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Radicchio anbauen: von der Aussaat bis zum festen Kopf

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.live Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Radicchio keimt optimal bei 16 bis 20 °C, darüber drohen Keimhemmungen.
  • Unter 16 °C droht Jungpflanzen ein Kältereiz, der das Schossen auslösen kann.
  • Abstand im Beet: 25 cm in der Reihe, 20 cm zwischen den Reihen.
  • Säe satzweise alle 2 Wochen bis Anfang Juli, dann reicht die Ernte länger.
  • Die Köpfe sind etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Pflanzen erntereif.
  • Bildet er keine Köpfe, prüfe zuerst Sorte, Pflanzdatum und Anzuchttemperatur.
Mehrere Radicchio-Köpfe wachsen in einem Beet im Freiland.
Foto: Goldlocki · CC BY-SA 3.0 · Ausschnitt · Quelle ↗

Wenn dein Radicchio im Herbst nur lockere, grüne Blätter trägt statt eines festen Kopfes, kann die Ursache Wochen zurückliegen. Sie steckt dann in der Sorte, im Pflanztermin oder in der Temperatur, bei der die Jungpflanzen standen. Ich plane Radicchio deshalb von der Samentüte an in festen Schritten und notiere zu jedem Satz Sorte und Datum.

Radicchio ist eine Blattzichorie, botanisch Cichorium intybus var. foliosum. Er gehört wie Chicorée und Zuckerhut zur Art Cichorium intybus. Die Endivie ist mit ihm verwandt, bildet aber eine eigene Art.

Radicchio bildet keine Köpfe: das prüfst du zuerst

Ein lockerer Kopf ist nicht immer ein Pflegefehler. Geh diese Punkte der Reihe nach durch, bevor du am Gießen oder Düngen etwas änderst.

Mini-Checkliste

Wenn Radicchio keinen festen Kopf bildet

  • Sorte: Treviso-Typen bilden längliche Köpfe, die frühe Form Precoce trägt lockere Blätter. Castelfranco erinnert eher an eine aufgeblühte Rose als an eine Kugel.
  • Zeit: Erntereif sind die Köpfe etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Pflanzen. Bis dahin schließt sich der Kopf erst nach und nach.
  • Kälte in der Jugend: Standen die Jungpflanzen unter 16 °C, kann ein Kältereiz das Schossen auslösen. Die Pflanze schiebt dann einen Blütentrieb statt eines Kopfes.
  • Abstand: Zu eng gesetzte Pflanzen können schlechter Köpfe bilden. Vorgesehen sind 25 cm in der Reihe und 20 cm zwischen den Reihen.
  • Stickstoff: Zu viel Stickstoff kann die Kopfbildung beeinträchtigen.
  • Wasser: Während der Kopfbildung braucht Radicchio eine gleichmäßige Versorgung.

Ist schon ein Blütentrieb zu sehen, rechne ich bei dieser Pflanze nicht mehr mit einem festen Kopf. Ich ziehe sie dann heraus und nutze den Platz für den nächsten Satz.

Aussaatkalender Radicchio
GartenkalenderVorkultur: Mai, Juni, Juli; Aussaat: Juni, Juli; Ernte: Juni, Juli, August, September, Oktober, NovemberJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: MaiVorkultur: JuniVorkultur: JuliAussaatAussaat: JuniAussaat: JuliErnteErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberErnte: NovemberVorkulturAussaatErnte

Radicchio-Sorten: rund, länglich oder gesprenkelt

Die Sorte legt fest, welche Form dein Kopf am Ende hat. Für einen runden, festen Kopf greifst du zu einem Chioggia-Typ. Die Angaben auf der Samentüte zu Termin und Saattiefe haben bei mir Vorrang, weil sie zur jeweiligen Sorte gehören.

Chioggia-Typen: rund und kompakt

Rossa di Chioggia bildet runde, kompakte Köpfe mit dunkelroten Blättern und weißen Adern. Optisch erinnert sie an einen kleinen Rotkohl. Zum runden Typ gehört auch Palla Rossa mit kugeligen, kräftig roten Köpfen. Rosso di Chioggia Precoce ist eine frühe Variante des Chioggia, und Rossa di Verona ähnelt diesem Typ.

Treviso-Typen: länglich, früh oder spät

Treviso-Radicchio bildet längliche, spitz zulaufende Köpfe. Die frühe Form Precoce trägt lockere Blätter, die späte Form Tardivo eng anliegende. Wer Treviso sät, bekommt also keinen runden Ball, und das ist sortentypisch. Bei einigen Sorten gehört eine Bleichphase dazu, bei der die Köpfe abgedeckt werden.

