Schädlinge und Krankheiten bei Blattkohl: Schadbilder erkennen, gezielt handeln
- Viele kleine Löcher in jungen Blättern können auf Kohlerdflöhe hindeuten, etwa 2,5–3 mm große springende Käfer.
- Für Blattkohl eignet sich ein Kulturschutznetz mit 0,8 mm Maschenweite, direkt nach Saat oder Pflanzung aufgelegt und am Rand dicht geschlossen.
- Minen, Fensterfraß und feines weißes Gespinst an den Herzblättern passen zur Kohlmotte.
- An Grünkohl können Erdflöhe und Mehlige Kohlblattläuse Viren übertragen; das Turnip mosaic virus lässt sich nicht direkt mit Pflanzenschutzmitteln bekämpfen.
- Pflanzen mit Kohlmottenschildläusen bleiben nicht bis zum Frühjahr stehen, weil sie dem Schädling als Winterquartier dienen.
- Kohlherniekranke Pflanzen kommen samt Wurzeln in den Restmüll und nicht auf den Kompost.

Löcher im jungen Grünkohl, Gespinst im Herz oder klebrige Blätter mit schwarzem Belag: Bei Blattkohl zeigt dir das Schadbild, wo du suchen musst. Ordnest du es zuerst ein, wählst du die Maßnahme, die zum Verursacher passt. Bevor ich irgendetwas unternehme, drehe ich deshalb ein paar Blätter um und schaue in die Herzblätter.
Zum Blattkohl zählen kopflose Formen des Gemüsekohls, darunter Grünkohl und Palmkohl. Federkohl ist keine einzelne Sorte, sondern ein Gruppenname für krause Grünkohltypen, der auch für Palmkohltypen verwendet wird. Wie sich die Kohlarten unterscheiden und welche Grundregeln im Pflanzenschutz gelten, erklärt der Kohl-Ratgeber in den Kapiteln zu Arten, Schädlingen und Pflanzenschutz.
Welches Schadbild passt zu welchem Verursacher?
Die Tabelle ordnet typische Schadbilder an Blattkohl ein. Das sind Hinweise und keine sichere Diagnose, denn manche Bilder ähneln sich. Welke etwa kann auf KohlfliegeDie Kohlfliege (Kleine Kohlfliege) ist ein Schädling an Kohl, Rettich und Radieschen. Ihre weißlichen Maden sitzen im Wurzelbereich junger Kohlpflanzen, die dann welken; in Rettich und Radieschen verursachen sie Fraßgänge. oder KohlhernieKohlhernie ist eine Wurzelkrankheit von Kohl und anderen Kreuzblütlern, verursacht durch den Schleimpilz Plasmodiophora brassicae. Befallene Pflanzen welken und kümmern, an den Wurzeln bilden sich knötchenartige Verdickungen oder fingerförmige Wucherungen. hindeuten, aber auch auf faulende Wurzeln nach ständiger Überwässerung.
| Was du siehst | Kann hindeuten auf | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Viele kleine Löcher, besonders an Keimlingen und frisch gesetzten Pflanzen; winzige Käfer springen weg | KohlerdflöheErdflöhe sind winzige, sprungstarke Blattkäfer, die Blätter von Kohlgewächsen wie Radieschen, Rucola und Kohl siebartig durchlöchern. Am häufigsten sind Kohlerdflöhe, kleine Käfer mit gelben Streifen an der Seite., etwa 2,5–3 mm groß | Netz auflegen, Ränder dicht schließen |
| Minen im Blatt, später Loch- oder Fensterfraß, feines weißes Gespinst an den Herzblättern | Kohlmotte, Raupen grünlich-grau, bis 1 cm | Herzblätter öffnen, Raupen absammeln |
| Lochfraß bis auf die Blattrippen, grüne oder braune Kotkrümel | Raupen des Großen Kohlweißlings, gelbschwarz, bis 4 cm; des Kleinen Kohlweißlings, grün und samtig, bis 3 cm; der Kohleule, grün bis braun, bis 4 cm | Blätter umdrehen, Raupen und Eigelege entfernen |
| Blaugraue, wachsig bepuderte Kolonien unter den Blättern; eingerollte oder buckelige Blätter | Mehlige Kohlblattlaus | Kolonien früh entfernen, mit kaltem Wasserstrahl abspülen |
| Kleine weiße Insekten fliegen bei Berührung auf; klebrige Blätter, schwarzer Belag | Kohlmottenschildlaus, die Weiße Fliege am Kohl | Blattunterseiten prüfen, befallene Pflanzen nicht überwintern lassen |
| Junge Pflanze welkt, weißliche Maden an den Wurzeln | Kohlfliege, Maden bis etwa 1 cm | Pflanze herausziehen, Wurzeln ansehen |
| Pflanze kümmert oder welkt, knötchen- bis fingerförmige Wucherungen an den Wurzeln | Kohlhernie | Pflanze samt Wurzeln in den Restmüll |
| Gelbliche Flecken oben, weißlicher Sporenrasen auf der Unterseite | Falscher Mehltau | BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren. vermeiden, früh am Tag gießen |
| Weißgraue, später fast schwarze Flecken | Echter Mehltau | beobachten, im Hausgarten normalerweise keine Bekämpfung |
| Graubraune, rundliche Flecken | Alternaria | befallene Blätter entfernen |
| Weißliche bis cremefarbene Pusteln auf gelblichgrünen Blattpartien | Weißer Rost | beobachten |
| Grün-gelbliche, später dunkel umrandete Flecken, verformte Blätter | Turnip mosaic virus | Überträger fernhalten, keine direkte Bekämpfung möglich |
| V-förmige gelbe bis braune Stellen am Blattrand, dunkel verfärbte Adern | Bakterielle Adernschwärze | keine direkte Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln möglich |
| Silbrige Schleimspuren, Fraß an den Blättern | Schnecken | absammeln, Zuwanderung mit Schneckenzaun begrenzen |
Verticillium- und Fusariumbefall lassen sich am Schadbild kaum sicher unterscheiden, zur Abgrenzung braucht es eine Laboruntersuchung.
