberginen von der Beetvorbereitung bis zum Düngen kultivierst.
Nützlinge und Hausmittel: Im Gewächshaus kommen die bei den einzelnen Schädlingen genannten Nützlinge infrage, und eine Blühmischung für Nützlinge kann am Beetrand mehr bringen als unter den dicht beschattenden Auberginen. Hausmittel wie SchmierseifeEine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken. oder Knoblauchbrühe werden oft gegen Läuse genannt, weil ihnen eine schwächende oder abschreckende Wirkung nachgesagt wird. Verlass dich nicht darauf, dass sie einen Befall stoppen.
Chemische Mittel: Chemische Pflanzenschutzmittel kommen erst als letzter Schritt infrage, wenn alle anderen Maßnahmen nicht reichen. Dann nur mit Zulassung für den Haus- und Kleingarten, nach Gebrauchsanweisung, mit Schutzkleidung und unter Einhaltung der Wartezeit bis zur Ernte; Reste entsorgst du fachgerecht. Solche Mittel können auch Nützlinge treffen, und gegen Viren hilft keines.