Castelfranco: cremefarben mit roten Sprenkeln

Variegata di Castelfranco hat cremefarbene Blätter mit roten Sprenkeln. Ihr Kopf erinnert an eine aufgeblühte Rose, eine feste Kugel ist hier nicht zu erwarten.

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Aussaat und Anzucht von Radicchio

Wann du Radicchio säst

Radicchio säst du in mehreren Sätzen, den letzten Anfang Juli. Den frühesten Termin bestimmt die Temperatur. Optimal keimt Radicchio bei 16 bis 20 °C. Kühler sollten auch die Jungpflanzen nicht stehen, denn unter 16 °C droht ihnen ein Kältereiz mit Schossgefahr. Die Termine aller Arten findest du im druckbaren Aussaatkalender für Salate und Blattgemüse.

Vorziehen statt direkt säen

Ich ziehe Radicchio vor und pflanze die Jungpflanzen später ins Beet. So wird er auch angebaut: Voranzucht aus Samen, danach Verpflanzen. Über 20 °C drohen bei der Keimung Hemmungen. Unter 16 °C droht den Jungpflanzen ein Kältereiz. In der Anzuchtschale hältst du den Bereich dazwischen leichter ein als im offenen Beet, wo das Wetter die Temperatur bestimmt.

Füll eine Multitopfplatte mit Anzuchterde und säe in jedes Fach. Deck die Samen mit Erde ab und halte das Substrat gleichmäßig feucht, bis die Keimlinge erscheinen. Nach dem Auflaufen lässt du je Fach nur den kräftigsten Keimling stehen. Ob sich für die ganze Kultur ein Gewächshaus lohnt, klärt der Vergleich, was für Radicchio im Freiland und was im Gewächshaus spricht.

Saattiefe, Keimtemperatur und Keimdauer

Was Wert
Optimale Keimtemperatur 16 bis 20 °C
Keimdauer im optimalen Bereich rund zwei Wochen
Über 20 °C Keimhemmungen drohen
Unter 16 °C Kältereiz bei Jungpflanzen, Schossgefahr
Saattiefe laut Saatgutangeboten für Radicchio etwa 1 bis 2 cm
Saattiefe laut Gartenberatung für Zichorien 2 bis 3 cm

Bei der Saattiefe gehen die Angaben auseinander. Ich richte mich nach der Samentüte meiner Sorte und drücke die Erde danach leicht an. Zeigt sich im optimalen Bereich nach rund zwei Wochen noch nichts, prüfe ich zuerst die Temperatur an der Schale.

Pikieren und abhärten

Sobald die Sämlinge ihre ersten echten Blätter zeigen, setzt du die kräftigsten einzeln in größere Töpfe. Nimm dafür lockere, nährstoffreichere Erde als zur Aussaat. Vor dem Auspflanzen gewöhnst du die Jungpflanzen an Wind, Sonne und wechselnde Temperaturen. Stell sie dazu tagsüber hinaus und verlängere die Zeit draußen Schritt für Schritt. An kühlen Tagen bleiben meine Jungpflanzen drinnen.

Radicchio pflanzen

Abstand halten, aber richtig

Radicchio wächst als einzelner Kopf ohne Stütze und braucht nur Platz am Boden. In der Reihe setzt du die Pflanzen mit 25 cm Abstand. Zwischen den Reihen lässt du 20 cm frei. Stehen die Pflanzen enger, können sie schlechter Köpfe bilden und anfälliger für Krankheiten werden. Wie viele Pflanzen in dein Beet passen, planst du im Beetplaner.

Setzlinge einpflanzen

Pflanze Radicchio an einem bewölkten Tag, damit die Jungpflanzen nicht gleich in praller Sonne stehen. Heb für jede Pflanze ein Loch aus, das etwas größer ist als der Wurzelballen. Setz sie so tief, dass die untersten Blätter knapp über der Erde sitzen. Drück die Erde rundum an und gieß gründlich an.

Marias Erfahrung

Ich schreibe auf jedes Etikett die Sorte und das Pflanzdatum. Beim Blick ins Beet sehe ich so, ob ein lockerer Kopf einfach noch Zeit braucht. Erntereif ist Radicchio etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Pflanzen.

Vom Blatt zum Kopf

Blattentwicklung

Nach der Keimung erscheinen zuerst die Keimblätter, dann die ersten echten Blätter. Diese sind anfangs noch grün, die typische rote Färbung kommt erst später. Die Blätter wachsen spiralig um die Mitte und formen nach und nach einen kompakten Kopf. Grüne Jungpflanzen sind deshalb kein Grund zur Sorge.