Junge Blätter auf viele kleine Löcher ansehen. Herzblätter auf Gespinst prüfen. Blätter umdrehen und die Unterseiten auf Läuse, Weiße Fliegen und Eigelege prüfen. Welke Pflanzen vorsichtig herausziehen und die Wurzeln ansehen. Netzränder auf Lücken abgehen.
Erdflöhe: viele kleine Löcher in jungen Blättern
Kohlerdflöhe sind etwa 2,5–3 mm große Blattkäfer, die bei Störung wegspringen. Der Fraß hinterlässt zahlreiche kleine Löcher in den Blättern. An Grünkohl können die Käfer besonders Keimlinge und frisch gepflanzte Bestände stark schädigen. Warme und trockene Frühjahre begünstigen ihre Ausbreitung.
Die überwinterten Käfer erscheinen meist ab April, die neue Generation ab Juli. Grünkohl für die Herbst- und Winterernte wird von Anfang Juni bis Anfang August gepflanzt. Ein großer Teil dieser Pflanzungen trifft damit auf die neue Käfergeneration, und gerade frisch gesetzte Bestände leiden besonders unter dem Fraß. Deine Saat- und Pflanztermine hast du mit dem druckbaren Aussaatkalender für Kohl auf einem Blatt.
Gegen Erdflöhe setze ich auf ein KulturschutznetzEin Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen., das unmittelbar nach Saat oder Pflanzung aufs Beet kommt und bis zur Ernte geschlossen bleibt. Für Grünkohl sollte die Maschenweite höchstens 0,9 mm betragen und die Fläche darunter vorher befallsfrei sein. Ich lege das Netz mit reichlich Spielraum zum Wachsen auf und schließe die Ränder rundum mit Erde. Auch Jungpflanzen, die noch im Topf stehen, lassen sich unter einem feinen Netz vor zufliegenden Kohlschädlingen schützen.
Gießen allein reicht dagegen nicht. Feuchthalten ist keine verlässliche Bekämpfung von Erdflöhen an Kohlgewächsen, auch wenn gleichmäßige Bodenfeuchte bei Pak Choi den Befall mindert.
Maschenweiten für Kulturschutznetze an Kohl: gegen Erdflöhe 0,6–0,8 mm, an Grünkohl höchstens 0,9 mm; gegen Blattläuse und Weiße Fliegen 0,8 mm; gegen Kohlfliegen etwa 1,3 × 1,3 mm; gegen Gemüsefliegen und Raupen 1,35 mm. Für Blattkohl nehme ich 0,8 mm, weil diese Maschenweite gegen Erdflöhe, Blattläuse und Weiße Fliegen empfohlen wird.
Das Netz kommt auf ein Beet, in dem schon Schädlinge stecken. Ein Netz verhindert keinen Kohlfliegenbefall aus Puppen, die bereits im Beet überwintert haben, und geschlossen kann es natürlichen Gegenspielern den Weg zu eingeschlossenen Schädlingen versperren. Leg es deshalb auf eine Fläche ohne Vorbefall, und zwar direkt nach dem Pflanzen.
Kohlmotte und Raupen: Fraß bis in die Herzblätter
Die Larven der Kohlmotte fressen zuerst Minen ins Blatt. Später folgen Loch- oder Fensterfraß, häufig mit feinem weißem Gespinst an den Herzblättern. Grünlich-grau gefärbt, werden die Raupen bis 1 cm lang. Bei beginnendem oder geringem Befall kann es bereits ausreichen, die Raupen abzusammeln.