Kopfbildung

Bis zur Erntereife vergehen insgesamt etwa 3 bis 4 Monate. In dieser Zeit schließen sich die inneren Blätter nach und nach eng zusammen. Kühlere Temperaturen können die Kopfbildung begünstigen. Bei manchen Sorten kann es helfen, die äußeren Blätter locker zusammenzubinden. Mit Stickstoff hältst du dich zurück, weil zu viel davon die Kopfbildung beeinträchtigen kann. Den Boden hältst du in dieser Phase gleichmäßig feucht.

Schossen vermeiden

Kurz erklärt

Schossen heißt, die Pflanze bildet vorzeitig einen Blütentrieb. Statt eines geschlossenen Kopfes streckt sich dann ein Stängel in die Höhe.

Bei Radicchio kann ein Kältereiz in der Jugend das Schossen auslösen. Ich halte die Anzucht deshalb im Bereich von 16 bis 20 °C. Auch Hitze und ungleichmäßige Wasserversorgung können das Schossen fördern. Gieß gleichmäßig und wähle für heikle Sätze eine schossfeste Sorte. Das senkt das Risiko, ganz ausschließen lässt es sich nicht.

Häufiger Fehler

Die Anzuchtschale steht nachts auf einer kühlen Fensterbank. Fällt die Temperatur dort unter 16 °C, kann der Kältereiz die Jungpflanzen später schossen lassen.

Folgesätze und Temperatur im Blick

Aussaat in mehreren Sätzen

Für eine lange Ernte säst du Radicchio satzweise alle 2 Wochen, bis Anfang Juli. Jeder Satz bleibt über zwei bis drei Wochen erntbar. Weil ein Satz mindestens so lange erntbar bleibt, wie zwischen zwei Saaten Zeit vergeht, können die Erntefenster aneinander anschließen. Ich säe je Satz nur so viel, wie ich in dieser Zeit essen kann.

Ein Auge auf die Keimtemperatur

Im Hochsommer kann es an der Anzuchtschale zu warm werden. Über 20 °C drohen Keimhemmungen. Stell die Schale deshalb an einen schattigen Platz. Säst du doch direkt ins Beet, beschatte die Saatfläche bis zum Auflaufen. Ich lege ein Thermometer neben die Schale und lese es beim Gießen ab.

Zahl im Blick

Optimal keimt Radicchio bei 16 bis 20 °C. Liegt die Temperatur darüber, drohen Keimhemmungen. Liegt sie darunter, droht Jungpflanzen ein Kältereiz mit Schossgefahr.

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Standort, Boden und Nährstoffe in Kürze

Radicchio braucht einen vollsonnigen Platz und lockeren, fruchtbaren, lehmigen Boden, der gut durchlässig ist. Ein Herstellerleitfaden empfiehlt dafür einen Boden-pH von 6,5 bis 7,0. Vor der Pflanzung arbeite ich reifen Kompost ein, mehr braucht Radicchio in der Regel nicht. Wie du Standort, Boden und Düngung für Salate und Blattgemüse abstimmst, steht im Überblick zur ganzen Gruppe.

Gießen, Färbung und Wetterschutz

Radicchio braucht gleichmäßige Feuchte ohne Staunässe, vor allem während der Kopfbildung. Ich gieße an den Fuß der Pflanzen und lasse die Blätter trocken. Wie viel und wie oft du in welcher Phase gießt, erklärt der Ratgeber zum Bewässern von Radicchio in jeder Wachstumsphase.

Die rote Farbe bilden Anthocyane in den Blättern, angeregt durch Licht und Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Gegen Spätfrost schützt du junge Pflanzen mit Vlies, im Hochsommer hilft Schatten gegen Hitzestress. Was im Radicchio-Jahr wann ansteht, von der Herbstfärbung bis zum Winterschutz, steht in einem eigenen Jahresplan.

Unkraut, Schädlinge und Fruchtfolge

Halte das Beet in den ersten Wochen nach der Pflanzung frei von Beikraut und hacke nahe der Pflanzen vorsichtig. Eine Mulchschicht aus Stroh kann neues Beikraut unterdrücken und hält die Feuchte im Boden. Bei der Ernte sortierst du alles aus, was du nicht sicher erkennst, denn mitgeerntetes Kreuzkraut kann Pyrrolizidinalkaloide eintragen.

Schnecken fressen vor allem nachts und bei feuchtem Wetter auch tagsüber. Absammeln und ein Schneckenzaun können den Befall begrenzen. Wie du bei Salaten vorbeugst, kontrollierst und eingreifst, beschreibt derselbe Überblick zu Salaten und Blattgemüse.