Beim Kontrollgang ziehe ich die Herzblätter vorsichtig auseinander, weil die Kohlmotte dort ihr Gespinst anlegt. Raupen und Eigelege nehme ich direkt mit der Hand ab.
Lochfraß bis auf die freigelegten Blattrippen kann auf Raupen des Kohlweißlings hindeuten, auch Raupen der Kohleule fressen an Kohl. Blätter mit grünen oder braunen Kotkrümeln drehst du um und entfernst Raupen und Eigelege von Hand. Gelbe Kokonhaufen neben abgestorbenen Kohlweißlingsraupen können von der Brackwespe Cotesia glomerata stammen, deshalb lässt du sie liegen.
Blattläuse und Weiße Fliege: Sauger unter den Blättern
Die Mehlige Kohlblattlaus wirkt durch ihre Wachsbepuderung blaugrau und sitzt überwiegend unter den Blättern. Befallene Blätter rollen sich ein oder werden fleckig und buckelig. Kolonien entfernst du schon zu Befallsbeginn. Bei Grünkohl können regelmäßige Kontrollen und das Abnehmen befallener Pflanzenteile die Massenvermehrung begrenzen. Einzelne Kolonien spüle ich mit einem kräftigen, kalten Wasserstrahl ab.
Larven von Schwebfliegen und Marienkäfern fressen Blattläuse. Harte, kugelige, hellbraune Läuse können von der Kohlblattlausschlupfwespe parasitiert sein, solche Mumien lässt du am Blatt.
BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. gegen Läuse? Vergorene Brennnesseljauche dient im Garten als stickstoffhaltiger Dünger. Einem Brennnesselauszug wird zwar eine Wirkung gegen Blattläuse nachgesagt, vorbeugende Behandlungen damit gelten aber als wirkungslos. Bei Läusen greife ich zuerst zum Wasserstrahl und entferne befallene Blätter.
Kohlmottenschildläuse, die Weißen Fliegen am Kohl, sitzen mit ihren Larven unter den Blättern und fliegen bei Berührung auf. Der klebrige HonigtauHonigtau ist die zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen, die die Blätter verklebt. Auf ihm können sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln, außerdem fressen Ameisen ihn., den die Tiere ausscheiden, kann einen schwarzen Rußtaubelag begünstigen. Grünkohl lässt sich zum Schutz bis zur Ernte unter einem Netz mit 0,8 × 0,8 mm Maschenweite halten.
Grünkohl steht je nach Sorte bis in den März zur Ernte im Beet, und befallene Kohlpflanzen dienen der Kohlmottenschildlaus als Winterquartier. Befallene Strünke räume ich deshalb nach dem letzten Pflücken ab, statt sie bis ins nächste Frühjahr stehen zu lassen. Mehr zum Schutz über die lange Standzeit findest du im Ratgeber, wie du Grünkohl vor Krankheiten und Schädlingen schützt.
Viren an Grünkohl: die Überträger im Blick
An Grünkohl können Erdflöhe das Turnip yellow mosaic virus übertragen und Mehlige Kohlblattläuse das Turnip mosaic virus. Das Turnip mosaic virus kann grün-gelbliche, später dunkel umrandete Flecken und verformte Blätter verursachen. Solche Flecken sind ein Hinweis und keine sichere Diagnose. Direkt mit Pflanzenschutzmitteln bekämpfen lässt sich dieses Virus nicht.
Was du tun kannst, betrifft deshalb die Überträger. Ein Netz mit 0,8 mm Maschenweite wird gegen Erdflöhe und Blattläuse empfohlen. Wer beide vom Blatt fernhält, senkt damit auch das Risiko einer Virusübertragung. Läusekolonien entferne ich schon beim ersten Fund, statt abzuwarten.
Krankheiten an Blattkohl kurz eingeordnet
Diese Krankheiten kommen an vielen Kohlarten vor; ausführlich behandelt sie der Kohl-Ratgeber im Kapitel Krankheiten.
Kohlhernie an den Wurzeln
Kohlhernie zeigt sich an kümmernden oder welkenden Pflanzen mit knötchenartigen bis fingerförmigen Wucherungen an den Wurzeln. Ich schneide eine Verdickung auf: Kohlhernie ist innen weißfleischig und nicht hohl, Gallen des Kohlgallenrüsslers können Hohlräume mit Larven enthalten. Für erkrankte Pflanzen gibt es keine direkte Behandlung, deshalb kommen sie samt Wurzeln in den Restmüll, und die Geräte reinigst du gründlich.