Zichorien wie Radicchio und Chicorée kommen nur alle 3 bis 4 Jahre auf dasselbe Beet. Zuckerhut und die verwandte Endivie zählst du dabei mit. Welche Nachbarn zu Radicchio passen, zeigt der Ratgeber über Partnerpflanzen für Radicchio in Mischkultur, einzelne Nachbarschaften prüfst du im Mischkultur-Planer.

Ernte und Lagerung

Ein Satz Radicchio bleibt über zwei bis drei Wochen erntbar. In Tuch oder Papier gewickelt hält er sich im Gemüsefach höchstens 5 bis 7 Tage. Woran du reife Köpfe erkennst und wie du sie schonend schneidest, steht in den Tipps, wie du Radicchio erntest und frisch lagerst.

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Radicchio in der Küche und auf dem Teller

In Italien kommt Radicchio oft gegrillt oder gebraten auf den Tisch, auch in Risotto und Pasta. Klassische Gerichte sammelt der Beitrag mit Radicchio-Rezepten für Salat, Beilagen und Pasta. Abseits des Salats passt er in Tarte, Quiche und Gratin.

In der Küche können süße oder fettige Zutaten wie Honig, reifer Käse oder Nüsse die Bitterkeit ausgleichen. Wie du sie über Sortenwahl, Bleichen, Erntezeitpunkt und Zubereitung milderst, erklärt der Ratgeber zum Bittergeschmack von Radicchio.

Als Tabellenwert liefern 100 g roher Radicchio 13 kcal. Er ist ein Lebensmittel, kein Heilmittel, und ersetzt bei Beschwerden keinen ärztlichen Rat. Nährwerte weiterer Salate stellt der Überblick zu Salaten und Blattgemüse nebeneinander.

Als Blattgemüse ist Radicchio eng mit der italienischen Region Venetien verbunden, die Sorten Treviso, Chioggia und Castelfranco tragen Ortsnamen von dort. Wer mit wem verwandt ist, ordnet derselbe Überblick nach Familien und Typen.

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Häufige Fragen

Wie baut man Radicchio erfolgreich im eigenen Garten an?
Zieh Radicchio in Töpfen vor, denn er keimt optimal bei 16 bis 20 °C. Setz die Jungpflanzen in ein vollsonniges, lockeres Beet und halte sie während der Kopfbildung gleichmäßig feucht. Säst du alle 2 Wochen bis Anfang Juli nach, verlängert sich die Erntezeit. Die Köpfe sind etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Pflanzen erntereif.
Wann ist die optimale Aussaatzeit für Radicchio?
Radicchio säst du satzweise alle 2 Wochen, den letzten Satz Anfang Juli. Den frühesten Termin bestimmt die Temperatur, denn optimal keimt er bei 16 bis 20 °C. Unter 16 °C droht Jungpflanzen ein Kältereiz, der das Schossen auslösen kann, deshalb ziehst du frühe Sätze warm vor.
Was bedeutet das Schossen bei Radicchio und wie verhindert man es?
Beim Schossen bildet die Pflanze vorzeitig einen Blütentrieb, statt einen geschlossenen Kopf zu formen. Bei Radicchio kann ein Kältereiz das auslösen, wenn Jungpflanzen unter 16 °C stehen. Eine warme Anzucht, gleichmäßiges Gießen und schossfeste Sorten senken das Risiko, ganz ausschließen lässt es sich nicht.
Was sind die Unterschiede zwischen Radicchio und Chicorée?
Radicchio und Chicorée gehören zur selben Art, doch Radicchio bildet seinen Kopf im Beet und wird dort geerntet. Beim Chicorée rodest du die Wurzeln nach 18 bis 20 Wochen Wachstum. Danach treiben sie in vollständiger Dunkelheit bei 12 bis 18 °C die Sprosse, die in die Küche kommen. In der Fruchtfolge zählst du beide zusammen.
Worin unterscheiden sich Radicchio und Endivie beim Anbau?
Die Endivie ist mit Radicchio verwandt, bildet aber eine eigene Art. Beide keimen ungern warm: Endivie säst du bei unter 20 °C, und auch bei Radicchio drohen darüber Keimhemmungen. In der Fruchtfolge zählst du die Endivie mit, denn Zichorien kommen nur alle 3 bis 4 Jahre auf dasselbe Beet.
Stimmt es, dass Radicchio nur im Winter wächst?
Nein. Gesät wird satzweise bis Anfang Juli, geerntet etwa 8 bis 10 Wochen nach dem Pflanzen, die Pflanzen wachsen also schon im Sommer heran. Späte Sorten wie Treviso Tardivo werden später geerntet als frühe Precoce-Formen.
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