Echter und Falscher Mehltau
Echter Mehltau kann an Grünkohl zunächst weißgraue, später fast schwarze Blattflecken erzeugen, erfordert im Hausgarten aber normalerweise keine Bekämpfung. Falscher Mehltau zeigt gelbliche Flecken auf der Oberseite und weißlichen Sporenrasen auf der Unterseite. Dagegen vermeide ich lange Blattnässe und gieße, wenn nötig, früh am Tag direkt auf den Boden.
Flecken, Pusteln und dunkle Adern
Graubraune, rundliche Flecken können auf Alternaria hindeuten, und befallene Blätter nimmst du ab, um die Ausbreitung zu begrenzen. Weißliche bis cremefarbene Pusteln auf gelblichgrün verfärbten Blattpartien passen zum Weißen Rost. V-förmige gelbe bis braune Blattränder mit dunklen Adern können auf die bakterielle Adernschwärze hinweisen, die sich nicht direkt mit Pflanzenschutzmitteln bekämpfen lässt.
Kohlfliege und Schnecken
Welkt eine junge Pflanze und findest du beim Herausziehen weiße Maden im Wurzelbereich, spricht das für die Kohlfliege. Pappkragen um den WurzelhalsDer Wurzelhals ist die Übergangszone zwischen Sprossachse und Hauptwurzel einer Pflanze. Botanisch ist er der untere Teil des Keimstängels und oft etwas verdickt. fangen die Eier auf, und du entfernst sie zusammen mit den Kärtchen. Mehr zu Kohlfliege und Kohlweißling steht im Ratgeber, wie du Rotkohl vor Schädlingen und Krankheiten schützt.
Silbrige Schleimspuren sprechen für Schneckenfraß. Besonders früh morgens, spät abends oder bei Regenwetter lassen sich Schnecken finden und absammeln. Ein Schneckenzaun schützt nur, wenn er lückenlos steht und keine Pflanzen über ihn hängen. Bei Schneckengefahr gieße ich morgens gezielt an die Pflanzen und lasse die Wege trocken. Kräuterbarrieren aus Thymian, Salbei oder Pfefferminze gelten nicht als gesichert wirksamer Schutz.
Vorbeugen, kontrollieren, eingreifen
Für alle Kohlarten gilt dieselbe Reihenfolge: erst vorbeugen, dann kontrollieren, zuletzt eingreifen. Die Grundlagen stehen im Kohl-Ratgeber in den Kapiteln Schädlinge und Pflanzenschutz sowie Fruchtfolge und Mischkultur. Wenn du gerade mit Blattkohl anfängst, lohnt außerdem ein Blick auf die typischen Anfängerfehler beim Blattkohlanbau.
Fruchtfolge und Mischkultur
Kreuzblütler stehen vorbeugend nur alle 3–5 Jahre am selben Platz, und dazu zählen neben Kohl auch Radieschen, Rettich, Rucola, Senf, Ölrettich und Raps. Den Wechsel planst du im Beetplaner für deine Fruchtfolge, passende Nachbarn für Grünkohl wie Salat, Spinat oder Sellerie im Mischkultur-Planer. Eine Abwehrwirkung, wie sie Schnittsellerie gegen Erdflöhe und Raupen nachgesagt wird, zeigt sich nicht an jedem Standort.
Nützlinge fördern
Im Freiland setzt biologischer Pflanzenschutz vor allem darauf, vorhandene Nützlinge zu fördern, während gekaufte Nützlinge überwiegend in geschützten Anbauräumen eingesetzt werden. Blühender Dill, Fenchel und ungefüllte Ringelblumen versorgen erwachsene Schwebfliegen und parasitoide Wespen mit Pollen und Nektar. Welche Gegenspieler es an Kohl gibt und wie du sie schonst, zeigt der Ratgeber, wie du Rosenkohl vorbeugend und mit Nützlingen schützt.
Pflanzenschutzmittel nur als letzter Schritt
Pflanzenschutzmittel kommen bei mir erst infrage, wenn Netz, Kontrolle und Absammeln nicht reichen. Dann darf es nur ein Mittel sein, das laut Gebrauchsanleitung und BVL-Datenbank für die konkrete Kohlkultur im Haus- und Kleingarten zugelassen ist. Schutzkleidung, die Wartezeit bis zur Ernte und die Entsorgung nach Anleitung gehören dazu, und bedenke, dass solche Mittel auch Nützlinge treffen können.
Ernte und Hygiene am Beet
Blattkohl erntest du blattweise von außen nach innen, sodass die jüngsten Herzblätter für weiteres Wachstum stehen bleiben. Dabei drehe ich jedes Blatt kurz um, bevor es in den Korb kommt. Sichtbar verschimmelten Kohl isst du nicht mehr; wie du Blattkohl erntest und lagerst, steht im Kohl-Ratgeber im Kapitel Ernte und Lagerung.



